Wir möchten mit eurer Hilfe eine Referenzliste für 4K Blu-rays erstellen. Dahingehend möchten wir von euch wissen, welche Titel auf 4K Blu-ray sind für euch absolute Bild- und Tonreferenz?
Update: In nur wenigen Stunden haben wir bereits über 350 Empfehlungen erhalten =). Macht weiter so! Wir werten bereits parallel die Titel aus und freuen uns schon, euch die Ergebnisse der Umfrage präsentieren zu dürfen.
Originalbeitrag: In nur wenigen Monaten feiert die 4K-Ultra-HD-Blu-ray ihr 10-jähriges Jubiläum! Seitdem haben es über 3.000 unterschiedliche Editionen auf 4K Blu-ray (Filme und Serien) in den Handel geschafft. Eine überwältigende Anzahl an Neuzugängen und restaurierten Titeln, die vor allem Neueinsteigern zu schaffen machen dürfte. Wie soll man sich denn sicher sein, dass sich eine Restauration eines Filmklassikers auf 4K-UHD-Blu-ray wirklich lohnt, oder ob der erst kürzlich erschienene Kino-Blockbuster im Heimkino dann genauso gut wirkt?
Wir suchen Bild- und Tonreferenz auf 4K Blu-ray!
Mad Max: Fury Road war in den frühen Tagen der 4K Blu-ray ein referenzträchtiger Titel
Deswegen möchten wir euch bitten, uns eure absoluten Lieblingstitel in Bezug auf Bild- und Audioqualität mitzuteilen. Die Story und die Bedeutung für die Filmlandschaft dürfen dabei gerne ignoriert werden. Denn ein großartiger Film/eine großartige Serie überzeugt auch unabhängig vom Medium. Nachfolgend stellen wir euch ein Umfrageformular zur Verfügung, über das ihr uns bis zu drei eurer Lieblingstitel nennen könnt. Für jeden Film/Serie könnt ihr dann separat angeben, ob es sich hierbei um hochklassige Bildqualität, Audioqualität oder eben beides handelt. Ihr dürft auch gerne mehrmals das Formular ausfüllen, solltet ihr euch zu diesem Thema bereits umfassend Gedanken gemacht haben.
Parallel dazu dürft ihr auch den „kurzen Weg“ über die Kommentarspalte nehmen, sollte euch das lieber sein.
Ebenso die 4K Blu-ray zu „Valerian: Stadt der tausend Planeten“. Seit dieser Veröffentlichung sind jedoch mehrere Tausend 4K Blu-ray neu dazugekommen!
Ziel ist es, so etwas wie eine Referenzliste auf die Beine zu stellen, oder zumindest eine gut kuratierte Empfehlungsliste. Diese werden wir je nach Umfang der Teilnehmer auf zwischen 20 und 30 Titel „eindampfen“. Also nicht enttäuscht sein, sollte einer eurer Vorschläge nicht genannt werden. Dieser erscheint dann vielleicht in unserer nächsten Liste. Wir freuen uns schon auf eure Empfehlungen! Wir sind uns sicher, dass auch wir in der Redaktion den ein oder anderen Geheimtipp über die Liste in unsere Sammlung aufnehmen.
Die Umfrage wird mindestens eine Woche laufen. Gebt uns danach bitte etwas Zeit, um die Ergebnisse zusammenzufassen. Und jetzt: Los geht’s:
Welche Filme/Serien auf 4K Blu-ray begeistern euch am meisten?
Vielen Dank an alle Teilnehmer der Umfrage. Wir haben diese bereits ausgewertet und veröffentlichen zeitnah zwei Specials, in denen wir euch die Top 30 Filme auf 4K Blu-ray vorstellen, die eurer Auffassung nach die absolute Bild- und Tonreferenz bilden.
Droht uns in Deutschland bereits die nächste Preiserhöhung bei Netflix? In den Niederlanden erhöht der Streamingdienst erneut die Preise für das Standard- und Premium-Abo. Davor lag das Preisniveau gleichauf mit Deutschland.
Dass Netflix auf kurz oder lang auch in Deutschland die Preise erneut anheben wird, ist eigentlich nahezu sicher. Die letzte Anpassung der Abo-Preisstruktur liegt bereits über ein Jahr zurück (April 2024) und laut dem ungeschriebenen „Netflix-Gesetz“ ist der deutsche Markt somit überfällig. Wie teuer es werden könnte, zeigt sich im Nachbarland den Niederlanden. Dort wird das Standard-Abo ohne Werbung jetzt von 13,99 Euro auf 15,99 Euro erhöht, das Premium-Abonnement mit 4K Ultra HD-Qualität, HDR und Dolby Atmos steigt von 18,99 Euro auf 20,99 Euro. Somit knackt Netflix bereits im dritten europäischen Land (neben Irland und Belgien) die 20 Euro-Marke für das Premium-Abo.
Kostet das Premium-Abo bald über 20 Euro?
Mit der 5. und letzten Staffel „Stranger Things“ verliert Netflix in diesem Jahr eines seiner stärksten Zugpferde.
In Deutschland verlangt Netflix für sein Standard-Abo 13,99 Euro, für das Premium-Abo 19,99 Euro. Das Standard-Abo mit Werbung kostet 4,99 Euro und wurde bei der letzten Preiserhöhung nicht angerührt. Man darf davon ausgehen, dass der Streamingdienst auch in Deutschland die „Preiskontingente“ ausschöpft und zeitnah die Preise „anpasst“. Die offizielle Begründung, wieso Netflix stetig die Preise erhöht, bleibt wie immer vage. Das Statement, welches den niederländischen Kunden zugespielt wurde, lautet übersetzt: „Da wir den Wert, den wir unseren Mitgliedern bieten, ständig erhöhen, bitten wir sie gelegentlich, etwas mehr zu zahlen.“.
Ist eine Notwendigkeit für die Preiserhöhungen gegeben?
Eine wirkliche Notwendigkeit, die Preise zu erhöhen, klingt sicherlich anders. Wenn man den Aktienkurs (+43% in den vergangenen 12 Monaten) und die Entwicklung der Gewinne der vergangenen Jahre bei Netflix beobachtet, muss man eher von Willkür bzw. einer „Fütterung der Aktionäre“ ausgehen. Ob man dieses Spielchen auf Dauer mitmachen möchte, muss jeder für sich entscheiden. Ich hatte mich bereits seit einiger Zeit gegen die stetigen Preiserhöhungen bei Netflix entschieden und bereue meine Entscheidung bislang nicht. Seitdem ist mein Medienkonsum sicherlich etwas „ausgewählter“ z.B. mit günstigen 4K Filmen auf Apple TV. Zudem habe ich Gefallen am Youtube-Premium-Abonnement gefunden, welches mir wirklich zu fast allen Interessengebieten interessante Inhalte liefert, im Abo natürlich ohne jegliche Werbung.
Sky Deutschland hat ein neues Abkommen mit Sony Pictures Television geschlossen. Dadurch sichert man sich auch diverse Exklusivrechte.
Laut dem Pay-TV-Anbieter wandern im Rahmen der Vereinbarung über 100 Titel unter das Dach von Sky Deutschland bzw. WOW. Darunter sind auch Katalogtitel wie „Unchared“, „Jumanji – Welcome to the Jungle“ und mehr. Doch auch kommende Serienpremieren, wie die Adaption des Literaturklassikers „Lord of the Flies“ kann Sky dann in Deutschland, Österreich und er Schweiz als Erstes zeigen.
Sky Deutschland sichert sich umfangreiche Rechte von Sony Pictures Television
Ebenfalls wird Sky Deutschland bzw. dessen Streaming-Plattform WOW die Deutschlandpremieren der Thrillerserie „Red Eye“ mit Richard Armitage („Der Hobbit“) und „50 Jahre Roland Kaiser – Ein Leben für die Musik“ als TV- und Streaming-Debüts kurz nach Kinostart präsentieren. Auch an weiteren Serien hat man sich die Erstausstrahlungsrechte gesichert. Allerdings ist der Deal weniger ein Bonus, sondern für Sky Deutschland dringende Notwendigkeit, um Kunden zu halten.
Deswegen hatte Sky Deutschland vor einigen Wochen auch schon ein erweitertes Abkommen mit NBCUniversal bestätigt. Warum steht Sky unter Zugzwang? Anfang 2026 läuft der bisherige Deal mit Warner Bros. Discovery aus. Dann verliert Sky Deutschland also die Rechte an prestigeträchtigen Titeln von HBO und DC. Es bleibe aber bereits angelaufene Serien wie „House of the Dragon“ und „The White Lotus. Kommende Formate wie die „Harry Potter“-Serie sind jedoch ausgenommen. Die Premieren kompletter Neustarts werden stattdessen bei HBO Max laufen.
HBO Max macht Sky Deutschland ab Anfang 2026 Konkurrenz
So hat sich Warner Bros. Discovery entschlossen, ab Anfang 2026 bei uns seinen eigenen Streaming-Dienst HBO Max ins Rennen zu schicken. Während man mit Sky UK einen Deal ausgehandelt hat, ist es in Deutschland bislang nicht dazu gekommen. Somit ist der Druck auf den Pay-TV-Anbieter enorm, seine Kund:innen bei Laune zu halten. Die Lizenzinhalte von Sony Pictures Television werden jedenfalls linear sowie auf Abruf mit Sky Stream, Sky Q und mit WOW sowie mit Sky X und Sky Show verfügbar sein. Die Vereinbarung betrifft das Angebot von Sky in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Im Übrigen dürfte sich bei Sky Deutschland langfristig sowieso einiges ändern. Denn im nächsten Jahr will man die Übernahme durch die RTL Gruppe abschließen. Wir gehen davon au, dass deswegen WOW als bisher separate Streaming-Plattform eher in RTL+ aufgehen wird.
Sind Pixelfehler bei LCD- und OLED-Displays ein Garantiefall und kann man den Hersteller zu einem Austausch oder einer Reparatur verpflichten? Wir klären für euch dieses wiederkehrende Problem.
Ihr habt es vielleicht schon einmal gehört oder musstet euch selbst einmal mit dem Thema Pixelfehler beschäftigen. Es gibt eigentlich nichts Schlimmeres, als einen defekten Bildpunkt auf einem nagelneuen, gekauften Display. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um ein Smartphone, Monitor oder einen neuen Fernseher handelt. Wer den Defekt einmal entdeckt hat, wird in den meisten Fällen auch an diesem stören, selbst wenn dieser am Rand und somit nicht im unmittelbaren Sichtfeld liegt. Vor allem wer wechselnden Content konsumiert, dem wird ein kaputter Pixel oder Subpixel unangenehm auffallen. Stellt dieser Umstand einen Defekt dar, den der Hersteller beheben muss?
Umtausch oder Reparatur? Kommt drauf an…
Die Antwort auf diese Frage kann, wie so oft, nicht definitiv mit Ja oder Nein beantwortet werden. Denn auch im Fall eines scheinbaren Defekts, greift eine ganz klare Reglementierung, die von der ISO (International Organization for Standardization) in der wissenschaftlichen Schrift Nr. 9241-307 „Pixelfehlerklassen und deren Einstufung der TFT-Displays“ festgelegt wurde. Diese definiert fünf Fehlerklassen, in die Panels bei der Inspektion im Werk eingegliedert werden. Folgende Klassierungen sind möglich:
Pixelfehlerklassen laut ISO
Pixelfehlerklasse
0
1
2
3
4
Heller Pixel
0
1
2
5
50
Dunkler Pixel
0
1
2
15
150
Heller Subpixel
0
1-2
1-5
bis 50
bis 500
Dunkler Subpixel
0
1-5
1-10
bis 50
bis 500
Die Klasse 0 stellt ein perfektes Panel dar, welches in der Regel auch nur durch Selektierung erreicht wird. Bei Klasse Nr. 1 handelt es sich um industrielle Anzeigen, die unter anderem in medizinischem Equipment, bei der Luftsicherung oder Ähnlichem zum Einsatz kommen. Bei der Klasse 2 angekommen, befinden wir uns bei den Geräten, die wir als Ottonormalverbraucher beziehen – also Smartphones, Laptops, Fernseher, Monitore usw. Klasse 3 kann nur noch als B-Ware verkauft und verwendet werden, während Klasse 4 in der Regel verschrottet wird.
Defekter grüner Subpixel eines RGB-Displays in der Nahaufnahme
Der defekte grüne Subpixel sorgt bei einer Weißdarstellung dafür, dass der Pixel in Magenta (Blau, Rot) leuchtet
Sehen wir uns die Pixelfehlerklasse 2 einmal etwas genauer an. Laut Vorgaben der ISO darf ein Display pro 1 Million Bildpunkten zwei dauerhaft leuchtende (helle) oder zwei dauerhaft deaktivierte (defekte) Pixel besitzen. Bei den defekten Subpixeln, also den roten, grünen, blauen oder weißen Farbdioden, dürfen sogar 1–5 dauerhaft leuchten, oder 1–10 dauerhaft defekt sein. Vor allem die defekten Subpixel, dürften nur den wenigsten Nutzern auffallen, wenn diese den Bildschirm für Streaming, Fernsehen oder Gaming nutzen. Die farbliche Abweichung, hält sich nämlich je nach Content mehr oder weniger in Grenzen.
Hersteller orientieren sich an Pixelfehlerklasse
Ein TV-Gerät mit 4K-Auflösung besitzt über 8 Millionen Bildpunkte. Ein 8K-Modell sogar über 33 Millionen. Rechnen wir also diese Werte auf, dann wären bis zu 16 helle oder tote Pixel im „Rahmen“ der Pixelfehlerklasse 2. Bei 8K-Geräten und den Subpixeln sind es noch weitaus mehr. Viele Unternehmen, unter anderem auch LG Electronics, die sich mit ihren OLED-Displays im High-End-Segment niedergelassen haben, verweisen in ihren Garantiebestimmungen auf die Pixelfehlerklasse ISO 9241-307. Damit legen sie fest, dass Pixelfehler, die sich im Rahmen befinden, keinen Garantiefall darstellen und infolgedessen keine Reparatur oder Umtausch nach sich ziehen.
Nervig wird es, wenn mehrere tote Bildpunkte nebeneinander auftauchen. Das erhöht jedoch auch die Chance eines Fehlerbehebung durch den Hersteller (innerhalb der Garantiezeit) || Bild: Hifi-Forum
Bedeutet im Umkehrschluss. Wer nur wenige Fehler bei den Bildpunkten oder Subpixeln feststellt, muss wohl damit leben. Wer Glück hat, hat ein so schlechtes Panel erwischt, dass dieses außerhalb der Spezifikationen liegt und somit ein Umtauschrecht besteht.
Hersteller zeigen sich bei Pixelfehlern oft kulant
Die Hersteller orientieren sich an den Vorgaben der ISO, setzen diese aber nicht bis zur absoluten Grenze um. Einem Kunden, der sich einen High-End-TV mit OLED-Display gönnt, dem kann man auch keine 16 dauerleuchtenden Pixel zumuten. Die Hersteller legen hier wohl eigene Richtlinien fest, an denen sich der Kundendienst orientieren kann. Ein neuer TV mit nur einem oder zwei defekten Pixeln wird in der Regel keinen Umtausch/Reparatur nach sich ziehen. Über diesem Wert sehen die Chancen schon besser aus. Hier handhabt es jeder Displayhersteller wohl etwas anders.
Pixelfehler bei Displays die exzessiv genutzt werden, wie z.B. bei einem Arbeitsmonitor oder Smartphone, können ganz schön nerven
Es gibt auch Verkaufsversprechen, nach denen Displays immer getauscht werden, sofern sie einen defekten Pixel oder Subpixel aufweisen. Dabei handelt es sich entweder um Profi-Equipment oder Geräte, die in Masse gefertigt werden und bei denen ein Umtausch des Displays sich nicht allzu schwer auf die Verkaufskalkulation (z.B. Smartphones) auswirkt.
Wieso werden „defekte Displays“ geduldet?
Doch wieso gibt es überhaupt eine solche Einstufung? Wird es dem Hersteller hier nicht zu einfach gemacht? Ja und Nein. Etablierten Display-Standards, deren Herstellungsprozesse auf das Maximum optimiert wurden, wird damit ein gewisser Spielraum eingeräumt, den sie vielleicht nicht benötigen. Bei neuen Entwicklungen, wie z.B. den neuen QD-OLED-Panels von Samsung Display, kommt diese Pixelfehlerklasse wie gerufen. Denn die Hersteller müssten sonst bei der Eingangsinspektion (Incoming Inspection) noch mehr Displays in den Müll schmeißen. Als B-Ware können und werden solche neuen Panels sicherlich nicht von Samsungs Endkundensparte oder einem Dritthersteller angenommen.
Das sorgt wiederum dafür, dass die Kosten für die Produktion von Displays nicht in die Höhe schießen. Zudem spielt auch der ökologische Aspekt eine Rolle, wenn Panels mit kleineren Fehlern nicht aussortiert, sondern in den Handel gebracht werden.
Schwarze, also tote Pixel können nicht wiederbelegt oder repariert werden. Bei einem Pixelfehler im Subpixel, bei dem nur eine Farbe nicht funktioniert, gibt es zumindest eine kleine Chance, diesen wieder zu aktivieren. Hier muss an der Stelle des defekten Subpixels ein häufiger Farbwechsel über einen längeren Zeitraum vorgenommen werden. Kostenlose Software oder Videos findet man über deine schnelle Google-Suche (Undead Pixels) zuhauf.
Augen auf, beim Displaykauf
Jetzt ist es so, dass der Fachhandel und lokale Elektronikhändler in puncto Pixelfehler die Nase vorn haben. Ein TV-Gerät im Ausstellungsraum kann in der Regel vorab inspiziert werden, um dieses auf tote oder immer leuchtende Pixel zu überprüfen. Dafür eignen sich übrigens am besten Bilder oder Videos, die vollflächig die Farben Weiß, Schwarz, Rot, Grün, Gelb, Magenta, Blau oder Cyan abbilden, um auch Subpixel-Fehler zu identifizieren. Hier gelangt ihr z.B. zu einem browserbasierten Pixelfehler-Test.
Und noch ein kleiner Tipp am Rande: Bevor ihr ein Display auf Unregelmäßigkeiten testet, reinigt dieses doch anhand der Vorgaben der Hersteller. Denn Staub oder Rückstände können die Darstellung einzelner Pixel beeinflussen und sehen am Ende vielleicht wie ein Pixelfehler aus.
Der Science-Fiction-Film „Minority Report“ mit Tom Cruise erscheint am 6. Februar 2026 in Deutschland auf 4K Ultra HD Blu-ray.
Wir hatten bereits darüber berichtet, dass der Film „Minority Report“ von Steven Spielberg noch 2025 auf 4K Ultra HD Blu-ray erscheinen soll. Das trifft auch weiterhin grundsätzlich zu, denn in den USA erscheint die Disc bereits im Dezember dieses Jahres. In Deutschland ist auch eine Veröffentlichung bestätigt, allerdings bedauerlicherweise erst für 2026.
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„Minority Report“ erscheint als limitiertes Steelbook
Immerhin können wir aber berichten, dass der Science-Fiction-Film, welcher sehr lose auf einer Geschichte des Autors Philip K. Dick basiert, auch in Deutschland als limitiertes Steelbook auf den Markt kommt. So ermöglicht beispielsweise bereits Amazon.de die Vorbestellung zum Preis von 34,99 Euro. Wie begrenzt die Stückzahlen sein werden, lässt sich aktuell allerdings nicht vorhersagen. Wer Interesse an der limitierten Auflage hat, sollte im Zweifelsfall erst einmal eine Bestellung abgeben – stornieren kann man auch später noch.
Das Steelbook zu „Minority Report“ ist bereits vorbestellbar.
In dem Set ist neben der UHD Blu-ray auch die reguläre Blu-ray enthalten. Ob es sich dabei um die bisherige Disc oder auch um ein neues Master handelt, ist offen. „Minority Report“ handelt von einer Zukunft, in der Verbrechen dank Präkognition verhindert werden können, bevor sie eintreten. Doch als der Polizist John Anderton selbst für ein zukünftiges Verbrechen hinter Gitter wandern soll, widersetzt er sich und will dem System und seinen Drahtziehern genauer auf den Grund gehen.
„Minority Report“ gilt als Klassiker
2002 erschienen, gilt „Minority Report“ mittlerweile als Science-Fiction-Klassiker. In weiteren Rollen sehen wir im Film neben Tom Cruise auch noch Colin Farrell und Max von Sydow. Den Vertrieb übernimmt in Deutschland im Übrigen Leonine im Auftrag von Paramount. Wie die ausländischen Fassungen, so sollte auch die deutsche Ultra HD Blu-ray den Film in 4K-Auflösung mit HDR10 und Dolby Vision beinhalten. Der englischsprachige Ton wird als DTS-HD Master Audio 5.1 vorliegen. Die deutsche Synchronisation wird vermutlich als DTS 5.1 auf Disc gebannt.
Wie sieht es denn bei euch aus: Wollt ihr „Minority Report“ im Steelbook vorbestellen? Oder reicht euch vielleicht die digitale Version bei Apple TV und Co. aus?
Apple TV soll bis auf Weiteres werbefrei bleiben. Allerdings hält man sich Änderungen langfristig offen.
Apple TV, ehemals Apple TV+, ist ein Streaming-Dienst, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, Klasse statt Masse zu bieten. Am Ende landen dort allerdings Filme und Serien dergleichen Produktionsstudios, die auch für Disney+, Netflix und Prime Video als Auftragnehmer fungieren. Man kann sich also darüber streiten, ob sich die Plattform erfolgreich von der Konkurrenz abgrenzen kann. Ein Faktor soll jedenfalls dazu beitragen: Werbung ist für Apple TV bis auf Weiteres nicht geplant.
Apple TV bleibt (vorerst) werbefrei
In einem Interview mit Screen International hat jedenfalls der zuständige Manager, Eddy Cue, bestätigt, dass es derzeit keine Pläne gebe, Werbung beim Streaming-Dienst Apple TV einzuführen. Man sehe es so, dass Werbung am Ende dem Erlebnis der Zuschauer schade. Solange alles auch ohne Werbung zufriedenstellen laufe, werde man daher darauf verzichten. Allerdings betonte Cue, dass man wiederum auch niemals nie sagen solle. Der aktuelle Status sei jedoch, dass keine Werbung geplant sei.
Ebenfalls habe man bei Apple TV auch keine Pläne, sich über Lizenzen externe Inhalte einzukaufen. So handhaben es ja nicht nur Prime Video und Netflix, sondern auch Disney+. Gerüchten, die besagen, dass Apple das Budget für neue Inhalte beim Streaming-Dienst gekürzt habe, widerspricht Cue eher vage. Er betont, der Fokus liege weiterhin auf Klasse statt Masse. Doch dass man seinen Inhalten hohe Budgets zuweist, schließt Kürzungen ja nicht aus – denn es könnten einfach weniger Filme und Serien in der Pipeline sein.
Apple TV soll 2026 auftrumpfen
Für 2026 soll Apple TV aber laut dem Manager nahezu jede Woche neue Eigenproduktionen ins Programm aufnehmen. Als Beispiele nennt er auch neue Staffel von Serien wie „The Morning Show“, „Ted Lasso“ oder „Fora All Mankind“. Letzten Endes werden sicherlich auch noch einige frische Überraschungen hinzustoßen.
Wir liefern euch den Rundumschlag der Film-Neuheiten auf Apple TV. Wenn ihr wissen wollt, welche Titel ein Upgrade in 4K und/oder 3D erfahren haben bzw. welche Filme und Kollektionen derzeit hoch im Kurs stehen, seid ihr hier genau richtig!
Die Woche startet auf Apple TV mit einer breiten Auswahl neuer Filmtitel in 4K und 3D-Qualität. Zudem stürmen preisreduzierte Blockbuster und Filmsammlungen die Top Charts des Streaminganbieters. Beginnen wir mit den Neuzugängen, Vorbestellern und 4K-Upgrades. Noch nicht erschienen, aber bereits vorbestellbar sind unter anderem „The Toxic Avenger„, „Black Phone 2“ mit Ethan Hawke“ und „The Mastermind“ mit Josh O’Connor (Challengers). Wer Unterhaltung für Kids und Junggebliebene zu den Weihnachtsfeiertagen sucht, der sollte sich dagegen den Sky-Animationsfilm „Weihnachten im Wunderland“ oder „Weihnachten wie noch nie“ (bereits verfügbar) mit Danny De Vito auf die Wunschliste schreiben. Meine persönlichen Favoriten in dieser Woche stammen jedoch aus dem Bereich Musik. Die Apple TV Original-Doku „Beastie Boys Story“ erzählt die Geschichte einer der ersten und einflussreichsten Hip-Hop-Bands der Musikgeschichte. Für jemand, der mit „Pauls Boutique“ (2. Studioalbum) in die Beastie Boys-Geschichte eingestiegen ist, fast ein Muss. Etwas frischer ist dagegen der Musikfilm der Hardcore-Band „Turnstile“ zum gleichnamigen Album „Never Enough„. Diesen Leckerbissen werde ich mir jedoch erst nach dem Live-Konzert der Band kommende Woche genehmigen.
Etwas mühsam, aber stetig wird die Auswahl an 3D-Filmen auf Apple TV für die Apple Vison Pro AR/VR-Brille erweitert. Neu dazugekommen sind hier „The Fantastic Four: First Steps“ sowie die Dreamworks-Animationsfilme „Die Croods“ und „Drachenzähmen leicht gemacht 2„. Obwohl die 3D-Präsentation auf der Apple Vision Pro wohl zu einer der besten dreidimensionalen Filmerfahrungen zählen dürfte, ist die Preishürde für den Massenmarkt leider einfach zu hoch.
Last but not least haben wir dann noch die Top-Charts zum Wochenstart auf Apple TV (4K-Titel). Ganz vorn mit dabei ist „Superman“ (2025) der nach seiner Preissenkung auf 14.99 Euro direkt auf Platz 1 landet. „Was ist die Liebe wert – Materialists“ mit Dakota Johnson, Chris Evans und Pedro Pascal ist auf Platz 2, da der Film von den Vorbestellern zu den verfügbaren Titeln wechselt. „Nobody 2“ mit Bob Odenkirk profitiert wiederum von der ersten Preissenkung von 17.99 Euro auf nur noch 11.99 Euro (Kaufpreis). Die Preissenkungen der 4-Film-Kollektions zu „Men in Black“ und „Bad Boys“ verhelfen den Sammlungen in die Top 10. Achtet bitte darauf, die „Jurassic World 7-Film-Kollektion“ ist immer noch in den Charts vertreten, diese wurde jedoch von 24.99 Euro auf 39.99 Euro im Preis erhöht. Vielleicht wartet ihr bei diesem Bundle, bis Apple TV wieder großzügige Rabatte gewährt.
Wir hoffen, ihr findet in unserer Filmauswahl etwas Interessantes. In den kommenden Stunden werden wir zudem unsere Filmauswahl reduzierter Titel ab 3.99 Euro (4K-Qualität) aktualisieren. Schaut auch gerne bei unserem Special vorbei!
Ihr habt es bis zum Ende unseres Artikels geschafft! Jetzt bleibt euch eigentlich nur noch eine Option. Wenn ihr wollt, abonniert doch unseren kostenlosen Apple TV-Newsletter um aus erster Hand über Film-Neuzugänge in 3D/4K sowie über interessante Angebote informiert zu werden:
Paramount+ setzt die Schere an. 2026 soll der Streaming-Dienst teurer werden – und das kostenlose Probe-Abo komplett streichen.
Beides hat der Mutterkonzern Paramount Skydance offiziell im Zuge der Bekanntgabe der jüngsten Quartalsergebnisse bestätigt. Bereits im 1. Quartal 2026 will man den Preis für den Streaming-Dienst Paramount+ in den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien erhöhen. Im gleichen Zeitraum soll auch das kostenlose Probe-Abo entfallen.
Paramount+ dürft auch in Deutschland teurer werden
Zwar hat man den europäischen bzw. deutschen Markt nicht explizit erwähnt, doch es ist zu erwarten, dass Paramount+ zeitnah auch hierzulande die Preise der Abos nach oben schrauben dürfte. Zuletzt hatte man das Anfang 2025 so gehandhabt. Obendrein hat der Streaming-Dienst bei uns ja in diesem Jahr endlich 4K-Auflösung, HDR / Dolby Vision und Dolby Atmos eingeführt. Auch gibt es nun ein vergünstigtes, werbefinanziertes Abo für 5,99 Euro im Monat.
Paramount+ will auch mit einem neuen Basis-Abo mit Werbung locken.
Offenbar sieht man beim Mutterkonzern das Basis-Abo mit Werbung auch als bestes Einstiegsangebot an. Deswegen soll die bisherige Trial entfallen. Aktuell könnt ihr Paramount+ nämlich noch zur Probe sieben Tage lang gratis nutzen. Im nächsten Jahr soll jene Option dann aber eben ersatzlos entfallen.
Paramount+ will noch mehr auf den Prüfstand stellen
Ebenfalls hat das Management angekündigt, vergünstigte Bundles mit dem Streaming-Dienst grundsätzlich zu überdenken. Auch Rabattaktionen will man stärker auf ihre Sinnhaftigkeit prüfen. Im Ergebnis strebt man schlichtweg nach höheren Gewinnmargen. So hat man klar gesagt, dass man sich nicht mehr für Szenarien mit niedrigen Margen pro Abi interessiert.
Auch will man bei Paramount+ Investitionen in einzelnen Märkten neu beurteilen, die sich derzeit für die Plattform nicht wirklich lohnen. Ob davon auch Deutschland betroffen sein könnte, wissen wir aktuell allerdings noch nicht.
Quantum Dots werten Smart-TVs seit Jahren mit einer verbesserten Farbstellung auf. Inzwischen bahnt sich eine neue Generation an.
So wird der südkoreanische Zulieferer SN Display Co., Ltd. im Rahmen der kommenden CES 2026 seine neue Generation von Quantum Dots präsentieren. Ein wichtiger Unterschied: Die Next-Gen verwendet nicht mehr Indium, sondern Perowskit als Material. Was für euch wichtig ist: Dadurch kann man einen noch breiteren Farbraum abdecken. Es ist die Rede von 95 % des Farbraums Rec.2020. Spannenderweise wird die Technik RGB Mini LED dadurch eigentlich direkt wieder veraltet.
Super Quantum Dots sind RGB Mini LED überlegen
Denn RGB Mini LED ermöglicht ca. 90 % Abdeckung des Farbraums Rec.2020. Das ist auf einem Niveau mit QD-OLEDs. Über die nächste Generation von Quantum Dots werden aber sogar 95 % möglich sein. Kein Wunder, dass TCL ein kommendes TV-Modell namens X11L, mit „Super Quantum Dots“ als noch höherwertiger als RGB Mini LED vermarkten will. Offiziell bestätigt ist das zwar nicht, aber jener TV soll eben die nächste Generation auf Perowskit-Basis einsetzen.
Der TCL X11L Super-Quantum-Dots (SQD) Mini-LED-TV ist die Antwort auf den anhaltenden „Farben-Beef“ mit Samsung
Als kleine Erinnerung: Quantum Dots kommen sowohl für bestimmte LCD-TVs als auch OLED-Modelle zum Einsatz. Die LCDs werden gerne als QLED-TVs vermarktet. Im Falle der OLED-TVs spricht man auch von QD-OLEDs. Quantum Dots stehen im Falle von LCDs für eine zusätzliche Kristallschicht, die zwischen Hintergrundbeleuchtung und dem eigentlichen Panel sitzt. Dadurch kann die Farbwiedergabe stark verbessert werden.
Quantum Dots eigenen sich nicht nur für Smart-TVs
Quantum Dots sind natürlich nicht nur für LCD- und OLED-TVs geeignet, sondern auch für Monitore. Offen ist aber, ab wann die nächste Generation der Quantenpunkte dann tatsächlich praktisch in Bildschirmen stecken könnte. Erst einmal muss SN Display Co., Ltd. dann ja im größeren Stil seine Partner beliefern. Allerdings wird RGB Mini LED damit im Grunde auch schon wieder ausgestochen. So läuft das eben mit technischen Weiterentwicklungen. Wir hoffen, auf der CES 2026 noch mehr zu hören.
Aktuell haben viele Nutzer Probleme damit, YouTube aufzurufen. Die Probleme liegen aber nicht an einem Ausfall der Plattform.
Schon seit einigen Tagen sehen viele Nutzer, wenn sie YouTube aufrufen, nur einen schwarzen bzw. grauen Bildschirm. Dadurch haben sich dann direkt Gerüchte ergeben, dass die Plattform offline wäre. Das ist jedoch mitnichten der Fall. Vielmehr hat das Videonetzwerk wieder einmal frische Maßnahmen gegen Adblocker gestartet. In diesem Fall lädt bei Verwendung eines Werbeblockers teilweise nicht einmal mehr die Startseite.
YouTube: Nutzer mit Werbeblockern können keine Videos abspielen
Teilweise verfallen Videos bei YouTube für Nutzer von Adblockern auch in endloses Buffering und starten nicht. Es sind aber offenbar nicht alle Nutzer und auch nicht alle Regionen betroffen. Das ist ganz typisch für solche Vorfälle. Einerseits will Google nicht auf Schlag Millionen von Nutzern komplett aussperren, andererseits sind dem Unternehmen die Werbeblocker natürlich ein Dorn im Auge. So möchte man die Nutzer, denn die Werbung zu viel ist, lieber zu YouTube Premium locken.
Google will lieber, dass ihr für YouTube Premium zahlt, als Werbung kostenlos zu blocken.
Es gibt allerdings auch einige Workarounds. In einigen Browsern wie Firefox oder Opera Air soll etwa da integrierte Adblocking weiterhin bei YouTube fehlerfrei funktionieren. Es kommt also ganz darauf an, welchen Browser und welche Erweiterung zur Blockierung der Werbung ihr einsetzt. Generell bleibt es aber natürlich ein Katz-und-Maus-Spiel, das noch lange so weitergehen dürfte.
Werbung im Streaming nimmt zu
Google hat die Werbung bei YouTube in diesem Jahr stark ausgebaut. Kein Wunder also, dass das einigen Nutzern zu weit geht und sie ihr Heil in Werbeblockern suchen. Doch nicht nur bei YouTube nimmt die Werbung zu. Amazon Prime Video etwa hat in diesem Jahr die gezeigte Werbung pro Stunde verdoppelt. Im nächsten Jahr dürfte es in diesem Stil weitergehen.