Netflix sichert sich dank Mega-Deal Filme und Serien von Sony Pictures Entertainment

Netflix hat einen neuen Mega-Deal an Land gezogen. Man sichert sich Filme und Serien von Sony Pictures Entertainment.

Es handelt sich hier um einen sogenannten „Pay-1-Deal“. Das heißt im Klartext, dass eingeschlossene Titel nach der Kinoauswertung und digitalen wie physischen Kauf- und Leihangeboten als Erstes bzw. exklusiv  bei Netflix aufschlagen werden. Denn das Abkommen dreht sich nicht nur um Katalogtitel, sondern auch um kommende Blockbuster von Sony Pictures Entertainment.

Netflix wirkt der Fragmentierung entgegen

Die Vereinbarung zwischen Netflix und Sony Pictures Entertainment greift international – also auch in Deutschland. Es handelt sich um eine mehrjährige Vereinbarung. Bereits ab diesem Jahr wird der Deal schrittweise greifen. Allerdings wird es laut der offiziellen Pressemeldung je nach Region Abweichungen geben. Denn die regionalen Lizenzvereinbarungen von Sony Pictures Entertainment spielen auch eine Rolle.

In einigen Regionen geht es also sogar erst ab Anfang 2029 los, wie Netflix bestätigt. In beispielsweise Deutschland hat Netflix aber schon jetzt die entsprechenden Rechte an den Filmen und Serien von Sony Pictures Entertainment. Deswegen kann der Streaming-Dienst bereits Filme wie „Uncharted“, „Venom: The Last Dance“ oder auch „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ zeigen.

Wird Netflix zu mächtig?

Da Netflix auch dabei ist, Warner Bros. Discovery zu übernehmen, sichert sich der Streaming-Dienst einen gewaltigen Katalog. Es heißt, Amazon habe ebenfalls einen deratigen Deal mit Sony Pictures Entertainment angestrebt, Netflix habe am Ende aber das lukrativere Gebot abgegeben. Kommende Blockbuster wie „The Legend of Zelda“, „Spider-Man: Beyond the Spider-Verse“ und mehr werden deswegen bei Netflix landen.

Generell wird Netflix immer mächtiger und bündelt „wie in alten Zeiten“ mehr Content. Gezahlt haben, könnte der Streaming-Dienst rund 7 Mrd. US-Dollar. Dieses Geld wird man sich vermutlich durch Preiserhöhungen wieder von den Abonnenten zurückholen.

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QuelleNetflix
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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15 Kommentare
  1. Hat für den Heimkino-Markt in der DACH-Region nicht Plaion Pictures vor einiger Zeit die Vertriebsrechte von SONY-Pictures erhalten – oder verwechsele ich da was? Falls dem so ist, was passiert jetzt?

  2. Sobald Netflix dann auch noch Disney geschluckt hat und über den Markt alleine herrscht, werdet ihr sowieso so viel bezahlen wie jetzt 5 Anbieter zusammen. Kommt also aufs gleiche hinaus. Ach und vorher wird die Freizeitbeschäftigung „Kino“ tot sein. Und Einkäufe macht man dann nur noch über Amazon. Wenn wir diesen Zustand dann haben, sind wir auch nicht mehr weit von Panem entfernt. Ich hab wohl zu viele Filme geschaut… :)))

  3. Na wenn Netflix auch endgültig Warner übernimmt, abonniere ich die vielleicht auch mal für nen Monat. Bisher sah ich da noch keinen Grund für.

  4. Ich finde das sogar super, wenn sich Netflix so viel wie nur möglich Rechte sichert, wie z.B. jetzt der Deal mit Sony oder mit Warner Bros. Denn so ist alles unter einem Dach und es sind nicht zwanzig Abos „nötig“. Netflix und Apple TV ist bei uns immer abonniert, alle anderen Dienste eher nicht bzw. wenn dann ganz selten.

  5. Nein, Netflix wird nicht zu mächtig. Es ist wichtig für alle Nutzer das Netflix alle Kunden bekommt um alle Inhalte zeigen zu können. Ansonsten wird der Markt noch mehr geteilt und es entstehen noch mehr Kosten.
    Es kann gerne auch Prime oder Paramount sein aber für uns Nutzer wäre es gut, wenn es nicht unendlich Channels und Streaming Dienste geben würde und jede Sendung seinen FAST Channel erhält. Man auch nicht für verschiedenen Staffeln einer Serie den Anbieter wechseln Muss oder schon Filme in der Fortsetzung die Anbieter wechseln.

    • Genau, für Kunden ist es ja erfahrungsgemäß immer besonders gut, wenn ein Unternehmen den Markt kontrolliert. Netflix wird dir da also sicher was gutes tun: Statt für 3 Streaming-Dienste insgesamt 50 Euro zu bezahlen, darfst du dann bei Netflix für den gleichen Content auf einer Plattform 150 Euro bezahlen, wenn es keinen echten Wettbewerb mehr gibt ;-).

      • Bei 150€ würden die Nutzerzahlen aber auch massiv einbrechen, davon haben die aber auch nichts, denn kaum einer wird bereit sein sovile zu zahlen
        Schon 50€ für Dienste sind für viele dass absolute Maximum

        • Denke das Netflix, wenn sie HBO Max komplett übernehmen bei 25.99€ bleiben. Jeder Dienst an sich ist der Meinung dieses Geld welches es verlangt Wert zu sein aber eben darf man dann nicht einfach das Abo drauf rechnen.

          Netflix wird nicht mehr viel bekommen.
          Skydance wird versuchen Universal irgendwann sich zu holen ebenso Amazon
          Disney könnte 2030-2032 von Apple übernommen werden.
          Bleibt da noch was ? Der Rest wird sich wie Sony Lizenzieren.

          Oder Comcast Schluckt am Ende doch Disney, dann haben die auch ihr Fox was sie ursprünglich wollten aber Disney sich geschnappt hatte und Comcast dann aus Frust Rupert sein Sky sich gekrallt hatte.

          Was auch immer die Zukunft bringt, jedenfalls keine neuen Studios…

          • Die 150 Euro waren auch einfach nur ein Beispiel. Weniger Anbieter am Markt und Konsolidierung sind am Ende für Kunden so gut wie nie von Vorteil. Weniger Wettbewerb führt zu steigenden Preisen, den Wunsch danach halte ich also nicht für sehr hilfreich.

            • Viel Wettbewerb ist für viele Szenarien mit Sicherheit von Vorteil. Beim Streaming, wo dann jeder Anbieter segmentiert und es dann wie jetzt zig verschiedenen Anbieter gibt, ist dann wohl eher nicht zum Vorteil des Kunden.

              Dann lieber nur zwei, drei große Anbieter (z.B. Netflix, Apple & Amazon), was der Übersicht und schlussendlich auch uns Kunden zu Gute kommt. So wie jetzt, wo quasi jedes Jahr zwei Anbieter erscheinen, kann und wird das auf Dauer nicht funktionieren, weil so kaum einer wirklich Kostendeckend arbeiten kann, geschweige denn Geld verdient. Am Ende bleiben eh nur die großen übrig und der Rest wird von den drei genannten geschluckt.

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