H.265

Bild: frauenhofer.de

Die ITU (Inter­na­tio­nal Tele­com­mu­ni­ca­ti­on Uni­on) hat den neu­en Video-Codec H.265/HEVC (High Effi­ci­en­cy Video Coding) rati­fi­ziert und frei­ge­ge­ben.

Wie bereits berich­tet, ist die UN-Agen­tur bereits seit Mona­ten dabei den neu­en Codec zu prü­fen. Jetzt end­li­ch gab es den Start­schuss für den Nach­fol­ger des gebräuch­li­chen H.264-Codec. Die­ser wird aktu­ell bei ca. 80 Pro­zent, der im Inter­net ver­füg­ba­ren Videos ein­ge­setzt und soll in den nächs­ten Jah­ren dem neu­en Video­for­mat wei­chen.

H.265 kom­pri­miert Video­ma­te­ri­al dop­pelt so gut wie sein Vor­gän­ger der bereits 2003 ein­ge­führt wur­de. Schnel­le­re Über­tra­gun­gen für mobi­le End­ge­rä­te ohne Qua­li­täts­ver­lust wer­den eben­falls mög­li­ch sein.

Auch Fil­me in Full-HD und ste­reo­sko­pi­schen 3D wer­den bei glei­cher Daten­men­ge noch an Qua­li­tät zule­gen. Wich­tig wird der Codec wohl für den neu­en 4K-Auf­lö­sungs-Stan­dard. Videos in Ultra HD bele­gen pro Minu­te mit dem alten For­mat bis zu 1 GB. Ein voll­stän­di­ger Film mit 120 Minu­ten wür­de somit nicht auf eine gebräuch­li­che 40 GB Blu-Ray-Disc pas­sen.

Her­stel­ler von Fern­seh­ge­rä­ten, Chip­her­stel­ler und Satel­li­ten­be­trei­ber ver­fol­gen die Ent­wick­lung des neu­en Video­for­ma­tes seit län­ge­rer Zeit und pla­nen die­sen auch bereits in ihren Pro­duk­tio­nen und Über­tra­gungs­plä­ne ein.

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