Sony und Panasonic beenden OLED-Allianz – Fokus liegt nun auf Ultra HD

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Die japanischen Hersteller Sony und Pansonic haben ihre Zusammenarbeit im Bereich der OLED-Weiterentwicklung gestoppt. Als Grund nannten die Hersteller die Fokussierung auf 4K / Ultra HD, an der man separat arbeiten möchte. Die Entwicklungen im Bereich OLED werden beide Firmen erst einmal hinten anstellen.

Erst im Juni 2012 haben sich zu die beiden Hersteller zu einer Allianz zusammengeschlossen mit dem Ziel, die bis dahin noch fehleranfällige OLED-Technik und deren Produktionsprozesse zu optimieren. Die Messen in diesem Jahr haben aber gezeigt, dass der Kunde Ultra HD präferiert. OLED bekommt immer mehr den Beigeschmack eines Gimmicks. Vor allem da die Produktion von OLED-Displays noch recht teuer ist und die breite Masse keine fünfstelligen Euro-Beträge für einen „simplen“ 42 Zöller mit zukunftsweisender Displaytechnik ausgeben möchte. Außerdem gibt es in diesem Preissegment High-End 4K Fernseher jenseits der 50 Zoll. Auch der Nutzen eines OLED TVs lässt sich anzweifeln. Der erweiterte Farbraum, der mit der Displaytechnik abgedeckt wird, wird bei vorhandenen Wiedergabemedien und Fernsehübertragungen nicht unterstützt. Der erweiterte Farbraum ist jedoch in der ersten Einführungsphase des Ultra HD Standards bereits vorgesehen.

Die Zeit für OLED scheint einfach noch nicht gekommen. Hersteller wie LG oder Samsung, die bereits OLED-Fernseher anbieten, haben sich deutlich mehr von den Verkäufen erwartet. Man wird die Displaytechnik nicht ganz abschreiben, es muss sich aber auf lange Zeit für Hersteller und Kunden lohnen und dies ist einfach noch nicht der Fall.

Via: hardware.net

Sony und Panasonic beenden OLED-Allianz – Fokus liegt nun auf Ultra HD
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