Streaming dominiert zwar im Heimkino, doch es bleibt auch Platz für Discs. So konnte die UHD Blu-ray 2025 wieder ein Aufbäumen erreichen.
Zumindest trifft das zu, wenn wir uns den wichtigen US-Markt ansehen. 2025 haben laut den Marktforschern der Digital Entertainment Group (DEG) zwar die Verkaufszahlen von DVDs und Blu-rays weiter abgebaut, die Einnahmen durch Ultra HD Blu-rays sind aber um immerhin 12 % angestiegen. Befeuert wurde dies, obwohl im 4. Quartal 2025 ein Mangel an hochkarätigen Neuveröffentlichungen herrschte. Offenbar sind es aber auch viele Katalogtitel, die Fans zum Zuschlagen bringen.
Ultra HD Blu-ray hat eine lange Phase des Zusammenschrumpfens hinter sich
Zu beachten ist jedoch, dass die Ultra HD Blu-ray zuvor seit 2018 im Grunde jedes Jahr ein Minus bei den Verkaufszahlen und Einnahmen hinnehmen musste. Dass es 2025 ein Wachstum gegeben hat, führt das Medium also nicht plötzlich auf einen Kurs zur Massenkompatibilität. Es bleibt ein Nischenmedium für Enthusiasten, die gewillt sind, die hohen Preise von 20 bis 30 Euro pro Film zu berappen, um die bestmögliche, technische Qualität zu erhalten.

In den Vereinigten Staaten haben die Kunden im Jahr 2025 rund 870 Mio. US-Dollar in DVDs, Blu-rays und UHD Blu-rays investiert. Das entspricht gegenüber 2025 einem Minus von 9,3 %. Immerhin hat sich das Zusammenschrumpfen des Gesamtmarktes verlangsamt. Von 2023 auf 2024 hatte sich etwa ein sattes Minus von 23,4 % ergeben. Allerdings sind auch die Verkäufe auf digitalen Plattformen wie Apple TV eingebrochen, wenn auch geringfügiger – um insgesamt 3,3 % gegenüber 2024. Sie lagen bei 2,2 Mrd. US-Dollar. Damit ist der Markt für digitale Kauf-Filme bereits deutlich größer als der für Discs.
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Streaming wächst weiter
Der US-Markt für digitale Leihfilme stand 2025 im Übrigen für ein Umsatzvolumen von 1,6 Mrd. US-Dollar. Im Übrigen ist der Markt für Streaming-Abos weiter gewachsen. In den USA hat sich da im letzten Jahr ein Wachstum von 48 Mrd. US-Dollar (2024) auf 57,4 Mrd. US-Dollar (2025) ergeben. Das entspricht einem Plus von 19,8 %.
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Ich hatte damals meine Sammlung auch schon mal digitalisiert gehabt. Bis ich den direkten Vergleich machte und gemerkt hatte, das wenn der Player sich das Material von der Disc zieht, es einen deutlich gut sichtbaren Schub an Bild Qualität gibt. Zudem hat es ebenso etwas besseres Bild gegeben, wenn das Bild über den zweiten HDMI Ausgang direkt zum tv geht und nicht durch Umwege über einen Receiver. Heute hab ich nur noch Serien digital, wo der Vorteil darin liegt, das immer gleich die nächste Folge automatisch abgespielt wird ohne lästiges Disc tauschen.
Wenn das Image der UHD-Disk vom (ich vermute mal) NAS schlechter beim TV ankommt, gibt es viele mögliche Gründe dafür:
– Bandbreite zwischen NAS und Streamer
– Geschwindigkeit der Platten und dem RAID
– Rechenleistung der im NAS verbauten CPU
– oder die genutzte Software zur Wiedergabe (bezogen auf den genutzten Decoder)
Achso, nicht über NAS, einfach die Festplatte am Blu-ray/UHD Player angeschlossen. Deswegen auch der direkte Vergleich mit der Disc über den selben Player.
Dann vermute ich, der USB-Anschluss vom Player ist der Flaschenhals und der regelt die abzurufenden Daten runter.
Der USB-Port eines (UHD-)Bluray-Players hat min. USB2.0. Dieser kann also bis zu 480MBit/s übertragen. Bei einer UHD-Bluray hat man so um die 80MBit/s in der Spitze. Daran wird es wohl sehr höchstwahrscheinlich nicht liegen. Zu mal ein Flaschenhals in diesem Fall eher zu einem Bildstillstand mit Buffering führen würde statt zu einer schlechteren Bildqualität. Es ist ja kein Streaming im herkömlichen Sinne.
Die Frage wäre jetzt eher, ob BeeOne27 bei der Digitalisierung ein Passthrough erstellt hat oder die Filme nochmals komprimiert worden sind. Wenn Letzteres der Fall sien sollte, ist es auch klar, dass das Bild dann etwas schlechter ist, abhängig vom Grad der Komprimierung.
Wenn ich das richtig interpretiere, geht es nur um Umsatz in USA, nicht Stückzahl.
früher hab ich alle meine UHDs in USA gekauft, da gab es schon welche ab $8 und für die meisten hab ich $10-15 bezahlt. inzwischen gibt es kaum mehr was unter $30, meist waren sie Scheiben bei uns billiger.
Dreifache Preise steigern natürlich auch den Umsatz, aber ich hoffe dennoch, das ist ein Licht am Horizont! Gefühlt gibt es bei uns dauernd Angebote, aber ob das jetzt heißt es kauft sonst keiner eine UHD oder das ein gutes Zeichen ist, weiß ich nicht…
Vorab, ich streame,ziehe aber die Scheiben vor,wegen der Qualität in Bild und ton.
Auch meine Sammlung wächst und wächst. einfach langsamer als in den 2000er.
Obwohl ich nach erhalt der Disc, diese auf meinem Nas sichere und die Disc im Regal verschwindet.
Rein aus Bequemlichkeit. Ich habe auf dem Dachboden ein grosses Heimkino eingerichtet.
Die Filmregale stehen aber im Wohnzimmer. So muss ich oder wir nicht vor dem Regal stehen und mich oder uns dort entscheiden.
Wieviel TB braucht man? Bin auch am überlege ob ich anfange.
Ich habe überlege ob ich mit einer IronWolf Pro 12TB Anfange. Wären noch 3 Bays Frei danach.
DVD = 5-8gb
Bluray = 30 – 50gb
4k = 50 – 80gb
Das fange ich erst gar nicht an, meine Disks auf NAS zu sichern. Erstens habe ich nicht die Zeit dafür, zweitens behandle ich meine Disks so sorgfältig, das die mich garantiert überleben werden. Gepresste Disks, wenn man sie gut behandelt und nicht zerkratzt, sind ja fast unzerstörbar und Player hab ich noch in Reserve.
Je nachdem wie stark der Rechner ist, geht das ziemlich zügig vonstatten. Wenn ich ein Passthrough erstelle, dauert das bei mir etwa 15 Minuten (+/-) mit einem AMD Ryzen 7 7800X3D. Gerade beim Passthrough ist auch eher eine starke CPU wichtig. Ansonsten sollte man nicht gerade das langsamste Laufwerk dafür verwenden. 🙂
Ich hatte schon 3 verschiedene UDH Player und alle hatten Probleme beim Abspielen, Wahrscheinlich beim Layerwechsel. Dann blieb der Film immer an dieser Stelle hängen – WTF! -> Nie wieder kaufe ich eine UHD Disk. Danke an dieser Stelle für die aktuellen und guten Hinweise auf die apple TV 4K Angebote. Ich bin mit der Qualität super zufrieden!
Sony Player? ich hab fast alle von billig bis Mittelklasse getestet, alle sind zu irgendeinem Zeitpunkt abgestürzt. sehr schade, da ich sonst (Geschwindigkeit, Lautstärke) mit den Playern zufrieden war. Kepaart mit dem Umstand, dass man Dolby Vision manuell ein und ausschalten muss, auch noch beim neusten Modell, hat sich Sony für mich erstmal erledigt.
Panasonic und LG laufen hingegen stabil, wenn auch etwas behäbig in der Bedienung. dafür Dolby Vision automatisch.
Das Abspielgerät der PS5 reicht vollkommen..
Na ja, die PS5 kann kein Dolby Vision, verbraucht unverhältnismäßig viel Strom als Player und ist auch laut.