The Return of the First Avenger 4K Blu-ray im Test: Der Cap liefert ab

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Bildqualität (85%)

Gegenüber Captain America: The First Avenger, der hauptsächlich mit Panavision-Genesis-Kameras aufgenommen wurde, wechselte man für die Fortsetzung auf Geräte von ARRI und Red. Trotz deren Auflösung von 2.8K und 5K wurde jedoch dann für das Digital Intermediate auf 2K runterskaliert. Die UHD ist also eine hochskalierte Disk, keine native 4K-Scheibe. Davon ab gelangte (Disney-typisch) „nur“ HDR10 sowie der im Rahmen von Rec.2020 erweiterte Farbraum auf die Scheibe. Im laufenden Bild sorgt die dunklere Abstimmung leider für eine noch deutlichere Schwierigkeit, in den dunklen Szenen alle Details zu erkennen. Wo die BD bisweilen schon etwas düster war, sollte man für die UHD den Raum schon sehr gut abdunkeln können. Davon ab gibt es aber zwei Bereiche, in denen die UHD sichtbar besser ist.

In den dunklen Szenen lässt die UHD ein paar Federn

Und der Erste ist – durchaus beachtenswert – die Auflösung. Denn bei The Return of the First Avenger darf man ohne Zweifel von einer der am besten hochskalierten 2K-DIs überhaupt sprechen. Nimmt man beispielsweise die Totale bei 41’27 braucht man kein zwei Meter breites Bild, um die wesentlich bessere Detailtiefe auf den Gebäudeteilen rechts sowie dem kleinen Hangar wahrzunehmen. Das ist für ein 2K-DI wirklich herausragend gut. Bei der Farbgebung und dem eigentlichen Color-Grading zeigt sich, was Disney sehr oft offenbart: Wenig Unterschied zur Blu-ray. Der erweiterte Farbraum liefert zwar etwas satteres Grün und Rot, doch insgesamt sind die Unterschiede gering. Was man, wie gesagt, von der Helligkeitsabstimmung nicht sagen kann. Glücklicherweise spielen nur wenige Szenen bei echter Dunkelheit und vor allem die Action findet am Tag statt. Während der gut ausgeleuchteten Szenen ist die Bildruhe dann nochmals besser. Insgesamt ein Upgrade gegenüber der Blu-ray.

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6 KOMMENTARE

    • Es sind alle Szenen drin, nur eben in einem einheitlichen Seitenverhältnis. Wechselndes Seitenverhältnis kenne ich nur bei Filmen von Warner und The Hunger Games: Catching Fire (Lionsgate) sowie Star Trek: Into Darkness (Paramount).

      • Na macht das wechselnde Seitenverhältniss auch die IMAX Szenen nicht aus?! Da sieht man doch halt mehr vom Bild. Bei einheitlichem Seitenverhältniss werden doch nur die schwarzen Balken drüber gelegt und ein Teil vom Bild geht flöten….

        • Bei 4K-BDs machen sich die IMAX-Szenen, wenn sie wirklich in IMAX gefilmt sind, normalerweise auch durch bessere effektive Auflösung bemerkbar.

  1. Die höhere Auflösung liegt offensichtlich daran, dass dieser Film nicht hochskaliert ist, egal was IMDB behauptet.

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