Panasonic kündigt mit der Lumix FZ1000 eine neue Superzoom-Kamera mit 4K-Videofunktion an. Dabei soll es sich um die „weltweit erste 4K Kompaktkamera“ handeln. Die Bezeichnung „Kompaktkamera“ trifft auf die FZ1000 weniger zu. Kompakt ist dafür der Preis. Die Panasonic Lumix FZ1000 soll nur 899 Dollar kosten (ca. 660 Euro).


16x Superzoom und „Venus-Engine“

Das Design der FZ1000 ist ganz klar einer Spiegelreflexkamera (DSLR) nachempfunden und hat mit einer Kompaktkamera eigentlich gar nichts gemein. Die 4K-Kamera hat einen 1-Zoll Sensor welcher die Performance, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen, merklich steigern soll. Die „Venus-Engine“ unterstützt dabei den Sensor und reduziert Rauschen bei Aufnahmen mit wenig Licht. Mit dem 25-400mm f/2.8-4.0 Objektiv bekommt man auch weit entfernte Motive perfekt ins Bild. Die 16x Superzoom-Funktion kann in 5 verschiedenen Geschwindigkeitsstufen genutzt werden, was vor allem bei Videos von Vorteil ist.

Lumix FZ1000 mit 30p 4K-Videofunktion

Das Hauptfeature ist natürlich die 4K-Aufnahmefunktion. Videos in 4K können mit maximal 30 Bilder pro Sekunde aufgezeichnet werden. Wer Videos mit 60 Bilder pro Sekunde bevorzugt muss auf 1080p ausweichen. Im „Creative Mode“ kann der Nutzer allerlei Videoeffekte und sogar 120fps nutzen. Die Lumix FZ1000 hat eine optische Bildstabilisation (5-achsen), welche aber leider nicht im 4K-Videomodus zur Verfügung steht. Hier sollte man doch über eine Steadycam oder ein Stativ verfügen, ansonsten werden die hochauflösenden Videos zur „Ruckelorgie“.

Um das Motiv perfekt ins Bild zu bekommen nutzt man den 0.39 Zoll elektronischen Sucher oder das 3 Zoll LCD-Display. Das Display kann dabei seitlich um 180 Grad und vertikal um 280 Grad gedreht werden. Die hochauflösenden Bilder und Videos können via NFC oder Wi-Fi auf ein Smartphone oder PC/Mac übertragen werden.

4K Testvideo der Lumix FZ1000:

Via: theverge.com[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

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