Im Zuge des großen Sony-Hacks wurden auch mehrere Dokumente zur neuen 4K Blu-ray oder Ultra HD Blu-ray von den Sony-Servern entwendet. Die neue 4K Blu-ray und kompatible Player könnten mit der neuen AACS 2.0 (Advance Access Content System) eine Onlineverbindung bei der ersten Wiedergabe voraussetzen.


Die Seite myce.com ist auf diese interessanten Präsentations-Unterlagen gestoßen. Die Version 2.0 des Advance Access Content System (AACS) befindet sich aktuell in der Entwicklung und wird in den Ultra HD Blu-ray Standard aufgenommen. Der neue Schutzmechanismus soll die Nutzung kontrollieren und ggf. beschränken. In einem Dokument mit dem Namen „AACS 2.0 Draft“ wird eine mögliche „Basic“ und „Enhanced“ Version des Kopierschutzes angesprochen. Die „Basic“ Version hat den Titel Schlüssel auf der 4K Blu-ray gespeichert, wodurch Abspielgeräte die Disk verifizieren können. Bei der „Enhanced“-Version liegt dieser Schlüssel auf einem externen AACS Key-Server und muss vor der ersten Nutzung heruntergeladen werden.

4K Inhalte nur mit HDCP 2.2

Die Präsentation verdeutlicht nochmals, dass für die Wiedergabe von Ultra HD/4K Inhalten der HDCP 2.2 Kopierschutz vorausgesetzt wird. Unterstützt ein Monitor oder Fernseher nicht den HDCP 2.2 Standard, soll der Film trotzdem abgespielt werden können, aber nur in Full-HD Auflösung. Mit AACS soll sichergestellt werden, dass die neue UHD Blu-ray nicht kopiert und unzählige Male verteilt wird. Sonys Digital Bridge Konzept, was ein Backup der Filme auf Festplatte oder USB-Stick ermöglicht, ist in dem Dokument vorhanden. Hierbei beschränkt AACS 2.0 wie oft die 4K Blu-ray auf externen Geräten abgespeichert werden kann. Wir können nur hoffen, dass bei der Wiedergabe der 4K Blu-ray die Online-Aktivierung nicht umgesetzt wird. Hier ist Ärger vorprogrammiert.[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

AACS 2.0: Kommt die 4K Blu-ray mit Online-Aktivierung?
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