Nebula Cosmos Laser 4K: Anker zeigt portablen Laser-Projektor mit 2.400 Lumen (CES 2022)

Anker präsentiert mit dem Nebula Cosmos Laser 4K seinen ersten Projektor mit Laser-Lichtquelle. Das portable Gerät soll eine Laser-Lichtleistung von 2.400 Ansi-Lumen besitzen, für eine maximale Diagonale von 150 Zoll. 


Hochwertiges Heimkino wird protabel. Anker überrascht auf der CES 2022 mit dem jüngsten Zugang der Nebula Cosmos Projektoren-Familie, erstmals mit Laser-Lichtquelle! Die Laser-Dioden sollen eine beeindruckende Lichtleistung von 6.000 Lumen besitzen, von denen ganze 2.400 Ansi-Lumen auf die Projektionsleinwand treffen (Ansi-Lumen wird gemessen mit einem Schachbrett-Muster mit 9 Feldern mit 5% und 10% Grauanteil). Der kompakte Heimkino-Projetor besitzt also ausreichend Power, um selbst bei nicht optimalen Lichtverhältnissen ein kontrastreiches Bild wiedergeben zu können. Die Helligkeitsreserven sind auch sicherlich zuträglich bei Projektionen mit einer maximalen Diagonale von 150 Zoll.

Kompakt mit Tragegriff: Nebula Cosmos Laser 4K Projektor
Kompakt mit Tragegriff: Nebula Cosmos Laser 4K Projektor

ALPD 3.0 Lasertechnologie

Zum Einsatz kommt übrigens die ALPD 3.0 Laser-Technologie. Diese basiert auf einem roten und zwei blauen Laser-Dioden, wobei einer der blauen Laser durch einen Phosphor-Filter gejagt wird. Version 3.0 erhöht die Lichteffizienz im Vergleich zu den Vorgänger-Versionen um rund 20 Prozent, deckt einen Großteil des DCI-P3-Farbraums ab und liefert eine 100%ige Farbhelligkeit. Hört sich doch gar nicht so schlecht an.

Highlight-Features des Nebula Cosmos Laser 4K Projektors
Highlight-Features des Nebula Cosmos Laser 4K Projektors

Videos können in SDR (Standard Dynamic Range) oder HDR10 wiedergeben werden. Es erreichen 3.840 x 2.160 Bildpunkte die Leinwand – eben die klassische 4K Auflösung. Hier muss man erwähnen, dass diese nicht nativ vom Projektor verarbeitet werden. Die vierfache Full-HD-Auflösung wird durch ein Pixel-Shifting-Verfahren des 1.080p-Chips erreicht. Im Vergleich mit niedriger aufgelösten Projektoren ergibt sich dennoch ein deutlicher Detailgewinn, auch weil die eingehenden Videosignale nativ in 4K Ultra HD verarbeitet werden können.

Automatische Trapezkorrektur und Autofokus

Der portable 4K Laser Projektor muss lediglich auf einer gerade Fläche aufliegen. Die restlichen Bildeinstellungen übernimmt der Nebula Cosmos Laser 4K selbst!
Der portable 4K Laser Projektor muss lediglich auf einer gerade Fläche aufliegen. Die restlichen Bildeinstellungen übernimmt der Nebula Cosmos Laser 4K selbst!

Für den portablen Nebula Cosmos Laser 4K Projektor sind Features, die die Ausrichtung des Bildes vereinfachen, unerlässlich. So besitzt der Beamer neben einer automatischen Trapezkorrektur (vertikal und horizontal) einen stufenlosen Autofokus. Wenn diese so gut funktionieren wie beim Nebula Cosmos 4K MAX, dann sind wir mehr als zufrieden. Einzig eine Nivellierung, also das gerade, horizontale ausrichten des Bildes fehlt. So muss der Nebula Cosmos Laser 4K zumindest auf einer geraden Oberfläche aufgestellt werden.

Nebula Cosmos Laser 4K mit Android TV 10

Als Betriebssystem kommt Android TV 10 zum Einsatz, mit allen Vorteilen wie dem Google Play Store, Chromecast, Google Assistant usw. Eine breite Auswahl an Streamingdiensten wie Prime Video oder Youtube stehen ebenfalls zur Wahl. Da das Modell nicht für Netflix zertifiziert ist, muss diese App wohl wieder per Sideloader (ist meist schon vorbereitet auf dem Projektor), eigenständig installiert werden. Ansonsten bleibt einem immer noch die Nutzung eines externen Streaming-Players. Das System zeigt sich auch recht Anschluss-freudig, besitzt der Nebula Cosmos Laser 4K einen HDMI 2.0-Eingang, USB-Ports und einen 3.5mm Klinkenanschluss. Bluetooth 5.0 und WiFi für die Verbindung mit Peripherie und Internet sind natürlich Pflicht.

Wirkt wie aus einem Guss, der Nebula Cosmos Laser 4K von Anker
Wirkt wie aus einem Guss, der Nebula Cosmos Laser 4K von Anker

Das System wird abgerundet mit einem integrierten Stereo-Soundsystem mit 30 Watt Leistung, das Dolby Audio mit 5.1 Surround-Sound verarbeiten kann. Der Klang kann manuell über den integrierten Equalizer optimiert werden. Dem System steht auch die AiFi-Technologie bei, die die Audiowiedergabe durch angelernte, künstliche Intelligenz optimiert.

Preis und Termin:

Anders als bei den meisten Neuankündigungen auf der CES 2022 liefert uns ANKER für seinen neuen Nebula Cosmos Laser 4K gleich einen Preis und Liefertermin mit. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 2.199 Euro. Verfügbar ist das Modell ab März 2022.

Technische Details Nebula Cosmos Laser 4K:

  • Auflösung: 3840 × 2160 (nativ 1.920 x 1.080)
  • Helligkeit: 2400 ANSI lumens
  • Lichtquelle: Phosphor-Laser
  • HDR: HDR10
  • SoC (System on a Chip): Amlogic T962X2
  • Prozessor: Quad-core 1.9 GHz (ARM Cortex-A55)
  • Grafikeinheit: ARM Mali-G31 MP3
  • Arbeitsspeicher: 2GB
  • Interner Speicher: 8 GB
  • Video Codecs: VP9, H.264, H.265 (HEVC)
  • Android TV 10.0
    • Google Play
    • Google Assistant
    • Chromecast
  • Audio: 2 × 10W + 2 × 5W Lautsprecher (Cosmos Laser 4K)
  • Audiocodec: Dolby Digital (5.1 Surround)
  • Auto Focus
  • Auto Keystone-Korrektur (horziontal, vertikal)
  • Anschüsse: HDMI 2.0, USB, Bluetooth 5.0, Wi-Fi, 3.5 mm Kopfhörer-Ausgang
  • Größe: 26,29 × 16,51 × 21,79 cm (B x H x T)
  • Gewicht: 5 kg
Dominic Jahn
Dominic Jahn
Couch-Streamer, TV-Umschalter & Genuss-Cineast. Am liebsten im Originalton, gerne auch in 3D! Paypal-Spende für die 4KFilme-Kaffeekasse

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7 Kommentare
    • Da wartest du leider vergeblich. Natives 4K wird in meinen Augen dem High-End-Segment vorbehalten bleiben. Dafür ist der Markt einfach zu klein. Die nativen 4K-Geräte sind ja auch nicht umsonst so groß. Die Technik die dahinter steckt, braucht auch eine gewisse Baugröße. Wenn ein Chiphersteller eine native 4K Projektionstechnik im kleinen Format entwickeln würde, dann wäre das Unternehmen sicherlich schon stinkreich.

  1. Nein, keine 6.000, sondern 2.400 und auch diese werden sich noch erheblich reduzieren, wenn man einen halbwegs den Normen entsprechende Einstellung wählt oder gar kalibriert (sofern es überhaupt ein entsprechendes Colormanagement gibt). Zudem sollte man auch erst einmal schauen, wie stark der Laser-Speckle sichtbar ist.

  2. 6000 Lumen?! Das ist ja mal ne Ansage. Schöner kleiner Beamer für unterwegs oder Garage, Garten und so weiter.
    Bin mal auf ein Test gespannt, ob er hält was er verspricht.

    • Lichtleistung der Laser-Dioden. Was nach Filter etc. auf die Leinwand trifft ist weitaus weniger. Aber ohne diese „Basishelligkeit“ würde das Modell auch nicht auf 2.400 Ansi-Lumen kommen. Bin auch auf erste Tests gespannt. Vielleicht erhalten wir auch ein Gerät.

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