SES testet erfolgreich 4K-Übertragung mit H.265/HEVC via Astra

Quel­le: SES Astra Der luxem­bur­ger Satel­li­ten­be­trei­ber SES hat in Koope­ra­ti­on mit Har­mo­nic und Broad­com die Test­pha­se sei­ner 4K-Über­tra­gung mit dem neu­en H.265/HEVC Codec erfolg­reich abge­schlos­sen. Mit einer Daten­ra­te von 20 Mbit/s wur­de das DVB-S2 Test­si­gnal mit einer Auf­lö­sung von 3.840 x 2.160 Pixel über­tra­gen. Ohne den neu­en Codec wäre das nicht so ein­fach zu rea­li­sie­ren gewe­sen, bie­tet die­ser doch eine 50% bes­se­re Kom­pri­mie­rung des Aus­gangs­ma­te­ri­als, ohne erkenn­ba­re Qua­li­täts­ver­lus­te. Als tech­ni­sche Basis für die End-to-End Demons­tra­ti­on wur­de der Pro­Me­dia Xpress Hoch­leis­tungs­trans­coder und der Pro­to­typ eines h.265/HEVC-Decoders, wel­cher auf der Tech­nik des Broad­com-Geräts BCM7445 beruht, eing­setzt. Dies war auch die ers­te Über­tra­gung, die ohne den alten Codec h.264 und/oder vier par­al­le­le Full-HD-Streams rea­li­siert wur­de. Tho­mas Wre­de, Vice Pre­si­dent Recep­ti­on Sys­tems, SES, sag­te: „Wir freu­en uns sehr, dass wir als ers­tes Unter­neh­men eine Ultra-HD-Über­tra­gung im HEVC-Stan­dard über Satel­lit prä­sen­tie­ren konn­ten. Die Über­tra­gung des ers­ten ech­ten Ultra-HD-Bilds in einer kom­mer­zi­ell rea­lis­ti­schen Band­brei­te ist ein erneu­ter Beweis für die füh­ren­de Rol­le von SES in der Bran­che.”

Fantastic Four pushen Ultra HD

Quel­le: SES Astra Mar­vel Fans muss ich lei­der ent­täu­schen. Bei den Fan­tastic Four han­delt es sich nicht um das Super­hel­den-Quar­tett aus den Comics, son­dern um die vier größ­ten kom­mer­zi­el­len Satel­li­ten­be­trei­ber Intel­sat, SES, Eutel­sat und Tele­sat. Auf der Sat­teli­te 2013 Con­fe­rence hat man sich dar­auf ver­stän­digt, den Ultra HD-Stan­dard auf dem Markt vor­an­zu­trei­ben und noch bis Ende der Deka­de erfolg­reich zu eta­blie­ren. Romain Bausch, Geschäfts­füh­rer von SES, scheint dem The­ma Ultra HD wohl am opti­mis­tischs­ten gegen­über zu ste­hen. Bereits 2015/2016 sieht er den neu­en Auf­lö­sungs-Stan­dard als ernst­zu­neh­men­de Alter­na­ti­ve zu SD und HD-Fern­se­hen. Bausch sag­te, dass die Trans­pon­der­ka­pa­zi­tä­ten durch Ultra HD nicht erheb­lich stei­gen wer­den. Bereits jetzt rei­che die vor­han­de­ne Tech­nik der HD-Über­tra­gun­gen aus um in Ultra-HD zu sen­den. Neue Video­kom­pres­si­ons-Stan­dards wie HEVC wer­den schon dafür sor­gen. “Das Hoch­rech­nen von HD-Signa­len auf Ultra-HD, ver­mit­telt einem bereits jetzt, einen guten Ein­druck der Tech­nik. Der Markt wird Ultra-HD schnel­ler anneh­men, als sei­ner­zeit HD” so Bausch. 

CeBit: DaaS – Monitoranschluss über Netzwerk mit einem Mausklick

Alex­an­der Löff­ler prä­sen­tiert sei­ne Tech­no­lo­gie Quel­le: Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung Cebit 04.03.13. Der Infor­ma­ti­ker Alex­an­der Löff­ler ist mit dem 50.000 € dotier­ten “Infor­ma­ti­on Award” der Com­pu­ter­mes­se Cebit aus­ge­zeich­net wor­den. Aber wofür? Ein Team des Deut­schen For­schungs­zen­trum für Künst­li­che Inel­li­genz (DFKI) um Löff­ler, hat ein Ver­fah­ren ent­wi­ckelt, dass es ermög­licht Moni­to­re direkt mit einem Netz­werk zu ver­bin­den. Das als “Dis­play as a Ser­vice” (DaaS) bezeich­ne­te Pro­gramm, umgeht das Nadel­öhr der Daten­über­tra­gung, die Video­schnitt­stel­le und redu­ziert den Moni­tor­an­schluss auf einen simp­len Maus­klick. Durch die auf der Cebit vor­ge­stell­te Soft­ware wer­den Bild- und Video­da­ten in einen Netz­werk­dienst ver­wan­delt. Dar­auf kön­nen nun alle Gerä­te eines Daten­net­zes direkt und auch draht­los zugrei­fen. Unge­ahn­te Ein­satz­mög­lich­kei­ten für DaaS Die Tech­nik ermög­licht es bei­spiels­wei­se das Video­si­gnal vie­ler PCs auf einen Dis­play belie­bi­ger Grö­ße zusam­men­zu­schal­ten. „Genau­so ist es mög­lich, vie­le Moni­to­re zu einer rie­si­gen Bild­schirm­wand zusam­men-zufas­sen“, so Alex­an­der Löff­ler. Durch Ver­fah­ren der Daten­kom­pres­si­on kön­nen min­des­tens 25 Video-Daten­strö­me in HD-Qua­li­tät in einem Giga­bit-Netz­werk und 1/4 davon in einem moder­nen WLAN-Netz gleich­zei­tig flie­ßen.

Videos zu LGs neuen kabellosen Ultra-HD-Übertragungstechnologie

Eine der großen Innovationen, die LG auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt hat war die Technik zur kabellosen Übertragung eines HD-Video-Signals von einem Smartphone an einen UltraHD-Fernseher. Wir berichteten. Die Übertragung scheint dabei ziemlich flüssig und ohne Verzögerungen abzulaufen. Beeindruckend wie detailreich und scharf das Bild wirkt.

Von |9. März 2013|Kategorien: Allgemein|Tags: , , , , |0 Kommentare

Japan startet 4K-Übertragung im Juli 2014

Bild: Reuters/Rick Wilking Japan möchte bereits 2014 Sendungen in 4K-Auflösung ausstrahlen. So meldet es die japanische Zeitung Shimbun. Der Start war eigentlich für 2016 angedacht, wurde jetzt aber vorverlegt. Grund hierfür ist das Finalspiel der Fussball-WM 2014 in Brasilien. Am Anfang wird das Signal über einen Kommunikations-Satelliten übertragen. Nach der

Von |27. Januar 2013|Kategorien: Allgemein|Tags: , , , |0 Kommentare

4K für Satellitenbetreiber nur Nischengeschäft?

Eine neue Stu­die vom Markt­for­scher Nort­hern Star Rese­arch (NSR) besagt, dass die Über­tra­gung von 4K-Inhal­ten für Satel­li­ten­be­trei­ber nur ein Nischen­ge­schäft dar­stel­len wird. Der größ­te Teil wird wei­ter­hin in SD- und HD-Auf­lö­sung über­tra­gen. Alle gro­ßen Elek­tro­nik­her­stel­ler haben bereits Schrit­te in Rich­tung 4K unter­nom­men. Man ver­sucht sich gegen­sei­tig zu über­trump­fen, sei es mit inno­va­ti­ven neu­en Her­stel­lungs­ver­fah­ren, OLED-Panels oder ein­fach mit der Grö­ße der TV-Gerä­te. Auch die Satel­li­ten­be­trei­ber ver­fol­gen natür­lich die­sen Trend und ver­su­chen im 4K-Sek­tor Fuß zu fas­sen. Aktu­ell gilt es eher die Fra­ge zu klä­ren, wie Über­tra­gun­gen von 4K-Mate­ri­al über Satel­lit tech­nisch umsetz­bar sind und wie die Pro­gno­sen für den 4K-Markt aus­se­hen.

Von |23. Januar 2013|Kategorien: Allgemein|Tags: , , , |1 Kommentar

Astra plant Ultra HD Sender für 2013

Der Satellitenbetreiber Astra plant für das Jahr 2013 erste Ausstrahlungen in Ultra HD-Auflösung. Gegenüber Digitalfernsehen.de bestätigte Astra Sprecher Dirk Heerdegen, das es keinen 24-Stunden Testkanal wie damals bei der Full-HD Auflösung geben wird, es werden eher bestimmte ausgewählte Events in Ultra-HD Auflösung zur Verfügung gestellt. Das die Testläufe in Zusammenhang

Von |26. November 2012|Kategorien: Allgemein|Tags: , , , , |0 Kommentare

SES überträgt 4K-Fernsehsignal über Satellit

Die ers­te Live-Satel­li­ten­über­tra­gung eines 4K-Signals wird die­ses Jahr auf der Inter­na­tio­nal Broad­cast Con­fe­rence (IBC) zu bestau­nen sein. Die Über­tra­gung soll demons­trie­ren das die tech­ni­sche Grund­la­ge für 4K-Fern­se­hen bereits vor­han­den ist. Der Satel­li­ten­be­trei­ber ASTRA-SAS koope­riert für die Wie­der­ga­be von Live-4K-Mate­ri­al mit dem Tech­nik-Spe­zia­lis­ten Sony. Das Video­si­gnal soll eine Auf­lö­sung von 3.840 x 2.160 Pixeln über den Kom­pres­si­ons­stan­dard H.264 mit einer Daten­ra­te von 40 MBit/s aus­ge­ge­ben wer­den. Die Abstrah­lung erfolgt über den Trans­pon­der 3.236 des Astra-Sat­teli­ten 2B 23,5 Grad Ost. Besu­cher der IBC kön­nen das 4K-Satel­li­ten­si­gnal an den Mes­se­stän­den von SES und Sony auf dem 84 Zoll-Dis­play des Bra­via KD-84X9005 Fern­se­hers bestau­nen. Kom­mer­zi­ell wird der Dienst mit 4K-Auf­lö­sung wohl erst in den kom­men­den 3 Jah­ren. Bis dahin wird es immer wie­der zu beson­de­ren Events Prä­sen­ta­tio­nen geben. 

4K TV-Präsentationen zur Olympiade in London

  Morgen am 27.07.2012 beginnen die olympischen Spiele 2012 in London. Der Fernsehsender BBC wird einige Wettkämpfe in 4K-Auflösung ausstrahlen. Da die Übertragung über die normale Übertragungstechnik einfach noch nicht möglich ist, werden die 4K-Übertragungen nur in ausgewählten Public-Viewing-Locations zu sehen sein. Bis zu den olympischen Spielen in Japan 2016

Von |26. Juli 2012|Kategorien: Allgemein|Tags: , |0 Kommentare