Fernsehen und Streaming: Bis 2030 könnten die Einnahmen auf über 1 Billion US-Dollar klettern

Der Markt für Fernsehen und Streaming wächst. Die Einnahmen steigen allerdings keineswegs überall gleichermaßen an.

Vielmehr sieht es so aus, dass die Marktforscher von Omdia Research davon ausgehen, dass in den nächsten Jahren vor allem die Werbeeinnahmen von kostenpflichtigen Streaming-Diensten und Social-Video-Plattformen wie TikTok und YouTube weiter zunehmen werden. Hingegen geht man davon aus, dass das klassische, lineare Fernsehen weiterhin mit sinkenden Werbeumsätzen zu kämpfen haben wird. Denn gerade jüngere Menschen schalten immer seltener noch das klassische TV-Programm an.

2030 könnten die Umsätze 1 Billion US-Dollar überschreiten

Konnte die Fernseh- und Streaming-Branche 2025 weltweit rund 775 Mrd. US-Dollar umsetzen, könnte es laut Omdia 2030 bereits mehr als 1 Billion US-Dollar im Jahr sein. Wachstum erwartet man vor allem bei der Online-Werbung. Hingegen dürften die Werbeeinnahmen im linearen Fernsehen von 2025 bis 2030 abfallen – von 123 auf „nur“ noch 113 Mrd. US-Dollar im Jahr. Auch bei den Pay-TV-Umsätzen erwartet man einen Rückgang von 169 auf 159 Mrd. US-Dollar.

Der Markt für Fernsehen und Streaming wächst insgesamt, das Wachstum ist aber ungleichmäßig verteilt.
Der Markt für Fernsehen und Streaming wächst insgesamt, das Wachstum ist aber ungleichmäßig verteilt. | Bild: Omdia

Letztendlich befindet sich der Markt für Fernsehen und Streaming laut den Marktforschern im Wandel. Der Fokus der Zuschauer verlagert sich zunehmend auf mobile Endgeräte sowie personalisierte Erlebnisse. „Mobile First“ und „Social Video“ sind also Trends, die uns wohl auch die nächsten Jahre begleiten werden.

Fernsehsender stellen sich bereits um

Viele Fernsehsender, z. B. die RTL Gruppe, reagieren bereits. So will der Anbieter etwa zukünftig den Fokus immer stärker auf seine hauseigene Streaming-Plattform RTL+ legen. Diese will man auch durch die Übernahme des Pay-TV-Anbieters Sky Deutschland stärken. ProSiebenSat.1 geht ähnlich vor und baut sein Engagement auf der hauseigenen Plattform Joyn immer weiter aus.

Verschwinden wird das lineare Fernsehen deswegen in den nächsten Jahren nicht, doch die Relevanz des Angebots nimmt zusehends, insbesondere in der jüngeren Zielgruppe, ab.

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André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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