Hinweise auf eine kostspielige, nächste Konsolengeneration verdichten sich. Etwa soll allein der Speicher der PlayStation 6 bereits rund 680 US-Dollar kosten.
Das entspräche also umgerechnet rund mehr als 600 Euro. Gerüchten zufolge soll die PlayStation 6 30 GByte GDDR7-RAM mitbringen. Wie viel SSD-Speicherplatz verbaut sein wird, ist noch nicht bekannt. Naheliegend wären 1 oder 2 TByte. Da wirken Materialkosten von über 600 Euro allein für diese Komponenten in der aktuellen Speicherkrise leider nicht abwegig.
Sony PlayStation 6: Preis von über 1.000 Euro nahezu garantiert
Rechnet man dann noch die Kosten für CPU- und GPU, Mainboard, Kühlung, Gehäuse, Controller plus Sonys Gewinnmarge dazu, dann ist ein Verkaufspreis jenseits der 1.000 Euro für die PlayStation 6 im Grunde garantiert. Allerdings wird das nicht nur die PS6, sondern auch die nächste Microsoft Xbox (Project Helix) betreffen. Letztere dürfte sogar noch eine Ecke teurer werden, da man der Xbox eine höhere Leistung nachsagt.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer: Es heißt, dass Sony wohl zwei Varianten der PlayStation 6 vorbereite. Es könnte demnach auch eine Art Einstiegsmodell geben, eventuell mit TV-Dock und Handheld-Funktionen wie bei der Nintendo Switch 2, welches dann unterhalb der magischen Grenze von 1.000 Euro verbleiben könnte. Wer aber die volle Leistung der nächsten Generation erhalten will, muss sich mit ziemlicher Sicherheit auf höhere Summen vorbereiten.
Die Speicherkrise ist schuld
Dass die Preise, nicht nur von Spielekonsolen, aktuell so stark ansteigen, liegt freilich an der Speicherkrise. Weil Datenzentren massive Mengen an RAM und Speicher aufkaufen bzw. Auftragsfertiger und Zulieferer sich auf diese lukrativen Kunden eingestellt haben, fallen für Privatkunden nur noch Brosamen ab. Seit Anfang 2025 haben sich die RAM-Preise mehr als vervierfacht.
Sowohl Microsoft und Sony dürften angesichts der Speicherkrise wohl auch genau prüfen, wann sie ihre nächsten Plattformen auf den Markt bringen. Aktuell erscheint es wahrscheinlicher, dass die beiden Anbieter die PlayStation 6 und Project Helix vielleicht erst 2028 veröffentlichen, mit der vagen Hoffnung, dass die Speicherpreise bis dahin wenigstens ein Stück weit besser kontrollierbar wären.
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1000 Euro, da kommen noch 1 bis 2 Spiele dazu, ein zweiter Controller. Wenn ich die Konsole 6 Jahre nutze, dann sind das monatlich knappe 20 Euro. Für mich ist das so was wie ein Hobby, da gibt es weitaus kostspieligere Hobbys. Was mich eher ärgert, ist, dass es kein Laufwerk geben wird. Dann hätte ich meine PS5 in Zahlung geben können bzw. müsste mir aufgrund der Inzahlungnahme keinen UHD-Player zulegen.
Das es kein Laufwerk geben wird, ist doch noch garnicht gesetzt. Ein optionales LW (zumindest für ältere Spiele) liegt dank der Erfahrung bei der PS5 schon im „Bereich des Möglichen“.