Power Director 11

Mit Ultra-HD-Auf­lö­sung (4K) und Mul­ti-GPU-Unter­stüt­zung („True­Ve­lo­ci­ty 3“) geht der neue Cyber­link Power­Di­rec­tor 11 ins Ren­nen. Für die Ver­si­on 11 des Video­be­ar­bei­tungs­pro­gramms hat Cyber­Link den Funk­ti­ons­um­fang sei­ner Soft­ware deut­li­ch erwei­tert und die Kor­rek­tur­mög­lich­kei­ten für Video, Audio und Fotos aus­ge­baut.

Dabei spielt die Inhalts­ana­ly­se eine wich­ti­ge Rol­le; sie beob­ach­tet nach Her­stel­ler­an­ga­ben Sze­nen mit Gesich­tern, Bewe­gun­gen, Zoom-Aktio­nen oder Schwenks, um Unre­gel­mä­ßig­kei­ten bei der Belich­tung oder Ver­wa­cke­lun­gen zu kor­ri­gie­ren. Die Zeit­leis­te des Video-Edi­tors ver­ar­bei­tet nun maxi­mal 100 Spu­ren, was auch für auf­wen­di­ge Pro­jek­te rei­chen dürf­te.

Dank Ripp­le-Bear­bei­tung las­sen sich Video­clips auf der Zeit­leis­te ein­fü­gen oder ent­fer­nen, ohne dass sich die Anord­nung der ande­ren Objek­te ändert. Mit­tels umschalt­ba­rer, indi­vi­du­ell ein­stell­ba­rer Hot­keys soll die Bedie­nung per Tas­ta­tur noch schnel­ler von der Hand gehen. Das Vor­schau­fens­ter lässt sich nun auf einen zwei­ten Moni­tor aus­la­gern, um eine Full-HD-Ansicht zu ermög­li­chen.

Je nach erwor­be­nem Paket ste­hen dem Video-Edi­tor diver­se Erwei­te­run­gen zur Sei­te, die sich naht­los in das Bedien­kon­zept ein­fü­gen sol­len. Zur Farb­kor­rek­tur – auch regio­nal begrenzt – eig­net sich ColorD­i­rec­tor, das auch eine Bewe­gungs­ver­fol­gung (Tracking) ermög­li­chen soll. Um auto­ma­ti­sch stö­ren­den Lärm aus­zu­blen­den, bie­tet sich Audi­o­Di­rec­tor an; auch exakt syn­chro­ne Sound­ef­fek­te las­sen sich damit erzeu­gen. Zur Bear­bei­tung von Fotos und Pixel­gra­fik dient Pho­to­Di­rec­tor, das in Ver­si­on 4 in der „Direc­tor Sui­te“ mit im Paket liegt.

Besit­zer der Power­Di­rec­tor 11 Ulti­ma­te (Sui­te) und Ultra sol­len Power­Di­rec­tor Mobi­le für Win­dows 8 kos­ten­los erhal­ten, um unter­wegs per Touch schon Vor­ar­bei­ten erle­di­gen oder klei­ne Pro­jek­te fer­tig­stel­len zu kön­nen.

Power­Di­rec­tor 11 läuft auf Win­dows-PCs (XP SP 3, Vis­ta, Win­dows 7 und 8) und erwar­tet min­des­tens einen Pen­ti­um Core 2 Duo E6400 für den Ein­stieg, für die Bear­bei­tung von Full-HD-Mate­ri­al einen Intel Core-i7-Pro­zes­sor (oder AMD Phenom II X4). Das Pro­gramm ist in unter­schied­li­chen Aus­stat­tungs­stu­fen zu Prei­sen zwi­schen 70 Euro (Power­Di­rec­tor Delu­xe ohne Erwei­te­run­gen) bis 300 Euro (Direc­tor Sui­te mit allen Zusatz­pro­gram­men) erhält­li­ch; im Han­del wird das Paket ab Okto­ber zu haben sein. Alle ein­zel­nen Pro­gram­me sowie die Direc­tor Sui­te ste­hen als 30-Tage-Test­ver­sio­nen zum Aus­pro­bie­ren

Quel­le: heise.de

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