Hollywood-Regisseure kämpfen gegen den „Seifenoper-Effekt“

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Guardians of the Galaxy 2 wird mit REDs Weapon 8K Kamera gedreht
Guardians of the Galaxy 2 wird mit REDs Weapon 8K Kamera gedreht
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Einer Gruppe bekannter Hollywood Regisseure und Produzenten kämpfen dafür, dass TV-Hersteller Techniken die für den „Seifenopern-Effekt“ verantwortlich sind, entfernen. Die Bewegungsglättungs-Features sind meist ab Werk aktiviert.


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Angeführt wird die Initiative von James Gunn, der unter anderem bei Guardians of the Galaxy Vol. 1 und 2 Regie geführt hat. Die Zweitvermarktung eines Kinofilms wird über physische Datenträger (DVD, Blu-ray, 4K Blu-ray) sowie über Streams für die TV-Landschaft bereitgestellt. Leider liegen die technischen Voraussetzungen für die Filmwiedergabe in Kinos und TV-Geräten sehr weit auseinander. Kinobetreiber müssen sich streng an die Vorgaben der Digital Cinema Initiatives (DCI) halten während TV-Hersteller ihre Geräten mit allerlei Features, Technologien und Algorithmen Einfluss auf die Bildwiedergabe nehmen. Vor allem Technologien die eine Zwischenbildberechnung erlauben und Bewegungsunschärfen vermindern sollen, sind James Gunn & Co. ein Dorn im Auge. Durch diese Technik sehen Filme teilweise aus, als wären sie mit einem normalen Camcorder gedreht.

„Flüssiger Durchfall“

Regisseur Rian Johnson (Star Wars Episode VIII) findet noch drastischere Worte. Er bezeichnet Filme die mit einer Zwischenbildberechnung „glattgezogen“ werden als „flüssiger Durchfall“. Die Verantwortlichen der Bewegung heben aber hervor, dass man sich nicht auf einem 24p-Kreuzzug befinde. High Frame Rate (HFR) mit 48p (Der Hobbit) oder gar 120p (Die irre Heldentour des Billy Lynn) haben sicherlich ihre Daseinsberechtigung, sollten sie die Vision des Regisseurs besser tragen können.

Neben James Gunn (Guardians of the Galaxy) unterstützen Rian Johnson (Star Wars: Die letzten Jedi), Edgar Wright (Baby Driver), Matt Reeves (Planet der Affen: Survial), Chris McQuarrie (Mission: Impossible – Rogue Nation), Christopher Miller (The Lego Movie), Dan Trachtenberg (10 Cloverfield Lane), Reed Moreno (The Handmaid’s Tale) und sogar Schauspieler Tom Cruise die Initiative.

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Seifenoper ab Werk

Es gab bereits einmal eine Petition 2014, in der TV-Hersteller aufgefordert wurden, diese Technologien aus ihren Geräten zu verbannen oder zu deaktivieren. Die Hersteller zeigten sich davon aber wenig beeindruckt und liefern ihre Fernseher immer noch mit Techniken zur „Verbesserung“ der Bildqualität aus. Das Problem dabei sind vielleicht nicht einmal die Features selbst, da diese bei bestimmten Inhalten z.B. Gaming oder TV-Übertragungen von Sport-Events durchaus Sinn machen können, sondern, dass diese meist ab Werk aktiviert sind. Nutzer die sich also nicht durch alle Einstellungsmöglichkeiten kämpfen um solche fraglichen Features zu deaktivieren, werden womöglich einen Film nie sehen wie ihn ein Regisseur seinem Publikum präsentieren möchte.

Wie findet ihr die Forderungen von Hollywood? Sollte es in der Verantwortung eines jeden Nutzers stehen, wie man einen Film & Serien letztendlich sieht? Sollte es einen Bildmodus geben, der Inhalte entsprechend fester Vorgaben aus Hollywood wiedergibt?

Seifenopern-Effekt in Zeitlupe:

Hollywood-Regisseure kämpfen gegen den „Seifenoper-Effekt“
3.3 (65.71%) 7 Bewertung[en]

19 KOMMENTARE

  1. Lustig was die selbsternannten „echten Cineasten“ hier schreiben. Da hat man ein Leben lang ruckelnde Kinobilder „genossen“ und ist sich ein natürlicher Bewegungsablauf gar nicht mehr gewohnt. Ich selbst kaufe keinen TV und keinen Projektor, der nicht eine gute FI (Zwischenbildberechnung) hat, denn ruckelnde Kinobilder sind ganz einfach ungeniessbar. Ich bezeichne mich seit 20 Jahren selbst als „Film Freak“ und erfreue mich an meinem privaten 4k Heimkino mit 124″ Leinwand.
    Heutige FIs namhafter Hersteller zeigen keinen „Soap Effekt“ mehr wie die allerersten Implementationen. Natürlich muss man die FI massvoll einstellen und niemals auf der höchsten verfügbaren Stufe laufen lassen (meist ist die geringste Stufe die richtige für ein natürliches Bild), ansonsten wird die Bildfolge in der Tat unnatürlich.
    Schlussendlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Wer ein Leben lang ruckelnde Kinobilder gewohnt war, der stutzt beim ersten Ansehen der zuerst ungewohnt flüssigen Bewegungen tatsächlich und wird reflexartig wieder umschalten. Ich kann solchen „Cineasten“ nur empfehlen: Schaut mal alle eure Inhalte eine Woche lang mit eingeschalteter (massvoller) FI. Und danach schaltet die FI wieder aus. Ihr werdet erschrecken, wie grausam schlecht und unnatürlich diese ruckelnden Filmbilder plötzlich wirken …

  2. Super Aktion. Es gibt nämlich kein grausameres Bild, als mit aktiviertem Fi, TruMotion und wie sie alle heißen. Billy Lynn habe ich sofort auf 24p umgeschaltet. Wer sich solch einen billigen Look reinzieht, dazu dann auch noch behauptet, er hätte ein tolles Bild, dem kann ich nur sagen, dass er kein echter Filmfreak, kein echter Cineast ist. Kommt mir hier keiner mit natürlichen, realistischen Bildern. Denn erstens ist das alles andere als realistisch und zweitens wenn ich realistische Bilder sehen will, guck ich mir die Nachrichten an. Da habe ich Realismus pur. Nicht umsonst nennt sich Hollywood die „TRAUM“-Fabrik. Ansonsten guckt Euch Dokus an. Aber bei Spielfilmen hat der Soap-Effekt rein gar nichts zu suchen. Die ganezn Szenen sehen aus, als wenn sie im Studio mittel Greenbox produziert wurden und in der Postproduktion einfach der Hintergrund gemischt wurde. Deratige Filme produziere sogar ich ganz billig in 4K in meinem Studio. Und deshalb haben die Jungs auch recht. das ganze sieht einfach nach einer C-Movie-Produktion aus. Also eher was für anspruchslose „Cineasten“.

    Davon mal ab,…. wann kommen schon solche extremen Schwenks vor? Lieber ab und zu nur mal ganz kurz ein paar wenige Nachzieheffekte, als den ganzen Film durch mir ne billige Studioaufnahme, welche aussieht, als wenn sie mit nem Handy gefilmt wurde, anzuschauen. Und 24p-Ruckler gibt es bei mir schon lange nicht mehr. Alles ne Frage des richtigen Equipments und der Einstellungen. Und dann reden hier welche davon, dass einige nicht wüssten wie man sein Bild einstellt, versauen sich aber ihr Bild mit der Zwischenbildberechnung und wissen dazu nicht, wie man 24p-Ruckler eliminiert. Voll die Spezis hier. Loooolllll

    @Cjuser
    ………ihr Geld für 3D zu verfeuern! Es gibt wirklich wenig Filme, wo es sich bisher wirklich gelohnt hat.

    Wenig Filme???. Ich geh mit Dir jede Wette ein, dass Du Dir gerade mal 2-3 Filme in 3D angesehen hast. Avatar und 2 Filme die mit ihere damalgein technik konvertiert wurden. Du hast nämlich absolut keine Ahnung. Ich nenn Dir 100 3D-Filme, bei denen es sich lohnt sie in 3D zu gucken. Nein, nicht nur lohnt, sondern ausschließlich in 3D erst richtig zur Geltung kommen, weil sie ohne 3D nicht ihr Geld wert sind, sie zu kaufen. Die sollten lieber von dem komplett unsinnigen HDR/DV-Kram wegkommen. Denn hier gibt es durch die Bank weg nur Schrott. Selbst die 2-3 Ausnahmen wie z.B. „The Revenant o. Lucy“ können nicht zu 100% überzeugen. Da werden jetzt alle alten Schinken in 4K mit HDR nachträglich aufgepeppt und dann auf den Markt geschmissen. Der Hype wird ganz schnell wieder verschwinden. Otto-Normal braucht sowas nicht. Der ganze Quatsch nur dafür, damit ein Flamme oder eine Sonne heller erscheint? Teilweise richtige Blendgranten sind. Früher wurde über die LCDs geschimpft, weil sie diesen Plasmatikern zu hell waren. Und jetzt auf einmal können es nicht genug Nits sein. Der angeblich erhöhte Kontrastumfang sieht man mit dem bloßen Auge zudem überhaupt nicht. Unfassbar, wie man Menschen beeinflussen kann, sodass sie Dinge sehen, die gar nicht vorhanden sind…..

    • Hänge dich mal nicht zu weit aus dem Fenster! Also ob du ermessen könntest, wie viele 3D Filme ich gesehen habe. Würden die 2D Vorstellungen nicht meist nachmittags laufen, würde ich seltener in 3D schauen, aber so muss man aktuell ja zwangsweise meist in 3D schauen. Meiner Meinung nach lohnt sich alleine der Preisaufschlag selten und ist nur Geldschacherei. Aber durch deine 24p Aussage scheinst du ja eh ziemlich konservativ eingestellt zu sein und verteufelst lieber HDR was allerdings auch richtig abgestimmt sein will. Jedes neue Format hat halt seine Startschwierigkeiten. Wie viele Filme wurden gerade zur Anfangszeit grottig auf Blu-ray umgesetzt und sahen nicht besser aus, als die DVD?!

    • Ruckler gibt es nicht nur bei „extremen Schwenks“. Die Limitation von 24p sieht man auch bei ganz kleinen Bewegungen, teilweise sogar bei Mundbewegungen. 24p-Ruckler eliminieren ohne FI? Das ist nun aber totaler Käse. 24 Bilder pro Sekunde reichen fürs menschliche Auge ganz einfach nicht aus für eine flüssige Bewegung. Das lässt sich auch mit „guten Einstellungen“ nicht eliminieren. Deine radikalen Behauptungen disqualifizieren dich doch ziemlich. Ahja, und 3D ist für dich das ultimative Ding, aber HDR und 4k nur Schrott? Ohwee, mein Lieber. Es ist ja okay wenn das für dich persönlich deine Präferenz ist, das kann und soll man respektieren. Hier solche Dinge aber als absolute Wahrheiten hinzustellen, ist doch etwas lächerlich. Gerade UHD/HDR Blurays geben dem Bild enorm viel. Da geht es keineswegs einfach um ein paar „hellere Kerzen“. Den erhöhten Kontrastumfang sieht man sehr wohl ohne Probleme, wenn das Display / der Projektor richtig eingestellt ist, und gibt dem Bild eine sehr viel natürlichere Erscheinung als das flaue SDR. Vom erweiterten Farbraum ganz zu schweigen. Unfassbar, wie Menschen wie du nur aus Gewohnheit so sehr an komplett veralteter Technologie hängen und ruckelnde Bewegungen, flauen Kontrast und unnatürlichen Farbraum noch immer als „echt“ und „Kinofeeling“ bezeichnen. Gut, wie gesagt jedem das seine, aber stelle hier doch bitte nicht so unqualifizierten Käse als absolute Wahrheiten hin.

  3. Ganz ehrlich, ich verstehe nicht was genau der Soap-Effekt überhaupt sein soll. Ich sehe auf meinem Sony 4K-Beamer aber sehr wohl das unsägliche 24p-Geruckel, was mMn absolut nicht der Realität entspricht. Die Zwischenbildberechnung bei meinem Sony ist bei 1080er Material sehr gelungen, sodass Bwegungen im Film und natürlich auch bei Sportübertragungen ausreichend scharf dargestellt werden kann. Obwohl ich einen 4K-Beamer und auch zahlreiche UHD’s besitze, schaue ich mittlerweile lieber die 2K-Variante, da bei jeder Bewegung der Schärfevorteil von 4K dahin ist. Meiner Meinung nach hängen da ein paar Leute alten Sehgewohnheiten nach, die aber mit der Realität wenig zu tun haben und versuchen dann auch noch mit fragwürdigen Mitteln den Fortschritt aufzuhalten. Es kann aber auch sein, dass meine Augen einfach nicht geschaffen sind diesen Soap-Effekt überhaupt sehen zu können. Dann gehören aber auch alle Leute dazu, die bisher Filme auf meinem Beamer sehen konnten. Im übrigen kann man die Zwischenbildberechnung bei vielen Geräten abmildern, oder ganz abstellen und ich denke, dass es den meisten Verbarauchen auch bewusst ist, dass das geht und wo man da suchen muss.

  4. Ich bin dafür wir produzieren nur noch Schwarz-Weiß Stummfilme.
    Immer dieser neumodische Scheiß … früher musste der Kinobesucher sich noch selbst vorstellen, wie sich die Stimme eines Schauspielers anhörte und wurde zum Mitlesen der Dialoge gezwungen.
    Durch den Tonfilm ist es doch so, dass unsere heutige Generation gar nicht mehr richtig lesen kann.
    Ganz zu schweigen von den ganzen arbeitslosen Pianisten, die früher die Kinovorführung untermalt haben.

    Ich bin dafür wir kehren zum originalen Hollywood-Look von Anfang des 20. Jahrhunderts zurück und bleiben dabei. Alles andere ist nicht cineastisch.

  5. Der 25p-„Filmlook“ wird leider auch in Fernseh-Dokumentationen gehäuft eingesetzt, die eigentlich Realität abbilden sollten – das Geruckel bei Schwenks ist furchtbar altmodisch! Wenn US-Regisseure, die auch was gegen 3D-Filme haben (deshalb ist Cameron nicht dabei), weiterhin die Beschränkungen alter mechanischer Kameras in die digitale Zukunft retten wollen – sollen sie. Das geht aber auf Kosten des Kinobesuchs durch (UHD-)TV-verwöhnte Zuschauer. Ich war schon lange nicht mehr im Kino…

  6. Hallo,
    ich wäre dafür das der DGI Kino-Standard für die gesamte Kette einer Filmverwertung Standard wird. Damit auch für TV und Blu-Ray Player.
    Wie stehen eigentlich Steven Spielberg, George Lucas und James Cameron dazu?

  7. Am besten wäre es, wenn man selber Profile anlegen und diese per Kurztaste auswählen könnte. Bei dem Toshiba Z3030 gab es damals eine Taste, wo man schnell auf Native Darstellung schalten konnte. Einer der ersten TVs, der ein ordentliches 24p hinbekommen hat. Ich persönlich schalte die Zwischenbildberechnung immer sehr niedrig, weil sonst zu viele Bildfehler entstehen.

    Jedoch muss ich auch sagen, dass die Filmemacher endlich mal aufhören sollten ihr Geld für 3D zu verfeuern! Es gibt wirklich wenig Filme, wo es sich bisher wirklich gelohnt hat. Da ich eher positive Erfahrung mit dem Bild von Der Hobbit habe, würde ich höhere Bildfrequenzen durchaus begrüßen. Damit ein Film so scheiße aussieht, wie bei Soaps, muss auch bei der Farbabstimmung einiges schieflaufen. Leider wurde 48p in den Blu-ray Standart nicht mit aufgenommen. Somit muss man sich mit 24p bei Der Hobbit zufriedengeben.

    • ähm.. Dolby Vision oder andere HDR Standards haben nichts mit dem hier angesprochenen zu tun..

      Hier geht es um vom TV künstlich erzeugte Zwischenbildberechnung und dadurch entstehende Video Effekte (aka Soap/Seifenoper Effekte)

      • Doch, insofern Dolby Vision für eine saubere Produktionskette vom Drehstart bis zur Heimkinoauswertung steht. Dolby Vision macht zusätzliche Bildoptimierungen seitens der TV-Hersteller überflüssig.
        Was die Framerate angeht, zählt für mich, wie in allen anderen Belangen auch, die Intention des Regisseurs. HDR hat zwar nix mit HFR zu tun, aber der Mangel an Bereitschaft, beide Standards umfassend und konsequent einzuführen, ist das gleiche Problem. HFR ist wie HDR die Zukunft des Kinos. Diese Zukunft sollte jedoch nicht durch Pfuscherei einzelner Unternehmen aufs Spiel gesetzt werden, sondern kann nur in einer gemeinsam konzertierten Aktion erreicht werden. Dafür müssen Film- und TV-Industrie Hand in Hand arbeiten. Zwischenbildberechnung ist ebensowenig eine Lösung wie SUHD, QLED, Triluminos, etc.

        • ok jetzt verstehe ich besser was du meinst.
          Danke für die Ausführung.

          Ja stimmt, die Zwischenbildberechnung ist genau genommen ein dreckiger Work-a-round der sich schon seit Jahren hält.

          Als Gamer würde ich HFR bei Filmen auch sehr begrüßen, gerade auf den OLED TVs ist das 24p geruckel der (UHD) BD ohne Zwischenbildberechnung schon böse.

          • Mit HFR hat die Traumfabrik auch eine Herkulesaufgabe zu bewältigen. Und ich sehe düster, wenn junge Kreative die neue Technik nicht akzeptieren und eine neue Formensprache entwickeln. Selbst 3D konnte bisher an filmischen Traditionen kaum rütteln. Erst jetzt, wo 4K und HDR ein neues Fenster in die Realität öffnen, das mit 24p schlicht nicht genug Immersionspotenzial bietet, könnten HFR und 3D eine fruchtbare Allianz eingehen. Die Standards, um solche Datenströme zu übermitteln, sind bereits oder werden gerade geschaffen, es liegt also an kreativen Visionären, ähnlich wie ihre Kollegen aus der Spielebranche, ENDLICH die technischen Möglichkeiten des Mediums auszureizen und die Messlatte ständig höher zu hängen.

  8. Das ist ja immer ein richtiger Glaubenskrieg mit der Zwischenbildberechnung an oder aus.

    Ich habe sie an, weil es dann realistischer aussieht und auf den OLED Pannel kann 24p Inhalt schon ganz schön Ruckeln.
    Da ich jemand bin der immer den Technologischen Fortschritt eine Chance gibt, kann ich diese ganzen Verweigerer nicht verstehen. Es kann ja jeder selber entscheiden ob er es an macht oder nicht.

    Vielleicht sollte das dem Otto-Normal-Verbraucher nur zugänglicher sein.

    Problem ist auch das die Qualität der Features doch stark abweicht, Sonys Zwischenbild Berechnung ist z.B. sehr gut während LG da noch deutlichen Nachholbedarf hat.

    Ich habe ein LG OLED C7 und auch wenn die Zwischenbildberechnung nicht perfekt ist habe ich sie trotzdem an.

    Kleine Korrektur noch zum Beitrag:

    „bestimmten Inhalten z.B. Gaming oder TV-Übertragungen von Sport-Events durchaus Sinn machen können“

    Gerade beim Gaming machen dieses ganzen Funktionen wie die Zwischenbildberechung überhaupt kein Sinn, weil sie den Input lag drastisch erhöhen.
    Deswegen sind diese Funktionen in den Game-Modes auch bei allen Hersteller deaktiviert.

  9. Genau, auf zu den nächsten 100 Jahren mit der 24 Bilder Diashow, die dann mit dem Totschlagargument „Filmlook“ gerechtfertigt wird. Schön zu wissen, das Hollywood nicht nur nicht aufhören will im letzten Jahrtausend zu leben, nein, jetzt sollen wir auch noch auf moderne Techniken verzichten, die den Leidgeplagten das Geruckel etwas erträglicher machen. Sieht ja natürlich auch absolut jede ZBB scheiße aus und es kommt immer der Soap-Opera-Effekt dabei raus….

    …und mal ganz ehrlich, wer sich nicht für die Standard-Einstellungen in seinem TV interessiert und alles belässt wie es ist, der interessiert sich auch nicht für das Aussehen des Films, wie es der Regisseur es sich vorstellt.

  10. Ich habe schon so viele Fernseher gesehen, die auf grässlichsten Werkseinstellungen standen. Ich glaube, den meisten ist das vollkommen egal. Ich verstehe auch nicht, warum so etwas nicht teil der Ersteinrichtung ist. Das könnte man richtig schön machen, indem man den Benutzer einmal entscheiden lässt, ob er so etwas überhaupt mag (bestenfalls mit einem Demovideo). Benutzeroberflächen wie WebOS sind ja bereits anwenderfreundlicher, aber da ist noch eine Menge Luft. Ich finde gutgemachtes (!) MCI auch ganz in Ordnung, Sony kann man auf niedriger Stufe dazuschalten, LG leider überhaupt nicht wegen der vielen Artefakte und dem starken Soapeffekt.. Für Animationsfilme geht auch eine höhere Stufe.

    • Über die Einrichtung bei der Inbetriebnahme des neuen Fernsehers wäre das natürlich zu lösen. Aber das wäre dann doch wieder eine grundsätzliche Entscheidung, die beim Nutzer womöglich schnell in Vergessenheit gerät. Je nach Inhalt müsste man aber wieder wechseln. Ich bin immer noch für einen „Hollywood-Mode“.

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