Wer einen Film in 4K-Auf­lö­sung anse­hen möch­te, muss ent­we­der ins Kino gehen, oder über gute Kon­tak­te in der TV- und Film­bran­che ver­fü­gen. PC Gamer haben das Glück, bereits in den vol­len Genuss von 4K (Ultra HD) zu kom­men. Vie­le Gra­fik­kar­ten wie die GTX GeForce Tit­an sind in Ver­bin­dung mit einem 4K Moni­tor bereits in der Lage Spie­le mit 3.840 x 2.160 Pixeln wie­der­zu­ge­ben.

Nvi­dia hat in einem kur­zem Video die Vor­tei­le von 4K beim Spie­len auf­ge­lis­tet. Gemes­sen am PPD (Pixel per Degree) ver­bes­sert sich die Wahr­neh­mung um ca. 80%. Bei einem Full HD Dis­play mit 1.920 x 1.080 Bild­punk­ten kann ein Men­sch bei 50 cm Abstand zum Bild­schirm ca. 19,3 Pixel pro Grad erken­nen. Bei Ultra HD Auf­lö­sung sind es bereits 35.6 Pixel pro Grad. Durch den erhöh­ten Detail­grad und ver­bes­ser­ter Kan­ten­glät­tung nimmt das Auge das Bild als viel natür­li­cher wahr. Dies hat nicht nur visu­el­le Vor­tei­le, son­dern auch spie­le­ri­sche. Klei­ne Objek­te in der Fer­ne kön­nen mit der vier­fa­chen Full HD Auf­lö­sung bes­ser aus­ge­macht und iden­ti­fi­ziert wer­den. Han­delt es sich um einen Mit­spie­ler oder nur um ein unin­ter­es­san­tes Objekt in der Land­schaft? Bei Renn­spie­len lässt sich der Stre­cken­ver­lauf bes­ser erah­nen und man kracht bei der nächs­ten Kur­ve nicht in die Leit­plan­ke.

Güns­tig ist die Gaming­lö­sung noch nicht, aber mög­li­ch. Man soll­te aber schon über eine GTX 770s, GTX 780s oder GTX TITAN im SLI-Ver­bund (2 Kar­ten die sich die gra­fi­sche Rechen­ar­beit tei­len) ver­fü­gen. Ein Paar die­ser Rechen­mons­ter kön­nen mit 1.900,- Euro zu Buche schla­gen. Dazu kom­men noch die Kos­ten für einen 4K Moni­tor, die min­des­tens 3.500 Euro kos­ten. Doch auch Gra­fik­kar­ten ent­wi­ckeln sich wei­ter und Vor­gän­ger­mo­del­le wer­den güns­ti­ger. Man kann davon aus­ge­hen, dass sich in naher Zukunft Gaming in 4K als Stan­dard eta­blie­ren wird.

Via: geforce.com

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