Hellboy – Call of Darkness 4K Blu-ray im Test: Die Hölle schwächelt

2
Zurück
Nächste

Bildqualität (80%)

Hellboy – Call of Darkness digital aufgenommen und lieferte am am Ausgang 3.4K. Entgegen der meisten Outputs der letzten Monate ließ man von diesem Material (leicht) hochskalieren und ein 4K Digital Intermediate anfertigen. Wir haben es also FAST mit einer „richtigen“ 4K-Scheibe zu tun. Überdies integrierte man mit HDR10 und Dolby Vision beide Kontraststeigerungsformate auf der Disk. In der Praxis fällt recht früh auf, dass die dunklen Szenen gegenüber der BD noch schwächer rüber kommen – jedenfalls im Falle von HDR10. Bisweilen schrappt das Ganze auf Oleds +-2 Helligkeits-Punkte am Black Crush vorbei (ausgehend vom kalibrierten Referenzwert). Beispielsweise, wenn die Blutkönigin mit Gruagach in der Hütte diskutiert  oder auch direkt zu Beginn von Kapitel drei. Dort wirkt der Wald gräulich, undifferenziert und – je nach Einstellung der Helligkeit – verliert er komplett die Zeichnung. Aber auch mit korrigierter Helligkeit bleibt der Schwarzwert von HDR10 gegenüber der Blu-ray schwächer. Farben wirken ebenfalls matter in dunklen Szenen, die BD kommt dynamischer rüber.

HDR10 zeichnet in den dunklen Szenen nicht souverän durch

Wechselt man auf eine Dolby-Vision-Wiedergabe, ist das fast wie Tag und Nacht. Wo HDR10 grünlich-graues Schwarz in den dunklen Szenen präsentierte, holt DV den Punch zurück und liegt bisweilen dann auch besser als die Blu-ray. Farben bleiben kräftiger und das Bild hat nun die Dynamik, die man sich von einer UHD mit High Dynamic Range verspricht. Beiden dynamischen Formaten gleich ist die sichtbar bessere Auflösung. Nimmt man sich die Totale von London, sind Strukturen auf den Hochhäusern oder in den Kran-Aufbauten wesentlich deutlicher und besser zu erkennen. Die BD kommt da nicht mit.
In puncto Farbdarstellung in hellen Szenen kann die UHD zudem punkten. Denn Hellboys Haut und Antlitz kommt weniger orangerot, sondern viel mehr ins dunkelrote tendierend, was besser zur Figur des Höllenjungen passt. Auch Hauttöne geraten wärmer, ohne dass die UHD zu stark abdunkelt. Insgesamt gesehen neigt sie auch weniger zu sichtbarem Korn. Wäre da nicht der mattere Schwarzwert von HDR10, wäre es eine uneingeschränkte Empfehlung für die UHD. So lohnt sie sich vor allem für Nutzer mit Dolby-Vision-Kette.

Hellboy - Call of Darkness (4K Ultra HD) (+ Blu-ray 2D)

Price: 27,99 €

25 used & new available from 23,96 €

Zurück
Nächste

2 KOMMENTARE

  1. Das ist nicht Hellboy,das ist Trash und hat mit dem vorangegangen 2Teilen nicht zu vergleichen.Der Hauptdarsteller ist eine Zumutung

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte trage deinen Kommentar ein
Bitte trage deinen Namen hier ein