Der Google TV Streamer könnte bald eine Aufwertung erhalten. So ist wohl eine neue Premium-Fernbedienung geplant.
Was soll jene mitbringen: eine simple aber hilfreiche Funktion. Demnach wird die Fernbedienung der nächsten Generation nämlich eine Hintergrundbeleuchtung für die Buttons einführen. Das kann im gut abgedunkelten Heimkino tatsächlich ein Feature sein, das Gold wert ist. Hinweise auf diese Funktion einer neuen Remote finden sich bereits im Code der neuesten Firmware des Google TV Streamers.
Google TV Streamer: Neue Remote und neuer Player?
Offen ist, ob Google wirklich nur eine neue Premium-Fernbedienung plant oder auch direkt ein neuer Streaming-Player erscheinen könnte. Allerdings ist das aktuelle Modell ja erst im August 2024 auf den Markt gekommen. Ein neues Modell wäre also frühestens im Spätsommer bzw. Herbst 2025 denkbar. Selbst das wäre relativ früh, schließlich überspringen Hersteller von Streaming-Geräten auch gerne mal ein oder zwei Jahre.
Der Google TV Streamer erhält wohl bald eine neue Remote.
Im Übrigen soll die neue Premium-Remote des Google TV Streamers euch drei Modi für die Beleuchtung der Tasten anbieten. Im Standard-Modus leuchten die Tasten nach Berührung für 5 Sekunden auf. Der Modus „Schedule“ wiederum behält diese Funktion bei, allerdings gezielt ab 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens. Die dritte Option erlaubt es euch schlichtweg, die Beleuchtung generell zu deaktivieren.
Premium-Remote oder nur eine Funktion für Partner?
Alternativ ist allerdings auch denkbar, dass Google gar keine Premium-Fernbedienung für den Google TV Streamer plant, sondern die Steuerung der Remote-Hintergrundbeleuchtung nur direkt in seine Plattform integriert, da es bereits Drittanbieter-Player und Smart-TVs gibt, welche Fernbedienungen mit beleuchteten Buttons verwenden. Eventuell will das Unternehmen also auch einfach Partnern entgegenkommen. Das wäre dann natürlich die ernüchterndste Variante.
Eigentlich muss Google da aber nachziehen. Denn es gibt z. B. auch für die direkte Konkurrenz, die Player von Roku sowie die Amazon Fire TV Sticks, entsprechende Premium-Remotes.
Sky Deutschland will offenbar Kunden mit laufenden Rabatten loswerden. Diese stellt man nämlich in eindeutigen E-Mails vor die Wahl.
Das Muster kennen die meisten Leser: Wer den Pay-TV-Anbieter Sky abonniert hat, ist gut beraten, bei Ende der Vertragslaufzeit zu kündigen. Denn bislang lief es in aller Regel so, dass Sky Deutschland dann mit sehr verlockenden Rückhol-Angeboten um die Ecke gekommen ist. Auf diese zahlten Bestandskunden dann nur einen Bruchteil des üblichen Neukunden-Preises. Genau solche rabattierten Verträge laufen bis heute in vielen Haushalten. Doch mit jenen will das Unternehmen jetzt reinen Tisch machen.
Sky Deutschland stellt vor die Wahl: Mehr zahlen oder Kündigung riskieren
So erreichen viele Kunden aktuell sogenannte „Wechsel-Angbote“. Klingt zunächst harmlos und ist auch so verpackt. Denn laut Sky biete man den Betroffenen die Gelegenheit, zu „einem zeitgemäßen Vertragsmodell mit neuen Vorteilen“ zu wechseln. De facto sollen die angeschriebenen Kunden aber wesentlich mehr zahlen als zuvor – teilweise wohl über das Doppelte. Die „Wechsel-Angebote“ sind dabei nichts Besonderes, sondern entsprechen im Wesentlichen den Konditionen, die aktuell auch für Neukunden gelten – mit einem kleinen Unterschied.
Sky UK hat die 2. Generation des Smart-TVs Sky Glass präsentiert.
So sollen auch Bestandskunden also den üblichen Preis von 45 Euro im Monat für das Komplettpaket zahlen – im ersten Jahr. Im zweiten Jahr fallen dann 66,50 Euro an. Allerdings erhalten die Bestandskunden als Trostpflaster den UHD-Zugriff ohne Aufpreis. Dafür bekommen Neukunden wiederum eine Startgutschrift über 120 Euro, wodurch sich das Ganze im Grunde schon wieder ausgleicht.
Wer nicht zustimmt, riskiert die Kündigung
Sky drückt seinen Bestandskunden das neue Kostenmodell dabei nicht ungefragt auf, sondern bittet um die Zustimmung zur Tarifumstellung. Damit sichert man sich rechtlich ab, damit es nicht zur Klage kommt – wie etwa bei DAZN. Allerdings wird man dann deutlich, indem Betroffenen klargemacht wird, dass die Verweigerung der Zustimmung zur Kündigung des Abos führen kann.
Ob Sky die betroffenen Kunden aber wirklich heraus kegelt, wenn sie die Zustimmung verweigern, ist derzeit schwer vorauszusagen. Schließlich steht der Pay-TV-Anbieter ohnehin durch die erstarkte Streaming-Konkurrenz durch Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und Co. unter Druck. Zumal ab 2026 wohl die Inhalte von Warner Bros. Discovery entfallen werden. Letztere starten nämlich dann mit ihrem eigenen Streaming-Dienst Max in Deutschland durch.
Im Endeffekt ist das Ganze für Sky ein Balanceakt. Wir sind gespannt, wie sich die Aktion auf den Kundenstamm auswirken wird.
Ab sofort können drei Filmklassiker von und mit Clint Eastwood im limitierten 4K Ultra HD Blu-ray Steelbook vorbestellt werden. Für die Special-Editions von „Der Texaner“, „Pale Rider – Der namenlose Reiter“ und „Dirty Harry“ gilt: nur solange der Vorrat reicht!
Ohne lange Umschweife, wenn ihr euch die ikonischen Filme mit Clint Eastwood in eure Sammlung holen wollt, dann solltet ihr nicht allzu lange warten. Die limitierten Steelbook-Versionen könnten schnell vergriffen sein. Über nachfolgende Links gelangt ihr direkt zum Angebot auf Amazon.de:
Zur Ausstattung ist bislang nur bekannt, dass es sich um eine Restauration handeln soll, welche in 4K Ultra HD und HDR10 auf der UHD-Disc abliegt. Alle Filme sollen ungeschnitten und im 2.39:1 Widescreen-Format gezeigt werden. Offen ist indes, welche Audio-Ausstattung die einzelnen Filme besitzen. Die US-Versionen liefern uns schon einmal einen Hinweis auf den Originalton, der mit Dolby Atmos 3D-Sound und Dolby Digital 7.1 Plus auf die Disc gepackt wurde. Mal sehen, wie viel Mühe sich Warner Bros. bei der deutschen Synchronisation gibt. Liefertermin ist der 17. April 2025 für alle drei Titel.
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Eine breite Auswahl an Filmen wird in den kommenden Wochen als Standard 4K Ultra HD Blu-ray erscheinen. Freut euch auf die günstigen Fassungen von 1984, Die Körperfresser kommen, Strange Darling, Immaculate uvm.
Um die Verkäufe und Umsätze für neue Disc-Veröffentlichungen anzukurbeln, spendieren viele Filmstudios ihren Titeln eine hochwertige Aufmachung für den initialen Release. Dabei handelt es sich in der Regel um limitierte Fassungen, die als Collectors Editionen in Boxen, Mediabooks oder einfach nur im Steelbook-Case in den Handel geschickt werden. Der erhöhte Aufwand und die Limitierung der Filme erhöhen jedoch den Preis, weshalb nicht jeder sofort zuschlägt. Günstigere Fassungen in einer Standard 4K Ultra HD Blu-ray (Amaray / Keep-Case) folgen meist erst mehrere Wochen/Monate später, wie auch bei nachfolgenden Filmen:
Der Startpreis für „Immaculate“, „Strange Darling“, „Addams Family“, „Die Körperfresser kommen“, „1984“ und „Leichen pflastern seinen Weg“, liegt zwischen 18.99 und 21.99 Euro, was mittlerweile schon als günstig gilt. Alle Filme scheinen zudem auf die Standard Blu-ray zu verzichten, weshalb den Filmen nur die 4K UHD-Disc beiliegt. Alle Titel, ausgenommen „Leichen pflastern seinen Weg“ (27.03.2025), stammen zudem von Capelight Pictures und werden am 10. April 2025 an Vorbesteller versendet. Wer übrigens denkt, die Veröffentlichungen auf 4K Ultra HD Blu-ray könnten viel günstiger werden, würde man grundsätzlich die Standard Blu-ray weglassen, der irrt leider. Klar kostet die Blu-ray zusätzlich, auf den Gesamtpreis wirkt sich die Beigabe jedoch nur minimal aus. Hier werden in der Regel nur die Kosten für die Pressung der Blu-ray und die Konfektionierung fällig, was eher einen Cent-Bereich ausmachen dürfte.
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Warner Bros. holt mit „Lethal Weapon“ eine weitere klassische Filmreihe aus der Versenkung. Der erste Teil der Quadrology – „Lethal Weapon: Zwei stahlharte Profis“ – kann ab sofort in der limitierten Collectors Edition inkl. 4K Ultra HD Blu-ray Steelbook vorbestellt werden.
Lethal Weapon (1987) gilt als eines der Paradebeispiele für den Filmplot „Ungleiche Cops“. Mel Gibson spielt im Film Martin Riggs, einen Kriegsveteranen, der mit physischen Problemen zu kämpfen hat und zudem den Tod seiner Frau verkraften muss. Ihm wird der regelkonforme Polizist Robert Murtaugh (Danny Glover) als Partner zugeteilt, um den Suizid einer Frau aus Murtaughts Umfeld zu untersuchen. Der Start in ein erfolgreiches Action-Franchise war geschaffen. Nach fast 40 Jahren beehren uns die ungleichen Cops auf 4K Ultra HD Blu-ray wieder. Ab sofort kann die Collectors Edition der Restauration inkl. Steelbook vorbestellt werden:
Lethal Weapon im 4K Blu-ray Steelbook inkl. Directors Cut
Das finale Design und Umfang der Collectors Edition ist noch nicht kommuniziert, es gibt aber schon mehrere Hinweise darauf, was Filmfans erwartet. So soll die Collectors Edition nicht nur die Kinofassung, sondern auch den Directors Cut auf 4K Ultra HD und Standard Blu-ray beinhalten. Dazu dürften sich Goodies wie Poster, Art-Cards und Charakter-Cards gesellen. Das Highlight ist natürlich das in der Collection enthaltene Steelbook, zu dem es leider noch keine Design-Vorschläge gibt. Der vorläufige Releasetermin 30. Juni 2025 gibt uns den Hinweis, dass der Film noch in der ersten Jahreshälfte 2025 erscheinen wird.
Bei der Videoausstattung gibt es Hinweise auf eine 4K-Restauration mit HDR10 (High Dynamic Range) und erweitertem Farbraum (rec.2020). Das Bildverhältnis dürfte mit 1.85:1 fast den kompletten Bildschirm eines 16:9 Fernsehers ausfüllen. Die deutsche Synchronisation soll als Dolby Digital 5.1-Mix abliegen. Der englische Originalton dagegen als unkomprimiertes DTS-HD MA 5.1. Die Angaben sind derzeit noch mit Vorsicht zu genießen, da noch viele Spezifikationen nicht bestätigt wurden.
Wir sind sehr gespannt auf den Auftakt-Release von „Lethal Weapon“ und hoffen, dass sich Warner Bros. auch den Fortsetzungen annehmen wird.
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Nameless Media veröffentlicht den Kultschocker „Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“ als restaurierte Fassung auf 4K Ultra HD Blu-ray. Der Kunde hat die Wahl zwischen mehreren Mediabook-Designs.
Ihr wollt euch selbst überraschen und ein Geschenk machen? Mit den kürzlich angekündigten 4K Ultra HD Blu-rays von Nameless Media ist das kein Problem. Denn der Horrorfilm „Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“ von 1979 kann ab sofort vorbestellt werden, erscheint jedoch erst im 4. Quartal 2025. Der Horrorfilm war ganze 41 Jahre auf dem Index und schaffte es erst im Januar 2023 in den freien Verkauf. Höchste Zeit, dem Geheimtipp unter Splatter-Freunden ein hochwertiges Remaster zu verpassen. Dem hat sich Nameless Media angenommen und überrascht und mit einer 4K Ultra HD-Abtastung und einer überarbeiteten deutschen Tonspur, die vom Lichtton der 35mm-Filmrollen abgenommen wurde:
Woodoo in 4K mit HDR10, Dolby Vision und Sountrack auf CD
Insgesamt gibt es sechs unterschiedliche Mediabook-Versionen zu „Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“. Alle beinhalten jeweils die 4K Ultra HD Blu-ray sowie zwei Standard Blu-rays und eine CD. Auf den Standard Blu-rays sind unter anderem die 35mm-Fassung des Films sowie Bonusmaterial untergebracht. Die CD beinhaltet den Soundtrack des Films mit 13 Titeln. Bei der Ausstattung der 4K-Disc hat sich Nameless Media nicht lumpen lassen. Das 4K-Master wird mit erweitertem Dynamikumfang in HDR10 und Dolby Vision sowie erweitertem rec.2020-Farbraum präsentiert. Die überarbeitete Tonspur liegt in deutscher und italienischer Sprache als DTS-HD Master Audio 2.0 (Stereo) ab. Um das Angebot abzurunden, gibt es ein 52-seitiges Booklet mit allerlei exklusiven Bilder und Hintergrundinformationen zum Film oben drauf.
Exklusive Special-Edition mit Büste – limitiert auf 111 Exemplare
Die Special Edition von „Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“ inkl. Büste ist auf 111 Exemplare limitiert
Euch ist der Release des ehemals indizierten Films als restaurierte 4K-Fassung nicht speziell genug? Wie wäre es dann mit der Nameless Media-exklusiven Edition inkl. Zombie-Büste? Diese ist auf lediglich 111 Exemplare limitiert und nummeriert und beinhaltet neben den 4x Discs im Mediabook (4K UHD, 2x Standard, CD) noch eine Vintage VHS-Kassette die sich auch wirklich abspielen lässt, ein Kino-Fotosatz und ein Limitierungszertifikat. Mit einem Kaufpreis von 333 Euro muss man aber schon wirklich Film-Verliebt sein, um sich diese Edition in sein Zuhause zu holen.
Netflix hatte kürzlich seine Inhalte in die App für Apple TV integriert. Doch jetzt macht man bereits wieder einen klaren Rückzieher.
So hatten wir es Ende der Woche ja aufgegriffen: Die Filme und Serien von Netflix tauchten unvermittelt in der App für Apple TV auf. Dabei gab es einige Einschränkungen. Zum einen griff dies nur bei Verwendung einer US-Apple-ID, nur unter tvOS mit der App für Apple TV sowie nur mit Eigenproduktionen des Streaming-Anbieters. Dennoch sah dies nach einer waschechten Überraschung aus. Doch nach dem Rausch folgt die Ernüchterung. So hat Netflix bereits alles wieder rückgängig gemacht.
Netflix spricht von einem „Fehler“
So spricht der Streaming-Anbieter offiziell von einem „technischen Fehler“. Allerdings wirkt diese Aussage auf uns zumindest etwas abenteuerlich. So müsste Netflix die aktive Vernetzung seiner Inhalte mit Apple TV schon aktiv geprüft bzw. in die Wege geleitet haben, damit ein derartiger Vorfall geschieht. Gut möglich also, dass die Plattform intern eben doch die Einbindung seines Contents in Apple TV prüft. Vielleicht wurde das Ganze dann schlichtweg zu früh aktiviert.
Zuvor hatte sich Netflix immer gegen die Einbindung seiner Inhalte in Aggregatoren wie eben die App für Apple TV oder auch Google TV gesträubt. Eventuell hat man jetzt aber gemerkt, dass dies doch viele Nutzer anspricht. So lassen sich direkt in Apple TV eingebundene Filme und Serien dort leichter finden und eben für die Wiedergabe direkt zum Inhalt wechseln. Es muss nicht mehr erst die separate App geöffnet und dort die Suche bemüht werden.
Zukunft von Netflix in Apple TV ist offen
Letzten Endes kann man jetzt nur wieder abwarten und hoffen. Offiziell hat Netflix seine Position gegenüber einer Integration der hauseigenen Filme und Serien in die App für Apple TV zwar nicht verändert, vielleicht tut sich da aber doch in Zukunft etwas. Zumindest wir vermuten, dass das Ganze mehr als ein technischer Fehler gewesen ist und da hinter den Kulissen zumindest Abwägungen und Experimente laufen.
YouTube hat seine Pläne für 2025 präsentiert. Dabei spielen auch TVs eine erhebliche Rolle, denn sie werden immer wichtiger für die Videoplattform.
So hat der CEO des Videonetzwerks, Neal Mohan, mitgeteilt, dass das Fernsehgerät in den USA für YouTube bereits die wichtigste Abrufplattform sei. Mittlerweile schauen die Menschen in den Vereinigten Staaten also im Durchschnitt mehr YouTube-Videos an ihrem TV als etwa an einem Smartphone. Darauf will man 2025 aufbauen. Schon jetzt ist es ja kein Geheimnis, dass ihr die App für YouTube im Grunde auf allen gängigen Smart-TVs und Streaming-Playern vorfindet.
Gewinnt YouTube Premium an Relevanz?
YouTube zeigt dabei als Standard Werbung, doch wer YouTube Premium abonniert, kann diese weitgehend entfernen. Sponsorships bekommt ihr allerdings natürlich weiterhin zu sehen. Dabei spielen für die Plattform auch Video-Podcasts eine immer größere Rolle, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen – was ja auch Netflix bereits aufhorchen lässt. Generell erklärt der Geschäftsführer, dass im Grunde YouTuber oft die neuen Start-ups von Hollywood seien. YouTube selbst sei gewissermaßen das neue Free-TV.
YouTube führt automatische KI-Synchros ein.
Mehr und mehr Creator würden gezielt Inhalte in hoher Bildqualität für den Abruf am Fernseher produzieren. Dazu kommen neue Technologien wie automatische Untertitel oder KI-Übersetzungen, die ein breiteres Publikum erschließen können. Künstliche Intelligenz soll dann auch in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle spielen. Sie soll auch den Videomachern helfen, z. B. indem passende Thumbnails generiert werden können.
YouTube setzt weiterhin auf nutzergenerierte Inhalte
Eines soll sich aber bei YouTube nicht ändern: Man wird weiterhin auf nutzergenerierte Inhalte setzen. Kurzzeitig hatte die Plattform ja vor einigen Jahren mit eigenen Serienproduktionen experimentiert. Diese liefen unter dem Banner „YouTube Red“. Das wohl prominenteste Ergebnis dieser kurzen Phase ist „Cobra Kai“. Die Serie wurde nach den ersten beiden Staffeln dann von Netflix fortgesetzt.
3D ist im Heimkino de facto tot. Doch was hat zum Untergang des einstigen Hoffnungsträgers beigetragen? Wir nennen 5 der wichtigsten Gründe.
Nach dem Erscheinen von „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ im Jahr 2009, der aufgrund seiner beeindruckenden Effekte die Massen fesselte, ergab sich ein frischer Hype um 3D. Was im Kino begann, schwappte schnell auf das Heimkino über. Rasch protzten die Hersteller mit den Verkaufszahlen ihrer 3D-TVs und versuchten „The Next Big Thing“ aufzubauen. Über 15 Jahre später ist davon nichts geblieben und stereoskopisches 3D im Heimkino de facto tot – mit keiner Hoffnung auf ein baldiges Comeback. Doch woran ist 3D gescheitert? Wir nennen dir aus unserer Sicht die 5 wichtigsten Gründe.
Grund 1: 3D-Brillen versauten den Spaß
Wer stereoskopisches 3D im Heimkino nutzen wollte bzw. will, benötigt nicht nur einen kompatiblen Bildschirm oder Beamer, sondern auch passende 3D-Brillen. Allein die Tatsache, für den Filmgenuss eine verdunkelnde Brille aufzusetzen, ist bereits für viele Zuschauer ein K.-O.-Kriterium gewesen. Dazu kommt, dass der Laie davon überfordert gewesen ist, dass gleich zwei Techniken parallel feilgeboten worden sind: Polarisations- und Shutter-Brillen.
Shutter-Brillen sind anfangs teuer und anstrengender für die Augen gewesen. | Bild: Samsung
Aktive Shutter-Brillen haben den Vorteil, dass sie bei der 3D-Darstellung die Nutzung der vollen Auflösung ermöglichen und nach Ansicht einiger User den stärkeren 3D-Effekt erzeugen. Allerdings können wir aufgrund ihres schnellen Flackerns unangenehm für die Augen sein. Auch krankten einige TV-Geräte unter Synchronisationsproblemen. Dazu kommt, dass der restliche Raum frei von künstlichen Lichtquellen sein sollte, denn jene flimmern durch die Shutter-Brillen sehr unangenehm.
Polarisationsbrillen sind angenehmer zu tragen, bei der 3D-Wiedergabe halbiert sich jedoch die vertikale Auflösung.
Passive Polarisations-Brillen sind einfacher in der Handhabung – und in der Anschaffung viel günstiger als Shutter-Brillen. Dafür halbieren sie bei 3D die vertikale Auflösung und führen so zu einer wahrnehmbaren Verschlechterung der Bildqualität. Am Ende musste der Kunde sich aus zwei Übeln entscheiden – und nahm meistens keines in Kauf. So zeigen Statistiken von Besitzern von 3D-TVs, dass das Gros der User die 3D-Funktion entweder gar nicht oder nur minimal nutzte. Die Verkaufszahlen der 3D-TVs wirkten also irreführend. Denn zeitweilig verfügte ab der Mittelklasse fast jeder Fernseher über 3D. Das Feature wurde also zwangsweise „mitgenommen“, aber eben nicht mit Elan genutzt. Der Brillenzwang dürfte daran einen erheblichen Anteil gehabt haben.
Grund 2: Schlechte 3D-Umsetzungen
Zum Exitus von 3D haben entscheidend auch viele minderwertige 3D-Umsetzungen beigetragen. Hollywood versuchte auf dem Hype zu reiten und konvertierte eine Zeit lang alles in 3D, was nicht bei 3 auf den Bäumen gewesen ist. Wer sich also euphorisch einen neuen Blockbuster als Blindkauf aus dem Regal auf Blu-ray 3D griff, erlebte oft daheim eine herbe Enttäuschung. Das schadete natürlich dem Ruf der Technik enorm. Schließlich wälzen die wenigsten Durchschnittskunden erst Reviews, bevor sie einen Titel erwerben.
„Kampf der Titanen“ ist eine der ersten, sehr halbgaren 3D-Konvertierungen gewesen.
Deswegen sind viele 3D-Nutzer direkt von der Technik enttäuscht gewesen und gaben ihr keine weiteren Chancen. Oft hat das einfach daran gelegen, dass die falschen Titel im Player gelandet sind. Diese Problematik hat die Filmindustrie mit ihrer Gier und halbherzigen Konvertierungen natürlich selbst verursacht.
Grund 3: Der Siegeszug des Streamings
Ein wichtiger Sargnagel für 3D ist dann auch der Siegeszug des Streaming gewesen. Denn es gibt schlichtweg bei keinem großen Streaming-Anbieter 3D-Content. Ja, Disney+ bietet einige Inhalte in stereoskopischem 3D an, aber das geschieht erst seit wenigen Monaten und dann auch nur exklusiv für das Mixed-Reality-Headset Apple Vision Pro. Als die optischen Medien zunehmend an Bedeutung verloren haben, ist das 3D gleichermaßen so ergangen. Zumal es für Enthusiasten keine Ultra HD Blu-rays mit 3D-Support gibt.
Im Klartext müssen sich die zahlungswilligen High-End-Liebhaber, welche die beste Qualität wünschen, zwischen 3D und 4K-Auflösung entscheiden. Wir lehnen uns da nicht aus dem Fenster, indem wir konstatieren, dass das Gros der User sich dann für die höhere Auflösung entscheidet – und natürlich damit auch die HDR-Darstellung mit ihren Mehrwerten mitnimmt. Die Blu-ray 3D ist daher zu einem absoluten Nischenmedium verkommen, die kaum noch bedient wird – in erster Linie auf dem japanischen Markt.
Grund 4: Die Industrie jagt stets dem nächsten Trend hinterher
Ein weiterer Grund liegt nicht an den Kunden, sondern an der Industrie: Zahlt ein Hype sich nicht schnell genug oder nicht ausreichend aus, sucht man nach dem nächsten potenziellen Trend. Nach 3D ist das schnell 4K / HDR geworden, danach folgte bereits 8K. Und auch Virtual Reality beschäftigt die Content-Industrie ausgiebig. Zusätzlich versucht man, die Potenziale von KI auszuloten. 3D? Das ist für Hollywood und Co. Schnee von gestern, der im Heimkino niemanden mehr interessiert.
8K statt 3D – die Industrie hat bereits auf ein anderes Pferd umgesattelt.
Im Kino hat 3D primär deswegen noch seinen Platz, da man die Technik dafür nutzen kann, Preisaufschläge zu rechtfertigen.
Grund 5: 3D scheiterte an den Kosten
Herunterbrechen lässt sich das Scheitern auf einen Faktor, der sich im Grunde durch alle Bereiche zieht: die Kosten. 3D-TVs, 3D-Brillen, Blu-ray 3D, Blu-ray 3D Player – all das ist teurer gewesen als Standardgeräte. Und nachdem viele Menschen zunächst in den Jahren 2005 bis 2009 erst einmal auf HD-Geräte umgestiegen sind, wollte nur eine Minderheit schon wieder die Gerätekette auf 3D umstellen. Zumal Familien für jedes Haushaltsmitglied eigene 3D-Brillen benötigt haben. Gerade bei den Shutter-Pendants konnte das arg ins Geld gehen.
Die Zeit der 3D-TVs ist längst vorbei – hier ein früheres Modell von Philips.
Und auch die Industrie blickte tief in den Geldbeutel. In nativem 3D zu filmen, war gerade in der Anfangsphase deutlich teurer, als in 2D zu drehen. Deswegen entschied man sich eben oft für Konvertierungen, die man dann auch möglichst kostenoptimiert durchführen wollte – mit den entsprechenden Ergebnissen. Im Ergebnis sparten Industrie und Kunden, was 3D ebenfalls zum Scheitern verurteilte. Zumal 3D-Filme auch nur an höherwertiger Hardware ihre Stärken ausspielen konnten. Günstige 3D-TVs krankten oft an massivem Ghosting, was den schlechten Ruf der Technik verstärkte.
Fazit: 3D ist eine sterbende Nische
3D hat noch einen kleinen Rettungsring: Zwar gibt es de facto keine neuen TV-Geräte mehr mit 3D-Unterstützung, aber es erscheinen immer noch Beamer mit stereoskopischer Wiedergabe. Doch schon Beamer an sich sind eine Nische, da ist die Kombination mit 3D wirklich nur für einen kleinen, wenn auch oft lautstarken, Nutzerkreis relevant. Und auch die Anzahl der frischen 3D-Inhalte im Heimkino wird immer überschaubarer.
Ob 3D dabei vielleicht exklusiv an VR- und MR-Headsets weiterlebt, muss uns dabei die Zeit zeigen. Bislang sieht es auch dort nicht nach einer rosigen Zukunft aus, bedenkt man die zögerliche Annahme der Apple Vision Pro, welche am ehesten ein Eldorado für Fans der 3D-Technik darstellt. Wir lassen uns aber gerne überraschen. Schließlich sucht die Industrie immer wieder nach neuen / alten Ideen, um die Kunden anzustacheln. Glaubt ihr da an eine Rückkehr der 3D-Technologie?
Netflix integriert seine Inhalte ab sofort in die App für Apple TV. Es gibt aber noch einige Stolpersteine.
Update: Die Netflix-Integration auf dem Apple TV Streaming-Player ist wieder verschwunden. Bislang ohne Angabe von Gründen. Spricht nicht gerade für die Qualität von Apple und/oder Netflix.
Originalbeitrag: Zuerst eine kurze Erklärung: Streaming-Dienste können ihren Content direkt in die App für Apple TV integrieren lassen. Zumindest funktioniert das unter tvOS an den Apple TV 4K und HD. An anderen Geräten, etwa in der brandneuen Android-App, ist dies nicht möglich. Vorteil für den Nutzer: Er kann z. B. direkt in der App für Apple TV Inhalte unterschiedlicher Streaming-Anbieter sehen und diese direkt über die Suche, die Watchlist oder einen Bereich zum Fortsetzen der Wiedergabe abrufen. Die separaten Apps rücken also mehr in den Hintergrund und es ergibt sich ein einheitlicheres Erlebnis.
Netflix verweigerte sich bislang der Integration in Apple TV
Genau das sagte Netflix aber nicht zu und bisher weigerte man sich deswegen, seinen Content in die App für Apple TV einbetten zu lassen. Hingegen sind z. B. Inhalte von Disney+ oder Prime Video direkt via Apple TV auffindbar. Jetzt ist das auch mit Netflix möglich. Warum der Streaming-Anbieter jedoch seine Meinung geändert hat, ist offen. Denn eine offizielle Pressemitteilung liegt nicht vor.
Die Inhalte von Netflix können nun direkt über die App von Apple TV gefunden werden.
Dann gibt es aber noch zwei weitere Haken. Einer betrifft speziell hiesige Nutzer. Denn aktuell funktioniert die Einbindung von Netflix in die App für Apple TV offenbar nur mit einer US-Apple-ID. Des Weiteren werden nur die Eigenproduktionen von Netflix eingebunden. Das wären z. B. Titel wie „Squid Game“, „Cobra Kai“ oder auch „One Piece“. Lizenzierte Titel hievt Netflix aber, vielleicht aus rechtlichen Vorbehalten, nicht in die App für Apple TV.
Netflix ist auch bei Google TV zögerlich
Netflix ist im Übrigen einer der wenigen Anbieter, der sich auch mit der direkten Integration in Google TV nicht recht anfreunden kann. Auch da ist man also in der Aggregation nicht voll präsent. Ob sich das in naher Zukunft, ähnlich wie unter tvOS, ändern könnte, steht allerdings in den Sternen.