Nach unzäh­li­gen Tests geht der ers­te 4K-Demo-Sen­der von SES Astra an den Start. Unter dem Namen „Astra Ultra HD Test“ kann der Sen­der auf  der Satel­li­ten­po­si­ti­on 19,2 Grad Ost emp­fan­gen wer­den.

Natür­li­ch benö­tigt man für den Emp­fang und Umwand­lung des Satel­li­ten­si­gnals spe­zi­el­le Emp­fangs­ge­rä­te. Dar­über hin­aus soll­te man natür­li­ch auch einen Moni­tor oder Fern­se­her mit 4K-Auf­lö­sung sein Eigen nen­nen, denn Wie­der­ga­be­ge­rä­te mit SD- oder Full-HD Auf­lö­sung kön­nen das Signal nicht ver­ar­bei­ten.

Die Verbreitung des 4K-Signals erfolgt über folgende Empfangsparameter (Update Oktober 2014):

Trans­pon­der:             1.035

Fre­quenz:                   10.994 MHz (Hori­zon­tal)

Sym­bol­ra­te:                22.000 Ms/s

Video:                          2160 50p, HEVC Main HM10, 10-bit

Daten­ra­te:                  CBR 25 Mbit/s

Für die Über­tra­gung wird ein DVB-S2 Tun­er benö­tigt. Bei der Über­tra­gung wer­den pro Minu­te um die 300 Mega­byte an den Fern­se­her über­mit­telt! Somit fal­len pro Stun­de „nur“ 18 GB Daten an.

Man darf aber davon aus­ge­hen das die Daten­men­ge bis zu den ers­ten rich­ti­gen 4K-Kanä­len noch klei­ner wird. Für den Test nutzt Astra noch den Video­co­dec h.264, wel­cher aktu­ell bei den meis­ten Video­quel­len genutzt wird. Mit dem Nach­fol­ger, h.265 HEVC, soll die benö­tig­te Band­brei­te um bis zu 50% schrump­fen.

Wie lan­ge der 4K-Test­ka­nal erreich­bar ist, ist noch nicht bekannt. Es könn­te sich auch um einen kur­zen Test­lauf han­deln. Bis die ers­ten hoch­auf­lö­sen­den Fern­se­her und Satel­li­ten-Recei­ver in die deut­schen Wohn­zim­mer ein­zie­hen wer­den sicher­li­ch noch meh­re­re Mona­te ver­ge­hen.

via: player.de

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