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Samsung The Frame: Diashow mit eigenen Fotos plötzlich kostenpflichtig

Zahlen, um eigene Fotos anzusehen? So eine Funktion bietet jetzt Samsungs The Frame. Was steckt hinter dieser eigentümlichen Neuerung?

Als Erklärung: Samsungs Lifestyle-TVs der Reihe The Frame erinnern in ihrem Design gezielt an Bilderrahmen. Dadurch sollen sie sich nahtlos in die Wohnumgebung integrieren. Tatsächlich bringen sie auch mehrere Funktionen mit, damit sie sich wie digitale Bilderrahmen nutzen lassen. Einige sind kostenpflichtig, wie der Zugriff auf bestimmte Kunstwerke bzw. Galerien als Teil eines Kunstmodus-Abos für 4,99 Euro im Monat. Andere sind kostenlos, wie das Anzeigen eigener Bilder – auch als Diashow. Nun ja, zumindest verhielt es sich bisher so.

Samsung The Frame: Eigene Diashows setzen plötzlich ein Abo voraus

Inzwischen haben aber einige Besitzer diverser The-Frame-Modelle feststellen müssen, dass sie plötzlich auch ein kostenpflichtiges Abo abschließen sollen, wenn sie ihre Diashows mit eigenen Bildern über „Meine Fotos“ abrufen wollen. Kostenlos ist nur noch die Anzeige einzelner Bilder im Vollbildmodus möglich. Es lassen sich aber weiterhin eigene Fotos per USB oder über die SmartThings-App auf die TVs transferieren.

Kostenpflichtig eigene Fotos ansehen? Samsung spricht von einem "Fehler".
Kostenpflichtig eigene Fotos ansehen? Samsung spricht von einem „Fehler“.

Auf Nachfrage hat der Kundenservice Betroffenen mitgeteilt, dass die persönlichen Diashows jetzt in der Tat nicht mehr kostenlos sein sollen. Auch sie erfordern demnach das Kunstmodus-Abo zum Preis von 4,99 Euro im Monat. Für das Anschauen eigener Fotos auch noch Geld zahlen? Klar, dass der Ärger da direkt groß gewesen ist. Doch Samsung versucht schon die Wogen zu glätten.

Samsung spricht von einem Fehler

So behauptet Samsung, die Diashow über „Meine Fotos“ sei durch einen Fehler beschränkt worden. Es sei ein Bug, dass der Abruf nicht mehr möglich sei und auf das kostenpflichtige Abo verwiesen werde. Das sei auf ein fehlerhaftes Update der Art-App zurückzuführen. Mit einer weiteren Aktualisierung, die voraussichtlich Anfang August 2025 verteilt werde, wolle man das Ganze rückgängig machen. Dann sollen die persönlichen Diashows wieder kostenlos sein.

Die Pro-Versionen des The Frame 2025 erhalten ihre audiovisuellen Signale drahtlos über die Wireless One Connect Box.
Die Pro-Versionen des The Frame 2025 erhalten ihre audiovisuellen Signale drahtlos über die Wireless One Connect Box.

Nun kann man natürlich spekulieren, ob das Ganze wirklich ein „Fehler“ oder nicht vielmehr ein Test gewesen ist. So ist es kein Geheimnis, dass alle TV-Hersteller mehr Geld mit Abos und Werbung verdienen wollen. Eventuell wollte man bei Samsung also einfach mal die Zahlungsbereitschaft und Frusttoleranz der Besitzer von The Frame austesten?

Verbrauchertäuschung: 10 Jahre alte Festplatten als Neuware verkauft

Bei Amazon sind Festplatten als Neuware verkauft worden, die bereits 10 Jahre auf dem Buckel haben. Leider sind solche Vorfälle wohl keine Ausnahme.

Spannende Sache: Die betroffenen HDDs fanden zuvor offenbar in TV-Aufzeichnungssystemen Verwendung. Das deutet dann auch auf eine besonders hohe Belastung hin. Tatsächlich waren die Festplatten wohl vorher bis auf wenige MByte schon voll beschrieben worden. Verkauft wurden die Speicherlösungen im Rahmen der Amazon TechWeek – allerdings nicht von Amazon selbst, sondern von einem Marketplace-Händler.

Gebraucht- statt Neuware: HDDs stammten teilweise aus dem Jahr 2015

Der Anbieter der Festplatten war der chinesische Händler UnionSine. Letzterer verkaufte sie unter eigener Marke als externe Laufwerke. Dabei wies man auf den Gehäusen Produktionszeiträume zwischen März und April 2025 aus. Die verbauten HDDs von Seagate und Western Digital stammten aber dann teilweise aus den Jahren 2015 und 2017. Entdeckt wurde dieser Umstand von den Datenrettern Attingo, welche die Festplatten eigentlich für Ersatzteile nutzen wollten.

Die als Neuware verkauften HDDs waren teilweise 10 Jahre alt.
Die als Neuware verkauften HDDs waren teilweise 10 Jahre alt. | Bild: Attingo

Attingo stellte fest, dass die SMART-Werte der Festplatten manipuliert worden waren, was ein Versehen ausschließt. Zudem befanden sich auf den HDDs noch Rohdaten. Teilweise war der Speicherplatz deswegen noch bis zu 80 % gefüllt. Einige der Daten ließen sich wieder herstellen. Deswegen konnte man dann anhand der XML-Informationen auch erkennen, dass die Festplatten zuvor für TV-Aufnahmesysteme verwendet worden waren.

Verstöße gegen den Datenschutz

Weil auf den gebrauchten und als neu verkauften Festplatten auch noch Datenreste der Vorbesitzer verblieben, liegen hier vermutlich Verstöße gegen Datenschutzgesetze vor. Aus den Daten konnte Attingo ablesen, dass die HDDs teilweise noch im Mai 2024 im aktiven Gebrauch bei den Vorbesitzern gewesen sind. Am Ende zeigt man sich bei Attingo einigermaßen entgeistert. Solche Vorfälle sei man von eBay und Direktimporten von asiatischen Händlern leider gewohnt, dass dies aber nun auch noch bei einer breit beworbenen Aktion von Amazon dort im Marketplace auftrete, sei nochmals eklatanter.

Die "neuen" Festplattem stammten von Seagate und Western Digital.
Die „neuen“ Festplattem stammten von Seagate und Western Digital. | Bild: Attingo

Bei Amazon werden die betroffenen Festplatten von Union Sine als „UnionSine HD2510“ weiterhin verkauft. Ob dabei weiterhin Gebrauchtware als neu angeboten wird, ist offen. Letzten Endes kann man hier wohl nur empfehlen, lieber zur Neuware namhafter Hersteller zu greifen und lieber direkt bei Anbietern wie Amazon, Cyberport, MediaMarkt und Co. einzukaufen, statt die Marktplätze zu nutzen.

Creative Stage Pro: Soundbar mit Subwoofer und Dolby Audio kostet nur 139,99 Euro

Creative hat mit der Stage Pro eine neue Soundbar vorgestellt. Diese hat ab Werk direkt einen externen Subwoofer im Gepäck.

Obacht jedoch: Trotz des „Pro“ im Namen handelt es sich hier um ein Einstiegsmodell. Deswegen müsst ihr den Subwoofer dann auch bedauerlicherweise per Kabel mit dem Klangriegel an sich verbinden. Auch fehlt diesem 2.1-System eine Wi-Fi- bzw. App-Anbindung. Zudem müsst ihr zusätzlich auf Dolby Atmos und DTS:X verzichten. Immerhin unterstützt die Creative Stage Pro jedoch Dolby Audio (Dolby Digital Plus).

Creative Stage Pro: Geeignet für Schreibtisch und Heimkino

in Kniff ist, dass die Creative Stage Pro sowohl für die Benutzung am Schreibtisch als auch im Wohnzimmer geeignet ist. Denn für den Desktop gibt es einen gesonderten Near-Field-Modus. Im Wohnzimmer könnt ihr dann zum Far-Field-Modus wechseln. Dabei deckt die Soundbar generell einen Frequenzbereich von 30 bis 20.000 Hz ab und kommt auf eine Leistung von maximal 160 Watt. Als Schnittstellen liefert man euch HDMI 2.0 mit ARC, Optical, AUX, USB-Audio und auch Bluetooth 5.3

Die Creative Stage Pro ist für den Schreibtisch und das Wohnzimmer bereit.
Die Creative Stage Pro ist für den Schreibtisch und das Wohnzimmer bereit.

So könnt ihr dann via Bluetooth zum Beispiel mit dem Smartphone kabellos Musik an die Creative Stage Pro reichen. Mit Maßen von 550 (Länge) x 112,1 (Breite) x 80,7 mm (Höhe) passt die Soundbar sicher auf die meisten Fernsehtische. Der kabelgebundene Subwoofer misst wiederum 115 (Länge) x 265 (Breite) x 420 mm (Höhe).

139,99 Euro für die Einstiegs-Soundbar

Creative bietet die neue Soundbar Stage Pro für einen Verkaufspreis von 139,99 Euro an. Wer also zum günstigen Preis seinen Fernsehton aufbessern will, kann ich den Klangriegel ja einmal genauer ansehen. Die offizielle Produktseite inklusive Bestellmöglichkeit findet sich hier. Eventuell sagt dieses Einstiegsmodell ja wegen des beiliegenden Subwoofers oder der Einsatzmöglichkeit an sowohl Smart-TV als auch Desktop-PC dem ein oder anderen Leser zu.

Sky bietet neue Abos mit 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit an

Sky hat neue Abos aus dem Hut gezaubert. Diese laufen über mindestens 24 Monate und locken mit Preisgarantien.

Update (30.07.2025):

Sky bietet weiterhin auch Abonnements mit 12 Monaten Laufzeit an. Zudem hat sich herausgestellt, dass das Gesamtpaket mit allen Inhalten des Pay-TV-Anbieters aktuell, egal ob bei 12 oder 24 Monaten Bindung, denselben Preis von 39,99 Euro trägt.

Originalartikel:

Die neuen Abos von Sky Deutschland starten schon morgen, also ab dem 29. Juli 2025. Im Gegensatz zu den bisherigen Tarifen, die maximal eine Bindung über 12 Monate vorsehen, nutzen sie den gesetzlichen Rahmen voll aus und beinhalten eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Den Kunden will der Pay-TV-Anbieter die langfristige Bindung mit Preisgarantien schmackhaft machen. Ob das zieht, halten wir jedoch für fraglich.

Hier geht es zum kompletten Angebot von SKY Hier geht es zum kompletten Angebot von SKY

Sky Deutschland: Abos werden nach der Mindestlaufzeit sofort teurer

Für Kunden haben die Verträge über 24 Monate je nach Abo durchaus preisliche Vorteile. Beispielsweise lässt sich das komplette Sportangebot von Sky Deutschland auf diese Weise für 29,99 Euro im Monat buchen. Wer sich für ein Jahr bindet, zahlt mit 35 Euro im Monat mehr. Allerdings steigt der Preis im 24-Monate-Abo nach der Laufzeit auf 57,50 Euro im Monat – nach Ende des 12-Monats-Abos sind „nur“ 50 Euro als monatlicher Preis vorgesehen. So will der Pay-TV-Anbieter Kunden natürlich dazu drängen, sich möglichst schnell erneut für einen langfristigen Vertrag zu entscheiden.

RTL Deutschland kauft Sky Deutschland.
RTL Deutschland kauft Sky Deutschland.

In 24 Monaten kann natürlich viel passieren, deswegen sollte man sich genau überlegen, ob man sich so lange an Sky binden möchte. Zumal der Pay-TV-Anbieter und dessen Streaming-Dienst WOW ja von der RTL Gruppe übernommen werden sollen. Da ist schwer vorherzusagen, wie lange es das Angebot von Sky in der heutigen Form überhaupt noch geben wird.

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Sky: So viel kostet das Komplettpaket

Wer Sky mit seinem kompletten Angebot, also Cinema, Bundesliga, Entertainment und Sport, als Gesamtpaket bucht, zahlt bei 24 Monaten Laufzeit vergünstigte 39,99 Euro im Monat – ab dem 24. Monat jedoch 70 Euro. Das 12-Monats-Abo kostet ebenfalls 39,99 Euro im Monat und anschließend ab dem 13. Monat 70 Euro.

Offen ist derzeit noch, ob Sky möglicherweise nach dem 29. Juli 2025 die Abos für 12 Monate streichen und nur noch Verträge mit 24 Monaten Mindestlaufzeit anbieten könnte – oder das zumindest perspektivisch vorhat. Letzten Endes will der angeschlagene Pay-TV-Anbieter seine Kunden ja nicht mehr mit extremen Vergünstigen locken, wie noch in vergangenen Tagen.

Nach Sky wird wohl auch ProSiebenSat.1 übernommen

ProSiebenSat.1 wird wohl durch den italienischen Konzern Media for Europe (MFE) übernommen. Doch der Deal sorgt bereits für reichlich Bedenken.

Denn MFE ist eine Berlusconi-Holding und die italienische Familie wegen zahlreicher Skandale höchst umstritten. Jedenfalls wollte MFE zunächst nur den gesetzlichen Mindestpreis zahlen, hat sein Angebot aber nun aufgebessert. Je Aktie sollen 4,48 Euro ausgezahlt werden – plus 1,3 MFE-Aktien. Das ursprüngliche Angebot war mit 0,4 MFE-Aktien deutlich schlechter. Insgesamt liegt man nun bei 8,62 Euro je Aktie von ProSiebenSat.1, was durchaus als attraktiv gilt. Man liegt damit ca. 22 % über dem Aktienkurs, bei dem ProSiebenSat.1 noch am Freitagabend stand.

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ProSiebenSat.1 bald in italienischen Händen?

Inzwischen sind die Aktien von ProSiebenSat.1 um 10 % gestiegen. Laut Pier Silvio Berlusconi, Geschäftsführer von MFE, habe man das Angebot erhöht, weil man voll davon überzeugt sei, dass eine Übernahme von ProSiebenSat.1 für alle Seiten von Vorteil wäre. So gehe es darum, eine starke europäische Mediengruppe aufzubauen. Bereits jetzt hält die Berlusconi-Holding 30,1 % der Stimmrechte von ProSiebenSat.1. Zuletzt wollte allerdings auch der tschechische Finanzinvestor PPF seine Anteile von 15 auf 29,99 % erhöhen. Allerdings empfand man da bei ProSiebenSat.1 die finanziellen Details offenbar als unangemessen.

ProSiebenSat.1 will das aufgebesserte MFE-Angebot jetzt im Detail prüfen. Öffentlich hat man sich noch nicht festgelegt. Man werde die Verhandlungen fortsetzen und freue sich generell, wenn sich die paneuropäische Zusammenarbeit intensivieren lasse. Möglich ist jetzt im Übrigen natürlich auch, dass PPF aus Tschechien abermals hellhörig wird und vielleicht sein Angebot aufbessert.

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Nach Sky jetzt ProSiebenSat.1?

Kürzlich ist es im Markt für das lineare Fernsehen bereits zu einem Beben gekommen, denn die RTL Gruppe hat die Übernahme des Pay-TV-Senders Sky sowie des Streaming-Dienstes WOW verkündet. Das Abkommen muss aber noch durch die zuständigen Kartellbehörden genehmigt werden. Sollte ProSiebenSat.1 verstärkt unter ausländische Kontrolle geraten, würden sich da erhebliche Veränderungen in der Senderlandschaft abzeichnen.

Amazon Prime Video versteckt jetzt die Videoauflösung

Amazon Prime Video hat euch bisher klar angezeigt, welche Auflösung ein Videostream hat. Inzwischen versteckt man diese Information jedoch.

So konntet ihr in der App für Prime Video, zum Beispiel an den Fire TV Sticks, bislang einsehen, welche Auflösung ein Videostream angelegt hat. Bei SD-Auflösung prangte gar kein Icon im Videoplayer. Konnten 720p verwendet werden, markierte Amazon dies als „HD“. Bei 1080p-Auflösung habt ihr „HD 1080“ als Markierung gesehen. Und haben Inhalt und Internetverbindung mehr hergegeben, dann zeigt der Player euch „UHD“ als Kennzeichnung an.

Amazon entfernt Verweise auf die Streaming-Auflösung

Genau jene transparenten Markierungen hat Amazon nun aber aus seiner App für Prime Video entfernt. Zumindest an Geräten mit Fire TV gibt es jedoch einen Workaround. Öffnet ihr das Menü für Entwickler, das geht z. B. über eine entsprechende Shortcut-App, dann könnt ihr die „Advanced Option“, also die Einstellungen für Fortgeschrittene, aktivieren. Hier könnt ihr dann auch einen Shortcut für diese Entwickler-Ansicht auf einen Button auf der Fernbedienung legen.

Eingeblendetes Entwickler-Menü mit Angaben zur Auflösung am Fire TV.
Eingeblendetes Entwickler-Menü mit Angaben zur Auflösung am Fire TV. Bild: AFTVnews

Anschließend könnt ihr das Entwickler-Menü leicht bei der Wiedergabe aufrufen oder ausblenden und so einsehen, welche Auflösung euer Videostream gerade hat. Dieser Weg ist aber natürlich deutlich komplizierter, als einfach im Player direkt die Angaben zur Auflösung zu sehen. Zudem das eben nur auf diese Weise an Amazons hauseigenen Fire TV funktioniert.

Auch andere Streaming-Anbieter verbergen die Auflösung

Zugutehalten muss man Amazon, dass auch andere Streaming-Dienste wie Disney+, Netflix, Paramount+ und Co. die aktuelle Videoauflösung nicht in ihren Playern beim Streamen anzeigen. Da war Prime Video bisher also eigentlich ein Vorbild. Doch statt, dass andere Dienste nachziehen, streicht Amazon nun diese Funktion.

Letzten Endes ist es schade, dass Amazon die Komfortfunktion entfernt hat. Auf einen Blick konnte man dadurch zuvor erkennen, ob man gerade die maximale Auflösung ausschöpft.

LG OLED 2025: Über diese „geheime“ Funktion spricht nicht einmal der Hersteller

LG hat seinen Smart-TVs des Jahres 2025, auch den OLEDs, eine neue Audio-Funktion spendiert. Komischerweise bewirbt man jene allerdings nicht.

Das ist reichlich verwunderlich, denn üblicherweise heben die TV-Hersteller jede noch so kleine Neuerung ausgiebig hervor, als wäre sie ein regelrechtes Wunder der Menschheitsgeschichte. In diesem Fall jedoch schweigt LG und nennt die Funktion nicht einmal auf seiner Produktseite! Doch worum geht es eigentlich? Die neuen OLED-TVs des Unternehmens, wie die LG OLED B5, C5 und G5, auch weitere Smart-TVs der Südkoreaner, beherrschen Bluetooth Auracast Audio.

Das kann Auracast

Diese Funktion ist noch relativ wenig verbreitet und wurde vor einigen Jahren als Teil von Bluetooth 5.2 eingeführt. Viele Smart-TVs von Samsung beherrschen sie bereits seit 2023, doch auch dieser Hersteller bewirbt die Funktion ironischerweise so gar nicht. Generell ist Auracast ein Feature, dass es mit kompatiblen Geräten erlaubt, mehrere Bluetooth-Wiedergabegeräte gleichzeitig mit nur einem Zuspieler zu verbinden.

Bluetooth Auracast sorgt für One-to-Many-Verbindungen.
Bluetooth Auracast sorgt für One-to-Many-Verbindungen.

Beispielsweise könntet ihr so abends bei einem Filmabend, wenn ihr die Nachbarn nicht aus dem Bett reißen, aber dennoch in einer Gruppe einen Streifen genießen wollt, mehrere Kopfhörer oder sogar Hörgeräte parallel mit dem Smart-TV verbinden. Aktuell funktioniert das zwar noch nicht, aber man könnte sogar noch weiter gehen. Denn beispielsweise könnten unterschiedliche Zuhörer sogar verschiedene Audiospuren wählen. Der eine könnte sich den Film im Originalton zu Gemüte führen, der andere gleichzeitig mit deutschsprachiger Synchronisation. Auracast ist da also wirklich vielseitig.

Warum verschweigt LG Auracast Audio?

Alles in allem verwundert also, dass LG die Einführung von Bluetooth Auracast Audio an seinen Smart-TVs des Jahres 2025 so unter den Teppich kehrt. Dabei lassen sich sogar verschiedene Qualitätsoptionen wählen – etwa 16, 24 oder 48 kHz. Aber wer weiß, vielleicht hat LG dafür ja noch weitere Pläne.

Als Konkurrenz zu Bluetooth Auracast fungiert gewissermaßen auch das proprietäre Dolby Atmos FlexConnect. Auch das steckt derzeit jedoch noch in einer Nische fest.

LG Swing 32U889SA-W: Smarter 4K-Monitor mit dem besonderen Dreh startet in Deutschland

LG bringt mit dem Swing 32U889SA-W einen smarten 4K-Monitor der besonderen Art auf den Markt. Denn der Bildschirm ist besonders flexibel aufstellbar.

Dabei kommt der LG Swing 32U889SA-W zudem im Bedarfsfall ganz ohne externe Zuspieler aus. Denn hier dient webOS als Betriebssystem, das man ja auch von den Smart-TVs des Herstellers kennt. Daher lassen sich dann auch zahlreiche Streaming-Apps für beispielsweise Prime Video, Disney+ oder auch Netflix direkt auf den Monitor herunterladen.

Der LG Swing 32U889SA-W bietet einen rollbaren Standfuß

Die eigentliche Besonderheit des LG Swing 32U889SA-W ist aber sein rollbarer Standfuß. Der erlaubt letzten Endes eine besonders flexible Aufstellung. Zumal auch Touchscreen-Funktionalität an Bord ist. Für einen Filmabend im Bett rollt ihr den Monitor also bei Bedarf genau so heran, wie ihr ihn am Schreibtisch zum Arbeiten verwenden könnt. Obendrein kann der Screen in Höhe und Winkel verstellt werden.

Der LG Swing kann etwa auch als digitaler Notenständer dienen.
Der LG Swing kann etwa auch als digitaler Notenständer dienen.

Aus technischer Sicht steht der LG Swing für ein Touch-Display mit 32 Zoll Diagonale, einem LCD-Panel (IPS) sowie einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel (4K Ultra HD). Zu den Schnittstellen zählen neben Wi-Fi unter anderem auch HDMI und USB-C. Über letzteres können externe Geräte auch mit 65 Watt Strom versorgt werden. Die Nutzung ist auch, das Bild oben zeigt es ja gut, auch im um 90° gedrehten Pivot-Modus möglich.

Das kostet der neue LG Swing

LG hatte den smarten Monitor Swing LG 32U889SA-W bereits auf der CES 2025 im Januar präsentiert und dann im Juni 2025 für den deutschen Markt bestätigt. Doch jetzt gibt es endlich konkrete Angaben zum Launch. So kann der Screen ab dem 4. August 2025 über den Onlineshop des Herstellers vorbestellt werden. Wer das bis 17. August 2025 tut, erhält als Boni zum einen einen Gutschein im Wert von 100 Euro sowie zum anderen den LG xboom Grab, einen Bluetooth-Speaker, als Dreingabe.

Wer Interesse hat, finden den LG Swing dann ab Mitte August 2025 auch überall im Handel. Der Preis für den smarten Monitor beträgt 999 Euro.

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Monitor Audio Bronze 7G: Heimkino-Lautsprecher der Sorte „gut & günstig“

 Monitor Audio ist für Lautsprecher bekannt, die hohe Qualität zum verträglichen Preis bieten sollen. Diesen Balanceakt versucht man auch mit der Einstiegsreihe Bronze 7G.

Der Zusatz „7G“ spielt hier darauf an, dass es sich eben um die siebte Generation der Bronze-Serie handelt. Die steht seit jeher beim britischen Audioexperten für den Einstieg in den HiFi-Bereich. Tatsächlich sind die Lautsprecher aber vor allem für das Heimkino geeignet. Da bietet man nämlich einen neuen Center, Rear-Lautsprecher, zwei Stand-Lautsprecher und auch einen Wand-Speaker an. Dazu kommt ein dedizierter Upfiring-Speaker. Preislich geht es bereits ab 349 Euro los.

Monitor Audio Bronze 7G: Das sind die neuen Modelle

Das hochwertigste Modell der Lautsprecherreihe sind die Standboxen Bronze 300 7G. Es folgen die Surround-Lautsprecher Bronze 50 7G, die sich als Rears eigenen. Dazu gesellt sich der Center Bronze Centre 7G. Dann hätten wir da noch besagten Wandlautsprecher Bronze On-Wall 7G. Dann gibt es aber eben noch den Upfiring-Aufsatz Bronze AMS 7G, der dann für Dolby Atmos und DTS:X herhalten kann. Vergünstigt gibt es daher auch direkt ein Set mit den passenden Komponenten und Lautsprecher-Paaren, das Bronze 300 7.1.2 Dolby AV-System.

Hier sieht man den Standlautsprecher Monitor Audio Bronze 300 7G.
Hier sieht man den Standlautsprecher Monitor Audio Bronze 300 7G.

Monitor Audio verwendet auch im Einstiegsbereich seine Single-Bolt-Through-Verschraubung. Diese erfüllt den Zweck, dass außen am Gehäuse keine Schrauben zu sehen sind. Denn die einzelnen Treiber werden über eine Gewindestange an der Rückseite des Gehäuses befestigt. Dies bietet den zusätzlichen Mehrwert, dass es Schwingungen reduziert.

Sparkurs bei den Materialien der Gehäuse

Allerdings kocht auch Monitor Audio nur mit Wasser und spart daher bei den Materialien der Gehäuse. So bestehen diese aus Vinyl bzw. Echtholzfurnier, aber keinem MDF- oder gar Massivholz. War die Farben betrifft, so haben potenzielle Käufer die Wahl aus den Varianten Weiß, Schwarz und Nussbaum. Im Inneren verwendet Monitor Audio abermals die Technik C-CAM (Ceramic-Coated Aluminium Magnesium). Zudem hat man die Schwingspulen der Tief- und Mitteltöner vergrößert – von 25 auf 28,5 mm. Das soll für einen besseren Klang bei hohen Lautstärken sorgen.

Der Surround-Lautsprecher Bronze 50 7G.
Der Surround-Lautsprecher Bronze 50 7G.

Weitere Verbesserungen betreffen etwa die Einlassung der Hochtöner in einen „Uniform Dispersion Waveguide“. Laut Monitor Audio reduziere dies das Klirren. Aufgefallen ist euch aber sicherlich: Ein Subwoofer ist nicht Teil der Reihe Bronze 7G. Da empfiehlt Monitor Audio bei Bedarf den Kauf eines Modells der Modellreihe Vestra.

Das kosten die Monitor Audio Bronze 7G:

  • Bronze 300 7G: 1.248 Euro (pro Paar)
  • Bronze 50 7G: 598 Euro (pro Paar)
  • Bronze Centre 7G: 498 Euro (pro Speaker)
  • Bronze On-Wall 7G: 349 Euro (pro Speaker)
  • Bronze AMS 7G: 578 Euro (pro Paar)