BENQ W1700: 4K HDR Beamer für günstige 1.799 Euro angekündigt

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Der BenQ w1700 bietet eine Bildausgabe in 4K (3.860 x 2.160) und HDR (High Dynamic Range) für gerade einmal 1.799,- Euro
Der BenQ w1700 bietet eine Bildausgabe in 4K (3.860 x 2.160) und HDR (High Dynamic Range) für gerade einmal 1.799,- Euro
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Der W1700 Beamer von BenQ unterstützt 4K UHD Auflösung und HDR (High Dynamic Range). Der W1700 Projektor kommt im Januar 2018 zum Bestpreis von 1.799 Euro in den Handel.


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Fast zu schön um wahr zu sein. Der neuen BenQ W1700 soll lt. Angaben des Herstellers „echte 8.3 Megapixel 4K Ultra High Definition Auflösung“ bieten. Zudem eine Unterstützung von High Dynamic Range, erweitert durch BenQs hauseigene CinematicColor-Technologie. Etwas verwirrend, da der Projektor keine native 4K-Verarbeitung bietet. Zum Einsatz kommt ein 0,47 Zoll Single DMD-Chip von Texas Instruments. Der Chip hat eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten und wird mittels Pixel-Shifting auf UHD-Niveau „hochgerechnet“.

W1700 mit 4K/HDR-Verarbeitung

Nach „echt“ hört sich das leider nicht an. Auch die Farbwiedergabe mit 96% des rec.709 Farbraums mit einem RGBRGB-Farbrad lädt nicht zu Luftsprüngen ein. Die Lichtstärke wird mit 2.200 ANSI-Lumen angegeben.. Auf der Haben-Seite sollte die Frame Interpolation (Zwischenbildberechnung) und 3D-Unterstützung zu nennen. Zumindest kann der W1700 Signalquellen in 4K / HDR verarbeiten. Dafür stehen auch HDMI 2.0 Eingänge mit HDCP 2.2 zur Verfügung. Dadurch lässt sich, zumindest bei der Detailschärfe, sicherlich ein Vorteil gegenüber der Full-HD-Wiedergabe darstellen.

Bild & Audio-Verbesserungen

Zuletzt lobt BenQ die audiovisuelle Leistung des W1700 mit der CinemaMaster Video+ und CinemaMaster Audio+ Technologie. Beim CinemaMaster Video+ handelt es sich um Bildverbesserungs-Algorithmen wie ein „Motion Enhancer“ (einfügen von 36 interpolierten Bildern) für eine flüssige 60p Wiedergabe sowie ein Color Enhancer, der natürlichere Farben und feinere Farbverläufe ermöglichen soll. Schärfere Konturen und mehr Details werden soll der „Pixel Enhancer“ liefern. Ähnliches unternimmt die CinemaMaster Audio+ mit dem Klang. Unter anderem sollen die Stimmen bei Film & kommentierten Sportereignissen besser über die integrierten Lautsprecher wahrgenommen werden können.

Bernd Süßenbach, BenQ Head of Product Management DACH & Benelux: „Der W1700 bringt die Magie des großformatigen 4K UHD Digitalkinos im heimischen Wohnzimmer einem breiteren Publikum näher. Jetzt kann jeder spektakuläre 4K Filmabende mit fortschrittlicher audiovisueller Ausstattung und HDR genießen – und das zu einem sehr attraktiven Preis.“

Optionaler Smart Projektor

Auch bei der Installation zeigt sich der BenQ W1700 wenig flexibel. Neben einer Keystone-Korrektur und einen 1.2-facher Zoom gibt es anscheinend keine weiteren Möglichkeiten das Bild an die Projektionsfläche anzupassen. Hier sollte man bereits im Vorfeld planen, wo der „4K“ Beamer am Ende stehen soll. Zum smarten Projektor wird der W1700, indem ein HDMI-Dongle wie BenQ QCast / QCast Mirror, Google Chromecast oder Amazon Fire TV Stick angeschlossen wird, die das Streamen von TV-Shows, Filmen, Sport und sogar Videospielen auf die große Wohnzimmer-Leinwand ermöglichen.

Preis, Verfügbarkeit & Fazit

Es ist sicherlich schön, dass der 4K UHD Standard auch im Bereich Heimprojektion immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wir finden aber, dass man aber auf jeden Fall mit offenen Karten spielen sollte. Im Endeffekt bekommt man einen „aufgemotzen“ Full-HD Projektor im am Ende des mittleren Preissegments. Wir sind gespannt auf die ersten Tests und lassen uns gerne positiv überraschen. Ab Januar 2018 ist der BenQ W1700 für 1.799 Euro im Handel erhältlich.

BenQ TH530 Full HD 3D DLP-Projektor (Full HD, 3200 ANSI Lumen, Kontrast 10000:1, 1,1x Zoom) weiß

Preis: EUR 539,00

4.3 von 5 Sternen (105 Kundenrezensionen)

21 neu & gebraucht ab EUR 529,99

BENQ W1700: 4K HDR Beamer für günstige 1.799 Euro angekündigt
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3 KOMMENTARE

  1. Es bleibt dabei, während wir im Fernseh-Bereich eine wunderbare Konkurrenzsituation haben, darf man bei den Projektoren zwischen Sony und Sony wählen, wenn man echtes 4K haben möchte. Nicht günstig, aber dafür in Sachen Schwarzwert, Kontrast und Features (Smart TV, Dolby Vision) unterlegen. Ich warte weiter bis man bei den Projektoren vielleicht wieder da ist, wo man mit FullHD mal war, mit einem wunderbaren Wettbewerb zwischen Epson, Panasonic, Sharp oder auch Mitsubishi.

    • Der beste und teuerste Beamer bringt nichts wenn man auch nicht ein paar hundert Euro in eine ordentliche Kontrastleinwand investiert! Durch eine Kontrastleinwand holt man das Maximum aus jeden Beamer heraus!

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