HBO Max und Paramount+: Endlich klare Worte zur Zukunft der Streaming-Dienste

Skydance hat Pläne für HBO Max und Paramount+. Mittelfristig sollen die Streaming-Dienste offenbar doch zusammengelegt werden.

So hieß es zwischenzeitlich vom neuen Leiter der Streaming-Sparte vom Skydance, Casey Bloys (ehemaliger HBO-Chef), dass die Plattformen HBO Max und Paramount+ weiterhin nebeneinander koexistieren sollen. Das Ziel sei es vielmehr, attraktive Bundles zu schnüren. Doch der CEO von Skydance, David Ellison, liefert nun mehr Details von seiner Warte. Ja, es soll zwar Bundles der Streaming-Dienste geben. Langfristig wolle man jedoch eine Zusammenlegung anstreben.

HBO Max und Paramount+: Arbeit an gemeinsamer Technik

Zunächst will man aber daran werkeln, eine gemeinsame technische Infrastruktur zu schaffen. Wenn diese gemeinsame Basis steht, dann sollen HBO Max und Paramount+ schließlich vereint werden. Welchen Namen die daraus hervorgehende Streaming-Plattform tragen soll, ist aber noch offen. Mit derlei Vorhaben hat Skydance bzw. Ellison schon Erfahrungen gesammelt. Nach der Übernahme von Paramount bastelte man etwa auch daran, Paramount+ und Pluto TV sowie weitere Dienste in einer Infrastruktur zu vereinen. Das geschah weitgehend unbemerkt von den Usern im Hintergrund.

Einen Zeitplan für die Vereinigung von Paramount+ und HBO Max wollte David Ellison allerdings noch nicht benennen. Branchenkenner rechnen damit, dass die Vereinheitlichung der technischen Infrastruktur der beiden Plattformen rund ein Jahr dauern könnte. So lange wird es die beiden Streaming-Dienste also mindestens noch in der bisherigen Form geben. Realistisch wäre eine Zusammenlegung demnach ab Ende 2027 oder Anfang 2028.

Bundles als Brückenschlag

Die von Casey Bloys erwähnten Bundles der beiden Streaming-Dienste werden demnach also nur als Überbrückung genutzt werden. Da sollte man aber dennoch die Augen offenhalten, da es sicherlich Preisvorteile geben wird. Für Skydance dürfte es dann anschließend jedoch ein Balanceakt werden, einen neuen Gesamtpreis für die zusammengelegten Dienste festzulegen. Schließlich wird man sich weiterhin auch mit Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und Co. in Inhalten, technischer Qualität und eben Preisgestaltung messen müssen.

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QuelleDeadline
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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