Gaming ist unerschwinglich geworden? Microsoft will beim Xbox Game Pass einlenken

Microsoft hatte Ende 2025 die Abopreise des Xbox Game Pass massiv erhöht. Jetzt gesteht die neue Chefin der Gaming-Sparte einen Fehler ein.

Unter dem damaligen Chef, Phil Spencer, schraubte Microsoft Ende 2025 die monatlichen Kosten für den Game Pass massiv nach oben. Die Preise stiegen um bis zu 50 %. Beispielsweise kostet der Xbox Game Pass Ultimate, der auch Day-One-Spiele enthält, inzwischen im Monat 26,99 Euro. Die neue Xbox-Chefin, Asha Sharma, hat eingestanden, dass die Preise für viele Gamer schlichtweg zu hoch geworden seien. Sie hat bereits signalisiert, dass sich an der Preisstruktur abermals etwas ändern soll.

Preissenkungen oder nur neue Tarifoptionen für den Game Pass?

Offen hält sich Sharma jedoch, ob die Preise wirklich sinken könnten oder man schlichtweg neue und abgespeckte Tarife einführen könnte. Die Managerin spricht lediglich vage davon, dass man den Wert der Spiele-Flatrate aus Spielersicht erhöhen wolle. Deutlich gibt sie immerhin zu, dass der Game Pass in der Tat „zu teuer für Spieler geworden ist“. Man werde das System überarbeiten und flexibler machen.

Die Xbox Next könnte bereits 2027 erscheinen.
Die Xbox Next könnte bereits 2027 erscheinen.

Dass die Chefin von Microsofts Gaming-Sparte so offen das eigene Preismodell kritisiert, spricht dafür, dass die Preiserhöhung den Konzern viele Abonnenten gekostet hat. Denkbar sei für die Zukunft auch, dass Microsoft wieder „Call of Duty“ aus der Flatrate ausnimmt. Festlegen will sich das Unternehmen öffentlich aber noch nicht. Offenbar befindet sich da intern derzeit noch einiges im Flow. Bis es also tatsächlich Anpassungen des Preis- und Tarifmodells des Xbox Game Pass geben könnte, dürften noch Wochen oder Monate vergehen.

Gaming steckt aktuell in der Krise

Nach einem Hype durch die Corona-Krise steckt die Spielebranche aktuell im Krisenmodus. Die Preise für Hardware sind zuletzt deutlich gestiegen, was unter anderem an der Speicherkrise und den Nahostkriegen liegt. Etwa hatte zuletzt Sony die Preise der PlayStation 5 um 100 Euro angezogen. Auch für die PlayStation 6 rechnet man mit einem deutlichen Preisanstieg. Denkbar ist, dass die Konsole für satte 1.000 Euro auf den Markt kommen könnte.

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QuelleThe Verge
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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