BenQ W4200: 4K-Triple-Laser mit Dolby Vision und IMAX Enhanced für 4.000 Euro

BenQ bringt in Deutschland seinen neuen Triple-Laser-Projektor W4200 auf den Markt. Der Heimkino-Beamer kombiniert 4K UHD mit 3.200 ANSI-Lumen und unterstützt unter anderem HDR10+, Dolby Vision sowie IMAX Enhanced.

Der BenQ W4200 arbeitet mit einem RGB-Triple-Laser und einem 0,47-Zoll-DLP-Chip. Die native Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixeln, 4K UHD mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten wird über XPR-Pixel-Shifting erzeugt. Dabei erreicht der Projektor laut Hersteller bis zu 3.200 ANSI-Lumen. Der DCI-P3-Farbraum wird vollständig, BT.2020 zu 95 Prozent abgedeckt.

BenQ W4200: Mit HDR10+ und Dolby Vision

Bei HDR liefert euch der BenQ W4200 nahezu das Komplettpaket. Neben HLG und HDR10 stehen auch HDR10+ und Dolby Vision bereit. Dazu kommt die Zertifizierung nach IMAX Enhanced. Für eine möglichst originalgetreue Wiedergabe lässt sich zudem der Filmmaker Mode aktivieren. BenQ kombiniert das Ganze mit seiner HDR-Pro-2.0-Bildverarbeitung inklusive Dynamic Tone Mapping. Eine mechanische Iris soll zusätzlich den Kontrast verbessern. Ebenfalls an Bord ist AI Cinema, das die Bilddarstellung abhängig vom jeweiligen Inhalt optimieren soll.

Wer gerne 3D-Inhalte konsumiert, wird ebenfalls nicht vergessen. Der W4200 unterstützt 3D über DLP-Link. Während die Technik bei aktuellen Fernsehern praktisch ausgestorben ist, bleibt sie im Projektorenbereich damit weiterhin erhalten.

BenQ hat den W4200 auch auf der IFA 2026 gezeigt.
BenQ hat den W4200 auch auf der IFA 2026 gezeigt.

Motorisierte Optik und Lens Shift

Der BenQ W4200 bietet euch einen rund 1,67-fachen optischen Zoom sowie horizontalen und vertikalen Lens Shift. Das Bild lässt sich vertikal um ±50 Prozent und horizontal um +/- 23 Prozent verschieben. Das Projektionsverhältnis liegt bei rund 0,9 bis 1,5:1. Zum Einsatz kommt außerdem eine motorisierte Vollglasoptik Als Prozessor dient der MediaTek MT9681. Eine smarte Oberfläche wie Google TV spart sich BenQ bewusst. Dafür ist der Projektor Matter-kompatibel und bietet zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, einer davon mit eARC. Hinzu kommen Wi-Fi, Ethernet, USB-A, USB-C, 3,5-mm-Klinke und ein 12-Volt-Trigger.

Das kostet der neue 4K-Beamer

Einen Punkt sollten Gamer beachten: Bei 4K ist mit 60 Hz Schluss. Der W4200 richtet sich damit klar stärker an Film- und Serienfans als an Spieler, die 4K mit 120 Hz nutzen möchten. Als Betriebsgeräusch nennt BenQ 29 dB im normalen und 27 dB im Eco-Modus. Ein kleiner 5-Watt-Lautsprecher ist ebenfalls integriert, dürfte im Heimkino aber eher eine Notlösung darstellen. In den deutschen Handel soll der BenQ W4200 im Januar 2027 kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt nach aktuellem Stand bei rund 4.000 Euro.

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QuelleBenQ
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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