Christopher Nolans „Die Odyssee“ ist diese Woche in den Kinos angelaufen. KI-Trittbrettfahrer versuchen direkt davon zu profitieren.

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Neu ist diese Masche grundsätzlich nicht: Schon viele Jahre veröffentlichen Studios wie Asylum zum Start neuer Blockbuster oft eigene „Mockbuster“, welche auf der Welle mitreiten sollen. Parallel zu den Filmen der Reihe „Transformers“ rief man so eben seine „Transmorphers“ ins Leben. Doch diese Herangehensweise verschärft sich inzwischen durch KI-Imitate anderer Urheber.
„Odysseus: The Fall“ startet als reine KI-Produktion
So ist der Film „Odysseus: The Fall“ des Studios Fountain eine KI-Produktion, die noch in diesem Sommer zum Kaufen und Leihen über digitale Stores angeboten werden soll. Regisseur ist Ash Koosha, der schon vorher Erfahrungen mit KI-Filmen gesammelt hat. Koosha hat seinen KI-Film geschrieben, geschnitten und Regie geführt – mit einem mittleren fünfstelligen Budget, statt der 250 Mio. US-Dollar, die Nolans „Die Odyssee“ gekostet hat.
Für die Erstellung von „Odysseus: The Fall“ hat Koosha aber auch keine realen Schauspieler oder Drehorte eingesetzt – nicht einmal ein Greenscreen-Studio. Stattdessen stammt der Film aus dem KI-Generator Kling AI sowie Google Nano Banana als Unterstützung. Im Grunde erleben wir hier wohl eine neue Stude von Direct-to-Video-Trittbrettfahrern.
KI ist weder gut noch böse
Wer nun direkt eine Tirade gegen KI starten möchte: Künstliche Intelligenz ist am Ende nur ein Werkzeug. Man kann damit kreative Sachen anstellen – oder günstige Mockbuster produzieren. Zumindest lässt sich absehen, dass „Odysseus: The Fall“ sicherlich kein Einzelfall bleiben dürfte. Wir rechnen jedenfalls damit, dass solche KI-Trittbrettfahrer bei populären Kinofilmen in Zukunft immer häufiger versuchen werden, ebenfalls die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Der Trailer zu „Odysseus: The Fall“ kann aus unserer Sicht seine KI-Usprünge mit den typischen statischen Szenen und etwas merkwürdig anmutenden Blicken und Gesten kaum verhehlen. Oder was sagt ihr?
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In ein paar Jahren wird man den AI-Film nicht mehr vom real produzierten Film unterscheiden können. Das kann jeder finden wie er will.
Wem ist die Lebenszeit für so einen Mist nicht zu kostbar? Ich hoffe genügend Leuten, so dass solch ein Trittbretfahrer-Mist gnadenlos auf die Klappe fällt.