Disney+ muss ohne HDR und Dolby Vision auskommen, bietet aber immerhin (wieder) 4K Ultra HD. Doch jetzt steht auch das wieder auf der Kippe.
So fiel Dolby Vision bereits vor einigen Monaten bei Disney+ weg. Zwischenzeitlich mussten auch noch die 4K-Auflösung und HDR das Feld räumen. Während man die 4K-Auflösung an einigen Geräten zurückbringen konnte, durch einen Wechsel des Codecs von HEVC zu VP9, gibt es für HDR aktuell keinen Hoffnungsschimmer. Im Gegenteil, denn jetzt droht auch 4K erneut auszufallen.
Disney+: Rechtsstreit mit InterDigital flammt wieder auf
So sind HDR und Dolby Vision sowie temporär 4K allesamt aus demselben Grund bei Disney+ entfallen: wegen Rechtsstreitigkeiten mit InterDigital. Letztere halten Patente auf zugrundeliegende Streaming-Technologien und wollen von The Walt Disney Company entsprechende Lizenzgebühren eintreiben. Doch das Haus mit der Maus weigert sich bisher beharrlich, zu zahlen. Und nun hat InterDigital das nächste Verfahren eingeleitet.
Disney+ konnte 4K nämlich nur durch den erwähnten Workaround zurückbringen: einen Wechsel von HEVC zu VP9 als Codec. Doch laut InterDigital verletzt der Streaming-Dienst dennoch weiterhin Patente. Dabei findet man scharfe Worte. So wirft man Disney vor, statt ordnungsgemäße Lizenzgebühren zu zahlen, lieber die Qualität für die Kunden immer weiter zu verschlechtern – ohne diese transparent zu informieren oder als Standard zu entschädigen. Das zeige die Prioritäten des Konterns.
Wie lange kann Disney+ 4K noch anbieten?
InterDigital fordert von The Walt Disney Company Verantwortung zu übernehmen, die Lizenzgebühren fair zu zahlen und für seine eigenen Abonnenten somit die technische Qualität wiederherzustellen. Der Konzern messe bisher mit zweierlei Maß. Einerseits gehe man drakonisch gegen Markenrechtsverletzungen vor, andererseits weigere man sich jedoch, fällige Lizenzgebühren zu zahlen, und versuche, sich im Grunde ohne Rücksicht auf Verluste zu drücken.
InterDigital verweist dabei auch auf zahlreiche, rechtliche Siege, die man bereits gegen Disney davontragen konnte. Daher ist man guter Dinge, auch dieses Mal erfolgreich zu sein. Die Folge wäre, dass Disney+ 4K erneut entfernen müsste. Dem Streaming-Dienst würden dann langsam die Optionen ausgehen. Denn ohne 4K spricht wenig für ein Abo des teuren Premium-Tarifs.
Erst die USA, jetzt Deutschland: Amazon hat die regulären Preise seiner Fire-TV-Player deutlich angehoben. Besonders heftig trifft es den Fire TV Stick 4K Max und den Fire TV Cube. Der Streaming-Stick kostet künftig 114,99 Euro, für den Cube werden sogar 229,99 Euro fällig. Die Preissteigerungen liegen bei einzelnen Modellen bei fast 45 Prozent.
(Hier geht es direkt zum Preisvergleich der aktuellen Fire TV-Geräte) Vor wenigen Tagen hatten wir noch darüber berichtet, dass Amazon die Preise seiner Fire-TV-Geräte in den USA erhöht. Zu diesem Zeitpunkt war nicht klar, ob und wann die Preisanpassung auch Deutschland erreicht. Inzwischen haben wir die Antwort: Amazon hat die neuen Preise auch hierzulande hinterlegt. Und die fallen teilweise noch drastischer aus als erwartet. Aus dem bislang für 79,99 Euro angebotenen Fire TV Stick 4K Max wird ein Streaming-Stick mit einer UVP von 114,99 Euro. Das entspricht einem Aufschlag von rund 44 Prozent. Beim Fire TV Cube werden aus 159,99 Euro sogar 229,99 Euro – also 70 Euro mehr für exakt das gleiche Gerät.
Alle Fire TV Sticks werden teurer
Von der Preiserhöhung ist nicht nur die Spitze des Fire-TV-Line-ups betroffen. Amazon hebt die UVP bei allen fünf derzeit angebotenen Fire-TV-Playern an.
Fire TV
bisherige UVP
neue UVP
Erhöhung
Fire TV Stick HD
44,99 €
64,99 €
+44,5 %
Fire TV Stick 4K Select
54,99 €
69,99 €
+27,3 %
Fire TV Stick 4K Plus
69,99 €
84,99 €
+21,4 %
Fire TV Stick 4K Max
79,99 €
114,99 €
+43,8 %
Fire TV Cube
159,99 €
229,99 €
+43,8 %
Damit erwischt es ausgerechnet einige der Modelle besonders stark, bei denen der günstige Preis bislang ein wichtiges Kaufargument war. Selbst der einfache Fire TV Stick HD wird mal eben 20 Euro teurer und landet künftig bei 64,99 Euro. Die geringste Erhöhung gibt es noch beim Fire TV Stick 4K Plus, doch auch hier steigt die UVP um 15 Euro. Beim Fire TV Stick 4K Max sind 114,99 Euro meiner Meinung nach schon eine Hausnummer.
Natürlich wurde der Stick auch bisher regelmäßig weit unter seiner UVP verkauft. Trotzdem war gerade das Verhältnis aus Leistung, sehr guter App-Unterstützung und niedrigem Preis immer einer seiner größten Vorteile. Bei einer regulären UVP von deutlich über 100 Euro kommt man automatisch in einen Preisbereich, in dem man sich auch andere Streaminglösungen genauer ansehen kann. Noch extremer sieht es beim Fire TV Cube aus. Technisch wurde das aktuelle Modell durch die Preiserhöhung schließlich nicht besser. Amazon verlangt künftig einfach 229,99 statt 159,99 Euro.
Von der Preiserhöhung sieht man aktuell fast nichts
Wer die Fire-TV-Geräte momentan bei Amazon aufruft, könnte sich allerdings fragen, wo die große Preiserhöhung eigentlich geblieben ist. Der Grund ist relativ einfach: Amazon hat die UVPs erhöht und gleichzeitig fast das komplette Fire-TV-Line-up reduziert. Stand 24. August wird unter anderem der Fire TV Stick 4K Max noch für 47,99 Euro angeboten, während im Hintergrund bereits die neue UVP von 114,99 Euro gilt. Beim Fire TV Cube stehen 129,99 Euro im Angebot einer neuen UVP von 229,99 Euro gegenüber.
Auch die kleineren Modelle liegen derzeit deutlich darunter. Der Fire TV Stick HD kostet 26,99 Euro, der 4K Select 29,99 Euro und der 4K Plus 37,99 Euro. Im Endeffekt hat Amazon die Preiserhöhungen gekonnt in einer „Vorteilsaktion“ versteckt, bei der die alten Preise teils als Angebotspreis ausgelegt werden, während die Preisempfehlung nach oben korrigiert wurde.
Amazon nennt gestiegene Speicherpreise als Grund
Hinter der Preiserhöhung steckt offenbar die weiterhin angespannte Situation bei Speicherbausteinen. Amazon spricht von deutlich gestiegenen Kosten für Speicher- und Speicherkomponenten und erklärt, diese Mehrkosten bislang so lange wie möglich selbst aufgefangen zu haben. Die Fire-TV-Familie ist dabei nur ein Teil einer wesentlich größeren Preisanpassung. Auch verschiedene Echo-Lautsprecher, Kindle-E-Reader und eero-Netzwerkprodukte werden teurer.
Preisvergleich der aktuellen Fire TV-Modelle:
Wer ohnehin mit einem neuen Fire TV Stick oder Fire TV Cube liebäugelt, sollte sich die aktuellen Angebote deshalb noch einmal genauer ansehen. Die derzeitigen Aktionspreise liegen teilweise deutlich unter den neuen UVPs und lassen die eigentliche Preiserhöhung noch kaum erkennen. Wer jetzt nicht zuschlägt, muss bei künftigen Angeboten aber damit rechnen, dass auch die reduzierten Preise von einem deutlich höheren Preisniveau starten. Gerade beim Fire TV Stick 4K Max und beim Cube dürfte man künftig also tiefer in die Tasche greifen müssen.
*Klickt euch durch die Tabs, um die Preisvergleiche der verschiedenen Fire TV-Modelle aufzurufen:
Fire TV Stick 4K PlusFire TV Stick 4K MaxFire TV CubeFire TV 4K SelectFire TV HD
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 14:01 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 14:01 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 14:53 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 14:48 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zum Start ins neue Schul- und Semesterjahr reduziert KTC mehrere seiner Monitore im Rahmen des Back-to-School Big Sale. Los geht es bereits bei 119,99 Euro für einen 27-Zoll-Monitor mit QHD-Auflösung. Wer mehr Gaming-Leistung möchte, bekommt für 127,99 Euro bereits bis zu 185 Hz – oder greift zum H27E6 mit QHD, bis zu 320 Hz und HDMI 2.1.
*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit KTC entstanden:
Die drei Aktionsmodelle setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Der günstige H27T27 dürfte vor allem für Homeoffice, Studium und den normalen Desktop-Einsatz interessant sein. H24T7 und H27E6 richten sich dagegen stärker an Gamer. Alle drei Modelle lösen mit 2.560 × 1.440 Pixeln auf.
KTC H24T7: QHD auf 24 Zoll mit bis zu 185 Hz für 127,99 Euro
Der KTC H24T7 24 Zoll QHD+ Gaming-Monitor mit bis zu 184Hz
Mit dem KTC H24T7 gibt es einen vergleichsweise kompakten Gaming-Monitor im Angebot. Auf 24 Zoll (genau 23,8 Zoll) werden 2.560 × 1.440 Pixel dargestellt. Dadurch fällt die Pixeldichte ziemlich hoch aus und Schriften, Spiele oder andere Inhalte wirken sichtbar feiner als auf einem klassischen Full-HD-Monitor dieser Größe. Dazu kommt das Fast-IPS-Panel mit 180 Hz, das sich auf bis zu 185 Hz übertakten lässt. Angegeben werden außerdem eine Reaktionszeit von 1 ms sowie Adaptive Sync. Wer schnelle Spiele bevorzugt, bekommt hier für vergleichsweise wenig Geld bereits deutlich mehr als bei einem klassischen 60- oder 75-Hz-Monitor.
Bei der restlichen Bildqualität sieht es ebenfalls ordentlich aus. KTC gibt eine typische Helligkeit von 400 cd/m², 99 Prozent sRGB sowie 95 Prozent DCI-P3 an. HDR400 wird ebenfalls unterstützt. Der Standfuß lässt sich in der Höhe verstellen und der Bildschirm für den Pivot-Betrieb um 90 Grad drehen. Als Anschlüsse stehen zweimal HDMI 2.0 sowie DisplayPort 1.4 bereit. Die vollen 180 beziehungsweise 185 Hz bei QHD werden über DisplayPort erreicht.
Im Rahmen der Back-to-School-Aktion kostet der KTC H24T7 nur 127,99 Euro. Wer wenig Platz auf dem Schreibtisch hat, aber trotzdem QHD und eine hohe Bildwiederholrate möchte, bekommt hier ein interessantes Paket.
Der KTC H27T27 QHD-Gaming-Monitor ist für besonders preisbewusste Anwender, deren PC-Hardware auch nicht dem allerneuesten Stand entspricht und somit gut mit 100 Hz auskommt.
Wer den Monitor hauptsächlich für Office, Studium, Multimedia und gelegentliches Gaming benötigt, bekommt mit dem KTC H27T27 sogar noch mehr Bildschirmfläche für weniger Geld. Für 119,99 Euro gibt es ein 27 Zoll großes IPS-Panel mit 2.560 × 1.440 Pixeln. Gerade bei 27 Zoll halte ich QHD inzwischen für einen ziemlich guten Mittelweg. Gegenüber Full HD steht mehr Arbeitsfläche zur Verfügung, gleichzeitig sind die Anforderungen an Grafikkarte oder Notebook längst nicht so hoch wie bei einem 4K-Display. Für Browser, Word, Tabellen oder mehrere gleichzeitig geöffnete Fenster passt das ziemlich gut.
Auch bei der Bildwiederholrate bleibt es nicht bei den klassischen 60 Hz. Der H27T27 arbeitet mit 100 Hz, wodurch Scrollen, Fensterbewegungen und natürlich auch Spiele deutlich flüssiger aussehen. Für gelegentliches Gaming reicht das problemlos aus, der Schwerpunkt liegt aber eher auf einem günstigen Allround- und Arbeitsmonitor. Das IPS-Panel deckt laut Hersteller 99 Prozent des sRGB-Farbraums ab und erreicht eine Helligkeit von 300 cd/m². HDR10 und Adaptive Sync sind ebenfalls mit dabei. Zur Ausstattung gehören zweimal HDMI 2.0, einmal DisplayPort 1.4 und ein Kopfhörerausgang. QHD und 100 Hz lassen sich sowohl über HDMI als auch über DisplayPort nutzen.
Der H27T27 ist mit 119,99 Euro der günstigste Monitor der Aktion und meiner Meinung nach das interessanteste Modell, wenn Gaming nicht an erster Stelle steht. 27 Zoll, QHD und 100 Hz für knapp 120 Euro können sich auf jeden Fall sehen lassen.
KTC H27E6: QHD-Gaming mit bis zu 320 Hz und HDMI 2.1 für 219,99 Euro
für etwas über 200 Euro gekommt man mit dem KTC H27E6 einen großartigen Gaming-Boliden mit 27 Zoll, 300Hz und HDR400.
Noch einmal eine ganze Ecke schneller ist der KTC H27E6. Auch hier treffen 27 Zoll auf eine QHD-Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln, das Fast-IPS-Panel erreicht allerdings 300 Hz und kann auf bis zu 320 Hz übertaktet werden. Vor allem bei schnellen Shootern wie Counter-Strike 2, Valorant oder Overwatch kann eine derart hohe Bildwiederholrate Sinn ergeben. Dafür braucht es natürlich auch einen Gaming-PC, der in QHD überhaupt mehrere hundert Bilder pro Sekunde liefern kann.
Der H27E6 verbindet QHD mit bis zu 320 Hz und bietet zusätzlich eine beworbene Reaktionszeit von 1 ms sowie Unterstützung für FreeSync und G-Sync Compatible. Das Fast-IPS-Panel erreicht laut KTC bis zu 450 cd/m² und unterstützt HDR400. Bei den Anschlüssen gibt es zwei HDMI-2.1-Eingänge und zwei DisplayPort-1.4-Anschlüsse. Damit lässt sich der Monitor nicht nur am Gaming-PC, sondern auch problemlos an PlayStation 5 oder Xbox Series X betreiben.
Der Standfuß lässt sich in der Höhe verstellen, drehen, neigen und für den Pivot-Betrieb um 90 Grad schwenken. Optisch fällt der H27E6 ebenfalls etwas aus dem üblichen Gaming-Monitor-Einerlei heraus, denn KTC setzt auf ein weißes Gehäuse samt weißem Standfuß. Mit 219,99 Euro ist der H27E6 zwar deutlich teurer als die beiden anderen Aktionsmodelle, dafür bekommt man mit QHD, Fast IPS, bis zu 320 Hz, HDMI 2.1 und HDR400 aber auch die mit Abstand stärkste Ausstattung. Wer hauptsächlich einen Gaming-Monitor sucht, dürfte deshalb bei diesem Modell landen.
LG bzw. konkreter gefasst dessen Tochter LG Display arbeitet an neuen OLED-Technologien. Mit fünf Schichten will man Helligkeit und Langlebigkeit steigern.
Neu sind solche 5-Stack-Panels grundlegend allerdings nicht: Samsung bzw. Samsung Display setzt sie bereits für seine QD-OLED-Panels ein. LG Display arbeitet aktuell aber noch mit einem 4-Stack-Aufbau für seine RGB-Tandem-Panels. Man hat sogar im Einstiegsbereich zuletzt auf zwei Schichten abgespeckt, um die Kosten zu senken. Mit einem neuen Penta-Tandem-Panel würde man nun wieder in die Oberklasse vordringen.
LG Display: Penta-Tandem zunächst noch nicht für Smart-TVs
Im ersten Schritt will LG Display seine 5-Stack-Displays aber offenbar nicht für Fernsehgeräte einsetzen, sondern für iMacs von Apple. Das käme uns bekannt vor: Auch die aktuellen RGB-Tandem-Panels mit vier Schichten kamen noch vor Fernsehgeräten in Apple-Produkten zum Einsatz – damals neuen Varianten des iPad Pro. Hier würde sich im Grunde also nur die Geschichte wiederholen.
Die Tandem OLED grenzt LG Display inzwischen von den Tandem WOLED ab.
LG Display will für die neuen OLED-Panels drei blaue Layer plus jeweils einen roten und einen grünen einsetzen. Allerdings ist noch unklar, ab wann Apple die neuen Displays adoptieren könnte und wann sie im nächsten Schritt eventuell in Fernsehgeräten landen. Durch die Erhöhung der blauen Schichten von zwei auf drei werden sie gleichmäßiger belastet und sowohl Helligkeit als auch Lebensdauer sollen sich erhöhen. Das spielt vor allem für Monitore eine Rolle, die sehr viele statische Bildelemente anzeigen müssen und daher ein höheres Burn-in-Risiko haben.
Penta-Tandem treibt die Kosten in die Höhe
Ein Nachteil der Penta-Tandem-Technologie: Die Herstellungskosten steigen. Denn es wird mehr organisches Material benötigt und auch der Beschichtungsprozess wird natürlich komplexer. LG Display hat sich zunächst darauf eingelassen, um Apple zufriedenzustellen. Aber die Erkenntnisse daraus wird man sicherlich auch weiteren Partnern später gerne zugutekommen lassen – inklusive des Mutterkonzerns.
Bis wir Penta-Tandem-Panels von LG Display zu Gesicht bekommen werden, dürfte es aber noch etwas dauern. Vor 2028 wird die Entwicklung passender OLED-Panels wohl nicht abgeschlossen sein. Die ersten Produkte sollen nicht vor 2029 auf den Markt kommen.
Auf der IFA 2026 wird wohl die neue Philips Hue Play Sync Box Lite vorgestellt. Schon jetzt verrät ein britischer Händler versehentlich viele Details.
Als Erinnerung: Mit den kleinen Kisten ist es möglich, am Smart-TV eine Art Ambilight-Alternative aufzubauen. Ihr schließt an die Box einen HDMI-Zuspieler an. Das Signal wird an den Fernseher oder Beamer durchgeschleust, aber die Farbinformationen abgegriffen. Diese können nun mit eurer Hue-Beleuchtung synchronisiert werden – z. B. auch einem Lightstrip an der Rückseite des TVs. Genau das soll auch die kommende Philips Hue Play Sync Box Lite ermöglichen.
Das kann die Philips Hue Play Sync Box Lite
Doch die Philips Hue Play Sync Box Lite, auf der Verpackung auch als Hue Play Sync Box 4K ausgewiesen, hat deutliche, technische Nachteile gegenüber der vollwertigen 8K-Version. Letztere unterstützt nämlich nicht nur 4K bei 120 Hz, sondern auch das Durchschleifen eines 8K-Videosignals. Auf beides muss die neue Lite-Variante bedauerlicherweise verzichten. Sie bewältigt nur 60 Hz. Damit ähnelt sie technisch der ersten HDMI-Box von Wiz.
Die neue Box wird auch als Philips Hue HDMI Sync Box 4K bezeichnet.
Letztere Marke gehört auch zu Signify und wurde erst kürzlich zu Philips Smart Lighting Connected by Wiz umgetauft. Auch wurde hier mittlerweile eine 8K-Box ins Angebot aufgenommen. Damit kann die neue Philips Hue Play Sync Box Lite nicht mithalten. Sie bietet im Übrigen auch nur einen HDMI-Anschluss. Potenzielle Käufer müssen sich also einen Splitter bzw. Switch anschaffen oder hart entscheiden, welchen Zuspieler sie mit der kleinen Koste verbinden wollen, um die Beleuchtung mit dem Bild zu synchronisieren.
Der Preis gibt den Ausschlag
Auch wenn die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K somit technisch überlegen bleibt, sie unterstützt volle vier Eingänge mit HDMI 2.1, hat die neue Hue Play Sync Box 4K bzw. Lite ihre Daseinsberechtigung. Denn sie soll weniger als die Hälfte kosten – laut einem britischen Online-Shop rund 129 Euro. Da wird sich sicher mancher Anwender denken, dass auch die Lite-Version für seine Zwecke bereits ausreicht.
Die neue Hue Play Box synchronisiert das TV-Bild mit der smarten Beleuchtung.
Nun heißt es im Grunde nur noch, auf die offizielle Ankündigung der Philips Hue Play Sync Box Lite im Rahmen der IFA 2026 zu warten. Dann dürfte der Hersteller Signify endgültig alle Details ausplaudern.
MediaMarkt hat aktuell gleich elf Samsung-Fernseher deutlich reduziert – und für myMediaMarkt-Kunden geht es preislich noch einmal weiter nach unten. Wer sich mit seinem Kundenkonto einloggt, kann bei allen Aktionsgeräten zusätzlich 10 Prozent Rabatt freischalten.
Dadurch gibt es beispielsweise einen aktuellen Samsung OLED-TV bereits ab 845,10 Euro, einen 65-Zoll-Fernseher für nur 449,10 Euro und selbst ein 98-Zoll-Modell fällt auf gerade einmal 1.259,10 Euro. Die Auswahl reicht vom günstigen Einsteiger-TV bis zum 100 Zoll großen Mini-LED-Modell. Insgesamt elf Fernseher gehören zur Aktion und bei allen wird der zusätzliche myMediaMarkt-Rabatt direkt ausgewiesen.
Samsung S90F: OLED-Tipp für hohe Bildqualität und Gaming
Den Samsung Testsieger-OLED-TV S90H gibt es jetzt zum neuen Bestpreis bereits unter 1.000 Euro! Deutlich günstiger als der Nachfolger.
Wer bei der Aktion vor allem auf Bildqualität schaut, landet ziemlich schnell beim Samsung S90F. MediaMarkt hat gleich vier Bildschirmgrößen in die Rabattaktion aufgenommen: 48, 55, 65 und 77 Zoll.
Der große Unterschied zu den günstigeren LCD-Modellen ist natürlich die OLED-Technologie. Die einzelnen Pixel erzeugen ihr Licht selbst und können bei dunklen Bildbereichen komplett abgeschaltet werden. Schwarz ist damit tatsächlich schwarz und entsprechend hoch fällt auch der Kontrast aus. Gerade bei Filmen und Serien in einem abgedunkelten Raum macht sich das bemerkbar. Gleichzeitig ist der S90F aber auch einer der interessantesten Fernseher der gesamten Aktion für Gamer. Die Geräte arbeiten mit einem nativen 100-Hz-Panel und unterstützen über Motion Xcelerator bis zu 144 Hz. Dazu kommen VRR, ALLM und 4K-Gaming mit hohen Bildwiederholraten. Auch AMD FreeSync wird unterstützt. Wer also Filme schaut und danach die Konsole anschmeißt, muss hier eigentlich kaum einen Kompromiss machen.
Die Preise sind nach dem zusätzlichen myMediaMarkt-Rabatt besonders interessant:
MediaMarkt zeigt den jeweiligen Rabatt direkt beim Produkt an, sobald man mit seinem myMediaMarkt-Konto eingeloggt ist. Beim 55-Zöller werden beispielsweise weitere 99,90 Euro abgezogen, beim 77-Zöller sind es sogar 179,90 Euro.
Unser Tipp: Wer Filme und Serien in hoher Qualität schaut, gleichzeitig aber auch eine PlayStation 5, Xbox Series X oder einen Gaming-PC anschließen möchte, dürfte mit dem S90F innerhalb dieser Aktion am besten bedient sein. Besonders der 55-Zöller für weniger als 900 Euro ist auffällig günstig. Aber auch 1.619,10 Euro für 77 Zoll sind für einen solchen OLED-TV inzwischen ein Preis, bei dem man genauer hinschauen kann.
Samsung-TVs von 75 bis 100 Zoll: Welcher XXL-TV lohnt sich?
Diese Aktions-Fernseher von Samsung locken mit XXL-Displaydiagonalen zwischen 75 und 100 Zoll. Da kommt Heimkino-Feeling auf
Ein zweiter großer Schwerpunkt der Aktion sind die XXL-Fernseher. Und mit XXL ist in diesem Fall auch wirklich XXL gemeint, denn neben einem 75-Zöller stehen gleich mehrere Geräte mit 98 beziehungsweise 100 Zoll zur Auswahl. Gerade hier sollte man aber nicht nur auf die Bildschirmdiagonale und den Preis schauen. Zwischen einem günstigen DU9079 und einem QN80F liegt technisch einiges, obwohl auf den ersten Blick beide einfach nur verdammt große Fernseher sind.
Modell
Größe
Display-Technik
Bildrate
Preis mit 10% Rabatt
Samsung Q7F
75 Zoll
QLED / LED
50 Hz
629,10 Euro
Samsung DU9079
98 Zoll
Crystal UHD / Edge LED
100 Hz / bis 120 Hz
1.259,10 Euro
Samsung Q7F
98 Zoll
QLED / Quantum Dot
120 Hz
1.699,20 Euro
Samsung QN80F
100 Zoll
Neo QLED / Mini LED
100 Hz / bis 144 Hz
2.499,30 Euro
75 Zoll Q7F für 629 Euro: Günstig, farbstark – aber nur 50 Hz
Der 75 Zoll große Samsung Q7F ist mit einem normalen Verkaufspreis von 699 Euro bereits ziemlich günstig. Nach Anmeldung bei myMediaMarkt werden weitere 69,90 Euro abgezogen, womit effektiv nur noch 629,10 Euro übrig bleiben. Gegenüber den einfacheren Crystal-UHD-Modellen hat der Q7F einen wichtigen Vorteil: Er setzt auf Quantum Dots. Dadurch kann der Fernseher einen größeren Farbraum darstellen, was gerade bei entsprechend gemasterten Filmen, Serien oder Spielen durchaus sichtbar wird. Ganz ohne Abstriche kommt so ein Preis aber nicht zustande. Der 75-Zöller besitzt lediglich ein 50-Hz-Panel. Für Streaming, Filme und klassisches Fernsehen muss das kein großes Problem sein, bei schnellen Sportübertragungen sieht die Sache schon etwas anders aus. Und wer seine PlayStation 5 oder Xbox Series X gezielt mit 120 Bildern pro Sekunde nutzen möchte, für den ist dieses Modell schlicht nicht die passende Wahl.
98 Zoll DU9079 für 1.259 Euro: Maximale Bildfläche fürs Geld
Wer für möglichst wenig Geld einen wirklich gigantischen Fernseher sucht, sollte sich den Samsung DU9079 ansehen. Mit 98 Zoll beziehungsweise rund 2,5 Metern Bilddiagonale ist das schon eine Hausnummer und aus einem normalen TV-Abend wird bei entsprechendem Sitzabstand ziemlich schnell Heimkino. MediaMarkt verlangt 1.399 Euro. Nach dem Login lassen sich weitere 139,90 Euro Rabatt freischalten, wodurch der Endpreis auf nur noch 1.259,10 Euro fällt. Vor einigen Jahren waren Fernseher in dieser Größenordnung noch etwas, das man eher auf Messen gesehen hat als im Wohnzimmer. Mittlerweile sind sie tatsächlich in Preisregionen angekommen, in denen ein 98-Zöller mit kleineren Premium-TVs konkurriert.
Gespart wird beim DU9079 vor allem bei der Display-Technik. Statt Quantum Dots oder Mini LEDs gibt es klassisches Crystal UHD mit einer vergleichsweise einfachen LED-Hintergrundbeleuchtung. Konkret arbeitet der Fernseher mit Edge LED und besitzt damit keine aufwendige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, bei der zahlreiche Bereiche des Bildes separat gedimmt werden können. Beim Schwarzwert und insbesondere bei anspruchsvollen HDR-Szenen muss man deshalb Abstriche gegenüber einem Neo-QLED-Modell machen. Bei der Bewegungsschärfe sieht es dagegen besser aus, als man es bei diesem Preis vielleicht erwartet. Samsung gibt ein 100-Hz-Panel an und unterstützt Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz in 4K. Auch VRR-Gaming bis 120 Hz ist möglich.
Der DU9079 ist also nicht einfach nur ein riesiger Einsteiger-TV, bei dem Samsung an jeder Stelle gespart hat. Das 100-Hz-Panel ist für diese Preisklasse durchaus interessant. Die größten Kompromisse liegen eher bei Farbdarstellung, HDR und Hintergrundbeleuchtung. Wer 98 Zoll möchte und nicht mehrere Tausend Euro dafür ausgeben will, bekommt hier schlicht enorm viel Bildschirm.
Eine Stufe darüber steht der 98 Zoll große Samsung Q7F. Er kostet aktuell 1.888 Euro, durch die zusätzlichen 188,80 Euro myMediaMarkt-Rabatt sinkt der Preis auf 1.699,20 Euro. Damit muss man rund 440 Euro mehr hinlegen als für den DU9079. Das ist kein kleiner Aufpreis und genau deshalb lohnt es sich zu schauen, was der Q7F überhaupt anders macht.
Der wichtigste Punkt ist die QLED-Technologie mit Quantum Dots. Dadurch kann der Fernseher Farben umfangreicher darstellen als der einfachere Crystal-UHD-TV. Hinzu kommen eine aufwendigere Bildverarbeitung und ein besseres Upscaling von niedriger aufgelöstem Material. Gerade auf einem Bildschirm mit fast 2,5 Metern Diagonale fällt es schneller auf, wenn das zugespielte Material nicht besonders gut aussieht. Der zweite wichtige Unterschied betrifft die Bildwiederholrate. Denn der 98-Zoll-Q7F ist technisch nicht einfach nur ein größer gebauter 75-Zoll-Q7F: Während die kleinere Variante aus der Aktion nur 50 Hz bietet, besitzt der 98-Zöller ein 120-Hz-Panel und ist damit für Sport und Gaming deutlich besser aufgestellt.
Wer ohnehin 98 Zoll möchte, muss sich deshalb eigentlich vor allem fragen, ob ihm bessere Farben, eine bessere Signalaufbereitung und 120 Hz den Aufpreis gegenüber dem DU9079 wert sind. Für normales Fernsehen wird das nicht jeder brauchen. Wer aber viel Sport schaut, spielt und auch bei Filmen etwas mehr aus dem riesigen Panel herausholen möchte, für den sieht der Q7F schon interessanter aus.
Der Sprung zum Samsung QN80F fällt noch einmal größer aus. Das 100-Zoll-Modell kostet bei MediaMarkt aktuell 2.777 Euro und landet nach dem zusätzlichen Rabatt bei 2.499,30 Euro. Das sind ziemlich genau 1.240 Euro mehr als beim DU9079. Nur für zwei zusätzliche Zoll wäre das natürlich Unsinn, aber die eigentliche Veränderung steckt hier ohnehin hinter dem Panel.
Der QN80F gehört zur Neo-QLED-Serie und arbeitet mit Quantum-Mini-LEDs. Die deutlich kleineren LEDs der Hintergrundbeleuchtung können wesentlich gezielter angesteuert werden als bei einer einfachen Edge-LED-Lösung. Das hilft vor allem beim Kontrast und bei HDR. Helle Objekte können stärker herausstechen, während dunkle Bildbereiche gleichzeitig weiter heruntergeregelt werden. An einen OLED mit seinem pixelgenauen Schwarz kommt auch diese Technik nicht komplett heran, aber gegenüber dem DU9079 ist das Backlight schon eine ganz andere Liga. Auf 100 Zoll dürfte dieser Unterschied auch nicht gerade kleiner werden.
Bei der Bildwiederholrate legt das Modell ebenfalls noch einmal etwas drauf. Das Panel arbeitet nativ mit 100 Hz und unterstützt bis zu 144 Hz. Damit ist der QN80F besonders für Spieler interessant, die einen entsprechend leistungsfähigen PC anschließen möchten. Bei einer Konsole reichen ohnehin 120 Hz. Der höhere Preis steckt deshalb nicht einfach nur in der zusätzlichen Diagonale, sondern vor allem in der besseren Hintergrundbeleuchtung, der stärkeren HDR-Darstellung und den höheren möglichen Bildraten.
Damit lässt sich die Abstufung der drei XXL-Geräte eigentlich ganz gut nachvollziehen. Der DU9079 ist für Käufer gedacht, die hauptsächlich 98 Zoll möglichst günstig bekommen möchten. Der Q7F legt bei Farben, Verarbeitung des Bildsignals und 120 Hz nach. Und beim QN80F bezahlt man dann deutlich mehr, bekommt mit Mini LED aber auch die sichtbar aufwendigere Bildtechnik und bis zu 144 Hz.
The Frame Pro: Wenn der Fernseher Teil der Einrichtung werden soll
Wird im Gallery-Modus zum Kunstobjekt: „The Frame Pro“ 4K TV von Samsung.
Nicht jeder möchte sich eine große schwarze Fläche an die Wohnzimmerwand hängen. Genau für solche Fälle gibt es Samsungs The Frame Pro. MediaMarkt verkauft den 65-Zöller aktuell für 1.199 Euro. Eingeloggte myMediaMarkt-Kunden können weitere 119,90 Euro Rabatt freischalten und zahlen damit effektiv 1.079,10 Euro. Damit ist das Modell natürlich noch immer teurer als ein einfacher 65-Zoll-Fernseher. Nur kauft man The Frame eben auch nicht ausschließlich wegen des Fernsehbildes.
Wenn gerade kein Film oder Fernsehprogramm läuft, kann The Frame im Art Mode Kunstwerke oder eigene Bilder anzeigen. Austauschbare Rahmen und das matte Display helfen dabei, dass das Gerät an der Wand eher wie ein großes gerahmtes Bild wirkt. Gerade in Wohnzimmern, in denen der Fernseher sehr prominent hängt, kann das durchaus einen Unterschied machen. Statt einer schwarzen Fläche hat man dann eben ein Motiv an der Wand. Man muss dieses Konzept mögen, aber genau dafür ist das Modell gedacht.
Beim Pro-Modell muss man inzwischen auch nicht mehr auf anspruchsvollere Fernsehtechnik verzichten. The Frame Pro setzt auf Neo QLED, besitzt ein 100-Hz-Panel und unterstützt Bildwiederholraten bis zu 144 Hz. Dazu kommt die Wireless One Connect Box. HDMI-Geräte werden an die externe Box angeschlossen und die Bild- und Tonsignale anschließend drahtlos zum Fernseher übertragen. Gerade bei einer Wandmontage ist das praktisch, weil Receiver, Spielekonsole oder Streaming-Hardware nicht direkt neben dem Fernseher stehen müssen. Ganz ohne Kabel geht es natürlich trotzdem nicht, Strom braucht der Fernseher weiterhin.
Damit bleibt The Frame Pro ein ziemlich spezielles Gerät. Wer einfach nur möglichst viel Bild fürs Geld möchte, wird bei einem anderen Samsung-Modell günstiger wegkommen. Wer aber großen Wert darauf legt, wie der Fernseher ausgeschaltet im Raum wirkt, bekommt hier etwas, das die normalen Modelle so schlicht nicht bieten.
Die Samsung Crystal UHD-Fernseher sind absolute Preis-Leistungs-Tipps!
Wer keine OLED-, Mini-LED- oder 120-Hz-Technik benötigt und schlicht einen möglichst großen Fernseher zu einem guten Preis sucht, findet innerhalb der Aktion noch den Samsung U8079F. Zwei Größen sind dabei, 65 und 75 Zoll. Und gerade beim 65-Zöller wird ziemlich deutlich, wie günstig große 4K-Fernseher mittlerweile sein können.
Auch hier zeigt MediaMarkt die zusätzlichen Rabatte von 49,90 beziehungsweise 64,90 Euro nach dem Login an. Der U8079F bildet einen klassischen Einstieg in Samsungs 4K-Angebot. Er nutzt ein Crystal-UHD-LCD, Samsungs Crystal-Prozessor und Tizen inklusive der üblichen Streaming-Apps und Smart-TV-Funktionen. Wer Netflix, Prime Video, Disney+, YouTube und normales Fernsehen schaut, findet damit im Grunde erst einmal alles vor, was man von einem aktuellen Smart-TV erwartet.
Bei der eigentlichen Bildtechnik muss man gegenüber den teureren Geräten aber Abstriche machen. Der Fernseher arbeitet mit 50 Hz; Quantum Dots, Mini LED und 120-Hz-Gaming gehören nicht zur Ausstattung. Wer sehr viel Sport schaut oder mit einer aktuellen Konsole gezielt 120 Hz nutzen möchte, ist deshalb bei einem anderen Modell besser aufgehoben. Auch bei HDR darf man bei einem Gerät dieser Preisklasse keine Wunder erwarten. Dafür kostet der Fernseher eben auch entsprechend wenig.
65 Zoll für 449,10 Euro sind für einen aktuellen Samsung 4K-TV schon ausgesprochen günstig. Selbst der 75-Zöller bleibt mit 584,10 Euro noch deutlich unter der Marke von 600 Euro. Wer keinen High-End-Anspruch hat, aber möglichst viel Bildschirmfläche für sein Geld möchte, sollte die beiden Modelle deshalb nicht einfach übergehen. Gerade für klassisches Fernsehen, Streaming und den Einsatz im helleren Wohnzimmer kann so ein günstiger LCD-TV völlig ausreichen.
Apple TV hat seine Neuheiten für den September und Oktober 2026 zusammengefasst. Unter anderem gibt es mit „Mayday“ eine neue Actionkomödie mit Ryan Reynolds.
Wie auch in den vergangenen Monaten, so nimmt Apple TV nur eine Handvoll Highlights im September bzw. Oktober 2026 in sein Programm auf. Das Motto der Streaming-Plattform lautet ja auch „Qualität vor Quantität“. Wobei es natürlich jeweils komplett Ansichtssache ist, ob Apple diesen selbst in der Theorie gesetzten Anspruch praktisch auch erfüllen kann – oder ob es nicht vielmehr eine ausgefuchste Ausrede für einen Mangel an neuem Content ist. Das zu beurteilen, wollen wir euch überlassen.
Apple TV schickt „Mayday“ mit Ryan Reynolds ins Rennen
Ein hochkarätiger Titel könne die Actionkomödie „Mayday“ mit Ryan Reynolds sein. Sie startet am 4. September 2026 beim Streaming-Dienst aus Cupertino. Reynolds spielt hier einen Piloten der US-Streitkräfte, der in den Zeiten des Kalten Krieges ausgerechnet in Russland strandet. Zu seinem Glück gerät er zwar an einen Ex-KGB-Agenten, doch dieser hat eine besondere Vorliebe für nordamerikanische Popkultur. So entwickelt sich ein eher ungewöhnliches Team-up.
Zudem geht es aber auch mit der Thriller-Serie „Slow Horses“ mit Gary Oldman in der Hauptrolle weiter. Die sechste Staffel soll Fans bei Laune halten. Es wird neue Episoden im wöchentlichen Rhythmus geben. Zudem startet die Mini-Serie „Brothers“ in der die beiden Hollywood-Schauspieler Matthew McConaughey und Woody Harrelson übertriebene Versionen ihrer selbst – die möglicherweise Brüder sein könnten.
Lohnt sich Apple TV?
Während Apple TV früher aufgrund der hervorragenden technischen Qualität und des vergleichsweise niedrigen Preises einen Freifahrtschein erhalten konnte, muss man sich 2026 den Streaming-Dienst etwas kritischer ansehen. Denn inzwischen liegen die monatlichen Kosten für ein Abonnement auch bei 9,99 Euro im Monat. Schaut also einfach mal unten in die Liste, ob das Gebotene im September 2026 bzw. Oktober 2026 ausreicht, um der Plattform treu zu bleiben.
Wir wünschen so oder so viel Spaß beim Streaming im September bzw. Oktober 2026 mit Apple TV! Sollten die Neuheiten nicht unbedingt euren Geschmack treffen, dann gibt es ja ohnehin ausreichend Alternativen. Beispielsweise hat auch Sky kürzlich seine Neuzugänge für den September 2026 bestätigt.
Christopher Nolans „Die Odyssee“ bekommt seinen Heimkino-Start: Universal veröffentlicht das knapp dreistündige Epos am 17. November 2026 in den USA auf 4K UHD Blu-ray. Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Veröffentlichung selbst. Nolan hält erneut an einem langen Kinofenster fest und lässt Disc-Käufer gegenüber dem digitalen Verkauf nicht warten.
Christopher Nolans „Die Odyssee“ (OT: „The Odyssey“) läuft erst seit dem 17. Juli 2026 im Kino, doch inzwischen steht auch der Termin für den Heimkino-Relese fest. Wie Variety berichtet, veröffentlicht Universal den Film am 17. November 2026 in den USA auf 4K Ultra HD Blu-ray und Blu-ray. Am selben Tag startet auch die digitale Kauf- und Leihversion. Damit bestätigt sich zugleich ein Termin, der zuvor lediglich durch erste Händlerlistings angedeutet worden war. Neben einer regulären 4K-Ausgabe ist auch ein 4K-Steelbook gelistet. Nach aktuellem Stand enthalten die US-Veröffentlichungen jeweils die UHD Blu-ray, eine normale Blu-ray sowie eine digitale Version des Films. Letztere dürfte in den deutschsprachigen Ländern wegfallen, da es keine Streamingplattform mehr gibt, über die sich die Filme in eine digitale Filmsammlung aufnehmen lassen (früher via Ultraviolet).
Der 17. November ist auch aus einem anderen Grund interessant. Universal veröffentlicht die digitale Kaufversion und die physischen Datenträger am selben Tag. Disc-Käufer werden also nicht erst Wochen später bedient, nachdem der Film bereits digital in den Verkauf ging. Bei vielen großen Produktionen wurde der exklusive Kinozeitraum in den vergangenen Jahren erheblich eingedampft. Teilweise landen Filme bereits nach wenigen Wochen im digitalen Verkauf. Rund 30 bis 45 Tage zwischen Kinostart und der weiteren Verwertung sind längst keine Seltenheit mehr.
Vorläufige Cover-Artworks zu „Die Odyssee“ aus dem wog.ch-Shop
Christopher Nolan verfolgt einen anderen Ansatz. „Die Odyssee“ bekommt ziemlich genau vier Monate Zeit im Kino, bevor der Film für das Heimkino erscheint. Erst danach folgen digitaler Verkauf, 4K UHD Blu-ray und Blu-ray gemeinsam. Man könnte fast sagen, Nolan hält damit an Prinzipien aus der goldenen Kinozeit fest. Ein großer Film soll zunächst ein Kinoereignis bleiben. Wer ihn anschließend besitzen möchte, kann frei entscheiden, ob digital oder auf Disc. Gerade für Filmfans und Sammler ist das ein wichtiges Signal. Schließlich gehören Käufer von DVDs, Blu-rays und später UHD Blu-rays seit Jahrzehnten zu den Kunden, die mit ihren Käufen einen nicht unerheblichen Teil zum Erfolg der Filmstudios beigetragen haben.
Schon „Oppenheimer“ durfte lange im Kino bleiben
Neu ist diese Strategie bei Christopher Nolan nicht. Bereits „Oppenheimer“ erhielt ein außergewöhnlich langes exklusives Kinofenster. Zwischen dem US-Kinostart im Juli 2023 und der Veröffentlichung auf digitalen Plattformen sowie physischen Datenträgern lagen damals 123 Tage. Bei „Die Odyssee“ verfährt Universal fast identisch. Vom Kinostart am 17. Juli bis zum Heimkino-Release am 17. November vergehen erneut rund vier Monate.
Was bietet die 4K Ultra HD Blu-ray von „Die Odyssee“?
Bei den technischen Daten müssen sich Heimkino-Fans allerdings noch gedulden. Angaben zu HDR, Tonformaten, Bonusmaterial oder der Verwendung wechselnder Bildformate sind bislang nicht offiziell bestätigt worden. Entsprechende Angaben aus Datenbanken und frühen Händlerlistings sollte man deshalb noch mit Vorsicht behandeln. Gerade das Bildformat dürfte bei „Die Odyssee“ eine interessante Frage werden. Nolan hat den 172 Minuten langen Film laut offizieller Filmseite vollständig mit IMAX-Filmkameras gedreht.
Für die UHD Blu-ray stellt sich deshalb die Frage, wie Universal dieses Material für das Heimkino aufbereitet. Bei „Oppenheimer“ wechselte die 4K Ultra HD Blu-ray zwischen dem breiteren 2.20:1-Format und einem auf 1.78:1-Bild für die IMAX-Sequenzen. Wir können nur hoffen, dass „Die Odyssee“ einen vergleichbaren Ansatz verfolgt.
Deutschland-Termin für „Die Odyssee“ noch offen
Der schweizer Onlinehändler „World Of Games“ bietet bereits Vorbestellungen zu „Die Odyssey“ auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD an.
Eine offizielle Ankündigung für Deutschland liegt derzeit bisher nicht vor. Entsprechend gibt es bislang weder einen bestätigten deutschen Veröffentlichungstermin noch einen offiziellen Preis für die 4K Ultra HD Blu-ray. Zumindest aus der Schweiz gibt es bereits ein erstes Lebenszeichen. Der Händler World of Games führt „Die Odyssee“ für 39,90 CHF und nennt den November 2026 als Veröffentlichungszeitraum. Das spricht dafür, dass die europäische Veröffentlichung nicht allzu weit vom US-Termin entfernt liegen dürfte. Eine Bestätigung durch Universal Deutschland steht jedoch noch aus. Auch bei den Editionen bleibt abzuwarten, ob wir hierzulande neben der regulären 4K-Disc ebenfalls das bereits für die USA gelistete Steelbook erhalten. Es würde uns jedoch sehr wundern, wenn Universal auf die Mehreinnahmen durch eine „limitierte“ Steelbook-Edition oder eine Collectors Edition verzichtet.
Die Anime-Filme „Der Junge und das Biest“, „Das Mädchen das durch die Zeit sprang“ und „Ame & Yuki – Die Wolfskinder“ können ab sofort für je nur 24.99 euro im limitierten 4K Blu-ray Steelbook bestellt werden. JPC hat die Preise dieser Highlight-Animes von Mamoru Hosada deutlich reduziert.
Wer in fremde Welten abtauchen möchte, die man so nirgends auf der Welt findet, wird in den Anime-Erzählungen von Mamoru Hosada fündig. Die drei womöglich besten Filme des Regisseurs haben es bereits in schicken Steelbook-Fassungen auf die 4K Ultra HD Blu-ray geschafft. Diese Editionen wurden jetzt von JPC jeweils um 10 Euro im Preis gesenkt und kosten derzeit nur 24.99 Euro. Für eine schicke Sammleredition ein fairer Preis. Doch wie immer gilt: nur solange der Vorrat reicht.
Netflix hat im September 2026 wieder zahlreiche Neuheiten für euch im Gepäck. Ein echtes Highlight könnte der Science-Fiction-Film „Mickey 17“ sein.
Der Film mit Robert Pattinson steht für eine Science-Fiction-Komödie des südkoreanischen Regisseurs Bong Joon Ho („Parasite“). Er spielt im Jahr 2054 und handelt von dem hoch verschuldeten Mickey Barnes (Pattinson), der zur Kolonisierung des Eisplaneten Niflheim anheuert. Die Besonderheit: Er ist ein sogenannter Entbehrlicher, der auf Himmelfahrtsmissionen geschickt wird – um nach seinem Ableben durch einen Bio-Drucker wieder aufzuerstehen. Doch Probleme gibt es, als ein Klon unverhofft überlebt und es Mickey plötzlich zweimal gibt.
Netflix zeigt Neues von „Stranger Things“
Netflix hat aber neben derlei Lizenztiteln natürlich auch frische Eigenproduktionen im Gepäck. Dazu zählt beispielsweise auch die 2. Staffel der Animationsserie „Stranger Things: Tales From ’85“. Zudem wird die True-Crime-Serie „Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden“ fortgesetzt. Fans der 1980er, insbesondere von „Das A-Team“ schauen eventuell neugierig bei der Dokumentation „Untold Mr. T: I Pity The Fool“ rein.
Wer im Übrigen noch mehr Science-Fiction konsumieren will, wird nicht leer ausgehen im September 2026. Denn da zeigt Netflix auch noch so einen kleinen, fast unbekannten Streifen namens „Dune: Part Two“. Den hat man sich unter Lizenz von Warner Bros. gesichert. Man erkennt: Das Hollywoodstudio ist noch nicht so weit, seine Eigenproduktionen ausschließlich bei HBO Max zu horten.
Die Streaming-Wars gehen weiter
Am Ende sind die Streaming-Kriege zwar noch nicht beendet, aber der große Goldrausch ist vorbei. Neben Warner Bros. lizenziert beispielsweise auch Paramount weiter seine Filme an andere Plattformen. Auch Sony und Universal kommen nicht drumherum. Da ist Netflix natürlich gerne einer der Abnehmer, um seinen Katalog weiter zu unterfüttern.
Letzten Endes kann es euch als Zuschauern natürlich nur recht sein. Daher hoffen wir natürlich, dass unter den neuen Filmen, Serien, Dokumentationen und mehr im September 2026 bei Netflix etwas für euch dabei ist. Wir können also nur viel Spaß beim Streaming mit den Neuheiten wünschen! Unten findet ihr die Tabellen mit den Neuzugängen.
Netflix: Die Serien im September 2026
Startdatum
Titel
02.09.2026
Emilia
03.09.2026
The Gentlemen: Staffel 2
04.09.2026
Earle Meets World
08.09.2026
DANG!
08.09.2026
Fauda: Staffel 5
10.09.2026
Und hüte dich vor dem Bösen
10.09.2026
Crew Girl
11.09.2026
En coma – Zwischen Leben und Tod
14.09.2026
Gabby’s Dollhouse: Staffel 14
16.09.2026
Die Puppe
17.09.2026
Stranger Things: Tales From ’85: Staffel 2
17.09.2026
Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden
17.09.2026
Keine Fremde
17.09.2026
Plastic Beauty
17.09.2026
The Fixers
22.09.2026
Die Minerva-Akademie
23.09.2026
Wonka’s The Golden Ticket
23.09.2026
Habeas Corpus
24.09.2026
Delusion
24.09.2026
A Different World
24.09.2026
Meine traurigen Toten
25.09.2026
Das letzte Problem
25.09.2026
Steel Ball Run JoJo’s Bizarre Adventure: PHASE 2–3