OLED-Fernseher von Metz im September

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Metz 4K OLED Fernseher
Metz 4K OLED Fernseher
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TV-Hersteller Metz produziert seine ersten OLED Fernseher für den deutschen Markt. Die OLED-Fernseher mit 55- und 65 Zoll sollen im September 2016, rechtzeitig zur IFA 2016 in den Handel kommen. 


Aufwind für den angeschlagenen deutschen Traditionshersteller Metz. Nach über einem Jahr in der Insolvenz wurde Metz vom chinesischen TV-Hersteller Skyworth (marktführend in China) aufgekauft und als 100-prozentiges Tochterunternehmen eingegliedert. Metz profitiert von Skyworths jahrelangem Know-How und kann auch auf deren Hersteller-Kontakte im asiatischen Raum zugreifen. Für die neuen 4K OLED Fernseher mit 55- und 65-Zoll Diagonale werden auch modernste Bildtechnologieneingesetzt. Kann sich Metz mit den neuen OLED Fernseher am Markt beweisen?

Metz 4K OLED mit HDR

Wenn Metz auf die gleichen Bildtechnologien wie Skyworth setzt, werden die OLED-Fernseher mit hoher Wahrscheinlichkeit mit 4K Auflösung und High Dynamic Range (HDR) auf den Markt kommen. Ähnliche Modelle sind in China auch bereits unter dem Skyworth-Brand auf dem Markt. Die Verkaufszahlen der 4K OLEDs bleibt aber weit hinter den Erwartungen zurück. LG Display versorgt den Hersteller leider unzureichend mit Panels, vor allem die 65-Zoll Version scheint LG lieber für sich selbst zu nutzen.

LG Display: Platzhirsch der OLED-Produktion

Die Abgabepreise für die Displays sich sicherlich hoch da mehrere Drittanbieter ihre Panels bei LG Display beziehen möchten. Beim 4K OLED Fernseher TX-65CZW954 von Panasonic konnte man beobachten, dass das Preisniveau von Drittherstellern weit höher liegt, als bei vergleichbaren Modellen von LG. LG Display kann seine Monopolstellung in der Displayproduktion von großen OLED-Panels weiter auskosten.

Für Metz ist es aber eine gute Möglichkeit, wieder als TV-Hersteller wahrgenommen zu werden. Die Zentrale im mittelfränkischen Zirndorf bereitet neben der Einführung der 4K OLED Fernseher den Marktstart der von Skyworth in Deutschland und Österreich vor. Preis und Lieferzeitraum für die 4K OLED Fernseher von Metz ist noch nicht kommuniziert.

Metz Skyworth 4K OLED auf der IFA 2015

LG 55EF9509 139 cm (55 Zoll) OLED Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, 3D, Smart-TV)

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OLED-Fernseher von Metz im September
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6 KOMMENTARE

  1. Samsung investiert ja bereits in eine neue Technologie welche sich QLED nennt.
    Auch selbst leuchtend aber ohne organische Bestandteile —–> Wird sich also länger halten als OLED, die sicherlich schneller den Geist aufgeben.

  2. Zunächst erstmal, super Beitrag danke dafür. Ich bin zwar jetzt kein Metz-Fan aber das die nachziehen finde ich sehr gut.

    Zum Thema Samsung und OLED: Samsung hat doch SUHD mit Nanokristallen. Ich glaube das da so schnell nichts mit OLED kommt, wenn überhaupt.

    • Sorry, aber SUHD lässt sich technisch nicht direkt mit OLED vergleichen. Nichtmal die Local-Dimming Geräte KS9500 und KS9800. SUHD ist immer noch eine LCD-Technik, die aber Quantum Dots für die Hintergrundbeleuchtung verwendet. Damit will ich aber nicht behaupten, dass Samsung kein gutes Bild hinbekommt! Schlussendlich sind die LG OLED-TVs auch wahrscheinlich mit ein Grund dafür, dass die Anzahl der Dimming-Zonen so massiv angestiegen ist. Aber solange die Pixel nicht selbstleuchtend sind, ist es nicht mit OLED vergleichbar.

    • Laut bisherigen Berichten, bringt Samsung keine eigenen OLED-TVs. Heute ist zudem zu lesen, dass man an einer eigenen ähnlichen Technik arbeitet, die sogar besser für HDR geeignet sei und ebenfalls selbstleuchtend ist. Bezeichnung: QLED, angelehnt an die Quantum Dot Technik.
      http://flatpanelshd.com/news.php?subaction=showfull&id=1464095201
      Ich vermute, dass Samsung hier den selben Weg einschlägt, wie Sony 2012 mit der CLED-Technik (Crystal LED), die allerdings nie zur Serienreife kam. Hier wurden aus den LEDs der Hintergrundbeleuchtung, die Pixel selbst. Das dafür wahrscheinlich auch eher große Diagonalen benötigt werden, würde inzwischen ja nichtmal mehr negativ auffallen.
      Der Ausbau der aktuellen OLED-Produktion wird sich wohl ausschließlich auf kleine (Mobiltelefone) bis mittelgroße (Notebooks und PC-Monitore) Displays beschänken.

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