The Return of the First Avenger 4K Blu-ray im Test: Der Cap liefert ab

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Tonqualität (85%)

Die UHD von The Return of the First Avenger geht leider den gleichen Schritt wie jene des Vorgängers. Wo die Blu-ray immerhin noch dts-HD-High-Resolution für die Synchro lieferte, erfährt die Ultra-HD ein Downgrade in typischer Disney-Manier. Nun läuft die deutsche Spur mit einem auf 1Mbps festgesetzten Dolby-Digital-Plus-Codec. Und der ist leider nicht ganz so dynamisch wie das dts-HD-HR-Pendant der Blu-ray. Die Schießereien sind zwar nach wie vor effektvoll und auch der Subwoofer liefert nahezu die gleiche Intensität, aber man hört doch, dass der Ton komprimierter ist und weniger Dynamikspreizung bietet. Wobei man hier meilenweit entfernt ist vom flachen Sound eines Black Panther. Grundsätzlich muss man ohnehin etwas lauter einpegeln als bei den dts-HD-Pendants. Danach lässt sich durchaus noch Spaß haben, mit der DD+-Variante.

Klasse Fight-Sequenz mit coolen Atmos-Effekten

Der englische Sound bekommt für die UHD ein kleines Upgrade, wenn’s nach der Anzahl der kodierten Lautsprecher geht. Denn hier gibt’s jetzt Dolby Atmos. Auch dieser muss allerdings zunächst lauter geregelt werden als das dts-HD-MA-Gegenstück von der Blu-ray, um auf dem gleichen Niveau zu liegen. Dann lässt sich das Ganze aber recht sauber und differenziert an. In Sachen Räumlichkeit und Substanz liegt die mit True-HD-Kern ausgestattete Atmos-Fassung gleichauf mit jener der BD. Nimmt man die Höhen-Ebene hinzu, gibt es immer wieder Anlass für diese, ins Geschehen einzugreifen. Die Geräusche in der Produktionshalle des Hel-Carriers bewirken bspw. eine erstaunlich realistische Atmosphäre. Und wenn Furys Wagen auf dem Dach schliddert, kratzt es hübsch aus den Heights. Zwar wird nach der Hälfte des Films klar, dass der Atmos-Sound in Sachen Quantität keine Maßstäbe setzen will, doch er macht grundsätzlich nichts falsch. Alle Geräusche, die visuell in der Höhe verortet sind, hört man auch von dort. Dass das über die gesamte Laufzeit nicht mustergültig viele sind, liegt am Geschehen, nicht an der Vertonung.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1 (85%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)
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6 KOMMENTARE

    • Es sind alle Szenen drin, nur eben in einem einheitlichen Seitenverhältnis. Wechselndes Seitenverhältnis kenne ich nur bei Filmen von Warner und The Hunger Games: Catching Fire (Lionsgate) sowie Star Trek: Into Darkness (Paramount).

      • Na macht das wechselnde Seitenverhältniss auch die IMAX Szenen nicht aus?! Da sieht man doch halt mehr vom Bild. Bei einheitlichem Seitenverhältniss werden doch nur die schwarzen Balken drüber gelegt und ein Teil vom Bild geht flöten….

        • Bei 4K-BDs machen sich die IMAX-Szenen, wenn sie wirklich in IMAX gefilmt sind, normalerweise auch durch bessere effektive Auflösung bemerkbar.

  1. Die höhere Auflösung liegt offensichtlich daran, dass dieser Film nicht hochskaliert ist, egal was IMDB behauptet.

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