Samsungs 85 Zoll Ultra HD-Fernseher ist wahrlich großartig. Das wiedergegebene Material sieht großartig aus, als würde man aus dem Fenster sehen. Wir wissen alle, dass es sich bei dem Content um hochaufgelöstes Material handelt und 4K-Material in der „freien Wildbahn“ selten gesehen wird. Aber Samsung versprich,t dass sich diese Tatsache bald ändern wird.
Tim Baxter, President von Samsung Electronics ist optimistisch, aber mahnt zur Geduld:„Ich denke Sie wissen, dass sich der Content langsam entwickelt. Es ist kein Prozess über Nacht“.
Viele Fernsehstars sind nervös wegen der neuen Ultra HD-Auflösung. Nicht weil sie es garnicht erwarten können ihren eigenen Film oder Serie in 4K zu genießen, sondern weil sich viele ältere Celebritys Sorgen machen, wie sie denn auf den hochauflösenden Geräten aussehen. Der eine oder andere Star ist dann doch etwas eitel und wer nicht in Würde altern möchte, der wird sich wohl über jede Großaufnahme ärgern. Da hilft nur gutes Makeup, Botox oder die Tatsache akzeptieren, dass jeder einmal alt wird. Ein weiterer Nachteil von Ultra HD.
Auf der CES 2013 präsentierte Sony seine SimulView-Technologie auf seinem Bravia 84X9005 4K-Fernseher. Eine spezielle, passive 3D-Brille ermöglicht den Spielern das Spielgeschehen auf dem kompletten Fernseher zu sehen. Normalerweise wäre der Bildschirm zweigeteilt, doch SimulView nimmt die halben Bilder und skaliert diese auf die komplette Displaygröße.
Viele Analysten haben den Erfolg bzw. Misserfolg von Ultra HD schon ganz genau kalkuliert. Marktforscher der Strategic Analystics gehen z.B. davon aus, dass die Preise für Ultra HD-Fernseher in den nächsten fünf Jahren bereits unter 2000 € fallen werden.
Sind das nicht gute Neuigkeiten? Das gibt einem genug Zeit um zu planen. Vielleicht kauft man sich jetzt noch ein High End Full-HD Gerät in der Hoffnung, dass es die nächsten 5 Jahre übersteht, oder man fängt schonmal an für seinen ersten Ultra-HD-Fernseher zu sparen. Gehen wir von einem Zins von 1% aus, dann braucht man nur 1€ pro Tag auf die Seite legen und kann sich dann für 2236,87 € einen UHD-Gerät zulegen.
Und was sind schon fünf Jahre. Gerade einmal 1825 Tage. Bis dahin halten wir schon noch aus. Zur Belustigung freuen wir uns auf die nächste Spielekonsolen-Generation und genießen die Kinofilme die sicherlich bald nur noch mit 4K-Kameras gedreht werden und uns viel Material für unseren ersten UHD-TV liefern.
Sony hat auf seiner Pressekonferenz in Las Vegas neue Blu-Ray Discs mit dem Prädikat „Mastered in 4K“ angekündigt. Dabei handelt es sich um Blu-Ray Filme deren Quellmaterial ein 4K-Master ist, also gedreht mit einer 4K-Kamera. Die Auflösung liegt immer noch bei 1080p, jedoch mit einer erhöhten Bitrate. Damit soll das hochskallierte 4K-Material deutlich besser aussehen als das von Standard-Blu-Rays.
Insgesamt werden 10 Filme im Laufe des Jahres zum Verkauf angeboten, darunter auch „The Amazing Spider-Man“, „Total Recall (2012)“, „Karate Kid“, „Die etwas anderen Cops“ und „World Invasion: Battle of Los Angeles“. Vorerst gibt es die mastered in 4K Blu-Ray-Discs nur in den USA. Später werden diese auch in Europa vertrieben.
Broadcom hat einen Video-Decoder-Chip entwickelt, der 4K-Material über das heimische Netzwerk übertragen kann. Der Chip arbeitet mit dem neuen Codec H.265 alias HEVC (High Efficiency Video Coding), der Videomaterial mit der halben Bitrate des aktuellen Codecs H.264 (Blu-ray, Portable Videos) überträgt.
H.265 steht kurz vor seiner Ratifizierung, welche noch im Januar diesen Jahres abgeschlossen sein sollte. Diese könnte den Stein ins Rollen bringen, der für weitere Decoder-Chipsätze, Ultra HD Blu-Rays oder Fernseh-Kanäle in 4K-Qualität verantwortlich ist.
„Bitte vergessen Sie nicht, nach dem lesen der Headline, ihre Kinnlade nach oben zu klappen!“ Der 110 Zoll Ultra HD Fernseher-Behemoth von Westinghouse kostet 300.000 $US.
Wenn man nicht gerade ein Ölfeld in Saudi-Arabien sein Eigen nennt, oder einen neuen Bauauftrag für den Berliner Flughafen in der Tasche hat, ist man fast versucht zu sagen „Nein danke, ich verzichte„. Sarkasmus beiseite, dieser Preis ist natürlich für den normalen Kunden unerschwinglich. Egal wie großartig die neue 4K-Auflösung sein mag, dieser Fernseher wird für die meisten nicht mehr als ein Traum bleiben.
Ja wo ist er denn? Das kann man sich schon einmal fragen, wenn man Panasonics Prototypen eines 56 Zoll 4K OLED Fernsehers von der Seite betrachtet. Der Fernseher misst von der Seite gerade einmal 10,8 mm und kann schon einmal übersehen werden.
Dies ist möglich, da das Panel selbst nur eine Dicke von 8,9 mm aufweist. Das Besondere ist das neue Herstellungsverfahren, das Panel wird nämlich gedruckt. Dabei werden OLED Materialien auf das Substrat aufgebracht, welche eine elektrolumineszente Schicht bilden. Dieser Prozess ermöglicht es dem Elektronikhersteller leicht verschiedene Panelgrößen herzustellen.
Einfach nur Wow! Panasonic schließt seine Präsentation mit einem echten Knüller. Das weltweit erste 4K Tablet!
Das Tablet hat eine Displaygröße von 20 Zoll und eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel. Somit ist hat die Pixeldichte 230ppi. Der Bildschirm ist multitouchfähig (10 Finger) und kommt mit einem praktischen Eingabestift. Die Bildqualität ist überwältigend – als hält man ein Foto in den Händen.
Das Tablet hat einen Intel Core i5 3427U Prozessor mit einer Taktung von 1,9 GHz, 4 GB Arbeitsspeicher und einem Nvidia Grafikchip. Auf diesen wurde aber nicht näher eingegangen. Eine flotte 128 GB SSD Festplatte, SD-Kartenslot, USB 2.0 Port, Bluetooth 4.0 und WiFi komplettieren das Tablet.
Und das alles bei gerade einmal 2,4 kg. Ein Meisterleistung der Technik!