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Sansui bietet „Billig OLED“ in den USA an

Der japanische Hersteller Sansui will in den USA mit einem „Billig OLED“ den Markt erobern. Dessen neuer 4K-TV mit 55 Zoll Diagonale und WOLED-Panel kostet nur 799 US-Dollar.

Das japanische Unternehmen bringt den neuen OLED-Fernseher in den USA über mehrere Händler zum genannten Preis in den Handel. Es kommt ein Panel von LG Display zum Einsatz. Bei diesem Preis muss es natürlich ohne Mikro-Linsen zur Steigerung der Helligkeit auskommen. Dafür ist aber schon bekannt, dass es 120 Hz bieten wird. Viele der technischen Daten sind aber noch offen.

Sansui OLED: Mit Google TV als Oberfläche

Klar ist bereits, dass der neue OLED-Fernseher mit 4K-Auflösung neben HDR10 und HLG auch Dolby Vision unterstützen wird. Als Betriebssystem wird Android TV mit dem Launcher Google TV zum Einsatz kommen. Das heißt, es wird eine breite App-Vielfalt mit allen großen Streaming-Anbietern geben. Obendrein sollten natürlich auch Google Cast und der Google Assistant frei zur Verfügung stehen.

Der günstige OLED-TV von Sansui nutzt Google TV.
Der günstige OLED-TV von Sansui nutzt Google TV.

Die konkrete Modellbezeichnung des neuen Fernsehgeräts lautet S55VOUG. Dabei wirbt Sansui damit, dass der Hersteller den preisgünstigsten OLED-TV mit 55 Zoll und 120 Hz überhaupt am Markt anbieten könne. Offen ist, ob es noch weitere Abstriche gibt. Etwa wissen wir nicht, ob hier wirklich vollwertiges HDMI 2.1 mit ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) für Gaming zur Verfügung steht.

Sansui will auch Gaming-Monitore veröffentlichen

Sansui will es im Übrigen nicht bei einem OLED-TV zum günstigen Preis belassen. Geplant sind auch Gaming-Monitore mit OLED-Panels. Ob der japanische Anbieter da ähnlich aggressiv in seiner Preispolitik sein wird, steht aber noch nicht fest. Der neue Fernseher soll im Übrigen akustisch mit einem integrierten 2.1-Soundsystem mit 40 Watt punkten. Zudem wirbt man mit einer KI-Karaoke-Funktion. Diese soll bei YouTube-Videos auf Wunsch den Gesang entfernen.

Schön wäre es, würde Sansui auch in Europa solche OLED-Preisbrecher veröffentlichen. Dazu liegen uns aktuell aber noch keine Angaben vor. Zu beachten ist auch, dass ihr auf den US-Preis noch Steuern dazurechnen müsstet.

Diese Filmschätze verstecken sich in der 99-Cent-Aktion auf Prime Video

Kurz vor den Amazon Prime Deal Days dürfen wir uns erneut über eine 99-Cent-Vorteilsaktion auf Amazon Prime Video freuen. Wir haben für euch die besten Filme in 4K Ultra HD herausgefiltert.

Ohne großes TamTam: Wir haben für euch alle Filme aus der 99-Cent-Aktion in 4K UHD-Qualität herausgefiltert! Leiht euch einen oder mehrere Filmtitel aus und genießt diese bis zu 30 Tage nachdem ihr den Film in eure Bibliothek aufgenommen habt. Nachdem ihr die Wiedergabe des Films startet, habt ihr 48 Stunden Zeit, diese komplett anzusehen. Dabei dürft ihr die Wiedergabe so oft neu starten, wie ihr wollt. Danach verschwindet der 4K Film automatisch aus eurer Videothek. Es lohnt sich übrigens auch, die komplette Auswahl einmal durchzusehen. Hier versteckt sich ebenfalls der ein oder andere Schatz, jedoch nur in HD-Qualität. Die Aktion gilt nur bis Sonntag, 06. Oktober 2024.

Komplette Auswahl (99 Cent Aktion) auf Amazon Prime Video

4K UHD Filme innerhalb der 99-Cent-Aktion

Nur aktive Prime-Mitglieder können sich die Filme für je 99 Cent leihen! 

 
 
 

 

James Bond 25-Film-Collection in 4K Ultra HD für nur 99 Euro (Komplettedition)

Aktuell stehen alle James Bond (007) Filme zu reduzierten Preisen in bester 4K Ultra HD-Qualität auf Apple TV zum Kauf. Besonders interessant ist die Gesamtedition mit 25 Filmen für nur 99 Euro. 

Apple übertreibt schon fast, wenn es um den Umfang der preisreduzierten 4K Filme auf Apple TV geht. In unserem Special bekommt ihr alle preisreduzierten Bundles und Einzelfilme präsentiert, wobei das Angebot rund um das Phänomen „James Bond 007“ in unseren Augen definitiv ein besonderes Augenmerk verdient hat. Die Einzelfilme in 4K Ultra HD-Qualität stehen für je 6.99 Euro zum Kauf – perfekt um Lücken in der digitalen Filmsammlung zu schließen. Wer das Thema „James Bond“ noch gar nicht angegangen ist, für den lohnt sich entweder die „Komplettedition“ mit 25 Filmen (99 Euro) oder die Spezial-Bundles, die nur die Filme des jeweiligen James Bond-Schauspielers beinhalten.

James Bond: Schauspieler-Editionen kaufen

So könnt ihr euch entweder alle Filme mit Roger Moore, Sean Connery, Pierce Brosnan, Timothy Dalton oder Daniel Craig sichern! Übrigens fehlen zwei Filme, die jedoch nicht zum offiziellen „James Bond-Kader“ zählen. Darunter der TV-Film „Casino Royale“ sowie die gleichnamige Parodie, die 1957 und 1967 erschienen sind. Das Remake von „Feuerball“ mit „Sean Connery“ unter dem Namen „Sag niemals nie“ ist auch nicht mit von der Partie. Übrigens stehen leider nicht alle Filme auf 4K Ultra HD Blu-ray zum Kauf. Nur die neueren Titel mit Daniel Craig, wurden auf UHD-Disc verewigt. Ob die alten Titel jemals als restaurierte Fassung als physisches Produkt erscheinen, steht in den Sternen.

Am einfachsten funktioniert der Kauf immer noch mit einem Endgerät von Apple, da euch dieses direkt zu den Angeboten auf Apple TV leitet. Also solltet ihr im Besitz eines iPhone, iPad, Mac und Co sein, dann ruft am besten über eines dieser Geräte unsere Seite auf.

James Bond Collections auf Apple TV (4K Ultra HD):

Hinweis: Leider hat Apple TV die Gesamtedition mit allen 25 Filmen entfernt. Wir lassen die Verlinkung jedoch bestehen, sollte sich Apple TV nochmals dazu entscheiden, die Edition freizuschalten. Derzeit kommt man nur über die Schauspieler-Collections günstiger an die 4K-Varianten der James Bond Filme:

25 Filme für 99 Euro 7 Filme für 24,99 Euro 6 Filme für 24.99 Euro
4 Filme für 19.99 Euro 2 Filme für 9.99 Euro 5 Filme für 24.99 Euro

So kannst du Bundles auf iTunes / Apple TV kaufen

James Bond Einzelfilme auf Apple TV (4K Ultra HD)

So findest/kaufst du die Film-Bundles auf dem PC/Mac/Android:

Film-Bundles werden in iTunes an den Einzel-Titeln angehängt und sind dort auswählbar
Film-Bundles werden in iTunes an den Einzel-Titeln angehängt und sind dort auswählbar

Vielleicht fragt sich der eine oder andere, wo und wie man die Film-Bundles freischalten oder erwerben kann. Nutzt ihr ein kompatibles iPhone, iPad oder ein anderes Apple-Gerät, landet ihr in der Regel direkt bei dem entsprechenden Angebot in iTunes. Greift ihr hingegen von einem PC oder Mac aus zu, werdet ihr meist zunächst auf die Apple TV (oder Apple TV Plus) Webseite weitergeleitet, wo ihr aufgefordert werdet, einen Einzeltitel auszuwählen. Das vergünstigte Bundle-Angebot wird dort allerdings nicht angezeigt.

Film-Bundles in iTunes finden

Um das Bundle zu finden, müsst ihr zunächst einen Einzeltitel auswählen und dann die Option „in iTunes öffnen“ wählen. Im iTunes-Programm selbst wird euch in der „Auch in“-Sektion, die dem Einzeltitel zugeordnet ist, das Bundle mit dem vergünstigten Preis angezeigt. Auch wenn der Weg etwas umständlich wirkt, sollten die zusätzlichen Klicks für diejenigen, die iTunes bereits installiert haben, kein großes Hindernis sein, um von den Preisvorteilen zu profitieren.

Kauf auf Android ist (noch) nicht möglich

Für Nutzer von Android-Geräten gestaltet sich der Erwerb von Film-Bundles leider schwieriger. Aktuell gibt es keine Möglichkeit, diese direkt über den Browser oder die Apple TV-App zu kaufen. Seit 2022 bietet die Apple TV-App keine Option mehr, Filme zu kaufen oder auszuleihen, jedoch können bereits gekaufte Inhalte weiterhin abgespielt werden. Wer ein Android-Gerät besitzt, muss also auf andere Plattformen wie PC, Mac, iOS-Geräte, Smart TVs oder den Apple TV 4K Streaming-Player ausweichen.

Sky vs. Warner Bros. Discovery: Zoff um kommende „Harry Potter“-Serie

Sky streitet sich mit seinem Partner Warner Bros. Discovery vor Gericht. Für den Pay-TV-Anbieter geht es um einen wichtigen Teil seiner Zukunft.

So lebt Sky als Pay-TV-Anbieter in den Augen vieler sicherlich vor allem von zwei Dingen: den Sportübertragungen und den Rechten an HBO-Serien und weiteren Formaten von Warner Bros. Discovery. Aber: Warner Bros. Discovery hat immer weniger Interesse daran, die Partnerschaft mit Sky aufrechtzuerhalten. Lieber möchte man in weiteren Ländern seinen eigenen Streaming-Dienst Max einführen. Und dieser Umstand führt nun indirekt zu einem Rechtsstreit.

Sky fordert von Warner Bros. Discovery Rechte an der „Harry Potter“-Serie

So produziert Warner Bros. Discovery für seinen Streaming-Dienst eine Serie rund um Harry Potter. Sky verlangt nun mit ins Boot geholt zu werden und will dieses Recht vor Gericht durchsetzen. Grundlage ist ein Passus in den vertraglichen Vereinbarungen, die Sky zusichern, pro Jahr vier Serien angeboten zu bekommen, die man mitproduzieren könne. Laut Sprechern von Sky habe Warner Bros. Discovery diese Vereinbarung aber seit 2021 in keinem einzigen Jahr erfüllt.

Schon 2023 habe man daher aktiv bei Warner Bros. Discovery darum gebeten, für „Harry Potter“ berücksichtigt zu werden. Warner redete sich damit heraus, die Serie habe offiziell noch kein grünes Licht erhalten. Eine Partnerschaft sei also nicht möglich. Es folgten aber dennoch in den folgenden Monaten immer mehr Neuigkeiten zu dem Format, bis dem Management bei Sky offenbar der Kragen platzte. Alles Weitere müssen jetzt die Anwälte regeln.

Sky unterstellt Warner Bros. Discovery einen Vertragsbruch

Sky unterstellt Warner Bros. Discovery nun einen Vertragsbruch, während letztere sich nicht in der Verantwortung sehen, Sky ran an die wertvolle Marke zu lassen. Denn als Produktionspartner würde Sky dann die Verbreitungsrechte in einigen Märkten exklusiv erhalten – darunter auch Deutschland. WB Discovery wiederum dürfte eher damit liebäugeln, mit der Marke Harry Potter Kunden zu Max zu locken.

Genau das unterstellt dann eben auch Sky. WB Discovery wolle die geschlossene Vereinbarung brechen, um bei Auslaufen der aktuellen Lizenzvereinbarung die Serie zu „Harry Potter“ exklusiv an Max binden zu können. Doch Warner Bros. Discovery winkt bereits ab. Sky und Comcast würden hier lediglich versuchen, über das Ende der Lizenzvereinbarung hinaus irgendeinen Vorteil zu erhaschen – wohl wissend, wie wertvoll die Inhalte von WB Discovery seien.

Man wisse, dass die Inhalte von Sky für HBO von kritischer Bedeutung seien, deswegen habe Sky auch über ein Jahr nach Wegen gesucht, die Lizenzvereinbarung zu verlängern. Daran habe man bei WB Discovery aber eben kein Interesse mehr. Die Klage zeige nur, dass man sich bei Sky bewusst sei, dass ohne die Inhalte von HBO das Geschäftsmodell des Pay-TV-Anbieters bereits ins Wanken geraten könnte.

Amazon Prime Video: Ab 2025 mit mehr Werbung

Amazon will ab 2025 mehr Werbung bei Prime Video zeigen. So ist man sich sicher, dass Kunden das hinnehmen werden.

Anfang 2024 hat Amazon damit begonnen, vor und während der Inhalte beim Streaming-Dienst Prime Video Werbung einzubinden. Entkommen kann man dem nur, wenn man einen Aufpreis von 2,99 Euro im Monat für die Werbefreiheit zahlt. Hinter dieser Paywall ruhen dann inzwischen auch Dolby Atmos und Dolby Vision. Ab 2025 dürfte es in Bezug auf die Werbung dann wohl noch deutlich nerviger werden.

Amazon wertet Werbestrategie bei Prime Video als Erfolg

Amazon erklärt laut Financial Times, dass man guter Dinge sei mit der Werbeoffensive fortzufahren, da man seit der Einführung von Werbung in Prime Video keinesfalls eine große Kündigungswelle erlebt habe. In Deutschland läuft allerdings aktuell eine Sammelklage. Diese kann und soll die Werbeeinblendungen nicht verhindern, allerdings wird die Ansicht vertreten, dass Amazon gegen geltendes Recht verstoßen hat. So hätte man von den Kunden die aktive Zustimmung zu dieser Anpassung einholen müssen, statt die Werbung lapidar in einer E-Mail anzukündigen.

Es heißt, dass Amazon Werbepartnern günstigere Konditionen anbiete als beispielsweise Netfix. Für die Werbeindustrie ist Prime Video aber auch attraktiv, weil eben als Standard Werbung ausgespielt wird. Die werbefreie Option muss separat gegen einen Aufpreis dazugebucht werden. Laut Amazon sei man in der Lage, monatlich ca. 200 Mio. Menschen mit der Werbung bei Prime Video zu erreichen. Das ist natürlich für werbende Unternehmen und Marken sehr interessant.

Prime Video hat für den August 2024 seine Neuheiten bestätigt.
Prime Video zeigt inzwischen Werbung als Standard.

Laut Amazon hätten eben auch deutlich weniger Kunden Prime Video wegen der Werbung gekündigt als man zuvor angenommen hatte. Das zeigt auch, dass polternde Individuen in den Internet-Kommentarspalten eben nicht für die breite Masse stehen – oder selbst ihre vollmundigen Drohungen am Ende stillschweigend unterlassen und doch brav weiter zahlen.

Nur wenige Abonnenten wechseln zum werbefreien Tarif

Analysten hatten damit gerechnet, dass ca. 20 % der Prime-Abonnenten am Ende den Aufpreis für das werbefreie Abo zahlen würden. Es sollen aber deutlich weniger gewesen sein. Für Prime Video ist aber nicht nur mehr, sondern auch neue Werbung geplant. Etwa will man interaktive Anzeigen einführen, über die direkt Produkte beim Händler in den Warenkorb geschubst werden können. Auch das ist natürlich für Werbepartner überaus reizvoll.

Letzten Endes erleben wir aktuell ein wenig, wie sich Streaming-Anbieter in diesem Bezug mehr und mehr zu einer Art Mischung aus Pay-TV und Privatfernsehen entwickeln. Man darf gespannt sein, ab wann der Bogen aus Sicht der Kunden überspannt ist.

Hisense C2, C2 Pro und C2 Ultra: Drei neue 4K-Mini-Beamer kommen nach Deutschland

Hisense hat drei neue Mini-Beamer für den deutschen Markt vorgestellt: die C2, C2 Pro und C2 Ultra. Alle sollen 4K-Auflösung bieten.

Zu beachten ist hier aber, dass die Projektoren formal ein 4K-Signal ausgeben können, nativ aber nur mit 1080p auflösen. So nutzt man Pixel-Shifting, um sich die höhere Auflösung zu „erschummeln“. Dabei ergeben sich vor allem in Hinblick auf Helligkeit und Kontrast Unterschiede zwischen den Modellen. So erreicht der C2 2.000 ANSI-Lumen, während es bei den C2 Pro und C2 Ultra dann jeweils 2.600 und 3.000 ANSI-Lumen sind. Die Kontraste liegen bei jeweils 1.700:1 (C2) bzw. 2.000:1 (C2 Pro und Ultra).

Hisense C2: Weitere Unterschiede zwischen den Beamer-Modellen

Zusätzlich bietet nur der Hisense C2 Ultra neben zwei internen 10-Watt-Speakern von JBL auch noch einen Subwoofer mit 20 Watt. Weiteres Unterscheidungsmerkmal der einzelnen Mini-Beamer: Der Hisense C2 verfügt nur über einen digitalen Zoom. Bei den C2 Pro und C2 Ultra steht ein optischer Zoom zur Verfügung. Gemeinsam ist den Modellen, dass die Diagonalen von bis zu 300 Zoll erzeugen können und auch die 3D-Darstellung beherrschen.

Der Hisense C2 Ultra ist das Topmodell der C2-Serie.
Der Hisense C2 Ultra ist das Topmodell der C2-Serie.

Man verwendet für die Mini-Projektoren eine TriChroma-Laser-Lichtquelle. Sie setzt auf drei Laser in den Farben Rot, Grün und Blau. Dadurch will man den Farbraum BT.2020 zu 110 % abdecken. Auch die HDR-Formate HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision finden Unterstützung. Technologiebedingt sollte man die HDR-Darstellung an Beamern qualitativ aber nicht mit hochwertigen Fernsehgeräten vergleichen.

Hisense C2 – Ab November 2024 im deutschen Handel

Hisense schreibt den Lichtquellen eine Lebensdauer von etwa 25.000 Stunden zu. Für die Anpassung des Bildes bietet man die Funktion Automagic mit automatischer Trapezkorrektur und Autofokus an. Auch sollen die Bildeinstellungen automatisch an die Wandfarbe angepasst werden. Der Standfuß erlaubt das Neigen um 45° nach unten und 90° nach oben. Natürlich ist aber auch die Befestigung an Wand und Decke oder die Montage auf einem Stativ möglich.

Der Hisense C2 Pro ist ab November 2024 in Deutschland erhältlich.
Der Hisense C2 Pro ist ab November 2024 in Deutschland erhältlich.

Als Betriebssystem der Hisense C2 dient VIDAA U7. Darüber stehen also auch Apps wie beispielsweise Prime Video, Disney+ oder auch Netflix zur Verfügung. Zudem kann die Sprachsteuerung VIDAA Voice genutzt werden. Kompatibilität zu Amazon Alexa besteht ebenfalls, insofern auch ein Smart-Speaker vorhanden ist. Als Schnittstellen nennt man zweimal HDMI 2.1, einmal mit eARC, zweimal USB 3.0, Ethernet, Wi-Fi 6E, Bluetooth und 3,5-mm-Audio

In den Handel kommen die Hisense C2 im November 2024. Folgende Preise werden ausgerufen:

  • Hisense C2: 1.999 Euro (UVP)
  • Hisense C2 Pro: 2.199 Euro (UVP)
  • Hisense C2 Ultra: 2.499 Euro (UVP)

PlayStation 5: Werbeoffensive im Homescreen war angeblich ein Bug

Sony hatte zwischendurch im Dashboard der PlayStation 5 eine wahre Werbeoffensive zugelassen. Im Nachhinein spricht man nun von einem technischen Fehler.

Folgendes war passiert: Viele Anwender staunten Anfang der Woche nicht schlecht. Sobald sie im Homescreen ein installiertes Spiel markierten, füllte sich der Hintergrund mit Werbemeldungen. Teilweise wiesen die auf passende Kinofilme zum Game hin, manchmal auch auf andere Spiele der Entwickler bzw. des jeweiligen Publishers. Dies führte zu einem sehr überladenen Homescreen, was in sozialen Netzwerken folgerichtig bei Gamern gar nicht gut ankam.

Sony bezeichnet die Werbung als technischen Fehler

Die Werbung wurde dabei aus den Entwickler-News generiert und dementsprechend auch nicht als Werbung oder „Empfehlung“ gekennzeichnet, sondern als News kolportiert. Inzwischen hat Sony jedoch Stellung bezogen. Das Ganze sei angeblich keine Absicht gewesen, sondern auf einen technischen Fehler zurückzuführen. Ein Schelm, der nun denkt, Sony wollte vielleicht einfach mal austesten, wie die Spieler auf aggressivere Werbung im Dashboard reagieren.

Die Werbung im PS5-Dashboard führte zu einem sehr überladenen Gesamtbild.
Die Werbung im PS5-Dashboard führte zu einem sehr überladenen Gesamtbild.

Somit nehmen wir an, dass dieses Thema sicherlich noch nicht abgehakt sein dürfte. Zumindest können wir uns sehr gut vorstellen, dass die Japaner nach Wegen suchen werden, über Werbung im Dashboard der PlayStation 5 oder auch kommender Konsolen mehr Umsätze zu generieren. Ähnlich wie an Smart-TVs, würden Werbetreibende da sicherlich gerne prominent im Homescreen vertreten sein, um ihre Zielgruppe zu erreichen – und gutes Geld dafür an Sony zahlen.

Spieleindustrie liebäugelt schon länger mit mehr Werbung

Produktplatzierungen in Spielen sind bereits alles andere als ungewöhnlich. Einige Publisher haben auch schon mit In-Game-Werbung experimentiert. Bislang sorgte dies aber in so gut wie allen Fällen für extrem negative Reaktionen aus der Gaming-Community. Als Plattforminhaber hätte Sony natürlich die besten Karten, eine Werbeoffensive einfach durchzudrücken – zumal die Xbox-Marke aktuell geschwächt ist und man somit kaum abspringende Kunden fürchten müsste. Warten wir also einmal ab, was die Zukunft da so bringt.

Creative Sound Blaster GS5: Günstige Gaming-Soundbar kommt ohne HDMI aus

Creative hat mit der Sound Blaster GS5 eine neue Soundbar vorgestellt. Überraschenderweise kommt sie allerdings ohne HDMI aus.

So bietet euch die Creative Sound Blaster GS5 als Schnittstellen vielmehr Optical, 3,5-mm-Audio, USB-C und Bluetooth 5.3 an. Letzteres allerdings nur mit dem Standard-Codec SBC. Warum Creative hier auf einen aus unserer Sicht wichtigen HDMI-Anschluss verzichtet hat, bleibt das Geheimnis des Unternehmens. Dafür ist der Verkaufspreis mit 69,99 Euro allerdings auch niedrig angesetzt.

Creative Sound Blaster GS5: Mit SuperWide-Technik

Stattdessen wirbt Creative mit seiner Technik SuperWide, welche für eine breite Klangbühne sorgen soll. Dabei gibt es zwei Einstellungsmöglichkeiten. Near Field für den Desktop-Einsatz und Far Field für die Nutzung in größeren Räumen. Die Spitzenleistung des Klangriegels beträgt im Übrigen bis zu 60 Watt.

Creative bewirbt die Sound Blaster GS5 auch für den Einsatz am TV, bietet aber dennoch kein HDMI.
Creative bewirbt die Sound Blaster GS5 auch für den Einsatz am TV, bietet aber dennoch kein HDMI.

Die Creative Sound Blaster GS5 deckt einen Frequenzbereich von 65 bis 20.000 Hz ab und unterstützt die Wiedergabe mit bis zu 16-bit und 48 kHz. Dabei misst der Klangriegel nur 510 x 102,7 x 82,6 mm und sollte damit unter die meisten TVs passen, ohne ins Bild zu ragen. Als Gewicht sind 1,5 kg genannt.

Für Gamer mit einer RGB-Beleuchtung

Damit Creative die Sound Blaster GS5 tatsächlich als Gaming-Soundbar bewerben kann, darf natürlich eine RGB-Beleuchtung nicht fehlen. Diese ist anpassbar, auch über die im Lieferumfang beiliegende Fernbedienung. Vorbestellbar ist der Klangriegel ab sofort direkt über den Hersteller. Die offizielle Preisempfehlung beträgt gerade einmal 69,99 Euro.

Die Creative Sound Blaster GS5 soll auch am PC für angemessenen Klang sorgen.
Die Creative Sound Blaster GS5 soll auch am PC für angemessenen Klang sorgen.

Ein wenig amüsant finden wir überdies obiges Marketing-Bild. Die Soundbar scheint dem gezeigten Besitzer so gut zu gefallen, dass er sie parallel zu einem Headset einsetzt… Nun gut, auch solche Anwendungsfälle mag es geben.

Apple verabschiedet sich von seinen großen Kino-Träumen

Apple wollte mit seinen Film-Eigenproduktionen auch im Kino auftrumpfen. Dieser Traum ist zerplatzt und wird nun offenbar endgültig begraben.

So hatten wir schon im August 2024 darüber berichtet, dass Apple seine Strategie rund um Film-Eigenproduktionen ändern möchte. Jetzt ist das Ganze offenbar beschlossene Sache. Nachdem Filme wie „Killers of the Flower Moon“ von Martin Scorsese, „Napoleon“ von Ridley Scott oder „Argylle“ von Matthew Vaughn in den Einspielergebnissen strauchelten, zieht Apple die Reißleine. Breitere Kinoveröffentlichungen will man nicht mehr auf die Tagesordnung setzen.

Apple will sich nur noch mit eingeschränkten Kinofenstern für Preisverleihungen qualifizieren

Stattdessen will Apple nur noch ausgewählte Filme ins Kino schicken, damit sie sich für Preisverleihungen qualifizieren können. Allerdings gibt man sich nicht mehr der Fantasie hin, an den Kinokassen abzuräumen. Betroffen ist davon direkt die Actionkomödie „Wolfs“ mit George Clooney und Brad Pitt. Der Film konnte nicht mehr in tausenden von Kinos starten, sondern nur noch eingeschränkt. Inzwischen ist er bereits via Apple TV+ verfügbar.

Eine Ausnahme wird nur noch der Film „F1“ mit Brad Pitt sein, allerdings eher aus vertraglichen Gründen. Ansonsten will Apple die Kosten in den Griff kriegen. Deswegen will man auch nicht mehr Summen von 100 bis 200 Mio. US-Dollar in einzelne Filme pumpen, sondern das Budget in der Regel unter 100 Mio. US-Dollar halten. Apple will zwar weiterhin rund 1 Mrd. US-Dollar pro Jahr in Filme stecken, allerdings lieber mehrere „kleine“ Filme produzieren, als wenige Big-Budget-Streifen. So wird das Risiko auch besser verteilt.

Apple ist mit diesem Strategiewechsel im Übrigen nicht alleine. Auch Amazon und Netflix wollen besonnener in Filme investieren. So konnte man in den letzten Jahren weniger mit Filmen auf sich aufmerksam machen und eher mit Serien-Hits wie „The Boys“, „One Piece“ oder auch zuletzt „Fallout“.

Streaming-Anbietern fehlt es an einer Strategie für Filme

Im Ergebnis zeigt sich, dass Streaming-Anbieter wie Apple TV+, Prime Video oder Netflix wissen, wie sie ihre Serien vermarkten können und Interesse schüren – an Filmen scheitern sie aber größtenteils. Ob sich das in absehbarer Zeit ändern wird, steht in den Sternen. Vielleicht gibt es aber auch einfach viele Zuschauer, die inzwischen lieber abwarten, bis ein Film früher oder später eben doch im Streaming-Angebot landet und sich deswegen den Kinobesuch sparen.

Disney setzt für 4K Ultra HD Blu-rays endlich auf Dolby Vision

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Disney vollzieht eine Kehrtwende. Endlich setzt man für seine Ultra HD Blu-rays auf das dynamische HDR-Format Dolby Vision.

Inzwischen ist der Film „Deadpool & Wolverine“ auch auf UHD Blu-ray vorbestellbar. Dabei ist überraschend, dass die Disc-Version tatsächlich den dynamischen HDR-Standard Dolby Vision einbezieht. Denn bisher hatte sich Disney für seine physischen Veröffentlichungen nur auf HDR10 eingeschworen – bis auf wenige Ausnahmen wie „Black Panther“. Inzwischen liegt eine Stellungnahme des Studios vor, welche den Kurswechsel bestätigt.

Disney bekennt sich für die Zukunft zu Dolby Vision

So hat The Walt Disney Company gegenüber Forbes auf Anfrage bestätigt, dass in Zukunft die meisten Ultra HD Blu-rays des Studios Dolby Vision bieten werden. Das gilt z. B. auch für „Alien: Romulus“. Dies dürfte Disc-Liebhaber erfreuen, denn die Releases von Disney haben schon seit längerer Zeit einen schlechten Ruf. Nicht nur, dass bislang Dolby Vision gemieden wurde, auch verwendet Disney fast ausschließlich BD-66 statt der großzügigeren BD-100 mit mehr Speicherplatz.

"Deadpool & Wolverine" erscheint in Deutschland am 8. November 2024 auf Disc.
„Deadpool & Wolverine“ erscheint in Deutschland am 8. November 2024 auf Disc.

Ebenfalls haben Disc-Sammler den Abmischungen des Studios in Dolby Atmos den Spitznamen „Dolby Atmouse“ spendiert, weil Disney grundsätzlich Abmischungen mit weniger Dynamik nutzt, die offenbar für Soundbar-Benutzer optimiert worden sind. Ob es da noch ein Umdenken geben wird, ist offen. Immerhin ist es ein Fortschritt, dass das Haus mit der Maus nun für Ultra HD Blu-rays Dolby Vision einbezieht. Zuvor blieb dies im Wesentlichen den Streaming-Versionen bei etwa Disney+ vorbehalten.

Dolby Vision bei Disney: Was hat zum Umdenken geführt?

Weshalb Disney jetzt einen Paradigmenwechsel vollzieht und Dolby Vision für seine Discs einsetzen will, ist offen. Denn eine Begründung für diesen Schritt legte man nicht vor. Am wahrscheinlichsten ist, dass Sony hier Einfluss geltend machte. So hat Disney im Februar 2024 die Arbeit an den physischen Disc-Veröffentlichungen an Sony als Partner übertragen. Möglicherweise haben sich letztere für Dolby Vision starkgemacht und / oder Disney da einen attraktiven Deal angeboten, der die Verwendung logisch machte.

Die meisten UHD Blu-ray Player beherrschen die Wiedergabe mit Dolby Vision und auch das Gros der Fernsehgeräte ist dafür gerüstet. Einzig Samsung wehrt sich bis heute gegen das Format und versucht mehr oder minder erfolglos HDR10+ zu pushen. Vielleicht gibt es hier auch noch ein ähnliches Umdenken?