Auf dem Hisense Kick-Off-Event in München durften wir den XR10 Heimkinoprojektor mit 4K-Auflösung und RGB-Triple-Laser erstmals in Aktion erleben. Und das, was der Hisense XR10 über die Wand der Herrentoilette projiziert hat, dürfte nicht nur uns, sondern so ziemlich jeden Heimkinofan sofort überzeugen. Für uns ist der Hisense XR10 bereits jetzt ein Anwärter auf die Projektor-Empfehlung 2026.
Wir hatten Ende 2026 bereits ausführlich über den neuen Hisense XR10 4K-Heimkinoprojektor berichtet. Damals konnten wir uns lediglich auf die technischen Spezifikationen beziehen und euch einen umfänglichen Überblick darüber liefern, was der Heimkinoprojektor so alles kann. Jetzt konnten wir die Fülle an Highlight-Features in einem realen Nutzungsszenario antesten und waren begeistert. Hisense hat uns zu ihrer Kick-Off-Veranstaltung nach München eingeladen, wo wir neben den neuen 4K RGB Mini LED-TVs auch den Hisense XR10 erstmals in Aktion erlebt haben. Zur Auffrischung noch einmal die wichtigsten technischen Daten des 4K-Laser-Projektors:
Highlight-Features des Hisense XR10:
Der Hisense XR10 positioniert sich als besonders lichtstarker 4K-Laserprojektor mit klarer Ausrichtung auf große Bilddiagonalen und einer flexiblen Nutzung. Das Herzstück bildet die RGB-Triple-Laser-Engine, die mit bis zu 6.000 ANSI-Lumen und einer Bildgröße von 65 bis 300 Zoll auch in helleren Umgebungen überzeugen soll. Ergänzt wird das Ganze durch ein neues IRIS-System für dynamischen Kontrast (bis 6.000:1), eine erweiterte BT.2020-Farbraumabdeckung sowie eine hochwertige Optik mit 16 Glaslinsen. Für die Praxis setzt Hisense auf umfangreiche Auto-Setup- und AI-Justagefunktionen inklusive Kamera- und Sensorlösung, optischem Zoom und Lens-Shift, um die Installation möglichst unkompliziert zu halten. Dazu kommen moderne Features wie HDMI 2.1, Dolby Vision, HDR10+ und Dolby Atmos. Mit einer Speckle-Unterdrückung (reduziert Laser-Artefakte auf bis zu 6%) und einer „Microchannel“-Flüssigkühlung setzt sich der XR10 von den Mitbewerbern ab.
RGB-Triple-Laser mit 6.000 ANSI-Lumen: Bereits der erste Blick überzeugt!
Auf dem Papier klingt das alles fantastisch. Doch kann der 4K-RGB-Triple-Laser-Projektor dieses Qualitätsversprechen auch auf die Leinwand bringen? Wir meinen: Ja! Man muss dazu sagen: Die Voraussetzungen für die Projektion des Hisense XR10 waren nicht unbedingt ideal. Wir hatten nur einen leicht abgedunkelten Raum mit ausreichend Restlicht, und als Projektionsfläche musste eine weiße Wand über den Toiletten herhalten (absolut unwichtiges Detail, fanden wir in diesem Kontext jedoch sehr witzig). Trotz der widrigen Umstände konnte uns der Hisense XR10 sofort in seinen Bann ziehen. Die hohe Spitzenhelligkeit, die sich über die gesamte Projektionsfläche zog, die leuchtenden Farben und das Fehlen von Regenbogeneffekten und „Laser-Speckles“ machten die Demovideos zum Hochgenuss. Auch bei kontraststarken Inhalten mit viel dunkler Fläche, konnten wir mit dem bloßen Auge keinen „Glauschleier“ in den dunklen Bildbereichen erkennen.
Hisense XR10: Flüsterleise dank Wasserkühlung
Es handelt sich hierbei jetzt nur um eine subjektive Bewertung eines Einzelnen, doch alle Kollegen, mit denen ich ein Wort zum Hisense XR10 gewechselt hatte, zeigten sich genauso begeistert. Bewegen wir uns gedanklich einmal weg von der Bewertung der Bildqualität und überlegen uns, wo sich der Hisense XR10 noch von den Mitbewerbern unterscheidet. Als Erstes müssen wir da über die Wasserkühlung sprechen. Der Projektor lief nicht im Ökomodus und die Demovideos waren doch sehr anspruchsvoll. Entsprechend verwunderte es, dass wir praktisch kein Geräusch vom Hisense XR10 vernehmen konnten. Wenn dann vielleicht ein leichtes Surren, welches nur aus nächster Nähe an unser Ohr dringt. Die Kombination aus überzeugender Bildleistung bei minimaler Geräuschentwicklung, macht den Hisense XR10 für uns noch ein Stück sympathischer.

Worüber wir uns leider keinen Eindruck verschaffen konnten, ist das integrierte Soundsystem, welches von den französischen Audiospezialisten Devialet getunt wurde. Mit einer Bildqualität auf diesem Niveau (die mit einer entsprechenden Leinwand sicherlich noch zunimmt) darf man jedoch davon ausgehen, dass sich der Käufer um eine hochwertige, externe Klanglösung bemüht. Auf jeden Fall hat der Hisense XR10 ein integriertes Soundsystem an Bord, kann aber auch Dolby-Tonspuren inkl. Dolby Atmos via HDMI-eARC an eine Soundanlage oder Soundbar leiten.
Reisekoffer inklusive!
Hisense hat sich darum bemüht, dass das Gesamtpaket stimmt. Das ist auch der Grund, wieso der Hisense XR10 mit 14 kg Gewicht nicht ganz so leicht wie seine Mitbewerber daherkommt. Liegt sicherlich auch daran, dass im Chassis (erinnert uns etwas an eine alte Mikrowelle) so einiges an Technik verbaut wurde. Damit man den Projektor auch sicher und komfortabel transportieren kann, legt Hisense eine Reisetasche bei, die einen sehr hochwertigen Eindruck macht. Um die User Experience bestmöglich abzurunden, legt Hisense dem 4K-RGB-Triple-Laser-Projektor auch eine schicke Fernbedienung aus Metall bei, die für eine komfortable Bedienung des Vidaa-Betriebssystems sorgt.
Der Hisense XR10 greift nach dem Premium-Segment
Zuletzt stellt sich noch die Preisfrage. Was darf der Hisense XR10, vollgepackt mit aktueller Projektionstechnik, sehr leise dank Wasserkühlung und kinderleicht in der Bedienung, eigentlich kosten? Die Antwort von Hisense: 4.999 Euro (UVP). Mit rund 5.000 Euro setzt sich der chinesische Hersteller etwas von der Konkurrenz ab, liefert dafür jedoch in vielerlei Hinsicht mehr. Wir vermuten schwer, dass sich Hisense mit diesem Gerät, ähnlich wie mit seinem PX3-PRO UST-4K-Laserprojektor, im Heimkino-Premiumsegment niederlassen möchte. Dieser Eindruck wird auch durch den preislichen Abstand zu den anderen Laserprojektoren von Hisense verstärkt. Wir haben uns über diesen visuellen Höhepunkt sehr gefreut und vielleicht sehen wir den Hisense XR10 ja irgendwann einmal in unserem „Testlabor“ wieder.
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Danke. Ich habe den Sony 590 mit einer Stewart Konrastleinwand. 10-15000 für mehr Licht und Laser lohnen sich für mich nicht. Deswegen hatte ich eine kleine Hoffnung …
Ist das 4K mit Pixelshift?
Schnelle Antwort: Ja
verbaut ist der 0,47″ SST DLP Chip mit 1920X1080 und 4 wege XPR Pixelshift.
der 0,98″ nativ Cinema 4K Chip wird aktuell nur bei einigen Barco Projektoren und 8k 3D Druckern verbaut.
Hübscher Werbetext, nachdem ich Wand und Toilette gelesen hatte hab ich abgebrochen. Schwarzwert wird nirgends erwähnt oder darauf eingegangen….relativ sinnloser „Test“. Spricht nicht gerade für den Hersteller wenn er nicht mal eine Leinwand bereit stellt?! Oder habe ich was überlesen?
Nope! Bleibt ein richtiger Test unter Wohnzimmer und Kino Bedingungen abzuwarten.