Die ARD verfolgt immer noch keine Pläne den 4K / Ultra HD Standard in ihrem Programm zu etablieren. Einzelne UHD-Produktionen, ähnlich der 4K-Dokumentation des ZDF sind möglich, sollen aber nicht zur Regel gehören. 


Der Öffentlich-Rechtliche Sender ARD erteilt dem 4K / Ultra HD Standard eine Abfuhr. Wie auch das ZDF verfolgt der TV-Sender keine Pläne, Bildinhalte die über 1080p (Full-HD) hinausgehen, anzubieten. Ulrich Liebenow, Vorsitzender der ARD Produktions- und Technik-Kommission begründet dies mit zu teuren Anpassungen in den Produktionsstrukturen der ARD. Man konzentriere sich erst einmal auf die erfolgreiche Einführung von HD via DVB-T2. Über Antenne sollen zukünftig Inhalte mit bis zu 1080p50 über die heimischen Bildschirme flimmern. Das Angebot bleibt aber weiterhin kostenfrei empfangbar (natürlich bis auf GEZ).

ARD lässt sich nicht zu 4K „drängen“

Die KEF drängt die ARD/ZDF zur Abschaltung der SD-Übertragung via DVB-T bis 2018. Damals wurde spekuliert, dass die Einsparungen, die mit der Abschaltung einhergehen, unter Umständen in neue Produktionsprozesse und Equipment für 4K-Inhalte fließen könnte. Wer hochwertige 4K Inhalte sehen möchte, wird auch in Zukunft auf 4K-Streaming, private Sender oder Pay-TV-Anbieter setzen müssen. Bereits in diesem Herbst möchte Sky Deutschland mit zwei 4K Sendern „Sky Sport Bundesliga UHD“ und „Sky Sport UHD“ an den Start gehen. Diese bieten 2160p/50Hz Übertragungen der Fußball-Bundesliga und der Champions-League. Ein Ausbau der Inhalte soll sukzessive erfolgen.

Via: dwdl.de[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

ARD wird Ultra HD vorerst nicht als Standard etablieren
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