Die ersten 4K UHD Blu-rays von Disney erscheinen nicht mit Dolby Vision HDR. Der Grund dafür liegt laut einem Bericht von thedigitalbits.com an der fehlerhaften Authoring-Software für das neue Format. 


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Disney ist sicherlich nicht einer der ersten Unterstützer der 4K UHD Blu-ray. Eigentlich ist das Filmimperium sogar recht reserviert gegenüber den Möglichkeiten, die das Format bietet. Jetzt versorgt Disney seine Blockbuster-Titel „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ und „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ mit einem hochauflösenden 4K UHD Release. Letzterer wurde aber bisher nur für den US-Markt bestätigt. Unverständnis machte sich unter den Fans breit als sie erfahren mussten, dass beide Titel ohne Dolby Vision HDR auf den Markt kommen, obwohl entsprechende Versionen bereits vorliegen (Werden z.B. über den US-Streamingdienst Vudu angeboten). Das Filmstudio hat bewusst darauf verzichtet, da man den Zuschauer eine fehlerfreie Version in bester Qualität bieten möchte.

Fehlerhafte Authoring-Software

Branchennahe Quellen haben noch eine andere Erklärung für Disneys vorgehen. Die Authoring-Software für das neue Disc-Format, soll noch nicht richtig in Kombination mit Dolby Vision HDR funktionieren. Dabei handelt es sich aber nicht um ein grundlegendes Problem, sondern ein auf Zeit begrenztes. Sobald die Programme angepasst werden, sollte zukünftigen 4K Blu-rays von Disney mit Dolby Vision HDR nicht mehr im Weg stehen.

Disney prüft 4K-Releases von Star Wars Filmen

An passenden Inhalten mangelt es Disney natürlich nicht. Neben einem großzügigen Programm-Katalog, kann man auch auf viele aktuelle Blockbuster, wie z.B. „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ oder „Star Wars: Der letzte Jedi“ zurückgreifen. Disney prüft auch dahingehend, ob man eine oder mehrere Filme aus dem Star Wars-Universum auf das neue Format übertragen möchte. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Via: thedigitalbits.com

Disney: Keine 4K Blu-rays mit Dolby Vision wegen fehlerhafter Software?
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