Fernsehgeräte sind im Gegensatz zu so gut wie allen anderen Tech-Produkten in diesem Jahr nicht teuer geworden. Woran liegt das?
Das ist sicherlich auch vielen Lesern aufgefallen: Egal, ob wir von Smartphones, Notebooks oder Spielekonsolen sprechen, alles ist durch die Speicherkrise 2026 teurer geworden. Doch Fernsehgeräte bleiben die Ausnahme. Wie kann das sein? In den Smart-TVs werkeln schließlich auch RAM und Speicher sowie andere Bauteile, die möglicherweise durch die strapazierten Lieferketten teurer geworden sind.
Smart-TV: Die Hersteller subventionieren die Verkaufspreise
Im Grunde ist die Antwort ganz einfach: Die TV-Hersteller legen es nicht mehr so stark darauf an, mit den Fernsehern Gewinne zu machen. Stattdessen sind sie gewillt, die Hardware sogar leicht zu subventionieren, wie es früher im Konsolenmarkt ebenfalls üblich gewesen ist. Denn sie verdienen nach dem eigentlichen TV-Verkauf mehr und mehr Geld mit Werbung. Und laut den Marktforschern von Omdia wird sich dieser Trend in den nächsten Jahren zunehmend fortsetzen.

Egal ob LG mit webOS, Samsung mit Tizen oder Hisense mit VIDAA: Werbung nimmt in den TV-Plattformen immer weiter zu. Und die Anbieter finden immer geschicktere Wege, euch mit Anzeigen zu bombardieren. LG hat etwa mit Werbung auf Bildschirmschonern experimentiert, Hisense sogar mit unüberspringbaren Spots beim Wechsel des HDMI-Eingangs. Und der Homescreen ist die beliebteste und lukrativste Option, um allerlei Reklame zu platzieren. Samsung wurde sogar schon „unzumutbare Belästigung“ seiner Kunden vorgeworfen. Kein Hersteller hat da letzten Endes eine weiße Weste.
Dumb-TV: Träumt weiter
Einige Kunden, gerade technikaffine Nutzer, äußern daher auch immer wieder den Wunsch, einen „Dumb-TV“ zu erhalten, der smarte Funktionen ausspart. Doch genau das werden die Hersteller vermeiden, da die Werbung die Kasse klingeln lässt – auch über hauseigene FAST-Plattformen wie die LG Channels oder Samsung TV Plus. Zumal die Hersteller auch für Shortcuts auf den Fernbedienungen Zahlungen von Streaming-Diensten wie Netflix erhalten.
Am Ende zahlt ihr eben einen anderen Preis: Die Smart-TVs mögen in ihren Verkaufspreisen stabil bleiben oder sogar günstiger werden. Dafür sammeln die Geräte zunehmend mehr und mehr Nutzungsdaten und bauen die Werbeoffensive weiter aus.
| # | Vorschau | Produkt | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 1 |
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Apple 2022 Apple TV 4K Wi‑Fi + Ethernet mit 128 GB Speicher (3. Generation) |
299,00 EUR
269,00 EUR |
Bei Amazon kaufen |
| 2 |
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Apple 2022 Apple TV 4K Wi‑Fi mit 64 GB Speicher (3. Generation) | 208,27 EUR | Bei Amazon kaufen |
| 3 |
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Apple TV 2017 4K (32GB) - Schwarz (Generalüberholt) | 69,90 EUR | Bei Amazon kaufen |
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Wenn man bedenkt viel Ram und Flash Speicher in einem TV verbaut sind, 2-4GB Ram, 16-52 GB Flash, die Preise sind ein Witz, da liegen die Preise für den kompletten SoC bei 20-40$ je nach Ausführung, 5$ mehr für den Speicher machen am Endpreis eines TV relativ wenig aus, logisch dass die TV Preise davon kaum betroffen sind Bei TVs wird auch kein High End Speicher verbaut .
Die meisten Hersteller planen/bestellen/kaufen schon Jahre im vorraus, nutzen ihre Basisplattform einige Jahre lang, haben langfristige Verträge und die zahlen bei den Mengen auch nicht die Preise der normalen Endnutzer.
Zudem wird sehr viel in China produziert, da herrschen ganz andere Handelabkommen und Verträge. Die chinesische Regierung würde den ansässigen Firmen die Hölle heiß machen, würde man den landeseigenen Firmen mit Höchstpreisen, wie das Ausland zahlt, versuchen zu schaden und die weltweite Wachstumstrategie zu bremsen
….oder man richtet das Internet am TV nicht ein und nutzt ein AppleTV. 🙂
oder Pihole 🙂
Damit kann man nicht nur klassisch die Werbung blockieren, sondern auch alle möglichen Kommunikations- und Telemetrie-Daten. Bei mir geht nur das durch, was notwendig ist, um u.a. Streaming-Apps laufen zu lassen.