LG Display möchte mit seinem neuen Produktionsverfahren die Kosten für großflächige OLED Panels reduzieren. Bereits in der ersten Jahreshälfte 2017 könnten die ersten OLED-TV-Displays „gedruckt“ werden. 


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Die ersten Prototypen „gedruckter“ OLED Displays sollen bereits in 2017 entstehen. Die neue Produktionstechnik steckt aber noch in den Kinderschuhen und hat gerade erst die Forschungs- und Entwicklungsphase verlassen. Bis zu einer massentauglichen Produktionslinie werden mindestens noch zwei Jahre vergehen. LG Display steht aber unter Druck durch die Konkurrenz. Der chinesische Hersteller TCL arbeitet an einer ähnlichen Produktionstechnik, die bereits 2018 großflächige, günstige OLED-Panels für den Massenmarkt liefern soll. Auch Kateeva, ein OLED-Startup das Ende 2014 mit einer Finanzspritze von Samsung auf den Weg gebracht wurde, peilt eine Produktion ab 2018 an.

Qualität und Kosten werden verbessert

LGs OLED-Displays der mittlerweile 8. Generation sind die ersten Panels die einer so langen Prototypen-Phase unterzogen werden. Parallel arbeitet LG Display weiter an der Perfektion seiner WOLED-Technik, die für ein natürliches Weiß, erhöhte Helligkeiten und eine hohe Farbtreue. Entscheidend für die Zukunft der OLED-Technik ist natürlich nicht nur die Qualität, sondern auch die Kosten.

Der Ausschuss von Materialien kann mit der „Drucktechnik“ reduziert werden. Zudem fallen Farbfilter weg, die noch in OLED-Panels der vergangenen Generationen zum Einsatz kamen. Diese filterten z.B. gelbe Lichtanteile heraus eine bessere Weiß-Wiedergabe zu erreichen. Auch der Ausschuss durch fehlerhafte Panels soll sich am Ende des Entwicklungszyklus gegen null bewegen.

Erste Prototypen auf der CES 2017?

Womöglich sehen wir bereits erste Prototypen von TV-Geräten mit gedruckten OLED-Panels auf der CES 2017. Sicher ist jedoch, dass LG sein neues OLED TV-Lineup auf der CES vorstellen wird.

LGs neues Druckverfahren soll Kosten für OLED-Fernseher senken
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