Hisense bzw. VIDAA greift zur Werbeoffensive auf dem Homescreen

Hisense bzw. VIDAA baut die Werbung mit einer erweiterten Partnerschaft aus. Dabei geht es auch um die Vorherrschaft auf dem Homescreen.

Hinter VIDAA steckt im Namen von Hisense mittlerweile eine Tochterfirma namens V. In Europa konnte man zuletzt deutlich Marktanteile hinzugewinnen und damit besonders LG und webOS unter Druck setzen. Noch in diesem Jahr könnte Hisense damit in den Smart-TV-Plattform-Marktanteilen einen Rang nach vorne rücken. Damit sich das auch in finanziellem Erfolg niederschlägt, baut man die bestehende Werbekooperation mit Rakuten TV aus – auch und vor allem auf dem Homescreen.

VIDAA: Mehr Werbung auf dem Homescreen?

Diese Kooperation betrifft speziell den europäischen Markt und auch Deutschland. So will man offenbar Synergieeffekte erzielen. Denn einerseits ist Rakuten TV Teil des FAST-Ökosystems von VIDAA, also des werbefinanzierten, linearen Streaming-Angebots der Plattform. Andererseits erweitert man die langjährige Partnerschaft, sodass Rakuten TV auch Werbelösungen innerhalb des VIDAA-Ökosystems bereitstellen kann. Das schließt die gesamte TV-Oberfläche, einschließlich des Homescreens, ein.

Hisense hat in VIDAA mit sehr aggressiver Werbung experimentiert.
Hisense hat in VIDAA mit sehr aggressiver Werbung experimentiert.

Hisense bzw. V strebt also danach, noch effizienter mit Werbung direkt im Betriebssystem Geld zu verdienen. Kürzlich sorgte man da ja für Negativschlagzeilen, weil der Hersteller damit experimentierte, beim HDMI-Eingangswechsel zunächst nicht überspringbare Werbespots zu zeigen.

Werbung nimmt an Smart-TVs immer mehr Raum ein

Letzten Endes nimmt Werbung, direkt in die Smart-TV-Oberflächen integriert, immer mehr Raum ein. Das macht weder vor VIDAA halt, noch vor webOS, Tizen und Co. Für Werbetreibende sind Anzeigen und Spots, direkt in die Systemoberfläche eingearbeitet, besonders interessant. Denn dadurch können sie auch zahlungskräftige Kunden erreichen, die nur werbefreie Streaming-Dienste verwenden.

Euer Ausweg? Ihr habt weiterhin die Chance, euren jeweiligen Smart-TV nur für Updates ins Netz zu schicken. Die restliche Zeit könnt ihr einen externen Streaming-Player nutzen, um die Werbung zu minimieren. Da bietet sich z. B. der Apple TV 4K an.

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André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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