Amazon Prime Video startet die nächste KI-Offensive im Streaming. Eine neue Technik dürfte sich dabei wohl zukünftig auch bei der Konkurrenz zum Standard entwickeln.
So führt Amazon bei seinem Streaming-Dienst Prime Video für die Serie „Maxton Hall“ eine neue KI-Technik ein. Diese sorgt dafür, dass die Lippenbewegungen in anderen Sprachen perfekt zur Synchronisation passen. Das heißt, die Mimik der Schauspieler wird nachträglich per künstlicher Intelligenz visuell an die Synchronisation angepasst. Im ersten Schritt nutzt man diese Funktion bald für die ersten beiden Staffeln der Serie.
Künstliche Intelligenz: Prime Video schaut genau hin
Laut Amazon greift diese KI-Anpassung der Lippenbewegungen ab dem 9. Dezember 2026 direkt ab Start von Season 3. Die Technik wird aber schon ab sofort rückwirkend auf die ersten beiden Runden von „Maxton Hall“ angewandt. Generell hat der Streaming-Dienst Prime Video da wenig Berührungsängste. In den USA hat man auch schon komplette KI-Synchronisationen angewendet. Amazon hat das damit gerechtfertigt, dass die betreffenden Inhalte aufgrund eines Nischenpublikums sonst gar nicht synchronisiert worden wären.
Bei „Maxton Hall“ nutzt man aber keine KI-Vertonung, was Amazon dann auch deutlich betont, um Kontroversen zu vermeiden. Vielmehr wird eben das Bild über künstliche Intelligenz nachbearbeitet, damit des zur jeweiligen Synchronisation in verschiedenen Sprachen passt. Später will Amazon auch andere Eigenproduktionen von Prime Video mit dem KI-Tool anpassen.
Wird KI klassische Synchronisationen verdrängen?
Zunächst klingt diese Anpassung der Lippenbewegungen harmlos: Die Schauspieler sind weiterhin Menschen und es kommen auch weiterhin menschliche Synchronsprecher zum Einsatz. Wie lange das jedoch noch so bleiben wird, ist schwer zu sagen. Netflix etwa nutzt bereits eine KI-Klausel, die dem Streaming-Dienst das Recht zusichert, Stimmaufnahmen von Sprechern ohne Vergütung für KI-Trainings zu verwenden. Wer dem nicht zustimmt, kann nicht mehr mit Netflix kooperieren. Deswegen verweigern aktuell viele deutsche Sprecher die Zusammenarbeit.
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Ich finde es nicht schlecht, wenn Kinopersonagen die von Bruce Willis gespielt wurden, klingen würden, wie Bruce Willis, und nicht wie Dolph Lundgren oder Gérard Depardieu oder Kurt Russell usw.
Ich finde es sowas von fürchterlich, wenn Henry Cavill mal von Alexander Doering, mal von Nicolas Böll, mal von Benedikt Weber oder auch von Marius Clarén oder von vielen anderen.
Oder auch andersrum, wie viele Personagen hat Alexander Doering synchronisiert? An der Stelle über Kunst zu reden ist einfach falsch. Es ist einfach Masse.
Hier nachzuschauen: https://www.synchronkartei.de/person/TyxwyNufb/sprecher
Klar, wenn ein Schauspieler älter wird, vom Kind zum Erwachsenem, ändert sich auch die Stimme, in dem Fall ist auch der Stimmenwechsel gerechtfertigt, aber so wie es heutzutage läuft, ist es einfach grauenvoll.
Deswegen bin ich sowas von dafür, dass die Synchronisation von KI übernommen wird.
Ein Henry Cavill spricht auf Deutsch oder Italienisch oder, oder, oder und seine Lippen bewegen sich auch noch synchron dazu.
Einfach ein Traum.
Natürlich sind Redewendungen und Witze in verschiedenen Kulturen anders und die Synchronisation muss an der Stelle angepasst werden, einfache Übersetzung reicht an der Stelle nicht, und dafür braucht man nach wie vor echten Menschen.
Aber was ist mit den Leuten, die die deutschen Synchronstimmen internationaler Schauspieler seit Jahrzehnten kennen und auch noch nie mit dem Original in Kontakt gekommen sind, weil sie keine Filme/Serien im englischen Originalton konsumieren?
Alles ist vergänglich.
Ja, es gibt in dieser Zeitperiode einige Menschen, die eine oder die andere deutsche Stimme mit einem oder dem anderen Gesicht verbinden. In 10-20 Jahren aber nicht mehr.
Klar, es gibt immer eine Übergangszeit, die ist aber zeitlich begrenzt.
Früher waren Menschen mit Pferden unterwegs, dann kamen Autos.
Jetzt kommt die nächste Transformation, vom Verbrenner zum Elektro.
Und in 20-30 Jahren werden wir von Autos gefahren, kein Mensch wird ein Führerschein mehr brauchen.
Vinyl, Kassette, CD und heute Stream.
Gold, Silber, Kupfer, Papier – bares Geld oder wie heute doch lieber bargeldlos, digital.
Jedes Mal gibt es Menschen, die dem alten nachtrauern.
Wobei die Vinyl-Platten eine kleine Ausnahme sind.
Wenn ich an die schon genannten Vinyl Schallplatten denke, es waren in sehr vielen Fällen wirklich Kunstobjekte.
Da war das Cover, mit Bildern und Informationen zum Album, und die Schallplatte selbst.
Erst hat man das Cover angeschaut, das Papier ertastet, dann die Platte herausgeholt.
Draufgeschaut, ob die Spuren sauber und ohne Kratzer sind.
Es war mehr oder weniger ein Ritual.
Und man war gezwungen die Alben so anzuhören, wie es Künstler zusammengestellt haben.
Da war noch ein Bezug zum Künstler, man hat die Musik als Kunstobjekt konsumiert, und vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum Vinyl-Platten eine Renaissance erleben.
Spotify &Co sind zwar bequem, entwerten aber Musik, als Kunst.
Synchronisation sehe ich eher als Verständigungshilfe, und wenn es eine Möglichkeit gibt, Original in einer anderen Sprache in Original anzuhören, warum nicht? Nur als Beispiel – Christoph Waltz.
Folgende Artikel passt ganz gut zu der Thema:
https://www.kino.de/news/mir-reicht-es-jetzt-krimi-hit-lupin-kehrt-nach-3-jahren-bei-netflix-zurueck-doch-die-zuschauer-sind-richtig-sauer–01M2HWYVNQN24XSHXG24Z619P0
Wird ein Feature sein, das es auf (UHD-) Blu-ray und DVD nicht geben wird, denn dazu müsste dann auch pro Sprachtonspur auch eine passende Videotonspur auf der Scheibe liegen, die dann bei der Sprachwahl entspr. abgespielt wird.
Erstens geht das dann (anders als beim Streaming) nicht simultan per Multiplex, sondern nur separat, also schlicht mehrere Versionen des Films – also mehrere Discs (z.B. eine deutsche und eine englische Version).
Das dürfte in der Praxis schon allein aus Kostengründen kaum praktikabel sein – und im Film mal eben die Sprache umschalten ist dann auch nicht.
Das ist schlicht und einfach technologischer Fortschritt, den man akzeptieren muss. Berufsgruppen kommen und gehen – das war schon immer so. Ich sehe nicht ein, warum die Film- und Synchronbranche hier eine Sonderrolle einnehmen und anders behandelt werden sollte als jede andere Berufssparte, die von Automatisierung betroffen ist.
Das lässt sich ohnehin von niemandem aufhalten, egal wie laut man sich dagegen wehrt. Am Ende setzen sich Effizienz, Geschwindigkeit und günstige Kosten im Markt immer durch. Das hat die Geschichte oft genug bewiesen.
Die Film- und Synchronsprecherbranche ist für mich aber keine Berufsgruppe, die aus einer Notwendigkeit heraus entstanden ist, wie ein Schuster, ein Schneider, ein Hufschmied etc. Es gehört im Grunde genommen auch in den Bereich Kunst und ich weiß nicht, ob ich es hinnehmen möchte, dass Geschichten, Gesprochenes, Lieder etc. nur noch einen KI-geformten Einheitsbrei darstellen. Die Qualität der Synchronisationen ist in den vergangenen Jahren ohnehin schon so weit zurückgegangen, weil die Masse an Produktionen (unter anderem durch Streaming) so zugenommen hat. Ein Bud Spencer & Terence Hill hätte z.B. nie diesen Kultstatus erreicht, wenn sich hier nicht Leute wirklich Gedanken gemacht hätten, was zu sagen ist und wie es in die Szene passt. Das allein passiert schon gar nicht mehr. Hier wird zum größten Teil 1zu1 übersetzt. Immer die gleichen Sprecher, unpassende Stimmen usw. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, wenn das letzte Quäntchen Qualität und Menschlichkeit wegfällt.
Da hast du absolut recht: Die alten, liebevollen Synchronarbeiten waren einmalige Kunstwerke, und unter den heutigen Streaming-Bedingungen mit ihrer Masse an Content wäre ein Kult wie bei Bud Spencer schlicht unmöglich. Die Qualität hat in den letzten Jahren enorm gelitten. Gleichzeitig glaube ich aber nicht, dass die menschliche Synchronisation komplett verschwindet. Sie wird sich eher wie eine Schneiderei oder das Hören von Vinyl-Schallplatten entwickeln: Ein geschätztes Nischenprodukt für Liebhaber und besondere, handgemachte Filmwerke. Man darf aber auch nicht vergessen, was für ein echter Mehrwert durch KI-Syncro entstehen kann, wenn sie erst richtig ausgereift ist. Im Gaming-Bereich – wie zum Beispiel bei riesigen Rollenspielen wie Baldur’s Gate 3, die bisher oft komplett auf eine deutsche Sprachausgabe verzichten müssen – eröffnet das ganz neue Türen. Oder wenn bekannte Filmschauspieler ihre eigenen Rollen in anderen Sprachen sprechen können, ohne dass ihre echte, markante Stimme verloren geht. Wenn man das klug einsetzt, ist das keine reine Entmenschlichung, sondern eine echte Bereicherung.
Gut, dass du Schallplatten erwähnst, die sich nach dem CD, MP3 und Streaming-Boom wieder gut erholt haben und sich jetzt auf einem sehr stabilen, teilweise leicht steigenden Niveau befinden. Jedoch bekomme ich bei Vinyl und bei Musikstreaming im Prinzip das gleiche Produkt geliefert, nur eben in zwei „Geschmacksrichtungen“. Bei der KI-Synchro handelt es sich jedoch um eine ganz andere Interpretation, als wenn ein Mensch es synchronisieren würde. Auch ein gutes Beispiel mit Baldurs Gate 3, jedoch muss man anmerken, dass das Spielestudio sich zumindest im Nachgang hätte die Synchro leisten können. War ja nicht ganz unerfolgreich das Spiel. Wir diskutieren hier über „ja, ist eben so, dann verliert eben jemand seinen Job durch KI“. Würde es uns selbst treffen, wären wir aber sicherlich nicht so aufgeschlossen gegenüber KI sondern würden uns wünschen, dass nicht nur die Arbeitgeber, sondern auch die Kunden „den Menschen“ bevorzugen. Ist eben ein schwieriges Thema.
Stimmt, selbst mein persönlicher Boykott von Baldur’s Gate 3 hat nichts daran geändert – das juckt den Entwickler bei dem Welterfolg natürlich herzlich wenig. Wenn die Masse es trotzdem kauft, gibt es schlicht keinen wirtschaftlichen Anreiz für eine teure Nachvertonung. Und ja, natürlich ist das aus Sicht der Betroffenen hart. Würde es uns den Job kosten, fänden wir das alle schrecklich. (Btw hat es das sogar in meinem Fall.) Aber am Ende drehen wir uns im Kreis: Schlicht und ergreifend wird es keine andere Option geben, das ist ein Fakt. Zeitschriften verschwinden, Druckerpressen verschwinden. Niemand weint heute noch den Bleisatz-Druckern hinterher, nur weil es früher mal traditionelles Handwerk war. Man kann es betrauern und sich in seinem Umfeld dagegen wehren, jedoch wird das nur wenig am Ergebnis ändern: Wirtschaftliche Effizienz und der Fortschritt setzen sich immer durch. Ob gut oder schlecht.
Ich gebe dir zum Teil recht. Ich sehe hier aber immer noch einen Unterschied zwischen einer „natürlichen Entwicklung“ und der derzeitigen „aufgezwungenen Entwicklung“. Wenn Milliardenunternehmen mit tief-psychologischen Tricks unsere Aufmerksamkeit für Stunden binden, und weißmachen möchten, dass KI-generierte Musik, Filme, Serien, Schauspieler, Synchronisationen etc. voll okay sind, steige ich einfach aus. Am Ende stellt sich immer für mich die Frage: Wenn „das Unternehmen“ seinen Umsatz und Gewinn auf Kosten der Mitarbeiter maximiert und jedes Unternehmen folgt, wer verdient am Ende dann noch Geld, welches bei den Unternehmen ausgegeben werden kann? Noch stehen alle Zeichen auf KI-Blase und darauf, dass diese bereits Risse bekommt. Vielleicht verschwindet das dann auch wieder zum Großteil wie NFTs. Wir sehen, es ist ein Thema, was unglaublich viel Diskussion nach sich zieht. Ich hoffe nur, dass am Ende der Mensch gewinnt.
Ich hoffe das funktioniert so, denn irgendwie kann ich auf deinen letzten Beitrag nicht direkt antworten, warum auch immer.
Die Frage, wer am Ende eigentlich noch Geld für Produkte ausgeben soll, wenn alle Jobs wegrationalisiert sind, ist tatsächlich das größte ungelöste Systemproblem dieser Entwicklung.
Dennoch wird KI bleiben – im Gegensatz zu NFTs. Die waren reine Spekulationsobjekte ohne echten Alltagsnutzen. KI-Sprachübersetzung und visuelles Resyncing lösen dagegen ein echtes, massives Kosten- und Logistikproblem für die globale Medienindustrie.
Es bleibt ein unfassbar vielschichtiges Thema. Und dass man bei all dem Druck irgendwann sagt „Bis hierhin und nicht weiter, ich bin raus“, ist das gute Recht jedes Einzelnen.
Wir stehen aber erst am Anfang. Die KI wird noch ganz andere Branchen umkrempeln, die bisher dachten, sie seien sicher. Berufskraftfahrer, Verwaltung und Sekretariate in Büros – all das wird auf lange Sicht automatisiert. Und im Kunstbereich sehe ich das nächste große Thema schon anbahnen: Drehbuchautoren und Writers‘ Rooms sind durch KI doch jetzt schon extrem gefährdet. Nimm dir einen Roman, füttere eine gute KI damit und lass dir in Minuten ein fertiges, filmreifes Drehbuch schreiben. Am Ende wird der Mensch in vielen dieser Bereiche nur noch als letzte Instanz zur Kontrolle dienen. Die Diskussionen in den nächsten Jahren werden uns sicher nicht ausgehen. 🙂
Danke für den Hinweis mit dem Antworten. Anscheinend ist eine Antwort ab der 4. Ebene nicht mehr möglich. Ich werde hier noch einmal prüfen, wie man das optimieren kann. Ja, am Ende möchte ich diese schnelle und menschenfeindliche Entwicklung wohl einfach nicht wahrhaben. Aber klar, es geht leider in diese Richtung. Wobei KI eben nicht nur für Produkte und Optimierungen bei Abläufen in Unternehmen eingesetzt wird, sondern vor allem für unschöne Dinge wie z.B. die Entwicklung von KI-Drohen, Autonomen Hacker-Batterien und Viren eingesetzt wird. Vor allem das Thema Hacking kann der Welt in 1-3 Jahren wirklich den Stecker ziehen. Man liest ja jetzt schon immer mehr davon, dass die KI-Modelle versuchen eigenständig aus ihrem festen Funktionsrahmen (Sandbox) auszubrechen. Auch der Hack in Richtung Huggingface hätte viel mehr Aufmerksamkeit bekommen müssen. Bin gespannt, was da noch auf uns zukommt. Habe gerade eine leckere Tomate aus meinem Garten gegessen, das kann mir die KI schon mal nicht nehmen (noch nicht). =D
Ich persönlich muss es nicht akzeptieren, ich werde definitiv auf KI-bearbeitete Filme verzichten. Dass es sich nicht aufhalten lässt, das wird man sehen. Je mehr sich dagegen streuben, umso besser. Berufsgruppen kommen und gehen, aber hier soll eine komplette Berufssparte, nämlich die der Synchronsprecher, ausradiert werden. Welchen Ersatz wird es für diese Berufsgruppe geben, wenn es sich um Filme aus dem Ausland handelt? Von einem Kommen und Gehen kann hier wohl kaum die Rede sein. Ganz ehrlich, ich kann mit deiner Einstellung zu dem Thema absolut nichts anfangen, aber es ist deine Meinung, insofern alles gut.
Ganz ehrlich: Welchen ‚Ersatz‘ gab es denn für andere Berufsgruppen, die durch den Wandel der Zeit einfach ausgelöscht wurden? Das ist schlicht der Lauf der Wirtschaft. Ich trauere guten, handgemachten Synchronisationen von früher auch nach – genau wie ich um die fetten, gedruckten Computerspieleverpackungen mit dicken Handbüchern trauere. Die sind weg und kommen nicht mehr. Am Ende überlebt auf dem Massenmarkt eben nicht das, was nostalgisch am schönsten ist, sondern das, was einfacher, schneller und kostengünstiger funktioniert. Man kann sich dagegen sträuben – genau wie damals am Anfang alle gegen ‚Steam‘ gewettert haben. Aber die Masse will eben Masse, Vielfalt und Bequemlichkeit, und genau deshalb wird sich KI-Syncro am Ende durchsetzen. Aber das Schöne ist ja: Du musst es am Ende nicht nutzen. Ich nutze zum Beispiel auch kein Spotify, sondern fahre meinen eigenen Weg. Das ist doch genau der Punkt – der Markt bietet die Technologie an, aber entscheiden, was man konsumiert, tut jeder selbst. Deine Sorge um das Kulturgut und die Menschen dahinter ist absolut verständlich und ehrenwert. Da kommen wir zwei wahrscheinlich einfach aus unterschiedlichen Ecken – der eine schaut mehr auf den emotionalen Wert, der andere eben auf den wirtschaftlichen Lauf der Dinge. Und das ist ja auch völlig in Ordnung so!
Amazon öffnet die Tür für die KI auf seine Weise, Schritt für Schritt. Es soll ja nicht allzu sehr auffallen. Ich schaue gerade eine auf Deutsch synchronisierte spanische Serie. Mich stört es in keiner Weise, dass die Lippenbewegungen nicht 100 % synchron sind. Bei englischen Filmen sehe ich überhaupt keine Probleme. „Das heißt, die Mimik der Schauspieler wird nachträglich per künstlicher Intelligenz visuell an die Synchronisation angepasst.“, kann nur hoffen, dass man es ordentlich verbockt.
Ich sehe hier lediglich einen Vorteil bei Leuten, die nicht so gut hören und ggf. auch das sprachliche Verständnis über die Lippenbewegungen herstellen. Es gibt ja viele (dazu zähle ich mich auch), die grundsätzlich auf die Lippen achten und dadurch das Gesprochene besser verarbeiten können. Für diese Zielgruppe ein tolles Feature. Aber ich denke nicht, dass Amazon vorrangig an diese Kundschaft gedacht hat.
Finde diese KI Funktion sehr praktisch. So ist es für mich noch Realistischer als wenn ich merke das es asychron ist.
@Dimi
Ich persönlich benötige es nicht, und ob es die KiI perfektioniert, das wird sich zeigen. Da spielt so vieles eine Rolle, die Lippenbewegungen anzupassen. Das wiederum muss zur Mimik passen. Ob sich das alles so bearbeiten lässt, dass es 100 % synchron ist? Ich kann ja nur für mich sprechen: Deutsche Synchronisationen sind etwas Besonderes, aus dem Englischen nahezu perfekt. Ich denke, es geht erstmal um die USA, um deren Qualität bei den Synchronisationen. Das amerikanische Englisch unterscheidet sich je nach Region stark in Aussprache, Vokabular und Betonung.“ Vielleicht braucht es dafür die KI.