Loewe hat zwei kompakte 4K-TVs veröffentlicht. Bei den Preisen hat man aber „eigenwillige“ Vorstellungen.
So sind die beiden neuen Smart-TVs der Reihe vega ab sofort verfügbar. Der Kniff ist, dass es sich hier um sehr kompakte Modelle mit nur 32 bzw. 43 Zoll Diagonale handelt. Diese Größen werden immer weniger bedient bzw. wenn, dann bekommt ihr meistens nur 1080p-Auflösung geboten. Loewe setzt aber tatsächlich auf vollwertiges 4K Ultra HD mit 3.840 x 2.160 Pixeln. Zudem bietet man nicht nur HLG und HDR10, sondern sogar Dolby Vision IQ fürs Bild. Und für den Ton darf natürlich Dolby Atmos nicht fehlen.
Loewe vega: FALD-LCDs zu OLED-Preisen
Die Loewe vega stehen für LCD-TVs mit Full-Array-Direct-LED-Hintergrundbeleuchtungen (FALD). Richtig gelesen, Mini LED oder RGB Mini LED kommt also nicht zum Einsatz. Dafür nennt Loewe transparent die Anzahl der Beleuchtungszonen. Es sind 260 bei der Ausführung mit 32 Zoll Diagonale und 390 beim größeren Modell mit 42 Zoll. Die Spitzenhelligkeiten betragen dabei jeweils 550 bzw. 880 Nits. Beide Modelle setzen im Übrigen auf die Plattform Loewe os9, welche auf VIDAA von Hisense basiert.

Die Loewe vega setzen auf VA-Panels und bieten euch auch smarte Techniken wie DLNA, Miracast, Apple AirPlay 2 und Unterstützung des offenen Smart-Home-Standards Matter an. Ihr könnt natürlich auch eure gewohnten Apps für z. B. Apple TV, Disney+ oder Netflix ohne externe Zuspieler verwenden. Obendrein ist in die Fernseher eine Soundbar mit 60 Watt Leistung integriert. HDMI eARC ist natürlich auch mit von der Partie.
Das ist der Haken an den neuen Smart-TVs
Während der Loewe vega mit 43 Zoll Diagonale euch ein 120-Hz-Panel mit ALLM und VRR fürs Gaming anbietet, muss der 32-Zoller mit 60 Hz auskommen. Wichtig zu wissen: HDMI 2.1 ist zwar bei beiden TVs vorhanden, aber nur für zwei der insgesamt vier Anschlüsse. Und einer der Eingänge geht dann für eARC drauf. Zu den weiteren Schnittstellen zählen Bluetooth, Wi-Fi, LAN, USB-A und USB-C. Punkten will Loewe aber auch mit der Verarbeitung. Das Design schließt einen gebürsteten Aluminiumrahmen und einen drehbaren Metall-Tischstandfuß ein. Optional könnt ihr verschiedene modulare Aufstelllösungen für Tisch-, Boden- oder Wandmontage nachkaufen.

In den Handel kommen die Loewe vega noch in diesem Monat. Die Preisempfehlungen haben sich für das Gebotene jedoch gewaschen: Mit 32 Zoll Diagonale kostet der FALD-LCD 1.500 Euro. Mit 43 Zoll sind es 1.700 Euro. Damit ruft der Hersteller aus Kronach quasi OLED-Preise aus.
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Zumindest in 32 Zoll hat man aber ein Alleinstellungsmerkmal, in der Größe gibt es sonst keinen FALD oder OLED TV auf dem Markt.