LG bzw. konkreter gefasst dessen Tochter LG Display arbeitet an neuen OLED-Technologien. Mit fünf Schichten will man Helligkeit und Langlebigkeit steigern.
Neu sind solche 5-Stack-Panels grundlegend allerdings nicht: Samsung bzw. Samsung Display setzt sie bereits für seine QD-OLED-Panels ein. LG Display arbeitet aktuell aber noch mit einem 4-Stack-Aufbau für seine RGB-Tandem-Panels. Man hat sogar im Einstiegsbereich zuletzt auf zwei Schichten abgespeckt, um die Kosten zu senken. Mit einem neuen Penta-Tandem-Panel würde man nun wieder in die Oberklasse vordringen.
LG Display: Penta-Tandem zunächst noch nicht für Smart-TVs
Im ersten Schritt will LG Display seine 5-Stack-Displays aber offenbar nicht für Fernsehgeräte einsetzen, sondern für iMacs von Apple. Das käme uns bekannt vor: Auch die aktuellen RGB-Tandem-Panels mit vier Schichten kamen noch vor Fernsehgeräten in Apple-Produkten zum Einsatz – damals neuen Varianten des iPad Pro. Hier würde sich im Grunde also nur die Geschichte wiederholen.
Die Tandem OLED grenzt LG Display inzwischen von den Tandem WOLED ab.
LG Display will für die neuen OLED-Panels drei blaue Layer plus jeweils einen roten und einen grünen einsetzen. Allerdings ist noch unklar, ab wann Apple die neuen Displays adoptieren könnte und wann sie im nächsten Schritt eventuell in Fernsehgeräten landen. Durch die Erhöhung der blauen Schichten von zwei auf drei werden sie gleichmäßiger belastet und sowohl Helligkeit als auch Lebensdauer sollen sich erhöhen. Das spielt vor allem für Monitore eine Rolle, die sehr viele statische Bildelemente anzeigen müssen und daher ein höheres Burn-in-Risiko haben.
Penta-Tandem treibt die Kosten in die Höhe
Ein Nachteil der Penta-Tandem-Technologie: Die Herstellungskosten steigen. Denn es wird mehr organisches Material benötigt und auch der Beschichtungsprozess wird natürlich komplexer. LG Display hat sich zunächst darauf eingelassen, um Apple zufriedenzustellen. Aber die Erkenntnisse daraus wird man sicherlich auch weiteren Partnern später gerne zugutekommen lassen – inklusive des Mutterkonzerns.
Bis wir Penta-Tandem-Panels von LG Display zu Gesicht bekommen werden, dürfte es aber noch etwas dauern. Vor 2028 wird die Entwicklung passender OLED-Panels wohl nicht abgeschlossen sein. Die ersten Produkte sollen nicht vor 2029 auf den Markt kommen.
Auf der IFA 2026 wird wohl die neue Philips Hue Play Sync Box Lite vorgestellt. Schon jetzt verrät ein britischer Händler versehentlich viele Details.
Als Erinnerung: Mit den kleinen Kisten ist es möglich, am Smart-TV eine Art Ambilight-Alternative aufzubauen. Ihr schließt an die Box einen HDMI-Zuspieler an. Das Signal wird an den Fernseher oder Beamer durchgeschleust, aber die Farbinformationen abgegriffen. Diese können nun mit eurer Hue-Beleuchtung synchronisiert werden – z. B. auch einem Lightstrip an der Rückseite des TVs. Genau das soll auch die kommende Philips Hue Play Sync Box Lite ermöglichen.
Das kann die Philips Hue Play Sync Box Lite
Doch die Philips Hue Play Sync Box Lite, auf der Verpackung auch als Hue Play Sync Box 4K ausgewiesen, hat deutliche, technische Nachteile gegenüber der vollwertigen 8K-Version. Letztere unterstützt nämlich nicht nur 4K bei 120 Hz, sondern auch das Durchschleifen eines 8K-Videosignals. Auf beides muss die neue Lite-Variante bedauerlicherweise verzichten. Sie bewältigt nur 60 Hz. Damit ähnelt sie technisch der ersten HDMI-Box von Wiz.
Die neue Box wird auch als Philips Hue HDMI Sync Box 4K bezeichnet.
Letztere Marke gehört auch zu Signify und wurde erst kürzlich zu Philips Smart Lighting Connected by Wiz umgetauft. Auch wurde hier mittlerweile eine 8K-Box ins Angebot aufgenommen. Damit kann die neue Philips Hue Play Sync Box Lite nicht mithalten. Sie bietet im Übrigen auch nur einen HDMI-Anschluss. Potenzielle Käufer müssen sich also einen Splitter bzw. Switch anschaffen oder hart entscheiden, welchen Zuspieler sie mit der kleinen Koste verbinden wollen, um die Beleuchtung mit dem Bild zu synchronisieren.
Der Preis gibt den Ausschlag
Auch wenn die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K somit technisch überlegen bleibt, sie unterstützt volle vier Eingänge mit HDMI 2.1, hat die neue Hue Play Sync Box 4K bzw. Lite ihre Daseinsberechtigung. Denn sie soll weniger als die Hälfte kosten – laut einem britischen Online-Shop rund 129 Euro. Da wird sich sicher mancher Anwender denken, dass auch die Lite-Version für seine Zwecke bereits ausreicht.
Die neue Hue Play Box synchronisiert das TV-Bild mit der smarten Beleuchtung.
Nun heißt es im Grunde nur noch, auf die offizielle Ankündigung der Philips Hue Play Sync Box Lite im Rahmen der IFA 2026 zu warten. Dann dürfte der Hersteller Signify endgültig alle Details ausplaudern.
MediaMarkt hat aktuell gleich elf Samsung-Fernseher deutlich reduziert – und für myMediaMarkt-Kunden geht es preislich noch einmal weiter nach unten. Wer sich mit seinem Kundenkonto einloggt, kann bei allen Aktionsgeräten zusätzlich 10 Prozent Rabatt freischalten.
Dadurch gibt es beispielsweise einen aktuellen Samsung OLED-TV bereits ab 845,10 Euro, einen 65-Zoll-Fernseher für nur 449,10 Euro und selbst ein 98-Zoll-Modell fällt auf gerade einmal 1.259,10 Euro. Die Auswahl reicht vom günstigen Einsteiger-TV bis zum 100 Zoll großen Mini-LED-Modell. Insgesamt elf Fernseher gehören zur Aktion und bei allen wird der zusätzliche myMediaMarkt-Rabatt direkt ausgewiesen.
Samsung S90F: OLED-Tipp für hohe Bildqualität und Gaming
Den Samsung Testsieger-OLED-TV S90H gibt es jetzt zum neuen Bestpreis bereits unter 1.000 Euro! Deutlich günstiger als der Nachfolger.
Wer bei der Aktion vor allem auf Bildqualität schaut, landet ziemlich schnell beim Samsung S90F. MediaMarkt hat gleich vier Bildschirmgrößen in die Rabattaktion aufgenommen: 48, 55, 65 und 77 Zoll.
Der große Unterschied zu den günstigeren LCD-Modellen ist natürlich die OLED-Technologie. Die einzelnen Pixel erzeugen ihr Licht selbst und können bei dunklen Bildbereichen komplett abgeschaltet werden. Schwarz ist damit tatsächlich schwarz und entsprechend hoch fällt auch der Kontrast aus. Gerade bei Filmen und Serien in einem abgedunkelten Raum macht sich das bemerkbar. Gleichzeitig ist der S90F aber auch einer der interessantesten Fernseher der gesamten Aktion für Gamer. Die Geräte arbeiten mit einem nativen 100-Hz-Panel und unterstützen über Motion Xcelerator bis zu 144 Hz. Dazu kommen VRR, ALLM und 4K-Gaming mit hohen Bildwiederholraten. Auch AMD FreeSync wird unterstützt. Wer also Filme schaut und danach die Konsole anschmeißt, muss hier eigentlich kaum einen Kompromiss machen.
Die Preise sind nach dem zusätzlichen myMediaMarkt-Rabatt besonders interessant:
MediaMarkt zeigt den jeweiligen Rabatt direkt beim Produkt an, sobald man mit seinem myMediaMarkt-Konto eingeloggt ist. Beim 55-Zöller werden beispielsweise weitere 99,90 Euro abgezogen, beim 77-Zöller sind es sogar 179,90 Euro.
Unser Tipp: Wer Filme und Serien in hoher Qualität schaut, gleichzeitig aber auch eine PlayStation 5, Xbox Series X oder einen Gaming-PC anschließen möchte, dürfte mit dem S90F innerhalb dieser Aktion am besten bedient sein. Besonders der 55-Zöller für weniger als 900 Euro ist auffällig günstig. Aber auch 1.619,10 Euro für 77 Zoll sind für einen solchen OLED-TV inzwischen ein Preis, bei dem man genauer hinschauen kann.
Samsung-TVs von 75 bis 100 Zoll: Welcher XXL-TV lohnt sich?
Diese Aktions-Fernseher von Samsung locken mit XXL-Displaydiagonalen zwischen 75 und 100 Zoll. Da kommt Heimkino-Feeling auf
Ein zweiter großer Schwerpunkt der Aktion sind die XXL-Fernseher. Und mit XXL ist in diesem Fall auch wirklich XXL gemeint, denn neben einem 75-Zöller stehen gleich mehrere Geräte mit 98 beziehungsweise 100 Zoll zur Auswahl. Gerade hier sollte man aber nicht nur auf die Bildschirmdiagonale und den Preis schauen. Zwischen einem günstigen DU9079 und einem QN80F liegt technisch einiges, obwohl auf den ersten Blick beide einfach nur verdammt große Fernseher sind.
Modell
Größe
Display-Technik
Bildrate
Preis mit 10% Rabatt
Samsung Q7F
75 Zoll
QLED / LED
50 Hz
629,10 Euro
Samsung DU9079
98 Zoll
Crystal UHD / Edge LED
100 Hz / bis 120 Hz
1.259,10 Euro
Samsung Q7F
98 Zoll
QLED / Quantum Dot
120 Hz
1.699,20 Euro
Samsung QN80F
100 Zoll
Neo QLED / Mini LED
100 Hz / bis 144 Hz
2.499,30 Euro
75 Zoll Q7F für 629 Euro: Günstig, farbstark – aber nur 50 Hz
Der 75 Zoll große Samsung Q7F ist mit einem normalen Verkaufspreis von 699 Euro bereits ziemlich günstig. Nach Anmeldung bei myMediaMarkt werden weitere 69,90 Euro abgezogen, womit effektiv nur noch 629,10 Euro übrig bleiben. Gegenüber den einfacheren Crystal-UHD-Modellen hat der Q7F einen wichtigen Vorteil: Er setzt auf Quantum Dots. Dadurch kann der Fernseher einen größeren Farbraum darstellen, was gerade bei entsprechend gemasterten Filmen, Serien oder Spielen durchaus sichtbar wird. Ganz ohne Abstriche kommt so ein Preis aber nicht zustande. Der 75-Zöller besitzt lediglich ein 50-Hz-Panel. Für Streaming, Filme und klassisches Fernsehen muss das kein großes Problem sein, bei schnellen Sportübertragungen sieht die Sache schon etwas anders aus. Und wer seine PlayStation 5 oder Xbox Series X gezielt mit 120 Bildern pro Sekunde nutzen möchte, für den ist dieses Modell schlicht nicht die passende Wahl.
98 Zoll DU9079 für 1.259 Euro: Maximale Bildfläche fürs Geld
Wer für möglichst wenig Geld einen wirklich gigantischen Fernseher sucht, sollte sich den Samsung DU9079 ansehen. Mit 98 Zoll beziehungsweise rund 2,5 Metern Bilddiagonale ist das schon eine Hausnummer und aus einem normalen TV-Abend wird bei entsprechendem Sitzabstand ziemlich schnell Heimkino. MediaMarkt verlangt 1.399 Euro. Nach dem Login lassen sich weitere 139,90 Euro Rabatt freischalten, wodurch der Endpreis auf nur noch 1.259,10 Euro fällt. Vor einigen Jahren waren Fernseher in dieser Größenordnung noch etwas, das man eher auf Messen gesehen hat als im Wohnzimmer. Mittlerweile sind sie tatsächlich in Preisregionen angekommen, in denen ein 98-Zöller mit kleineren Premium-TVs konkurriert.
Gespart wird beim DU9079 vor allem bei der Display-Technik. Statt Quantum Dots oder Mini LEDs gibt es klassisches Crystal UHD mit einer vergleichsweise einfachen LED-Hintergrundbeleuchtung. Konkret arbeitet der Fernseher mit Edge LED und besitzt damit keine aufwendige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, bei der zahlreiche Bereiche des Bildes separat gedimmt werden können. Beim Schwarzwert und insbesondere bei anspruchsvollen HDR-Szenen muss man deshalb Abstriche gegenüber einem Neo-QLED-Modell machen. Bei der Bewegungsschärfe sieht es dagegen besser aus, als man es bei diesem Preis vielleicht erwartet. Samsung gibt ein 100-Hz-Panel an und unterstützt Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz in 4K. Auch VRR-Gaming bis 120 Hz ist möglich.
Der DU9079 ist also nicht einfach nur ein riesiger Einsteiger-TV, bei dem Samsung an jeder Stelle gespart hat. Das 100-Hz-Panel ist für diese Preisklasse durchaus interessant. Die größten Kompromisse liegen eher bei Farbdarstellung, HDR und Hintergrundbeleuchtung. Wer 98 Zoll möchte und nicht mehrere Tausend Euro dafür ausgeben will, bekommt hier schlicht enorm viel Bildschirm.
Eine Stufe darüber steht der 98 Zoll große Samsung Q7F. Er kostet aktuell 1.888 Euro, durch die zusätzlichen 188,80 Euro myMediaMarkt-Rabatt sinkt der Preis auf 1.699,20 Euro. Damit muss man rund 440 Euro mehr hinlegen als für den DU9079. Das ist kein kleiner Aufpreis und genau deshalb lohnt es sich zu schauen, was der Q7F überhaupt anders macht.
Der wichtigste Punkt ist die QLED-Technologie mit Quantum Dots. Dadurch kann der Fernseher Farben umfangreicher darstellen als der einfachere Crystal-UHD-TV. Hinzu kommen eine aufwendigere Bildverarbeitung und ein besseres Upscaling von niedriger aufgelöstem Material. Gerade auf einem Bildschirm mit fast 2,5 Metern Diagonale fällt es schneller auf, wenn das zugespielte Material nicht besonders gut aussieht. Der zweite wichtige Unterschied betrifft die Bildwiederholrate. Denn der 98-Zoll-Q7F ist technisch nicht einfach nur ein größer gebauter 75-Zoll-Q7F: Während die kleinere Variante aus der Aktion nur 50 Hz bietet, besitzt der 98-Zöller ein 120-Hz-Panel und ist damit für Sport und Gaming deutlich besser aufgestellt.
Wer ohnehin 98 Zoll möchte, muss sich deshalb eigentlich vor allem fragen, ob ihm bessere Farben, eine bessere Signalaufbereitung und 120 Hz den Aufpreis gegenüber dem DU9079 wert sind. Für normales Fernsehen wird das nicht jeder brauchen. Wer aber viel Sport schaut, spielt und auch bei Filmen etwas mehr aus dem riesigen Panel herausholen möchte, für den sieht der Q7F schon interessanter aus.
Der Sprung zum Samsung QN80F fällt noch einmal größer aus. Das 100-Zoll-Modell kostet bei MediaMarkt aktuell 2.777 Euro und landet nach dem zusätzlichen Rabatt bei 2.499,30 Euro. Das sind ziemlich genau 1.240 Euro mehr als beim DU9079. Nur für zwei zusätzliche Zoll wäre das natürlich Unsinn, aber die eigentliche Veränderung steckt hier ohnehin hinter dem Panel.
Der QN80F gehört zur Neo-QLED-Serie und arbeitet mit Quantum-Mini-LEDs. Die deutlich kleineren LEDs der Hintergrundbeleuchtung können wesentlich gezielter angesteuert werden als bei einer einfachen Edge-LED-Lösung. Das hilft vor allem beim Kontrast und bei HDR. Helle Objekte können stärker herausstechen, während dunkle Bildbereiche gleichzeitig weiter heruntergeregelt werden. An einen OLED mit seinem pixelgenauen Schwarz kommt auch diese Technik nicht komplett heran, aber gegenüber dem DU9079 ist das Backlight schon eine ganz andere Liga. Auf 100 Zoll dürfte dieser Unterschied auch nicht gerade kleiner werden.
Bei der Bildwiederholrate legt das Modell ebenfalls noch einmal etwas drauf. Das Panel arbeitet nativ mit 100 Hz und unterstützt bis zu 144 Hz. Damit ist der QN80F besonders für Spieler interessant, die einen entsprechend leistungsfähigen PC anschließen möchten. Bei einer Konsole reichen ohnehin 120 Hz. Der höhere Preis steckt deshalb nicht einfach nur in der zusätzlichen Diagonale, sondern vor allem in der besseren Hintergrundbeleuchtung, der stärkeren HDR-Darstellung und den höheren möglichen Bildraten.
Damit lässt sich die Abstufung der drei XXL-Geräte eigentlich ganz gut nachvollziehen. Der DU9079 ist für Käufer gedacht, die hauptsächlich 98 Zoll möglichst günstig bekommen möchten. Der Q7F legt bei Farben, Verarbeitung des Bildsignals und 120 Hz nach. Und beim QN80F bezahlt man dann deutlich mehr, bekommt mit Mini LED aber auch die sichtbar aufwendigere Bildtechnik und bis zu 144 Hz.
The Frame Pro: Wenn der Fernseher Teil der Einrichtung werden soll
Wird im Gallery-Modus zum Kunstobjekt: „The Frame Pro“ 4K TV von Samsung.
Nicht jeder möchte sich eine große schwarze Fläche an die Wohnzimmerwand hängen. Genau für solche Fälle gibt es Samsungs The Frame Pro. MediaMarkt verkauft den 65-Zöller aktuell für 1.199 Euro. Eingeloggte myMediaMarkt-Kunden können weitere 119,90 Euro Rabatt freischalten und zahlen damit effektiv 1.079,10 Euro. Damit ist das Modell natürlich noch immer teurer als ein einfacher 65-Zoll-Fernseher. Nur kauft man The Frame eben auch nicht ausschließlich wegen des Fernsehbildes.
Wenn gerade kein Film oder Fernsehprogramm läuft, kann The Frame im Art Mode Kunstwerke oder eigene Bilder anzeigen. Austauschbare Rahmen und das matte Display helfen dabei, dass das Gerät an der Wand eher wie ein großes gerahmtes Bild wirkt. Gerade in Wohnzimmern, in denen der Fernseher sehr prominent hängt, kann das durchaus einen Unterschied machen. Statt einer schwarzen Fläche hat man dann eben ein Motiv an der Wand. Man muss dieses Konzept mögen, aber genau dafür ist das Modell gedacht.
Beim Pro-Modell muss man inzwischen auch nicht mehr auf anspruchsvollere Fernsehtechnik verzichten. The Frame Pro setzt auf Neo QLED, besitzt ein 100-Hz-Panel und unterstützt Bildwiederholraten bis zu 144 Hz. Dazu kommt die Wireless One Connect Box. HDMI-Geräte werden an die externe Box angeschlossen und die Bild- und Tonsignale anschließend drahtlos zum Fernseher übertragen. Gerade bei einer Wandmontage ist das praktisch, weil Receiver, Spielekonsole oder Streaming-Hardware nicht direkt neben dem Fernseher stehen müssen. Ganz ohne Kabel geht es natürlich trotzdem nicht, Strom braucht der Fernseher weiterhin.
Damit bleibt The Frame Pro ein ziemlich spezielles Gerät. Wer einfach nur möglichst viel Bild fürs Geld möchte, wird bei einem anderen Samsung-Modell günstiger wegkommen. Wer aber großen Wert darauf legt, wie der Fernseher ausgeschaltet im Raum wirkt, bekommt hier etwas, das die normalen Modelle so schlicht nicht bieten.
Die Samsung Crystal UHD-Fernseher sind absolute Preis-Leistungs-Tipps!
Wer keine OLED-, Mini-LED- oder 120-Hz-Technik benötigt und schlicht einen möglichst großen Fernseher zu einem guten Preis sucht, findet innerhalb der Aktion noch den Samsung U8079F. Zwei Größen sind dabei, 65 und 75 Zoll. Und gerade beim 65-Zöller wird ziemlich deutlich, wie günstig große 4K-Fernseher mittlerweile sein können.
Auch hier zeigt MediaMarkt die zusätzlichen Rabatte von 49,90 beziehungsweise 64,90 Euro nach dem Login an. Der U8079F bildet einen klassischen Einstieg in Samsungs 4K-Angebot. Er nutzt ein Crystal-UHD-LCD, Samsungs Crystal-Prozessor und Tizen inklusive der üblichen Streaming-Apps und Smart-TV-Funktionen. Wer Netflix, Prime Video, Disney+, YouTube und normales Fernsehen schaut, findet damit im Grunde erst einmal alles vor, was man von einem aktuellen Smart-TV erwartet.
Bei der eigentlichen Bildtechnik muss man gegenüber den teureren Geräten aber Abstriche machen. Der Fernseher arbeitet mit 50 Hz; Quantum Dots, Mini LED und 120-Hz-Gaming gehören nicht zur Ausstattung. Wer sehr viel Sport schaut oder mit einer aktuellen Konsole gezielt 120 Hz nutzen möchte, ist deshalb bei einem anderen Modell besser aufgehoben. Auch bei HDR darf man bei einem Gerät dieser Preisklasse keine Wunder erwarten. Dafür kostet der Fernseher eben auch entsprechend wenig.
65 Zoll für 449,10 Euro sind für einen aktuellen Samsung 4K-TV schon ausgesprochen günstig. Selbst der 75-Zöller bleibt mit 584,10 Euro noch deutlich unter der Marke von 600 Euro. Wer keinen High-End-Anspruch hat, aber möglichst viel Bildschirmfläche für sein Geld möchte, sollte die beiden Modelle deshalb nicht einfach übergehen. Gerade für klassisches Fernsehen, Streaming und den Einsatz im helleren Wohnzimmer kann so ein günstiger LCD-TV völlig ausreichen.
Apple TV hat seine Neuheiten für den September und Oktober 2026 zusammengefasst. Unter anderem gibt es mit „Mayday“ eine neue Actionkomödie mit Ryan Reynolds.
Wie auch in den vergangenen Monaten, so nimmt Apple TV nur eine Handvoll Highlights im September bzw. Oktober 2026 in sein Programm auf. Das Motto der Streaming-Plattform lautet ja auch „Qualität vor Quantität“. Wobei es natürlich jeweils komplett Ansichtssache ist, ob Apple diesen selbst in der Theorie gesetzten Anspruch praktisch auch erfüllen kann – oder ob es nicht vielmehr eine ausgefuchste Ausrede für einen Mangel an neuem Content ist. Das zu beurteilen, wollen wir euch überlassen.
Apple TV schickt „Mayday“ mit Ryan Reynolds ins Rennen
Ein hochkarätiger Titel könne die Actionkomödie „Mayday“ mit Ryan Reynolds sein. Sie startet am 4. September 2026 beim Streaming-Dienst aus Cupertino. Reynolds spielt hier einen Piloten der US-Streitkräfte, der in den Zeiten des Kalten Krieges ausgerechnet in Russland strandet. Zu seinem Glück gerät er zwar an einen Ex-KGB-Agenten, doch dieser hat eine besondere Vorliebe für nordamerikanische Popkultur. So entwickelt sich ein eher ungewöhnliches Team-up.
Zudem geht es aber auch mit der Thriller-Serie „Slow Horses“ mit Gary Oldman in der Hauptrolle weiter. Die sechste Staffel soll Fans bei Laune halten. Es wird neue Episoden im wöchentlichen Rhythmus geben. Zudem startet die Mini-Serie „Brothers“ in der die beiden Hollywood-Schauspieler Matthew McConaughey und Woody Harrelson übertriebene Versionen ihrer selbst – die möglicherweise Brüder sein könnten.
Lohnt sich Apple TV?
Während Apple TV früher aufgrund der hervorragenden technischen Qualität und des vergleichsweise niedrigen Preises einen Freifahrtschein erhalten konnte, muss man sich 2026 den Streaming-Dienst etwas kritischer ansehen. Denn inzwischen liegen die monatlichen Kosten für ein Abonnement auch bei 9,99 Euro im Monat. Schaut also einfach mal unten in die Liste, ob das Gebotene im September 2026 bzw. Oktober 2026 ausreicht, um der Plattform treu zu bleiben.
Wir wünschen so oder so viel Spaß beim Streaming im September bzw. Oktober 2026 mit Apple TV! Sollten die Neuheiten nicht unbedingt euren Geschmack treffen, dann gibt es ja ohnehin ausreichend Alternativen. Beispielsweise hat auch Sky kürzlich seine Neuzugänge für den September 2026 bestätigt.
Christopher Nolans „Die Odyssee“ bekommt seinen Heimkino-Start: Universal veröffentlicht das knapp dreistündige Epos am 17. November 2026 in den USA auf 4K UHD Blu-ray. Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Veröffentlichung selbst. Nolan hält erneut an einem langen Kinofenster fest und lässt Disc-Käufer gegenüber dem digitalen Verkauf nicht warten.
Christopher Nolans „Die Odyssee“ (OT: „The Odyssey“) läuft erst seit dem 17. Juli 2026 im Kino, doch inzwischen steht auch der Termin für den Heimkino-Relese fest. Wie Variety berichtet, veröffentlicht Universal den Film am 17. November 2026 in den USA auf 4K Ultra HD Blu-ray und Blu-ray. Am selben Tag startet auch die digitale Kauf- und Leihversion. Damit bestätigt sich zugleich ein Termin, der zuvor lediglich durch erste Händlerlistings angedeutet worden war. Neben einer regulären 4K-Ausgabe ist auch ein 4K-Steelbook gelistet. Nach aktuellem Stand enthalten die US-Veröffentlichungen jeweils die UHD Blu-ray, eine normale Blu-ray sowie eine digitale Version des Films. Letztere dürfte in den deutschsprachigen Ländern wegfallen, da es keine Streamingplattform mehr gibt, über die sich die Filme in eine digitale Filmsammlung aufnehmen lassen (früher via Ultraviolet).
Der 17. November ist auch aus einem anderen Grund interessant. Universal veröffentlicht die digitale Kaufversion und die physischen Datenträger am selben Tag. Disc-Käufer werden also nicht erst Wochen später bedient, nachdem der Film bereits digital in den Verkauf ging. Bei vielen großen Produktionen wurde der exklusive Kinozeitraum in den vergangenen Jahren erheblich eingedampft. Teilweise landen Filme bereits nach wenigen Wochen im digitalen Verkauf. Rund 30 bis 45 Tage zwischen Kinostart und der weiteren Verwertung sind längst keine Seltenheit mehr.
Vorläufige Cover-Artworks zu „Die Odyssee“ aus dem wog.ch-Shop
Christopher Nolan verfolgt einen anderen Ansatz. „Die Odyssee“ bekommt ziemlich genau vier Monate Zeit im Kino, bevor der Film für das Heimkino erscheint. Erst danach folgen digitaler Verkauf, 4K UHD Blu-ray und Blu-ray gemeinsam. Man könnte fast sagen, Nolan hält damit an Prinzipien aus der goldenen Kinozeit fest. Ein großer Film soll zunächst ein Kinoereignis bleiben. Wer ihn anschließend besitzen möchte, kann frei entscheiden, ob digital oder auf Disc. Gerade für Filmfans und Sammler ist das ein wichtiges Signal. Schließlich gehören Käufer von DVDs, Blu-rays und später UHD Blu-rays seit Jahrzehnten zu den Kunden, die mit ihren Käufen einen nicht unerheblichen Teil zum Erfolg der Filmstudios beigetragen haben.
Schon „Oppenheimer“ durfte lange im Kino bleiben
Neu ist diese Strategie bei Christopher Nolan nicht. Bereits „Oppenheimer“ erhielt ein außergewöhnlich langes exklusives Kinofenster. Zwischen dem US-Kinostart im Juli 2023 und der Veröffentlichung auf digitalen Plattformen sowie physischen Datenträgern lagen damals 123 Tage. Bei „Die Odyssee“ verfährt Universal fast identisch. Vom Kinostart am 17. Juli bis zum Heimkino-Release am 17. November vergehen erneut rund vier Monate.
Was bietet die 4K Ultra HD Blu-ray von „Die Odyssee“?
Bei den technischen Daten müssen sich Heimkino-Fans allerdings noch gedulden. Angaben zu HDR, Tonformaten, Bonusmaterial oder der Verwendung wechselnder Bildformate sind bislang nicht offiziell bestätigt worden. Entsprechende Angaben aus Datenbanken und frühen Händlerlistings sollte man deshalb noch mit Vorsicht behandeln. Gerade das Bildformat dürfte bei „Die Odyssee“ eine interessante Frage werden. Nolan hat den 172 Minuten langen Film laut offizieller Filmseite vollständig mit IMAX-Filmkameras gedreht.
Für die UHD Blu-ray stellt sich deshalb die Frage, wie Universal dieses Material für das Heimkino aufbereitet. Bei „Oppenheimer“ wechselte die 4K Ultra HD Blu-ray zwischen dem breiteren 2.20:1-Format und einem auf 1.78:1-Bild für die IMAX-Sequenzen. Wir können nur hoffen, dass „Die Odyssee“ einen vergleichbaren Ansatz verfolgt.
Deutschland-Termin für „Die Odyssee“ noch offen
Der schweizer Onlinehändler „World Of Games“ bietet bereits Vorbestellungen zu „Die Odyssey“ auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD an.
Eine offizielle Ankündigung für Deutschland liegt derzeit bisher nicht vor. Entsprechend gibt es bislang weder einen bestätigten deutschen Veröffentlichungstermin noch einen offiziellen Preis für die 4K Ultra HD Blu-ray. Zumindest aus der Schweiz gibt es bereits ein erstes Lebenszeichen. Der Händler World of Games führt „Die Odyssee“ für 39,90 CHF und nennt den November 2026 als Veröffentlichungszeitraum. Das spricht dafür, dass die europäische Veröffentlichung nicht allzu weit vom US-Termin entfernt liegen dürfte. Eine Bestätigung durch Universal Deutschland steht jedoch noch aus. Auch bei den Editionen bleibt abzuwarten, ob wir hierzulande neben der regulären 4K-Disc ebenfalls das bereits für die USA gelistete Steelbook erhalten. Es würde uns jedoch sehr wundern, wenn Universal auf die Mehreinnahmen durch eine „limitierte“ Steelbook-Edition oder eine Collectors Edition verzichtet.
Die Anime-Filme „Der Junge und das Biest“, „Das Mädchen das durch die Zeit sprang“ und „Ame & Yuki – Die Wolfskinder“ können ab sofort für je nur 24.99 euro im limitierten 4K Blu-ray Steelbook bestellt werden. JPC hat die Preise dieser Highlight-Animes von Mamoru Hosada deutlich reduziert.
Wer in fremde Welten abtauchen möchte, die man so nirgends auf der Welt findet, wird in den Anime-Erzählungen von Mamoru Hosada fündig. Die drei womöglich besten Filme des Regisseurs haben es bereits in schicken Steelbook-Fassungen auf die 4K Ultra HD Blu-ray geschafft. Diese Editionen wurden jetzt von JPC jeweils um 10 Euro im Preis gesenkt und kosten derzeit nur 24.99 Euro. Für eine schicke Sammleredition ein fairer Preis. Doch wie immer gilt: nur solange der Vorrat reicht.
Netflix hat im September 2026 wieder zahlreiche Neuheiten für euch im Gepäck. Ein echtes Highlight könnte der Science-Fiction-Film „Mickey 17“ sein.
Der Film mit Robert Pattinson steht für eine Science-Fiction-Komödie des südkoreanischen Regisseurs Bong Joon Ho („Parasite“). Er spielt im Jahr 2054 und handelt von dem hoch verschuldeten Mickey Barnes (Pattinson), der zur Kolonisierung des Eisplaneten Niflheim anheuert. Die Besonderheit: Er ist ein sogenannter Entbehrlicher, der auf Himmelfahrtsmissionen geschickt wird – um nach seinem Ableben durch einen Bio-Drucker wieder aufzuerstehen. Doch Probleme gibt es, als ein Klon unverhofft überlebt und es Mickey plötzlich zweimal gibt.
Netflix zeigt Neues von „Stranger Things“
Netflix hat aber neben derlei Lizenztiteln natürlich auch frische Eigenproduktionen im Gepäck. Dazu zählt beispielsweise auch die 2. Staffel der Animationsserie „Stranger Things: Tales From ’85“. Zudem wird die True-Crime-Serie „Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden“ fortgesetzt. Fans der 1980er, insbesondere von „Das A-Team“ schauen eventuell neugierig bei der Dokumentation „Untold Mr. T: I Pity The Fool“ rein.
Wer im Übrigen noch mehr Science-Fiction konsumieren will, wird nicht leer ausgehen im September 2026. Denn da zeigt Netflix auch noch so einen kleinen, fast unbekannten Streifen namens „Dune: Part Two“. Den hat man sich unter Lizenz von Warner Bros. gesichert. Man erkennt: Das Hollywoodstudio ist noch nicht so weit, seine Eigenproduktionen ausschließlich bei HBO Max zu horten.
Die Streaming-Wars gehen weiter
Am Ende sind die Streaming-Kriege zwar noch nicht beendet, aber der große Goldrausch ist vorbei. Neben Warner Bros. lizenziert beispielsweise auch Paramount weiter seine Filme an andere Plattformen. Auch Sony und Universal kommen nicht drumherum. Da ist Netflix natürlich gerne einer der Abnehmer, um seinen Katalog weiter zu unterfüttern.
Letzten Endes kann es euch als Zuschauern natürlich nur recht sein. Daher hoffen wir natürlich, dass unter den neuen Filmen, Serien, Dokumentationen und mehr im September 2026 bei Netflix etwas für euch dabei ist. Wir können also nur viel Spaß beim Streaming mit den Neuheiten wünschen! Unten findet ihr die Tabellen mit den Neuzugängen.
Netflix: Die Serien im September 2026
Startdatum
Titel
02.09.2026
Emilia
03.09.2026
The Gentlemen: Staffel 2
04.09.2026
Earle Meets World
08.09.2026
DANG!
08.09.2026
Fauda: Staffel 5
10.09.2026
Und hüte dich vor dem Bösen
10.09.2026
Crew Girl
11.09.2026
En coma – Zwischen Leben und Tod
14.09.2026
Gabby’s Dollhouse: Staffel 14
16.09.2026
Die Puppe
17.09.2026
Stranger Things: Tales From ’85: Staffel 2
17.09.2026
Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden
17.09.2026
Keine Fremde
17.09.2026
Plastic Beauty
17.09.2026
The Fixers
22.09.2026
Die Minerva-Akademie
23.09.2026
Wonka’s The Golden Ticket
23.09.2026
Habeas Corpus
24.09.2026
Delusion
24.09.2026
A Different World
24.09.2026
Meine traurigen Toten
25.09.2026
Das letzte Problem
25.09.2026
Steel Ball Run JoJo’s Bizarre Adventure: PHASE 2–3
KI-Modelle werden immer leistungsfähiger – gleichzeitig steigt jedoch der Hardwarebedarf. GEEKOM will auf der IFA 2026 zeigen, dass dafür nicht zwangsläufig ein klassischer GPU-Server oder eine Cloud-Infrastruktur notwendig ist. Beim Projekt „AGENT 4N“ arbeiten vier kompakte A9 Mega Mini-PCs gemeinsam als verteilter KI-Cluster und führen das große Sprachmodell DeepSeek V4 Flash vollständig lokal aus.
*Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit GEEKOM erstellt
Ganz einfach: GEEKOM verbindet vier Mini-PCs miteinander, damit sie gemeinsam die Arbeit eines leistungsstarken KI-Systems übernehmen. Das Sprachmodell läuft dabei direkt auf diesen Rechnern und nicht in der Cloud. Der Vorteil: Daten müssen das eigene Netzwerk nicht verlassen, und auch sehr große KI-Modelle lassen sich lokal nutzen, ohne einen klassischen, teuren KI-Server einsetzen zu müssen.
Auf der IFA 2026, die vom 4. bis 8. September in Berlin stattfindet, möchte GEEKOM nicht nur neue Mini-PCs präsentieren. Mit AGENT 4N – AI Solutions Powered by GEEKOM zeigt der Hersteller auch ein ungewöhnliches Anwendungsszenario. Vier leistungsstarke Mini-PCs werden miteinander verbunden und übernehmen gemeinsam die Berechnung eines großen KI-Modells. Statt eines klassischen Server-Racks kommen dafür vier GEEKOM A9 Mega zum Einsatz. Die Systeme kommunizieren über USB4 mit bis zu 40 Gbit/s miteinander und bilden so eine verteilte Plattform für die lokale KI-Nutzung. Einen speziellen High-Speed-Switch oder zusätzliche Server-Hardware benötigt das Demonstrationssystem damit nicht.
Vier Ryzen AI Max+ 395 und insgesamt 512 GB Arbeitsspeicher
Die notwendige Rechenleistung liefern vier AMD Ryzen AI Max+ 395. AMDs Strix-Halo-Chip kombiniert jeweils 16 Zen-5-Kerne und 32 Threads mit einer integrierten Radeon 8060S mit 40 RDNA-3.5-Compute-Units. Hinzu kommt eine XDNA-2-NPU.
Eine besonders wichtige Rolle spielt bei diesem Projekt der Speicheraufbau. Jeder der vier A9 Mega besitzt 128 GB LPDDR5X-8000, die von CPU und GPU gemeinsam genutzt werden können. Über alle vier Systeme verteilt stehen damit 512 GB Speicher zur Verfügung. Rein technisch handelt es sich allerdings nicht um einen einzigen gemeinsamen 512-GB-Speicherpool – die Daten bleiben auf die vier einzelnen Speichernodes verteilt. Die Ryzen-AI-Max-Plattform kann den schnellen Arbeitsspeicher sowohl der CPU als auch der integrierten GPU bereitstellen. Dadurch stehen große Speichermengen für KI-Berechnungen zur Verfügung, ohne vier separate professionelle Grafikkarten mit entsprechend viel VRAM einsetzen zu müssen.
Wer sich von der lokalen KI-Verarbeitung nicht beeindrucken lässt, dürfte zumindest beim Gegenwert des riesigen Speicher-Clusters hellhörig werden. Allein vergleichbare 512 GB Arbeitsspeicher würden Endkunden angesichts der aktuellen Speicherpreise mehrere Tausend Euro kosten. Je nach zugrunde gelegtem Speicherkit bewegt sich die rechnerische Preisspanne derzeit grob zwischen 6.000 und 9.500 Euro – wohlgemerkt nur für den Speicher.
DeepSeek V4 Flash läuft komplett lokal
Die Anwendungsbereiche für DeepSeek V4 mit dem Hermes-Agent sind extrem breit gefächert und reichen von administrativen Arbeiten hin zur Erstellung von Bild- und Audiodateien.
Auf dem Cluster setzt GEEKOM Ubuntu, AMD ROCm und DwarfStar ein. DwarfStar verteilt eine optimierte Variante von DeepSeek V4 Flash auf die vier Systeme und ermöglicht damit die gemeinsame Berechnung des Modells über mehrere Rechner hinweg. Anwendungen müssen dabei nicht speziell für den GEEKOM-Cluster programmiert werden. Eine OpenAI-kompatible API ermöglicht es bestehenden Anwendungen und KI-Agenten, mit dem lokal ausgeführten Sprachmodell zu kommunizieren.
Der größte Vorteil liegt dabei in der lokalen Datenverarbeitung. Dokumente, Prompts, Quellcode oder andere möglicherweise sensible Informationen müssen nicht an einen öffentlichen Cloud-Dienst übertragen werden, sondern können innerhalb der eigenen Infrastruktur verarbeitet werden. Unternehmen könnten damit beispielsweise interne Wissensdatenbanken aufbauen, die Richtlinien, Verträge, Handbücher oder Berichte durchsuchen und zusammenfassen. Auch lokale RAG-Systeme, die Analyse größerer Quellcode-Projekte oder KI-Agenten mit Zugriff auf interne Daten und Anwendungen sind möglich. GEEKOM nennt darüber hinaus Dokumentenanalysen, Multi-Source-Recherchen und automatisierte Arbeitsabläufe als mögliche Einsatzgebiete.
Bis zu 250.000 Token Kontext lokal verarbeitet
Auch erste Leistungsdaten hat GEEKOM veröffentlicht. Bei einer einzelnen gleichzeitig ausgeführten Anfrage erreichte der Vierer-Cluster laut Hersteller rund 14,61 Token pro Sekunde. Die P95-Zeit bis zum ersten ausgegebenen Token soll bei Tests mit 32 beziehungsweise 128 Output-Tokens bei rund 0,42 Sekunden gelegen haben.
Private Anwender würden sich so einen KI-Cluster mit vier GEEKOM A9 Mega Mini-PCs wohl kaum leisten wollen. Für Unternehmen stellen der kompakte Formfaktor und die „überschaubaren Kosten“ jedoch eine interessante Investitionsmöglichkeit dar.
Diese Werte sollte man allerdings nicht als direkten Geschwindigkeitsvergleich mit aktuellen Cloud-Diensten verstehen. Für einen lokalen KI-Cluster ist vor allem die verfügbare Speicherkapazität interessant. GEEKOM konnte nach eigenen Angaben bereits Kontextfenster mit bis zu 250.000 Token verarbeiten. Dadurch können beispielsweise sehr umfangreiche Dokumente, größere Softwareprojekte oder interne Datensammlungen innerhalb einer einzigen KI-Sitzung berücksichtigt werden. Gerade beim lokalen Betrieb großer Sprachmodelle wird häufig nicht zuerst die reine Rechenleistung, sondern der verfügbare Speicher zum begrenzenden Faktor.
Unsere eigene Erfahrung mit dem Hermes-Agent: Wir möchten an dieser Stelle noch unsere einzige, dafür aber extrem beeindruckende – vielleicht sogar ein wenig beängstigende – Begegnung mit dem Hermes-Agent erwähnen. Dieser lief ebenfalls auf einem lokalen System, verfügte über weitreichende Zugriffsrechte und wurde über einen Discord-Chat gesteuert. Das Smartphone-Display eines Kollegen reagierte nicht mehr auf Eingaben, zeigte aber weiterhin Inhalte an. Über eine USB-C-Maus aktivierten wir auf dem Android-Smartphone kurzerhand die Entwickleroptionen. Anschließend konnte sich der Hermes-Agent innerhalb weniger Sekunden Zugriff auf das Smartphone verschaffen und selbstständig nach der Ursache des Problems suchen. Letztlich handelte es sich wohl tatsächlich um einen Hardware-Defekt, mit dem Hermes-Agent konnten zuvor aber zumindest mögliche Software-Probleme weitgehend ausgeschlossen werden. Was hier vielleicht 15 Minuten dauerte, hätte einen ungeübten Nutzer sicherlich mehrere Stunden Arbeit gekostet.
Der KI-Cluster lässt sich schrittweise erweitern
Das Konzept muss zudem nicht zwangsläufig aus vier Rechnern bestehen. Nach Angaben von GEEKOM kann eine Installation zunächst mit einem oder zwei A9 Mega aufgebaut und später um zusätzliche Nodes erweitert werden. Jeder Rechner bleibt unabhängig nutzbar und kann bei Bedarf Rechenleistung zum Cluster beisteuern. Preiswert ist ein solcher Aufbau allerdings nicht. Der A9 Mega gehört mit Ryzen AI Max+ 395 und 128 GB RAM zu den absoluten High-End-Mini-PCs. Das Projekt dürfte daher weniger den Anspruch haben, einen dedizierten KI-Server grundsätzlich günstiger zu ersetzen. Der Vierer-Cluster soll vielmehr zeigen, wie weit kompakte Hardware inzwischen gekommen ist. Große Sprachmodelle, für die vor wenigen Jahren noch mehrere Server-GPUs nötig gewesen wären, lassen sich heute auf mehrere vergleichsweise kleine Systeme verteilen.
Amazon bringt seine KI-Assistentin Alexa+ jetzt auf seine Streaming-Player. Allerdings kommen zunächst nur die Fire TVs in den USA in den Genuss.
Dabei wirbt Amazon süffisant damit, dass Alexa+ auf die Streaming-Player der Reihe Fire TV komme – und das gratis. Dies trifft aber natürlich nur dann zu, wenn entweder ein Abonnement von Alexa+ oder eben Prime vorliegt. Streng genommen gibt es also zwar keine Mehrkosten, „gratis“ ist Alexa+ aber beileibe nicht. Im Übrigen bedenkt man nicht nur die Fire TV Sticks und den Fire TV Cube, sondern auch Smart-TVs mit der Plattform.
Alexa+ erweitert die Smart-Home-Möglichkeiten
Alexa+ basiert auf KI-Technologien und erlaubt als Ergebnis deutlich komplexere und natürlichere Gespräche, welche auch Kontexte einbeziehen. Beispielsweise könntet ihr die Assistentin nach Filmtipps fragen und dabei auch eher vage Anfragen stellen – etwa „Schlage mir hoch bewertete Filme aus den 1990er-Jahren mit Brad Pitt vor“.
Alexa+ macht den Smart-TV zur Schaltzentrale fürs Smart Home.
Laut Amazon wird Alexa+ von Kunden deutlich häufiger genutzt als die alte Version. Als Begründung nennt der Online-Riese, dass wesentlich passendere Antworten herauskommen. Zudem verfügt Alexa+ über vielfältige Steuerungsoptionen für das Smart-Home. Etwa kann sie für euch Sicherheitskameras checken oder deren Echtzeit-Aufnahmen anzeigen lassen. Ebenfalls könnt ihr über die KI-Assistenz z. B. das Licht dimmen oder andere Geräte im Heimkino für den Filmabend vorbereiten.
Alexa+ lässt in Deutschland an den Fire TVs auf sich warten
Wie schon eingangs verraten, kommt Alexa+ aktuell aber nur in den Vereinigten Staaten auf Fire-TV-Geräte. In Deutschland müssen wir vorerst noch abwarten. Beglückt werden in den USA laut dem Hersteller aktuelle Fire TV Sticks, der Fire TV Cube, die Smart-TVs der Reihe Amazon Ember und auch Fernseher von Partnern wie Panasonic. In anderen Regionen, wie Europa, soll es ebenfalls in naher Zukunft losgehen. Da nennt Amazon aber noch keine Zeiträume.
MediaMarkt und Saturn sollen eigentlich in chinesische Hände wandern. Doch die Übernahme steht auf der Kippe – jetzt folgen Drohgebärden aus Fernost.
Wir erinnern uns: Der chinesische Online-Händler JD.com will den Mutterkonzern von MediaMarkt und Saturn, Ceconomy, übernehmen. Die deutsche Bundesregierung hat für den Deal auch schon den Daumen nach oben gegeben. Anders sieht es jedoch bei der EU-Kommission aus. Die prüft den Deal derzeit und ist skeptisch. Man vermutet, es könnte wettbewerbsverzerrende Subventionen gegeben haben. Jetzt folgen Drohgebärden aus China.
China will mit Gegenmaßnahmen kontern, sollte die Übernahme scheitern
So hat das chinesische Justizministerium eine „entschlossene Reaktion“ angekündigt, sollten die EU-Wettbewerbshüter ihre bisherige Linie gegen die Übernahme von MediaMarkt und Saturn durch JD.com fortführen. Was genau unter so einer entschlossenen Reaktion zu verstehen wäre, ist natürlich interpretationsfähig. Dass China nun versucht, seine schützende Hand über JD.com zu halten, könnte allerdings den Argwohn der Kartellwächter noch weiter anheizen.
Die chinesische Regierung hat sogar Einzelpersonen und Organisationen untersagt, der EU-Kommission bei einigen Auskunftsersuchen entgegenzukommen. Man wirft den EU-Wettbewerbshütern vor, zu umfangreiche und teilweise schlichtweg unnötige Informationen anzufordern. Von außen betrachtet, ist es jedoch nahezu unmöglich zu sagen, wer hier im Recht ist.
MediaMarkt und Saturn sind von erheblicher Bedeutung.
Die EU-Kommission hat den Verdacht, dass JD.com zur Abwicklung der Übernahme unzulässige Finanzierungen, Steuervergünstigungen und Zuschüsse von der chinesischen Regierung erhalten haben könnte, die geeignet wären, den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt zu verzerren. Sollte dies der Fall sein, könnte man die Übernahme endgültig blockieren.
JD.com hat diese Vorwürfe bisher vehement bestritten. Der chinesische Online-Händler will MediaMarkt und Saturn mit einem E-Commerce-Know-how in eine neue Ära führen. Zugleich hat man selbst am Filial- und Logistiknetz der Elektronikfachhändler erhebliches Interesse. Schließlich sind MediaMarkt und Saturn die größten, europäischen Anbieter in jenem Bereich.