Im Test muss sich der Geekom IT13 Max 2026 Edition mit Intel Core Ultra 9 185H, 24 GB LPDDR5-RAM und Intel Arc Graphics beweisen. In dieser Review möchten wir uns aber nicht nur auf die klassischen Benchmarks stützen, sondern dem Mini-PC ein ganz spezifisches Nutzungsszenario zuweisen. Wir machen aus dem Geekom IT13 Max eine Retro-Konsole für Arcade-Klassiker, Super Nintendo, Nintendo Wii & Co.
Mini-PCs als reine Office- und Alltagsrechner abzutun, wird den kleinen Kraftpaketen mittlerweile nicht mehr gerecht. Vor allem die Entwicklung der integrierten Grafikeinheiten hat große Fortschritte gemacht. Für grafische Aufgaben und Emulationen, für die man vor einigen Jahren noch einen Desktop-PC mit dedizierter Grafikkarte benötigt hätte, reicht wie in unserem Fall die Intel ARC Grafikeinheit des Intel Core Ultra 9 185H absolut aus.
Bevor wir uns jedoch unserem Retro-Test widmen, möchten wir den Geekom IT13 Max 2026-Edition doch einmal ganz klassisch durchtesten. So bekommt ihr bereits einen sehr guten Überblick darüber, für welche Aufgaben sich das System eignet und wo eben die Grenzen der kompakten Hardware liegen. Denn Geekom schafft es unserer Auffassung nach, mit dieser Konfiguration, einen Sweet-Spot in dem derzeit schwierigen Hardwaremarkt zu bieten, mit dem auch anspruchsvolle Nutzer zufrieden sein können.
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Was steckt im Geekom IT13 Max 2026-Edition?
Herzstück unseres Testgeräts ist der Intel Core Ultra 9 185H. Der Meteor-Lake-Prozessor besitzt insgesamt 16 Kerne und kann 22 Threads gleichzeitig bearbeiten. Die maximale Taktrate liegt bei bis zu 5,1 GHz. Dazu gesellen sich eine integrierte Intel-Arc-Grafikeinheit sowie Intels AI Boost NPU, die bestimmte KI-Aufgaben unabhängig von CPU und GPU beschleunigen kann. Laut Angaben von Geekom hat das System eine „KI-Rechenleistung“ von insgesamt 35 TOPS (NPU 11 TOPS / GPU 19 TOPS). Das reicht für lokale KI-Modelle, man sollte jedoch für die Verarbeitung der Aufgaben keine Geschwindigkeits-Wunder erwarten.

Unsere Variante des IT13 Max ist mit 24 GB LPDDR5 und einer 500 GB großen M.2-SSD ausgestattet. Beim Arbeitsspeicher gibt es dabei einen wichtigen Unterschied zu anderen Konfigurationen. Die 24 GB LPDDR5 sind direkt verlötet und können später nicht erweitert werden. Dafür arbeitet der Speicher im Dual-Channel-Betrieb und mit hoher Bandbreite. HWiNFO zeigte uns einen Speichertakt von knapp 2.800 MHz an, was effektiv rund 5.600 MT/s entspricht. Die Erhöhung des Arbeitsspeichers von klassischen 16 GB auf 24 GB wirkt jetzt nicht wie ein massiver Sprung, wenn man jedoch bedenkt, dass sich die integrierte Grafikeinheit auch am Speicher bedient, ist dieses Upgrade auf jeden Fall sein Geld wert. Vor allem wenn man kreative Arbeiten und Gaming auf dem IT13 Max umsetzen möchte, sollte man nicht beim Arbeitsspeicher geizen.
| Prozessor | Intel Core Ultra 9 185H |
| CPU-Kerne / Threads | 16 Kerne / 22 Threads |
| Max. Taktrate | bis 5,1 GHz |
| Grafik | Intel Arc Graphics |
| KI-Beschleuniger | Intel AI Boost NPU |
| Arbeitsspeicher | 24 GB LPDDR5, Dual Channel, verlötet |
| Massenspeicher | 500 GB M.2-SSD |
| Betriebssystem | Windows 11 Pro |
| USB-Anschlüsse | 2 × USB4 Type-C (bis 40 Gbit/s), 5 × USB 3.2 Gen 2 Type-A, 1 × USB 2.0 Type-A |
| Bildausgänge | 2 × HDMI 2.0, DisplayPort-Ausgabe über USB4 |
| Netzwerk | Wi-Fi 7, 2 × 2,5-Gbit-LAN (RJ45) |
| Drahtlos | Bluetooth 5.4 |
| Kartenleser | SD 4.0 |
| Audio | 3,5-mm-Headset-Anschluss |
| Weitere Anschlüsse | DC-Eingang, Kensington-Schloss |
Auch bei den Anschlüssen gehört der IT13 Max zu den besser ausgestatteten Mini-PCs. Zwei USB4-Ports mit bis zu 40 Gbit/s, mehrere USB-A-Anschlüsse, zweimal HDMI 2.0, zwei 2,5-Gbit-Ethernet-Ports, ein SD-Kartenleser und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss lassen kaum Wünsche offen. Gerade USB4 macht das System auch für schnelle externe SSDs interessant, während über die beiden HDMI-Ausgänge und USB4 mehrere Displays betrieben werden können. Geekom bewirbt den IT13 Max mit bis zu vier gleichzeitig betriebenen 4K-Displays.
Dass Geekom dem Prozessor trotz des kompakten Gehäuses einigen Spielraum lässt, zeigt ein Blick in HWiNFO. Für den Core Ultra 9 185H wurden bei unserem Testgerät 45 Watt PL1 und 70 Watt PL2 hinterlegt. Die 70 Watt entsprechen dabei nicht der TDP des Prozessors, sondern dem höheren Leistungsgrenzwert für kurze Spitzen bei der CPU-Last. In unserem bisherigen Messfenster erreichte das CPU-Paket maximal 69 Grad C°. Auffälliges Thermal Throttling konnten wir dabei nicht beobachten. Der Lüfter weiß auf jeden Fall, wie man die CPU-Temperatur auf Kurs hält.
Benchmarks: So leistungsstark ist der Geekom IT13 Max

Einen ausführlichen Benchmark-Marathon wollen wir an dieser Stelle bewusst vermeiden. Die Ergebnisse aus Geekbench, PCMark und CrystalDiskMark reichen sicherlich aus, um die Leistung des IT13 Max ziemlich gut einzuordnen. Im Geekbench 6.4 erreicht unser Testgerät 2.497 Punkte im Single-Core-Test und 13.076 Punkte im Multi-Core-Test. Das ist für einen Rechner dieser Größenordnung eine stattliche CPU-Leistung und zeigt gleichzeitig, dass der Core Ultra 9 185H seine Leistung im kompakten Gehäuse abrufen kann. Auch wenn wir schon bessere Werte bei der Multi-Core-Wertung gesehen haben, überzeugt uns doch die sehr gute Single-Core-Wertung, die bei vielen Programmen maßgeblich an der Performance beteiligt ist.
| Benchmark | Ergebnis |
| Geekbench 6.4 Single-Core | 2.497 Punkte |
| Geekbench 6.4 Multi-Core | 13.076 Punkte |
| PCMark 10 | 8.124 Punkte |
| PCMark 10 Essentials | 9.313 Punkte |
| PCMark 10 Productivity | 15.468 Punkte |
| PCMark 10 Digital Content Creation | 10.101 Punkte |

Noch interessanter für den Alltag ist PCMark 10. Hier landet der IT13 Max bei insgesamt 8.124 Punkten. Besonders stark fällt das Productivity-Ergebnis mit 15.468 Punkten aus. Bei Digital Content Creation werden 10.101 Punkte erreicht, während der Essentials-Bereich bei 9.313 Punkten landet. Dieser Wert ist definitiv als „Sehr gut“ zu bewerten, wenn man den kompakten Formfaktor und die geringe Leistungsaufnahme des Mini-PCs in die Wertung einbezieht.
Auch die mitgelieferte 500-GB-SSD hinterlässt einen guten Eindruck. CrystalDiskMark ermittelte beim sequenziellen Lesen bis zu 5.433 MB/s, beim Schreiben waren es 3.266 MB/s. Damit gehört das Laufwerk zwar nicht zur absoluten Spitze moderner NVMe-SSDs, für Windows, Programme, Spiele und den alltäglichen Einsatz sind diese Werte jedoch mehr als ausreichend.

| CrystalDiskMark | Lesen | Schreiben |
| SEQ1M Q8T1 | 5.433 MB/s | 3.266 MB/s |
| SEQ1M Q1T1 | 3.177 MB/s | 3.020 MB/s |
| RND4K Q32T1 | 732 MB/s | 653 MB/s |
| RND4K Q1T1 | 68 MB/s | 227 MB/s |
Lautstärke und Kühlung: Unter Volllast wird der IT13 Max hörbar
Die hohe Leistung muss in dem kompakten Gehäuse natürlich auch gekühlt werden. Im normalen Desktop-Betrieb hat uns der IT13 Max dabei positiv überrascht. Beim Surfen, Streamen, Schreiben oder auch bei einfacher Retro-Emulation bleibt das Betriebsgeräusch sehr zurückhaltend. Das gilt insbesondere für ältere Systeme wie SNES oder klassische Arcade-Spiele. Deren Emulation fordert den Core Ultra 9 185H derart wenig, dass der Lüfter gar keinen Grund bekommt, hörbar in Aktion zu treten.

Anders sieht es aus, wenn die vorhandenen Leistungsreserven vollständig abgerufen werden. Unter längerer hoher CPU- beziehungsweise kombinierter CPU- und GPU-Last wird der Lüfter deutlich wahrnehmbar. Angesichts der kompakten Abmessungen ist das allerdings wenig überraschend.
Damit ist die Pflicht eigentlich erledigt. Der IT13 Max ist schnell, Windows reagiert schnell und selbst Multitasking bringt das System nicht so schnell aus dem Gleichgewicht. Viel interessanter fanden wir deshalb die Frage, was man mit dieser Hardware abseits der üblichen Anwendungen anfangen kann.
Wir machen aus dem IT13 Max eine Retro-Konsole
Man könnte jetzt natürlich anfangen, aktuelle Spiele auf den IT13 Max zu installieren, Auflösungen zu reduzieren und Bildraten miteinander zu vergleichen. Das machen wir später ebenfalls noch. Für unseren Praxistest hatten wir zunächst aber eine andere Idee. Warum machen wir aus dem Mini-PC nicht einfach eine riesige Retro-Konsole?
Die Hardware ist dafür eigentlich vollkommen überdimensioniert. Einen Super-Nintendo- oder Mega-Drive-Emulator bringt nicht mal ein 10 Jahre altes Smartphone wirklich ins Schwitzen. Interessant wird es aber, wenn Arcade-Systeme, PlayStation, Nintendo 64, Dreamcast, GameCube, Wii und weitere Plattformen unter einer einzigen Oberfläche zusammengeführt werden. Zudem ist bei 3D-Emulationen die Last für den Prozessor deutlich höher, vor allem, wenn man ältere Spiele auch in höheren Auflösungen/Bildwiederholungsraten mit Anti-Aliasing uvm. auf modernen Monitoren/TVs darstellen möchte.
Genau dafür haben wir uns RetroBat installiert. Das Programm setzt auf die bekannte EmulationStation-Oberfläche und kümmert sich im Hintergrund um die verschiedenen Emulatoren. Statt für jede Plattform einzelne Programme einzurichten und anschließend mit Maus und Tastatur zwischen ihnen zu wechseln, erhält man eine Oberfläche, die sich nach der Einrichtung praktisch vollständig mit einem Gamepad bedienen lässt.
RetroBat installieren: Erstaunlich wenig Aufwand bis zur eigenen Retro-Konsole

Überrascht waren wir zunächst davon, wie unkompliziert die Einrichtung tatsächlich ist. RetroBat wird unter Windows installiert und führt die unterschiedlichen Systeme anschließend unter einer gemeinsamen Oberfläche zusammen. Die benötigten Emulatoren lassen sich direkt innerhalb der Umgebung herunterladen und einrichten. Stundenlang einzelne Emulatoren suchen, installieren und anschließend konfigurieren mussten wir für unseren grundlegenden Test nicht.
Danach benötigt RetroBat im Wesentlichen nur noch die jeweiligen Spiele. Für jedes unterstützte System existiert ein eigener ROM-Ordner. Eine Super-Nintendo-Datei landet beispielsweise im entsprechenden SNES-Verzeichnis, während Arcade-, Wii- oder andere Spiele in ihren jeweils vorgesehenen Ordner kopiert werden. Anschließend wird die Spieleliste aktualisiert und die Titel erscheinen direkt in der RetroBat-Oberfläche.

ROM-Dateien findet man im Internet zwar in riesigen Mengen, hier sollte man jedoch gleich aus zwei Gründen vorsichtig sein. Erstens sind viele der entsprechenden Downloadseiten alles andere als vertrauenerweckend und können manipulierte Dateien oder Schadsoftware enthalten. Zweitens ist das Herunterladen urheberrechtlich geschützter Spiele, für die man keine entsprechenden Rechte besitzt, nicht einfach eine harmlose „Grauzone“. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet eigene, legal erstellte Sicherungen seiner Spiele und gegebenenfalls die dafür benötigten BIOS-Dateien ;).
Nachdem die ersten Titel eingepflegt waren, fehlte eigentlich nur noch der Controller. In unserem Fall kam ein Xbox Wireless Controller zum Einsatz. Dieser wurde ganz normal über Bluetooth mit Windows gekoppelt und anschließend unmittelbar von RetroBat erkannt. Zusätzliche Treiber, komplizierte Tastenzuweisungen oder stundenlanges Mapping waren bei uns nicht notwendig. Unterstützt werden übrigens fast alle geläufigen Controller der PlayStation, Nintendo Switch, Nintendo Wii, spezielle Arcade Sticks, Lightguns uvm.
Und damit waren wir auch schon an dem Punkt angekommen, an dem aus einem normalen Windows-Mini-PC tatsächlich eine ziemlich überzeugende Retro-Konsole geworden war.
Arcade, SNES und Wii im Praxistest

Die Einrichtung einer Retro-Konsole ist natürlich nur die halbe Miete. Entscheidend ist am Ende, wie zuverlässig die einzelnen Emulatoren laufen und ob aus dem kleinen Experiment tatsächlich eine Plattform wird, auf der man auch länger spielen möchte. Dafür haben wir uns quer durch mehrere Konsolengenerationen und Arcade-Systeme bewegt.
Den Anfang machten einige klassische Arcade-Titel. Unter anderem spielten wir Cadillacs and Dinosaurs sowie das vertikale Shoot ’em up Varth: Operation Thunderstorm von Capcom. Beide Spiele liefen absolut sauber und flüssig. Eingabeverzögerungen, Ruckler oder andere Auffälligkeiten konnten wir während unserer Testläufe nicht feststellen.
Gerade bei solchen Arcade-Klassikern zeigt sich schnell, weshalb Retro-Gaming auch heute noch mehr sein kann als eine kurze Reise in die Vergangenheit. Viele dieser Spiele sind erstaunlich anspruchsvoll. Das liegt nicht zuletzt an ihrer Herkunft aus der Spielhalle. Viele der Spiele kannte ich auch noch aus meiner Jugend, wie sie in den Arcaden in Italien gestanden sind. Wer moderne Spiele gewohnt ist, dürfte überrascht sein, was die Arcade-Games so von einem abverlangen.

Auch mehrere Super-Nintendo-Klassiker bereiteten dem IT13 Max erwartungsgemäß keinerlei Schwierigkeiten. Hier wäre selbst ein Bruchteil der vorhandenen Rechenleistung ausreichend. Der eigentliche Vorteil liegt vielmehr in der komfortablen Zusammenführung der verschiedenen Systeme. Je nach Laune holt man sich die jeweilige Ära wieder auf den Bildschirm und füllt seine emotionalen Batterien wieder auf.
Spannender wurde es mit der Nintendo Wii. Mit Super Mario Galaxy wollten wir testen, ob auch deutlich jüngere und technisch anspruchsvollere Systeme problemlos emuliert werden können. Auch hier zeigte sich der IT13 Max absolut unbeeindruckt. Das Spiel läuft mit 1080p superflüssig, und wenn wir uns in die Tiefe der Einstellung des Dolphin-Emulators wagen, könnten wir visuell sicherlich noch etwas mehr rausholen. Bis auf die Zwischensequenzen, gibt es nicht viel, was einem verrät, dass das Spiel fast 20 Jahre alt ist.

Natürlich muss man bei Wii-Spielen berücksichtigen, dass deren ursprüngliche Bedienung häufig auf Wiimote und Bewegungssteuerung ausgelegt wurde. Nicht jedes Spiel lässt sich deshalb perfekt auf einen klassischen Controller übertragen. Bei geeigneten Titeln funktioniert die Umsetzung mit einem Xbox Wireless Controller oder Tastatur + Maus jedoch erstaunlich gut. Eine Wii-Remote (achtet auf die Plus-Variante) lässt sich aber auch für kleines Geld bei Amazon und Co. bestellen. Eine für bestimmte Wii-Spiele benötigte Wii-Lightbar gibt es auch schon in modernen Versionen für den PC:
Eine riesige Spielebibliothek auf wenigen Quadratzentimetern
Ich muss gestehen, im Rahmen dieses „Transformations-Test“ bin ich in eine Art Rabbit Hole gefallen. Ich hätte nicht gedacht, wie einfach und schnell sich aus einem Mini-PC eine zusätzliche Retro-Station bauen lässt. Die potenzielle Fülle an Spielen überwältigt einen erst einmal, aber schnell merkt man, welche Plattformen einen am meisten begeistern. Für mich sind das auf jeden Fall die alten MAME-Spiele und die Nintendo-Wii-Ära. Dazu dürfen sich auch ein paar Titel für den Game Boy, Game Boy Advance oder den GameCube gesellen. Letzterer war meiner Auffassung nach ohnehin eine unterschätzte Spielekonsole.
Hinzu kommen Funktionen, die mit der ursprünglichen Hardware teilweise gar nicht möglich waren. Je nach Emulator lassen sich beispielsweise höhere Auflösungen und Bildwiederholungsraten, verbesserte Texturfilterung, Save States oder andere Komfortfunktionen nutzen. Ein jahrzehntealtes 3D-Spiel muss auf einem modernen 4K-Fernseher dadurch nicht zwangsläufig genauso aussehen wie damals über einen Röhrenfernseher.
Testfazit zum Geekom IT13 Max 2026 Edition

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Der Geekom IT13 Max 2026 Edition präsentiert sich im Test als leistungsstarker und vielseitiger Mini-PC, der für typische Office- und Multimedia-Aufgaben eigentlich schon mehr Leistung bereitstellt, als die meisten Nutzer im Alltag benötigen. Gleichzeitig sind aber auch anspruchsvollere Anwendungen, umfangreiches Multitasking und eine überraschend breite Auswahl an Spielen kein Problem. Die schnelle SSD trägt dazu bei, dass Windows und Programme extrem schnell reagieren.
Besonders gut gefällt uns dabei das Gesamtpaket. Trotz seiner kompakten Abmessungen bietet der IT13 Max zahlreiche Anschlüsse, darunter USB4, mehrere klassische USB-Ports, zweimal HDMI und sogar zwei 2,5-Gbit-LAN-Anschlüsse. Damit lässt sich der kleine Rechner sowohl als klassischer Desktop-PC als auch für speziellere Aufgaben einsetzen. Vor allem für unser Retro-Projekt war die Auswahl von vier USB-A-Anschlüssen an der Front ein deutlicher Mehrgewinn.
Als reine Retro-Konsole wäre der IT13 Max natürlich überdimensioniert. Wobei es sicherlich auch Emulationen gibt, die das System etwas mehr aus der Reserve locken. Mit RetroBat lässt er sich aber innerhalb kurzer Zeit in eine komfortable Gaming-Station verwandeln, auf der Arcade-Klassiker, ältere Konsolenspiele und auch deutlich jüngere Systeme unter einer gemeinsamen Oberfläche laufen. Dass moderne PC-Spiele ebenfalls eingebunden werden können, macht daraus auf Wunsch eine ziemlich interessante All-in-One-Gaming-Lösung für den Fernseher.
Einen Kompromiss gibt es beim Arbeitsspeicher. Die 24 GB LPDDR5 sind fest verlötet und lassen sich nicht nachträglich erweitern. Das ist gerade bei einem leistungsfähigen Mini-PC schade. Dafür ist der Speicher schnell angebunden und arbeitet im Dual-Channel-Betrieb, sodass wir hier keine unnötige Bremse für Prozessor oder integrierte Grafik feststellen konnten.
Auch bei der Lautstärke kommt es stark darauf an, was man dem IT13 Max abverlangt. Im normalen Alltag und bei weniger anspruchsvollen Aufgaben arbeitet das System angenehm leise und kann akustisch sogar positiv überraschen. Wer die vorhandenen Leistungsreserven dauerhaft vollständig ausschöpft, wird den Lüfter dagegen deutlich wahrnehmen. Unterm Strich überzeugt der Geekom IT13 Max 2026 Edition mit hoher Alltagsleistung, guter Ausstattung, kompakten Abmessungen und einem stimmigen Preis-Leistungs-Verhältnis.






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