Streaming: Netflix und Co. haben 2025 über 150 Mrd. US-Dollar eingenommen

Videostreaming-Dienste wie Netflix haben 2025 insgesamt über 150 Mrd. US-Dollar allein mit Abos eingenommen. Dazu kommt noch das Geld, welches mit Werbung verdient worden ist.

So haben Disney+, Netflix, HBO Max und Co. 2025 150 Mrd. US-Dollar mit Abonnements umgesetzt. Bis 2030 rechnen die Marktforscher von Ampere Analysis damit, dass sich die Summe auf sage und schreibe 200 Mrd. US-Dollar im Jahr erhöhen könnte. Dabei hat man gerade eine massive Wachstumsphase hinter sich. Denn z. B. 2020, auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie, setzte die Branche „nur“ 50 Mrd. US-Dollar um. Doch was treibt denn die Einnahmen in die Höhe?

Werbung wird zur Triebfeder der Streaming-Dienste

Immer mehr Menschen abonnieren tatsächlich die werbefinanzierten Tarife der Streaming-Dienste. Standen diese 2020 nur für rund 5 % der Abonnements, so sind es mittlerweile rund 28 %. Vermutlich locken die günstigen Einstiegspreise also viele Neukunden, welche bei Netflix und Co. hereinschnuppern wollen. Und hier verdienen die Plattformen natürlich zusätzliches Geld. 2025 waren das ca. 27 Mrd. US-Dollar obendrauf. Daraus ergeben sich also Gesamteinnahmen von 177 Mrd. US-Dollar.

Netflix wird in den USA teurer.
Netflix wird in den USA teurer.

Im Übrigen hat allein die USA 50 % der internationalen Streaming-Einnahmen beigesteuert. Das Land bleibt also der bedeutendste Markt von Netflix und Co. Dort beherrscht die soeben genannte Plattform auch den Markt und konnte ihre Einnahmen 2025 um rund 14 % steigern. Dabei sind die Dienste im Übrigen davon abgekommen, auf schieres Wachstum zu blicken. Stattdessen sind sie dazu übergegangen, ihre Einnahmen pro Kunde zu maximieren.

Preiserhöhungen und Werbung sind die Zukunft des Marktes

Das geschieht am Ende einerseits durch Preiserhöhungen, Netflix ist da ja gerade erst in den USA zur Tat geschritten, und andererseits durch den Ausbau der Werbestrategie. Wir sind relativ überzeugt: In den nächsten Jahren dürfte irgendwann schlichtweg in allen Streaming-Tarifen Werbung als Standard enthalten sein. Vermutlich wird es dann, ähnlich wie bei Prime Video, gegen eine kostenpflichtige Zusatzoption möglich sein, sich „freizukaufen“.

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André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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5 Kommentare
  1. Lass sie mal ruhig weiter die Preise erhöhen, dann schrumpften die Milliarden in die Millionen ….
    Wie heißt es so schön , Bäume wachsen nicht in den Himmel ….

    • Ja ja, lese ich schon seit Jahren und dann kommen neue Rekordzahlen.

      Erinnert mich sehr stark an Apple, denen wird auch immer die baldige pleite vehement prophezeit…

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