Nikon V1

Bild: Nikon.de

Die Nikon V1 Digi­tal­ka­me­ra nimmt 4K-Vide­os mit 60 Bil­der pro Sekun­de auf? Nur 250 Euro? Gekauft! Stop!

Bevor ihr euch die Nikon V1 in Gedan­ken bereits in euren Waren­korb legt und “zur Kas­se” klickt, bit­te den kom­plet­ten Bei­trag lesen!

Eoshd.com Mit­glied Javier Sobre­ma­zas ist auf die unge- wöhn­li­che Eigen­schaft der Kame­ra gesto­ßen. Dabei han­delt es sich nicht um ein ver­steck­tes Menü, oder ein Fea­ture wel­ches man umständ­lich per Soft- oder Hard­ware­ein­griff frei­schal­ten muss, nein, es ist der Stan­dard-Burst-Modus der Kame­ra.

Da der Bild­sen­sor der Nikon V1 im Burst-Modus nicht mit einer mecha­ni­schen Blen­de arbei­tet (Blen­de schließt und öff­net sich nach jedem Bild), über­trägt der Bild­sen­sor alle hin­ter­ein­an­der fol­gen­den Bil­der mit 60 FPS direkt an den Zwi­schen­spei­cher.

Dies ist durch die aus­ge­feil­te Sen­sor­tech­no­lo­gie von Apti­na mög­lich. Kei­ne ande­re Kame­ra auf dem Markt hat die­ses “Fea­ture”. Der Spass­ver­der­ber in die­ser Traum­kom­bi­na­ti­on ist der Zwi­schen­spei­cher. Die­ser ist für nor­ma­le Foto­gra­fi­en und Video­auf­nah­men aus­rei­chend, aber im Burst-Modus kann er gera­de ein­mal 30 RAW-Fotos zwi­schen­spei­chern und über­trägt danach auf die Spei­cher­kar­te.

Somit kann man nur ein 4K-Video mit einer Sekun­de Län­ge mit 30 FPS oder 0,5 Sekun­den mit 60 FPS dre­hen.

Dies reicht aber aus für klei­ne­re Slow-Move­ment-Auf­nah­men und kur­ze Sequen­zen. Anein­an­der­ge­reiht kann man aber so ganz schö­ne Auf­nah­men in 4K-Qua­li­tät machen. Lei­der ohne Ton, da das Mikro­fon bei der Shut­ter-Auf­nah­me nicht akti­viert ist. Schön hin­ter­legt mit Gema-frei­er Musik kann ein klei­nes Kunst­werk wie fol­gen­des dar­aus wer­den:

Das Video wur­de von den 4K-RAW-Daten erstellt und auf 2.4K kom­pri­miert.

via

Nikon V1 nimmt Vide­os mit 3.872 x 2.592 Pixel auf – Kos­ten ca. 250 Euro
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