OLEDoS: Samsung Display verspricht höchste Bildqualität für Mini-Bildschirme


Samsung Display rührt für sein OLEDoS die Werbetrommel. Damit ist kein Betriebssystem gemeint, sondern eine Reihe von Mini-Bildschirmen.

OLEDoS ist nicht grundsätzlich neu. Wir hatten schon im Mai 2025 über entsprechende Bildschirme berichtet, die bei kompakter Größe hoch auflösen. So hatte Samsung Display damals Screens gezeigt, die auf 1,4 Zoll Diagonale eine Pixeldichte von 5.000 ppi erreichen. Das stellt selbst 8K-Displays locker in den Schatten. Das Besondere an dieser Technik: die organischen Materialien der Mini-OLEDs werden direkt auf einem Silizium-Wafer aufgebracht.

OLEDoS: Nicht für Smart-TVs, sondern für Mixed-Reality-Geräte

Diese hohen Pixeldichten sind dann auch primär für Mixed-Reality-Brillen sinnvoll. Denn da sitzen die Bildschirme so nahe vor den Augen, dass bei geringeren Pixeldichten schnell ein „Fliegengitter-Effekt“ auftreten kann. Die OLEDoS-Screens von Samsung Displays erreichen obendrein generell Helligkeiten von bis zu 15.000 Nits und Bildwiederholraten von 120 Hz. Sie decken außerdem den Farbraum DCI-P3 zu 99 % ab.

OLEDoS erlaubt sehr hohe Pixeldichten auf kleinem Raum.
OLEDoS erlaubt sehr hohe Pixeldichten auf kleinem Raum.

Samsung nutzt allerdings seine OLEDoS-Bildschirme zunächst nicht in den maximalen Ausführungen. Beispielsweise verwendet man die Technologie für die neue XR-Brille Samsung Galaxy XR, erreicht da aber „nur“ eine Pixeldichte von 4.032 ppi. Die Auflösung beträgt 3.552 x 3.80 Pixel pro Auge. Samsung übernimmt dabei nicht die Namensgebung OLEDoS von seiner Tochterfirma Samsung Display, sondern spricht von Micro OLED, was generell gängiger ist.

Pixelwahn oder toller Fortschritt?

Aktuelle Smartphones erreichen Pixeldichten von üblicherweise ca. 400 bis 420 ppi, während z. B. ein 4K-TV mit 77 Zoll bei gerade einmal einer Pixeldichte von 60 ppi steht. Sind da die hohen Pixeldichten von OLEDoS wirklich sinnvoll? Das kann man eben mit einem „Ja“ beantworten, weil die Screens bei Mixed-Reality-Brillen so nahe vor den Augen sitzen. Bei einem Smart-TV oder Monitor sähe es aber natürlich anders aus.

Der XR-Markt soll in den kommenden Jahren weiter wachsen.
Der XR-Markt soll in den kommenden Jahren weiter wachsen.

Zu beachten ist, dass der XR-Markt in den kommenden Jahren zwar deutlich wachsen soll, wir letzten Endes aber immer noch von einer Nische sprechen. Habt ihr denn beispielsweise an einem Produkt wie der Apple Vision Pro oder der Samsung Galaxy XR Interesse?

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André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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