Netflix hat im September 2026 wieder zahlreiche Neuheiten für euch im Gepäck. Ein echtes Highlight könnte der Science-Fiction-Film „Mickey 17“ sein.
Der Film mit Robert Pattinson steht für eine Science-Fiction-Komödie des südkoreanischen Regisseurs Bong Joon Ho („Parasite“). Er spielt im Jahr 2054 und handelt von dem hoch verschuldeten Mickey Barnes (Pattinson), der zur Kolonisierung des Eisplaneten Niflheim anheuert. Die Besonderheit: Er ist ein sogenannter Entbehrlicher, der auf Himmelfahrtsmissionen geschickt wird – um nach seinem Ableben durch einen Bio-Drucker wieder aufzuerstehen. Doch Probleme gibt es, als ein Klon unverhofft überlebt und es Mickey plötzlich zweimal gibt.
Netflix zeigt Neues von „Stranger Things“
Netflix hat aber neben derlei Lizenztiteln natürlich auch frische Eigenproduktionen im Gepäck. Dazu zählt beispielsweise auch die 2. Staffel der Animationsserie „Stranger Things: Tales From ’85“. Zudem wird die True-Crime-Serie „Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden“ fortgesetzt. Fans der 1980er, insbesondere von „Das A-Team“ schauen eventuell neugierig bei der Dokumentation „Untold Mr. T: I Pity The Fool“ rein.
Wer im Übrigen noch mehr Science-Fiction konsumieren will, wird nicht leer ausgehen im September 2026. Denn da zeigt Netflix auch noch so einen kleinen, fast unbekannten Streifen namens „Dune: Part Two“. Den hat man sich unter Lizenz von Warner Bros. gesichert. Man erkennt: Das Hollywoodstudio ist noch nicht so weit, seine Eigenproduktionen ausschließlich bei HBO Max zu horten.
Die Streaming-Wars gehen weiter
Am Ende sind die Streaming-Kriege zwar noch nicht beendet, aber der große Goldrausch ist vorbei. Neben Warner Bros. lizenziert beispielsweise auch Paramount weiter seine Filme an andere Plattformen. Auch Sony und Universal kommen nicht drumherum. Da ist Netflix natürlich gerne einer der Abnehmer, um seinen Katalog weiter zu unterfüttern.
Letzten Endes kann es euch als Zuschauern natürlich nur recht sein. Daher hoffen wir natürlich, dass unter den neuen Filmen, Serien, Dokumentationen und mehr im September 2026 bei Netflix etwas für euch dabei ist. Wir können also nur viel Spaß beim Streaming mit den Neuheiten wünschen! Unten findet ihr die Tabellen mit den Neuzugängen.
Netflix: Die Serien im September 2026
Startdatum
Titel
02.09.2026
Emilia
03.09.2026
The Gentlemen: Staffel 2
04.09.2026
Earle Meets World
08.09.2026
DANG!
08.09.2026
Fauda: Staffel 5
10.09.2026
Und hüte dich vor dem Bösen
10.09.2026
Crew Girl
11.09.2026
En coma – Zwischen Leben und Tod
14.09.2026
Gabby’s Dollhouse: Staffel 14
16.09.2026
Die Puppe
17.09.2026
Stranger Things: Tales From ’85: Staffel 2
17.09.2026
Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden
17.09.2026
Keine Fremde
17.09.2026
Plastic Beauty
17.09.2026
The Fixers
22.09.2026
Die Minerva-Akademie
23.09.2026
Wonka’s The Golden Ticket
23.09.2026
Habeas Corpus
24.09.2026
Delusion
24.09.2026
A Different World
24.09.2026
Meine traurigen Toten
25.09.2026
Das letzte Problem
25.09.2026
Steel Ball Run JoJo’s Bizarre Adventure: PHASE 2–3
KI-Modelle werden immer leistungsfähiger – gleichzeitig steigt jedoch der Hardwarebedarf. GEEKOM will auf der IFA 2026 zeigen, dass dafür nicht zwangsläufig ein klassischer GPU-Server oder eine Cloud-Infrastruktur notwendig ist. Beim Projekt „AGENT 4N“ arbeiten vier kompakte A9 Mega Mini-PCs gemeinsam als verteilter KI-Cluster und führen das große Sprachmodell DeepSeek V4 Flash vollständig lokal aus.
*Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit GEEKOM erstellt
Ganz einfach: GEEKOM verbindet vier Mini-PCs miteinander, damit sie gemeinsam die Arbeit eines leistungsstarken KI-Systems übernehmen. Das Sprachmodell läuft dabei direkt auf diesen Rechnern und nicht in der Cloud. Der Vorteil: Daten müssen das eigene Netzwerk nicht verlassen, und auch sehr große KI-Modelle lassen sich lokal nutzen, ohne einen klassischen, teuren KI-Server einsetzen zu müssen.
Auf der IFA 2026, die vom 4. bis 8. September in Berlin stattfindet, möchte GEEKOM nicht nur neue Mini-PCs präsentieren. Mit AGENT 4N – AI Solutions Powered by GEEKOM zeigt der Hersteller auch ein ungewöhnliches Anwendungsszenario. Vier leistungsstarke Mini-PCs werden miteinander verbunden und übernehmen gemeinsam die Berechnung eines großen KI-Modells. Statt eines klassischen Server-Racks kommen dafür vier GEEKOM A9 Mega zum Einsatz. Die Systeme kommunizieren über USB4 mit bis zu 40 Gbit/s miteinander und bilden so eine verteilte Plattform für die lokale KI-Nutzung. Einen speziellen High-Speed-Switch oder zusätzliche Server-Hardware benötigt das Demonstrationssystem damit nicht.
Vier Ryzen AI Max+ 395 und insgesamt 512 GB Arbeitsspeicher
Die notwendige Rechenleistung liefern vier AMD Ryzen AI Max+ 395. AMDs Strix-Halo-Chip kombiniert jeweils 16 Zen-5-Kerne und 32 Threads mit einer integrierten Radeon 8060S mit 40 RDNA-3.5-Compute-Units. Hinzu kommt eine XDNA-2-NPU.
Eine besonders wichtige Rolle spielt bei diesem Projekt der Speicheraufbau. Jeder der vier A9 Mega besitzt 128 GB LPDDR5X-8000, die von CPU und GPU gemeinsam genutzt werden können. Über alle vier Systeme verteilt stehen damit 512 GB Speicher zur Verfügung. Rein technisch handelt es sich allerdings nicht um einen einzigen gemeinsamen 512-GB-Speicherpool – die Daten bleiben auf die vier einzelnen Speichernodes verteilt. Die Ryzen-AI-Max-Plattform kann den schnellen Arbeitsspeicher sowohl der CPU als auch der integrierten GPU bereitstellen. Dadurch stehen große Speichermengen für KI-Berechnungen zur Verfügung, ohne vier separate professionelle Grafikkarten mit entsprechend viel VRAM einsetzen zu müssen.
Wer sich von der lokalen KI-Verarbeitung nicht beeindrucken lässt, dürfte zumindest beim Gegenwert des riesigen Speicher-Clusters hellhörig werden. Allein vergleichbare 512 GB Arbeitsspeicher würden Endkunden angesichts der aktuellen Speicherpreise mehrere Tausend Euro kosten. Je nach zugrunde gelegtem Speicherkit bewegt sich die rechnerische Preisspanne derzeit grob zwischen 6.000 und 9.500 Euro – wohlgemerkt nur für den Speicher.
DeepSeek V4 Flash läuft komplett lokal
Die Anwendungsbereiche für DeepSeek V4 mit dem Hermes-Agent sind extrem breit gefächert und reichen von administrativen Arbeiten hin zur Erstellung von Bild- und Audiodateien.
Auf dem Cluster setzt GEEKOM Ubuntu, AMD ROCm und DwarfStar ein. DwarfStar verteilt eine optimierte Variante von DeepSeek V4 Flash auf die vier Systeme und ermöglicht damit die gemeinsame Berechnung des Modells über mehrere Rechner hinweg. Anwendungen müssen dabei nicht speziell für den GEEKOM-Cluster programmiert werden. Eine OpenAI-kompatible API ermöglicht es bestehenden Anwendungen und KI-Agenten, mit dem lokal ausgeführten Sprachmodell zu kommunizieren.
Der größte Vorteil liegt dabei in der lokalen Datenverarbeitung. Dokumente, Prompts, Quellcode oder andere möglicherweise sensible Informationen müssen nicht an einen öffentlichen Cloud-Dienst übertragen werden, sondern können innerhalb der eigenen Infrastruktur verarbeitet werden. Unternehmen könnten damit beispielsweise interne Wissensdatenbanken aufbauen, die Richtlinien, Verträge, Handbücher oder Berichte durchsuchen und zusammenfassen. Auch lokale RAG-Systeme, die Analyse größerer Quellcode-Projekte oder KI-Agenten mit Zugriff auf interne Daten und Anwendungen sind möglich. GEEKOM nennt darüber hinaus Dokumentenanalysen, Multi-Source-Recherchen und automatisierte Arbeitsabläufe als mögliche Einsatzgebiete.
Bis zu 250.000 Token Kontext lokal verarbeitet
Auch erste Leistungsdaten hat GEEKOM veröffentlicht. Bei einer einzelnen gleichzeitig ausgeführten Anfrage erreichte der Vierer-Cluster laut Hersteller rund 14,61 Token pro Sekunde. Die P95-Zeit bis zum ersten ausgegebenen Token soll bei Tests mit 32 beziehungsweise 128 Output-Tokens bei rund 0,42 Sekunden gelegen haben.
Private Anwender würden sich so einen KI-Cluster mit vier GEEKOM A9 Mega Mini-PCs wohl kaum leisten wollen. Für Unternehmen stellen der kompakte Formfaktor und die „überschaubaren Kosten“ jedoch eine interessante Investitionsmöglichkeit dar.
Diese Werte sollte man allerdings nicht als direkten Geschwindigkeitsvergleich mit aktuellen Cloud-Diensten verstehen. Für einen lokalen KI-Cluster ist vor allem die verfügbare Speicherkapazität interessant. GEEKOM konnte nach eigenen Angaben bereits Kontextfenster mit bis zu 250.000 Token verarbeiten. Dadurch können beispielsweise sehr umfangreiche Dokumente, größere Softwareprojekte oder interne Datensammlungen innerhalb einer einzigen KI-Sitzung berücksichtigt werden. Gerade beim lokalen Betrieb großer Sprachmodelle wird häufig nicht zuerst die reine Rechenleistung, sondern der verfügbare Speicher zum begrenzenden Faktor.
Unsere eigene Erfahrung mit dem Hermes-Agent: Wir möchten an dieser Stelle noch unsere einzige, dafür aber extrem beeindruckende – vielleicht sogar ein wenig beängstigende – Begegnung mit dem Hermes-Agent erwähnen. Dieser lief ebenfalls auf einem lokalen System, verfügte über weitreichende Zugriffsrechte und wurde über einen Discord-Chat gesteuert. Das Smartphone-Display eines Kollegen reagierte nicht mehr auf Eingaben, zeigte aber weiterhin Inhalte an. Über eine USB-C-Maus aktivierten wir auf dem Android-Smartphone kurzerhand die Entwickleroptionen. Anschließend konnte sich der Hermes-Agent innerhalb weniger Sekunden Zugriff auf das Smartphone verschaffen und selbstständig nach der Ursache des Problems suchen. Letztlich handelte es sich wohl tatsächlich um einen Hardware-Defekt, mit dem Hermes-Agent konnten zuvor aber zumindest mögliche Software-Probleme weitgehend ausgeschlossen werden. Was hier vielleicht 15 Minuten dauerte, hätte einen ungeübten Nutzer sicherlich mehrere Stunden Arbeit gekostet.
Der KI-Cluster lässt sich schrittweise erweitern
Das Konzept muss zudem nicht zwangsläufig aus vier Rechnern bestehen. Nach Angaben von GEEKOM kann eine Installation zunächst mit einem oder zwei A9 Mega aufgebaut und später um zusätzliche Nodes erweitert werden. Jeder Rechner bleibt unabhängig nutzbar und kann bei Bedarf Rechenleistung zum Cluster beisteuern. Preiswert ist ein solcher Aufbau allerdings nicht. Der A9 Mega gehört mit Ryzen AI Max+ 395 und 128 GB RAM zu den absoluten High-End-Mini-PCs. Das Projekt dürfte daher weniger den Anspruch haben, einen dedizierten KI-Server grundsätzlich günstiger zu ersetzen. Der Vierer-Cluster soll vielmehr zeigen, wie weit kompakte Hardware inzwischen gekommen ist. Große Sprachmodelle, für die vor wenigen Jahren noch mehrere Server-GPUs nötig gewesen wären, lassen sich heute auf mehrere vergleichsweise kleine Systeme verteilen.
Amazon bringt seine KI-Assistentin Alexa+ jetzt auf seine Streaming-Player. Allerdings kommen zunächst nur die Fire TVs in den USA in den Genuss.
Dabei wirbt Amazon süffisant damit, dass Alexa+ auf die Streaming-Player der Reihe Fire TV komme – und das gratis. Dies trifft aber natürlich nur dann zu, wenn entweder ein Abonnement von Alexa+ oder eben Prime vorliegt. Streng genommen gibt es also zwar keine Mehrkosten, „gratis“ ist Alexa+ aber beileibe nicht. Im Übrigen bedenkt man nicht nur die Fire TV Sticks und den Fire TV Cube, sondern auch Smart-TVs mit der Plattform.
Alexa+ erweitert die Smart-Home-Möglichkeiten
Alexa+ basiert auf KI-Technologien und erlaubt als Ergebnis deutlich komplexere und natürlichere Gespräche, welche auch Kontexte einbeziehen. Beispielsweise könntet ihr die Assistentin nach Filmtipps fragen und dabei auch eher vage Anfragen stellen – etwa „Schlage mir hoch bewertete Filme aus den 1990er-Jahren mit Brad Pitt vor“.
Alexa+ macht den Smart-TV zur Schaltzentrale fürs Smart Home.
Laut Amazon wird Alexa+ von Kunden deutlich häufiger genutzt als die alte Version. Als Begründung nennt der Online-Riese, dass wesentlich passendere Antworten herauskommen. Zudem verfügt Alexa+ über vielfältige Steuerungsoptionen für das Smart-Home. Etwa kann sie für euch Sicherheitskameras checken oder deren Echtzeit-Aufnahmen anzeigen lassen. Ebenfalls könnt ihr über die KI-Assistenz z. B. das Licht dimmen oder andere Geräte im Heimkino für den Filmabend vorbereiten.
Alexa+ lässt in Deutschland an den Fire TVs auf sich warten
Wie schon eingangs verraten, kommt Alexa+ aktuell aber nur in den Vereinigten Staaten auf Fire-TV-Geräte. In Deutschland müssen wir vorerst noch abwarten. Beglückt werden in den USA laut dem Hersteller aktuelle Fire TV Sticks, der Fire TV Cube, die Smart-TVs der Reihe Amazon Ember und auch Fernseher von Partnern wie Panasonic. In anderen Regionen, wie Europa, soll es ebenfalls in naher Zukunft losgehen. Da nennt Amazon aber noch keine Zeiträume.
MediaMarkt und Saturn sollen eigentlich in chinesische Hände wandern. Doch die Übernahme steht auf der Kippe – jetzt folgen Drohgebärden aus Fernost.
Wir erinnern uns: Der chinesische Online-Händler JD.com will den Mutterkonzern von MediaMarkt und Saturn, Ceconomy, übernehmen. Die deutsche Bundesregierung hat für den Deal auch schon den Daumen nach oben gegeben. Anders sieht es jedoch bei der EU-Kommission aus. Die prüft den Deal derzeit und ist skeptisch. Man vermutet, es könnte wettbewerbsverzerrende Subventionen gegeben haben. Jetzt folgen Drohgebärden aus China.
China will mit Gegenmaßnahmen kontern, sollte die Übernahme scheitern
So hat das chinesische Justizministerium eine „entschlossene Reaktion“ angekündigt, sollten die EU-Wettbewerbshüter ihre bisherige Linie gegen die Übernahme von MediaMarkt und Saturn durch JD.com fortführen. Was genau unter so einer entschlossenen Reaktion zu verstehen wäre, ist natürlich interpretationsfähig. Dass China nun versucht, seine schützende Hand über JD.com zu halten, könnte allerdings den Argwohn der Kartellwächter noch weiter anheizen.
Die chinesische Regierung hat sogar Einzelpersonen und Organisationen untersagt, der EU-Kommission bei einigen Auskunftsersuchen entgegenzukommen. Man wirft den EU-Wettbewerbshütern vor, zu umfangreiche und teilweise schlichtweg unnötige Informationen anzufordern. Von außen betrachtet, ist es jedoch nahezu unmöglich zu sagen, wer hier im Recht ist.
MediaMarkt und Saturn sind von erheblicher Bedeutung.
Die EU-Kommission hat den Verdacht, dass JD.com zur Abwicklung der Übernahme unzulässige Finanzierungen, Steuervergünstigungen und Zuschüsse von der chinesischen Regierung erhalten haben könnte, die geeignet wären, den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt zu verzerren. Sollte dies der Fall sein, könnte man die Übernahme endgültig blockieren.
JD.com hat diese Vorwürfe bisher vehement bestritten. Der chinesische Online-Händler will MediaMarkt und Saturn mit einem E-Commerce-Know-how in eine neue Ära führen. Zugleich hat man selbst am Filial- und Logistiknetz der Elektronikfachhändler erhebliches Interesse. Schließlich sind MediaMarkt und Saturn die größten, europäischen Anbieter in jenem Bereich.
Der Apple TV 4K der nächsten Generation dürfte noch 2026 auf den Markt kommen. Inzwischen sind schon viele Details durchgesickert.
Beispielsweise soll Apples Streaming-Player der nächsten Generation offenbar den RAM von 4 auf 8 GByte erhöhen. Das klingt mitten in der Speicherkrise waghalsig, ist aber wohl notwendig, um Apple Intelligence, die KI-Suite des Unternehmens, sauber zum Laufen zu bringen. Obendrein wird natürlich ein neuer Chip für Leistung sorgen. Der Apple TV 4K (2026) dürfte mindestens den A17 Pro von 2023 verwenden – vielleicht sogar ein neueres SoC.
Apple TV 4K (2026): Mit Wi-Fi 7 und erweiterten Smart-Home-Features
Der Apple TV 4K (2026) dürfte obendrein wohl das N1-Modem verwenden, welches der Hersteller aus Cupertino selbst entwickelt hat. Damit ist auch Unterstützung von Wi-Fi 7 sehr wahrscheinlich. Im Übrigen soll natürlich auch die erneuerte KI-Siri ein festes Zuhause im Streaming-Player finden. Überdies soll jener wohl noch stärker als Smart-Home-Schaltzentrale eingebunden werden. Das passt dazu, dass Apple angeblich nicht nur im September, sondern auch im November ein Event veranstalten wird. Der spätere Termin soll wohl diverse Smart-Home-Produkte in den Fokus rücken.
Der Apple TV 4K soll im Herbst 2026 einen Nachfolger erhalten.
Das macht auch wahrscheinlich, dass der Apple TV 4K (2026) erst im November 2026 seinen Einstand geben wird. Aktuell ist das aber noch schwer absehbar. Im Lieferumfang soll auch eine neue Siri-Fernbedienung beiliegen. Da ist jedoch noch offen, was sich genau an Design und Funktionsumfang geändert haben könnte. Klar ist, dass der Streaming-Player selbst sich wohl treu geblieben ist. Demnach ähnelt das Design dem Vorgängermodell aus dem Jahr 2022 stark.
Der Preis könnte abschreckend ausfallen
Sorgen machen wir uns derzeit um den Preis. Denn wegen der Speicherkrise hatte Apple vor einigen Wochen den Verkaufspreis des aktuellen Apple TV 4K aus dem Jahr 2022 massiv erhöht. Insofern müssen wir befürchten, dass die nächste Generation direkt für eine Preisempfehlung jenseits der 300 Euro in den Handel kommen dürfte. Das würde wohl den potenziellen Käuferkreis, selbst unter loyalen Apple-Kunden, extrem eindampfen.
Sony bessert bei seinen aktuellen Bravia-Fernsehern nach und behebt ein ärgerliches Problem bei der Wiedergabe von Dolby Vision über externe Zuspieler. Ganz fehlerfrei läuft es allerdings bisher nicht. Ein bereits bekanntes Audio-Problem bleibt auch nach der Aktualisierung bestehen.
Sony verteilt in Deutschland und weiteren europäischen Märkten ein neues Firmware-Update für ausgewählte Bravia-Fernseher aus dem Modelljahr 2024. Mit der jüngsten Firmware-Version 114.602.170.1 sollen gleich mehrere Probleme auf den 4K‑Fernsehern Bravia 7 (XR70 – QLED), Bravia 8 (XR80 – OLED) und Bravia 9 (XR90 – QLED) behoben werden. Vorneweg ein Problem mit der externen Zuspielung von Dolby Vision-Inhalten via HDMI, bei der der Bildschirm schwarz bleibt. Laut ersten Tests, unter anderem von der Webseite What Hi-Fi soll dieses Dolby Vision-Problem ab sofort der Vergangenheit angehören. Bestätigte Fälle tauchten unter anderem in Verbindung mit dem Apple TV 4K, sowie den Mediaplayern Vero V mit Kodi oder Amlogic-Plattformen mit CoreELEC. Beliebte Player wie der Nvidia Shield TV, Zidoo, 4K Blu-ray Player, Fire TV und Co. blieben anscheinend von diesem Problem verschont.
Während ein Bug mit der neuen Firmware behoben wurde, bleibt ein Audio-Problem in Verbindung mit HDMI eARC leider bestehen. Besitzer der betroffenen TV-Modelle berichten immer wieder von Audioaussetzern und/oder Verzögerungen bei der Lippensynchronisation. Diese treten lediglich in Verbindung mit bestimmten Inhalten auf, und sind somit glücklicherweise nicht die Regel. Wer davon betroffen ist, wird sich aber trotzdem darüber ärgern. Zumindest haben sich laut aktuellem Stand keine neuen Probleme mit dem Firmware-Update eingeschlichen, was schon einmal ein positives Signal ist.
Wer die automatische Update-Funktion der Sony Bravia-Fernseher aktiviert hat, dem sollte in den kommenden Tagen eine Meldung im Google TV-Menü auftauchen. Wer nicht warten möchte, kann die Firmware auch über die Sony-Support-Seite manuell herunterladen und via USB-Stick installieren.
Große OLED-Fernseher haben ein Problem: Sie sind im Vergleich zu ähnlich großen Mini-LED-TVs unglaublich teuer. LG Display könnte dafür nun eine Lösung gefunden haben. Die neue FLiPP-Technologie soll OLED-Panels nicht nur deutlich heller machen, sondern auch günstiger machen. Von diesen Vorteilen sollen OLED-TVs bis 100 Zoll profitieren!
Wer sich jetzt denkt: Moment, ich habe doch schon vor einem Monat etwas darüber gelesen, dass LG Display die Preise für die OLED-Fertigung senken möchte, der hat absolut recht. Nur damals ging es darum, dass LG Display die Anzahl der lichtgebenden Schichten (Stacks) verringern möchte. Dagegen handelt es sich bei OLED FLiPP um einen komplett neuen Aufbau der Panels mit organischem Leuchtmaterial, welches die Fertigung und die Eigenschaften grundlegend verändern soll. Denn sollten sich LG Display und LG Electronics nichts einfallen lassen, droht das Premium-TV-Segment in die Hände der günstigeren Konkurrenz mit Mini LED- und Mini RGB-Technologie zu fallen.
FLiPP soll ein entscheidendes OLED-Problem beseitigen
LG Display nennt seine neue Technologie „FMM-Less innovative Pixel Patterning“ oder kurz „FLiPP“. Der entscheidende Unterschied zu bisherigen Produktionsverfahren steckt bereits im Namen. Bei klassischen RGB-OLED-Displays werden die organischen Materialien für die roten, grünen und blauen Pixel mithilfe sogenannter „Fine Metal Masks“, kurz „FMM“, aufgebracht. Dabei handelt es sich um extrem fein strukturierte „Metallnetz“, durch dessen Öffnungen die OLED-Materialien auf das Panel aufgedampft werden.
Aus dem 8.5 Gen-Mutterglas können verschiedenste, quadratische OLED-Displays geschnitten werden.
Das Verfahren funktioniert, besitzt jedoch mehrere Nachteile. Die Metallmasken sind teuer, müssen äußerst präzise gefertigt und positioniert werden und werden mit zunehmender Panelgröße immer schwieriger händelbar. FLiPP kommt dagegen komplett ohne diese Metallmasken aus. Die roten, grünen und blauen OLED-Materialien werden nacheinander aufgetragen, und kommen ohne „Metallnetz“ aus.
LG Display setzt große Hoffnung in die OLED-Fertigung im FLiPP-Verfahren.
Die Entwicklung der neuen Technologie sei dabei schon so weit fortgeschritten, dass bereits ein komplettes Substrat in einer 8.5 Generation-Fabrik damit beschichtet werden konnte. Damit ist großes OLED-Mutterglas gemeint, welches 2.200 x 2.500 mm misst und aus dem verschiedenste Größen von 27 Zoll bis 100 Zoll geschnitten werden können. In einem kurzen Promo-Video (weiter unten) werden OLED-FLiPP-Displays für Smartwatches, Tablets, Smartphones, Laptops, Monitore, Fernseher und AV/VR-Brillen in Aussicht gestellt.
OLED FLiPP macht TVs günstiger, heller, effizienter und langlebiger
Die Vorteile von FLiPP sollen sich dabei keineswegs nur auf die Fertigung beschränken. Durch den neuen Aufbau kann LG Display die tatsächlich lichtemittierende Fläche der OLED-Pixel vergrößern, was sich gleich auf mehrere Eigenschaften positiv auswirken soll. Der Hersteller von einer bis zu 1,6-fach höheren Helligkeit, also einem Plus von bis zu 60 Prozent. Gleichzeitig soll sich der Lebenszyklus der OLED-Panels um das 2,4-fache erhöhen, während der Energieverbrauch um bis zu 13 Prozent sinkt. Gerade die Kombination aus höherer Helligkeit und besserer Effizienz ist für große Fernseher interessant, da OLED hier bislang deutlich stärker mit Leistungsaufnahme, Wärmeentwicklung und begrenzter Maximalhelligkeit zu kämpfen hat, als vergleichbare Mini-LED-Modelle.
Fast noch wichtiger könnte langfristig jedoch die vereinfachte Herstellung sein. Da die aufwendigen und teuren FMMs vollständig entfallen, sinkt nicht nur die Komplexität der Produktion, sondern potenziell auch deren Kosten, insbesondere bei großen Paneldiagonalen. LG Display verspricht damit zwar noch keinen günstigen 100-Zoll-OLED, FLiPP könnte aber eine wichtige Voraussetzung dafür schaffen, dass OLED-TVs mit 83, 97 oder sogar 100 Zoll künftig zu günstigeren Preisen angeboten werden können. Genau an diesem Punkt muss OLED dringend aufholen, denn während 98- und 100-Zoll-Mini-LED-Fernseher preislich immer attraktiver werden, verbleiben OLED-Fernseher in XL-Größen über 80 Zoll in Preisregionen, die sich nur die wenigsten leisten können und wollen.
RTL rückt seine Streaming-Plattform RTL+ enger mit Sky und WOW zusammen. Das führt auch zu einer neuen Abostruktur.
Diese Entscheidung, knapp drei Monate nach dem Zusammenschluss von RTL Deutschland und Sky Deutschland, dürfte für die wenigsten eine Überraschung sein. Schließlich haben wir in den vergangenen Wochen auch beobachtet, wie z. B. immer mehr Content von RTL+ auch zu Sky und WOW gereicht wird. Für Film- und Serienfans gibt es das Neukunden-Angebot inkl. Netflix Standard und Paramount+ Basic z. B. jetzt für 19,99 € pro Monat. Das Beste von Sky beinhaltet Filme, Serien und den kompletten Live-Sport für 39,99 Euro pro Monat. Alles von Sky inkl. Netflix Standard, Paramount+ Basic, UHD, Kids und Multiscreen gibt es für 49,99 Euro pro Monat.
Wichtig: Die Preise gelten bei Bindung für volle 12 Monate.
Bei den Streaming-Angeboten rücken die Plattformen jetzt enger zusammen. Noch in diesem Jahr startet das erste gemeinsame Bundle von WOW und RTL+ in Deutschland und Österreich.
Ein weiterer wichtiger Schritt soll 2027 folgen: Dann wird RTL+ als fester Bestandteil in das Sky-Angebot integriert. Schon jetzt baut RTL Deutschland sein Sportangebot über alle Kanäle hinweg aus.
RTL kann die Übernahme von Sky Deutschland erfolgreich abschließen.
In der Saison 2026/27 präsentiert RTL Deutschland etwa bis zu zehn Spiele pro Spieltag der UEFA Europa League und UEFA Conference League zusätzlich auch live auf Sky Sport. Parallel dazu sind weiterhin an jedem Spieltag eine ausgewählte Highlight-Partie im Free-TV sowie bis zu zehn Begegnungen als Einzelspiel und in der Konferenz auf RTL+ zu sehen. In der Saison 2026/27 können Fans obendrein den DFB-Pokal noch umfassender bei RTL Deutschland erleben. RTL+ zeigt alle 63 Spiele des DFB-Pokals live. Dafür übernimmt RTL+ das vollständige Live-Signal von Sky Sport inklusive der Konferenzen sowie der Vor- und Nachberichterstattung.
Mit über 200 Live-Partien als Einzelspiel und in der Konferenz bietet RTL Deutschland ab der Regular Season 2026/27 zudem ein umfassendes NFL-Erlebnis. Zum Start der Bundesliga-Saison 2026/27 bietet Sky wiederum zwei Angebote für Bundesliga- und Sportfans. Im Aktionszeitraum erhalten Neukunden alle Freitag- und Samstagsspiele der Bundesliga live sowie die komplette 2. Bundesliga für 24,99 Euro pro Monat im 12-Monats-Abo. Den kompletten Live-Sport von Sky inklusive aller Freitag- und Samstagsspiele der Bundesliga live, 2. Bundesliga, DFB-Pokal, Premier League, Europa League, Europa Conference League, NFL, Formel 1, MotoGP, Golf, Tennis u. v. m. gibt es für 29,99 Euro pro Monat im 12-Monats-Abo.
Parallel bringt RTL Deutschland nach eigenen Angaben schrittweise auch die technologische Infrastruktur seiner Produktlandschaft zusammen. Sprich: Die Technik von RTL+, Sky und WOW wird vereinheitlicht. Damit will man erreichen, dass sich das Portfolio nicht wie ein Sammelsurium unterschiedlicher Dienste anfühlt, sondern wie ineinandergreifende Marken. Mehr dazu will RTL noch in den kommenden Monaten verraten.
TCL bringt die RM7L und RM9L nach Deutschland. Die beiden RGB-Mini-LED-Reihen bedienen allerdings sehr unterschiedliche Preisklassen.
So sind die TCL RM9L die neuen RGB-Mini-LED-Flaggschiffe mit bis zu 16.848 Dimming-Zonen und bis zu 9.000 Nits HDR-Spitzenhelligkeit. Das ist schon sehr beeindruckend und könnte selbst OLED-Fans aufhorchen lassen. Zumal diese neuen LCD-TVs HVA-Pro-Panels von CSOT, dem Tochterunternehmen von TCL, verwenden und Multi-HDR-fähig sind. Das heißt, sie unterstützen neben HLG und HDR10 auch HDR10+ und Dolby Vision.
TCL RM7L und RM9L mit bis zu 100 % BT.2020-Abdeckung
Die beiden RGB-Mini-LED-TVs decken laut TCL den Farbraum BT.2020 zu bis zu 100 % ab. Allerdings ist zu beachten, dass dies bei LCD-TVs auch nur unter spezifischen Idealbedingungen, etwa bei der Darstellung großer, einfarbiger Flächen, greift. Als Betriebssystem der neuen RM7L sowie RM9L dient Android TV mit dem Launcher Google TV. Ihr könnt also alle gängigen Streaming-Apps wie Amazon Prime Video, Disney+, Netflix oder auch YouTube einspannen.
Der TCL RM7L zählt zur RGB-Mini-LED-Mittelklasse.
Die TCL RM7L stapeln etwas tiefer und nutzen bis zu 2.880 Dimming-Zonen. Die HDR-Spitzenhelligkeit liegt hier bei bis zu 2.000 Nits. Erwähnenswert ist, dass diese Smart-TVs eine 2.1-Soundsystem von Onkyo verwenden. Bei den höherwertigen RM9L sind es wiederum durch Bang & Olufsen abgestimmte Lautsprecher.
Mit vollwertigem HDMI 2.1 fürs Gaming
Die TCL RM7L und RM9L bieten euch zudem ohne Abstriche HDMI 2.1 mit eARC, 4K bei bis zu 144 Hz, ALLM (Auto Low Latency Mode) und natürlich VRR (Variable Refresh Rate). Die TVs sind ab sofort bei folgenden Händlern verfügbar: MediaMarkt, Otto, Expert, Euronics, Medimax (RM9L) bzw, Otto, Expert, Euronics, Amazon und Joybuy (RM7L).
Folgende Einführungspreise ruft TCL für den RM9L auf:
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 16:21 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Die Saga geht weiter – auch im Wohnzimmer! „House of the Dragon“ Staffel 3 erscheint auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray. Die UHD-Variante kann ab sofort in einer Standard-Edition und als limitiertes 4K Blu-ray Steelbook vorbestellt werden. Der finale Releasetermin ist noch nicht kommuniziert, ein Erscheinen in 2026 ist aber so gut wie sicher!
Warner Bros. Home Entertainment gehört zu einem der wenigen Vertriebe, die ihre Highlight-Serien auch auf 4K Ultra HD Blu-ray anbieten. Und da bereits die ersten beiden Staffeln zu „House of the Dragon“ auf Disc veröffentlicht wurden, zeigt sich Warner mit der Ankündigung der 3. Staffel einfach nur konsequent. Ein Releasetermin steht leider bisher nicht fest, jedoch dürfte dieser spätestens im Herbst/Winter 2026 liegen. Über nachfolgende Onlineshops könnt ihr eure Edition der Serie sichern:
House of the Dragon – Staffel 3 – 4K Blu-ray (Standard):
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 14:48 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
House of the Dragon – Staffel 3 – 4K Blu-ray (Steelbook):
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 15:52 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Die Bild- und Tonausstattung wird sich auf dem gleichen Niveau wie die ersten Staffeln befinden. Ein 4K Ultra HD-Master mit HDR10 und Dolby Vision ist bereits bestätigt worden. Ebenso der englische Originalton mit Dolby Atmos 3D-Sound. Die deutsche Synchronisation wird dagegen wieder „nur“ mit einem Surround-Mix aufschlagen, höchstwahrscheinlich Dolby Digital 5.1. Wem rund 50 Euro zu viel sind für eine Disc-Edition, sollte dem Preis jedoch die Laufzeit mit 8 Stunden 20 Minuten entgegensetzen. Man bekommt für den Preis sozusagen Unterhaltung mit einer Laufzeit von vier Filmen in Überlänge. Zudem lassen sich die einzelnen Folgen, die jeweils zwischen 60-75 Minuten liegen, sehr viel einfacher in die Abendgestaltung einplanen.