Netflix hat eine Zeit lang interaktive Inhalte vorangetrieben. Stattdessen entfernt man inzwischen das Gros dieser Titel wieder.
Das Projekt ist offenbar gescheitert: Eine Zeit lang hat der Streaming-Anbieter Netflix sein Heil auch in interaktiven Inhalten gesucht. Als Ergebnis hat man Kurzfilme und Serien veröffentlicht, in denen der Zuschauer Entscheidungen treffen und so den Verlauf der Handlung beeinflussen konnte. Das erinnert an die ersten CD-ROM-Spiele aus den 1990er-Jahren, die oftmals interaktiven Filmen entsprochen haben.
Netflix produziert keine interaktiven Titel mehr
Mittlerweile hat Netflix aber bestätigt, dass man keine interaktiven Filme und Serien mehr produzieren werde. Man geht sogar noch einen Schritt weiter. Denn es werden fast alle der bereits abrufbaren Titel wieder entfernt. Von bislang rund 24 veröffentlichten interaktiven Specials sollen nur vier abrufbar bleiben: „Black Mirror: Bandersnatch“, „Unbreakable Kimmy Schmidt: Kimmy vs. the Reverend“, „Ranveer vs. Wild with Bear Grylls“ und „You vs. Wild“.
Das bedeutet, dass z. B. die interaktiven Inhalte rund um „Der Gestiefelte Kater“, „Boss Baby“ oder auch „Carmen Sandiego“ bald entfallen. Als Stichtag nennt Netflix da bereits den 1. Dezember 2024. Sprecher von Netflix haben erklärt, dass man sich in Zukunft auf andere Bereiche fokussieren wolle. Überraschend ist das nicht: Aufgrund der mehreren Entscheidungswegen, die allesamt berücksichtigt werden müssen, sind solche interaktiven Specials in der Produktion recht teuer. Offenbar sind sie bei den Zuschauern aber kein großer Hit gewesen – also zieht man den Stecker.
Netflix will auch im Bereich Gaming auftrumpfen
Dennoch möchte Netflix sich gerne auch zu einem Unternehmen mausern, das im Bereich Gaming eine Hausnummer ist. Etwa vertreibt man deswegen im Rahmen seiner Streaming-Flatrate auch Mobile Games für Android und Apple iOS. Obendrein hat man einige Entwicklerstudios wie Night School Studio übernommen. Kürzlich schloss Netflix allerdings sein internes Entwicklerstudio, bevor dieses jemals ein Spiel veröffentlichen konnte. Das illustriert die Schwierigkeiten des Publishers.
Auch Cloud-Gaming gehört zu den Plänen von Netflix, kommt aber aktuell ebenfalls kaum voran, während Konkurrenten wie Nvidia GeForce Now, Xbox Cloud Gaming und Amazon Luna den Markt unter sich aufteilen.
Der Horrorklassiker „Puppet Master III“ erscheint in einer neuen 4K-Restauration auf 4K Ultra HD Blu-ray. Die Mediabook-Varianten sind streng limitiert auf maximal 444 Exemplare.
Wenn limitiert, dann richtig – dachte sich auch Wicked Vision, welche die neue 4K-Restauration des Horrorklassikers „Puppet Master III – Toulon’s Rache“ auf 4K Ultra HD Blu-ray veröffentlichen. Die neue 4K-Abtastung präsentiert sich mit HDR10 und Dolby Vision und wird mit einem unkomprimierten DTS-HD Master Audio 2.0-Mix in deutscher und englischer Sprache angereichert. Der Clou bei diesem Produkt ist sicherlich die strenge Limitierung. Von den Editionen gibt es 444 Exemplare (A), 333 Exemplare (B) oder nur 150 Exemplare (C). Es könnte also gut sein, dass sich die Riege der UHD-Fans binnen kürzester Zeit alle Exemplare sichern. Man sollte somit schnell reagieren. Release ist noch im laufenden Jahr am 27. Dezember 2024:
Samsung will euch wieder mit seinen „SuperDea!s“ zum TV-Kauf verlocken. Dabei könnt ihr bis zu 1.000 Euro Cashback erhalten.
Den maximalen Cashback-Betrag von 1.000 Euro könnt ihr dieses Mal nur über den Kauf eines TV-Geräts in Kombination mit einer Aktions-Soundbar von Samsung mitnehmen. Unter den Aktionsmodellen finden sich Neo QLEDs mit 4K-Auflösung und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung sowie Diagonalen von bis zu 75 Zoll. Aber auch die neuen QD-OLED-TVs des Jahres 2024 nehmen teil – also beispielsweise auch der Samsung S95D.
Samsung SuperDeals: Aktion läuft bis 15. Dezember 2024
Laut Samsung laufen die aktuellen SuperDeals oder auch „SuperDea!s“, wie die Südkoreaner die Aktion schreiben, bis inklusive 15. Dezember 2024. Wer hier aber die maximale Cashback-Summe von 1.000 Euro ergattern will, muss erst einmal viel Geld auf den Tisch legen. Diese Erstattung könnt ihr z. B. erhalten, wenn ihr den Samsung Neo QLED QN95D mit 85 Zoll Diagonale erwerbt und eine der teilnehmenden Soundbars ebenfalls in den Warenkorb legt.
Aber andere Wege führen zum maximalen Cashback. Kombiniert ihr den Neo QLED QN90D mit der Premium-Soundbar HW-Q995D, winken ebenfalls insgesamt 1.000 Euro als nachträgliche Erstattung. Ebenfalls winken 1.000 Euro beim Kauf der jeweils größten Varianten der Neo QLED QN94D, QN93D, QN92D und QN90D mit 85 Zoll. Immer muss auch eine der Aktions-Soundbars begleitend gekauft werden. Auf den reinen TV-Kauf gibt es bedauerlicherweise kein Cashback. Alle Teilnahmebedingungen findet ihr hier.
Samsung startet wieder seine SuperDea!s.
Das ist natürlich etwas schade, denn wer nur einen TV, aber keine Soundbar benötigt, kommt bei dieser Aktion nicht zum Zug. Umgekehrt gilt das gleiche, wenn ihr gerne eine Soundbar erwerben würdet, aber keinen Bedarf habt, was einen Smart-TV von Samsung betrifft. In der Vergangenheit bot Samsung immer sowohl Kombi-Cashback als auch Einzel-Cashbacks an. Damit hat sich die Aktion jetzt leider deutlich verschlechtert.
Laut Samsung nehmen an den SuperDeals neben den Neo QLEDs und QD-OLEDs auch die Lifestyle-Fernseher der Reihen The Frame und The Serif teil. Wichtig ist so oder so im Übrigen, dass nur Modelle mit deutschen Modellcodes an der Aktion teilnehmen. Darauf solltet ihr also beim Kauf achten. Ihr könnt euch zunächst auch TV und Soundbar innerhalb des Aktionszeitraums unabhängig voneinander nach Hause holen. Allerdings müsst ihr beide Geräte in einem Vorgang registrieren. Dafür habt ihr bis 29. Dezember 2024 Zeit. Die entsprechende Site ist hier zu finden.
Ihr erhaltet beim Kauf nach wie vor auch das Streaming-Paket „Made for Germany, das euch Gratis-Monate für z. B. MagentaTV, WOW und mehr genehmigt.
Wir präsentieren euch die 4K Blu-ray Neuheiten der Kalenderwoche 45 (04.-10. November 2024). Die Highlights in dieser Woche sind definitiv die Veröffentlichungen von „Deadpool & Wolverine“ sowie „Hellraiser: Judgement“.
Nachfolgend haben wir euch alle Neuheiten auf 4K UHD Blu-ray der aktuellen Kalenderwoche aufgelistet:
Deadpool & Wolverine (Steelbooks)
Deadpool & Wolverine: Die limitierten 4K Ultra HD Blu-ray Steelbooks sind bald erhältlich.
Uncut, 4K Ultra HD, rec.2020, HDR10, Dolby Vision, 2.39:1, Dolby Digital Plus 7.1 (Deutsch), Dolby Atmos (Englisch), 128 Minuten.
Deadpool & Wolverine ist eines der Film-Highlights 2024. Der Film konnte nicht nur an den Kinokassen richtig absahnen, sondern erfreut sich auch im Heimkino größter Beliebtheit. Wer es sich nicht nehmen lassen möchte, dieses Action-Feuerwerk voll mit großartigen Cameos in seine physische Filmsammlung aufzunehmen, der muss sich jetzt für „Team Deadpool“ oder „Team Wolverine“ entscheiden. Oder man gönnt sich einfach beide Steelbook-Varianten und stellt diese hübsch nebeneinander auf. Sparfüchse und Neulinge der 4K Blu-ray finden dagegen die 3-Film-Collection womöglich am interessantesten.
Klickt auf die Tabs um zu eurer favorisierten Variante zu gelangen:
Zuletzt aktualisiert am 16. Oktober 2026 um 23:01 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 16. Oktober 2026 um 23:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Hellraiser: Judgement (Mediabooks)
Auswahl der Hellraiser Judgement 4K Blu-ray Full-Slip Steelbooks. Alle Varianten sind auf je 999 Exemplare limitiert.
Die vorletzte Installation der Hellraiser-Filmreihe aus 2018 erscheint bei Turbine Medien in vier schicken Mediabook-Varianten. Mit der Veröffentlichung am 07. November 2024 verpasst der „Nagelschorsch“ die Halloween-Festivitäten leider knapp. Doch Horror und Grusel haben immer Saison und somit freuen wir uns über diese hochwertige Variante von Turbine, die mit allerlei Bonus-Content aufwarten kann.
Wer Glück hat, der kann das limitierte 4K Blu-ray Steelbook zu „The Norman“ noch bei einem der einschlägigen Onlineshops ergattern. Derzeit ist aber wohl nur jpc.de mit Kontingenten ausgestattet. Dass die anderen Händler bereits leer gelaufen sind, beweist, dass dieser Film bei Sammlern hoch im Kurs ist. Denn die Steelbook-Variante folgte erst auf die reguläre Amaray / Keep-Case-Version. Ein herrlicher Ausflug in die Welt der Wikinger und der nordischen Mythologie.
Mit „Der Wilde Westen“ begann sozusagen die Karriere von Mel Brooks als Spezialist für Genre-Parodien. Danach folgten Schlag auf Schlag Filme wie „Mel Brooks letzte Verrücktheit: Silent Movie“, „Mel Brooks Spaceballs“, „Robin Hood – Helden in Strumpfhosen“, „Das Schweigend er Hammel“, „Dracula – Tot aber glücklich“ uvm. Wenn ihr wissen wollt, wo alles seinen Anfang nahm, dann ist „Der wilde Westen“ (OT: Blazing Saddles) genau das Richtige für euch!
Weiße Weihnachten (Keep Case)
Der Filmklassiker Weisse Weihnacht mit Bing Crosby erscheint auf 4K Blu-ray
4K Ultra HD, rec.2020, HDR10, Dolby Vision, Dolby Digital 2.0 Mono (Deutsch), DTS-HD MA 5.1 (Englisch), 120 Minuten.
Könnt ihr euch noch daran erinnern, als damals vor 70 Jahren „Weiße Weihnachten“ ins Kino kam? Nein? Ich auch nicht. Das hält Paramount Pictures aber nicht davon ab, diesen Klassiker in einer restaurierten 4K-Fassung in den Handel zu bringen. Eine Feelgood-Story in der Post-Weltkriegs-Ära, die der ein oder andere vielleicht nicht missen möchte:
Der dritte Mann (Keep Case + Schuber)
Der Filmklassiker „Der dritte Mann“ feiert sein 75-jähriges auf 4K Blu-ray
Und noch ein Klassiker wagt den Release parallel zum Marvel-Blockbuster-Start. Auch dieser Titel feiert sein 75-jähriges Jubiläum und ist damit ein waschechter Filmklassiker. Der Krimi-Thriller spielt übrigens in Wien des Jahres 1948. Spannender Stoff.
Der unsichtbare Dritte (Steelbook, Col. Edition)
Der unsichtbare Dritte, ein weitere Hitchcock-Klassiker (1959)
Mit „Der unsichtbare Dritte“ präsentiert uns Warner Bros. einen weiteren, zeitlosen Klassiker von Alfred Hitchcock auf 4K UHD Blu-ray. Der Krimi-Thriller erschien bereits 1959 und ist somit schon 65 Jahre alt. Das sieht man dem Film natürlich auch an, aber alles hat doch seinen Anfang nehmen müssen. Fans des Films werden sich über diese üppig ausgestattete Collectors Edition freuen. Leider sieht es jedoch so aus, als wäre die Edition derzeit vergriffen =(
Der Zauberer von Oz wird zum 85. Jubiläum in einer limitierten 4K Blu-ray Collectors Edition neu aufgelegt
4K Ultra HD, rec.2020, HDR10, HDR10+, Dolby Vision, 1.37:1, Dolby Digital 5.1 (Deutsch), DTS-HD MA 5.1 (Englisch), 101 Minuten.
Der Zauberer von Oz ist ein Klassiker durch und durch. Schon 85 Jahre sind vergangen seit dem Kinodebüt. Und das feiert Warner Bros. erneut mit einer umfänglichen Collectors Edition auf 4K UHD Blu-ray. Leider ist diese derzeit doch mehr als vergriffen, ihr könnt es aber noch bei nachfolgenden Shops immer wieder einmal versuchen:
Es gibt neue Informationen zur Sony PlayStation 5 Pro. Diese verfügt über einen bisher unbekannten Bonus – und auch neue Angaben zum Stromverbrauch stehen im Raum.
Der „geheime“ Kniff der PlayStation 5 Pro? Laut einem durchgesickerten Datenblatt bringt die PS5 Pro doch eine Erhöhung des RAMs mit sich. Demnach sollen 2 GByte zusätzlicher DDR5-RAM im Inneren werkeln. Diese sind mutmaßlich für das Betriebssystem der Konsole gedacht. Dadurch würden Spieleentwickler jetzt vollen Zugriff auf die 16 GByte GDDR6-RAM erhalten, was in Games definitiv zu einem weiteren Mehrwert werden dürfte.
Aus dem durchgesickerten Datenblatt geht auch hervor, dass die PlayStation 5 Pro bis zu 390 Watt an Strom verbraucht. Der Chip der Konsole soll dabei im 4-Nanometer-Verfahren entstehen, also etwas effizienter sein als bei der PS5 Slim, wo er im 6-nm-Herstellungsprozess entsteht. Obendrein läuft bei der Pro-Konsole der RAM etwas schneller – mit 18 GBit/s bzw. 576 GB/s statt 14 GBit/s bzw. 448 GB/s.
https://youtu.be/z1VSPgqY7Yw
Aus ersten Teardowns geht zudem hervor, dass Sony den Lüfter der PlayStation 5 Pro im direkten Vergleich mit der PS5 Slim etwas dicker gehalten, aber leider im Durchmesser verkleinert hat. Potenziell könnte das eine höhere Betriebslautstärke zur Folge haben, da kleinere Lüfter üblicherweise mit höheren Drehzahlen arbeiten müssen, um die gleiche Wärme abzuführen wie ein größeres Modell. Allerdings müssen wir hier natürlich noch auf weitere Praxiseindrücke warten.
PS5 Pro: Ab Donnerstag im Handel
Die Sony PlayStation 5 Pro ist ab diesem Donnerstag, den 7. November 2024, im Handel zu haben. Die Konsole kostet 799 Euro. Wer den Ständer zur vertikalen Aufstellung sowie ein Disc-Laufwerk benötigt, muss beides separat für jeweils 30 bzw. 120 Euro nachkaufen. Sony stellt in Aussicht, dass die PS5 Pro quasi das Beste aus dem Fidelity- und dem Performance-Modus der regulären PS5 vereint. Man verspricht also z. B. hohe Bildqualität bei 60 fps.
Die PlayStation 5 Pro ist schon bald erhältlich.
Ebenfalls beherrscht die PlayStation 5 Pro mit PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR) eine neue Upscaling-Technik, die höherwertige Ergebnisse auf den Bildschirm zaubern soll.
Vor ein paar Tagen wurde der Vorverkauf für die neuen Star Wars und Marvel-Serien auf 4K UHD Blu-ray gestartet. Die limitierten Steelbooks zu „Loki“ (S2), „Hawkeye“ (S1), „The Mandalorian“ (S3), „Ahsoka“ (S1) sind vorerst vergriffen.
Nicht einmal einen Tag lang reichte das Kontingent der neuen Serien-Veröffentlichungen von Walt Disney aus, um dem Ansturm der Fans zu genügen. Für Panik unter Filmsammlern ist es aber definitiv noch zu früh. Denn wie so oft startete der Onlineshop jpc.de vor allen anderen Händlern mit den Vorbestellungen und wurde entsprechend schnell leer gekauft. Das liegt aber lediglich daran, dass die anderen Shops mittlerweile etwas träge geworden sind, wenn es um die Einlistung neuer Titel geht. Entsprechend dürfen wir damit rechnen, dass nicht nur JPC, sondern auch Amazon, Media Markt, Saturn usw. bald ausreichend Kontingente bereitstellen, um Fans mit Ware zu versorgen.
Auch ich bin bislang nicht in den Genuss gekommen, die Serien „Loki“ (Staffel 2), „Hawkeye“ (Staffel 1), „The Mandalorian“ (Staffel 3) und „Ahsoka“ (Staffel 1) vorzubestellen – so schnell waren die Titel vergriffen. Die Vorfreude auf die Titel bleibt aber bestehen und wir sind doch sehr froh, dass sich Walt Disney dazu entschieden hat, die Titel auch in Deutschland auf 4K Ultra HD Blu-ray (limitierte Steelbook-Varianten) anzubieten. Zudem gibt es positive Überraschungen bei der audiovisuellen Ausstattung der neuen Serien, die die Serien für uns zu einem Pflichtkauf machen (na ja, außer vielleicht Hawkeye).
Wie schon bei den vergangenen Veröffentlichungen auf 4K Ultra HD Blu-ray von Walt Disney, werden die Inhalte nicht nur mit HDR10, sondern mittlerweile auch mit Dolby Vision HDR ausgeliefert. Das bestätigt mittlerweile die US-Releases der Serien, die wohl etwas früher erscheinen werden. Hierzulande werden die Serien mit einem vorläufigen Releasetermin 31. Januar 2024 beworben. Es ist also nicht ganz ausgeschlossen, dass der Liefertermin noch vorgezogen wird, um das Weihnachtsgeschäft mitzunehmen. Wir würden darauf aber keine Wetten abschließen. Die Artworks der US-Varianten (siehe oben) werden wohl auch für den europäischen Markt übernommen. Für Deutschland, Österreich und Co. werden im Gegensatz zu den US-Varianten neben den 4K Blu-ray-Discs auch die regulären HD Blu-rays beiliegen.
waipu.tv aktualisiert seinen 4K Stick. Eine neue Startseite und weitere Verbesserungen steigern die Benutzerfreundlichkeit.
Allerdings liest man aus der Pressemitteilung heraus, dass es auch um die Einbindung von Empfehlungen (= Werbung) auf der Startseite geht. Die ermöglicht nun direkt Zugriif auf TV-Inhalte und Content aus On-Demand-Angeboten – auch von Drittanbietern wie zum Beispiel Netflix, Disney oder der ARD-Mediathek. Diese Inhalte seien laut dem Anbieter bei waipu.tv nur einen Klick entfernt und die Apps nahtlos integriert.
Ihr habt aber auch die Chance, die neue Startseite für eure eigenen Bedürfnisse anzupassen. Obendrein sind zuletzt gesehene Sender, Aufnahmen und On-Demand-Inhalte schneller erreichbar. Aber auch die Werbung spricht waipu.tv relativ beiläufig an: Sie wird in Form sogenannter „personalisierter Content-Empfehlungen“ auf der Startseite um eure Aufmerksamkeit buhlen.
waipu.tv bietet auch einen Hybrid Stick für Kabelkunden an.
Auch dabei ist eine neue Suchfunktion, die auch über Spracheingabe erreichbar ist, um Inhalte zu finden. Apple-User dürfte freuen, dass zudem endlich kein Google-Konto mehr notwendig ist, um gängige Streaming-Apps zu beziehen oder zu aktualisieren. Auch die Player Controls, die Programminformationen und Steuerungselemente im Overlay des laufenden Programms, sind neu und werden parallel zur neuen Startseite ausgerollt.
Neue Startseite wird bereits verteilt
Die Programmdetails werden direkt in das laufende Fernseherlebnis integriert, genauso wie Informationen über das nachfolgende Programm und Empfehlungen (= Werbung). Funktionen, wie Aufnahme oder Teletext können aus dem laufenden Programm heraus bedient werden.
Laut waipu.tv wird die neue Startseite bereits verteilt. Bis sie bei allen Nutzern angezeigt wird, könnten aber einige Wochen vergehen. Man geht das Ganze nämlich schrittweise an. Der Rollout des aufgefrischten Player Overlays startet Ende November 2024. Beide Updates werden automatisch aufgespielt, dafür muss der waipu.tv 4K Stick lediglich an die Stromversorgung angeschlossen sein. Das Update kann bei Verfügbarkeit auch über die Einstellungen manuell angestoßen werden.
Smart-TVs von LG und Samsung fertigen im Hintergrund in jeder Sekunde hunderte Screenshots an. So möchte man eure Sehgewohnheiten genauestens auswerten.
(Gehe direkt zu: TV-Überwachung und Werbung auf Smart TVs von Samsung, LG und Sony deaktivieren) Das zeigt eine aktuelle Studie der Cornell University. Zu beachten ist, dass sich die Untersuchung zwar auf Smart-TVs von LG und Samsung fokussiert hat, das Prinzip grundsätzlich aber alle aktuellen Fernsehgeräte betrifft. Wir hatten schon in einem anderen Artikel auf die damit verbundenen Datenschutz- und Privatsphäre-Probleme aufmerksam gemacht.
ACR (Automatic Content Recognition) macht Hunderte Screenshots pro Sekunde
Die zentrale Rolle spielt dabei ACR (Automatic Content Recognition). Über diese Technik wird im Hintergrund anhand der Bildinhalte ausgewertet, was ihr gerade an eurem Fernsehgerät konsumiert. Das greift im Übrigen auch dann, wenn ihr nicht die Apps direkt am Fernseher nutzt. Vielmehr funktioniert ACR auch dann, wenn ihr via HDMI einen Zuspieler angeschlossen habt – also z. B. einen Streaming-Player, eine Spielekonsole oder auch ein Notebook.
LGs Smart-TVs sammeln gierig Daten im Hintergrund.
Laut der erwähnten Untersuchung fertigten die getesteten LG-TVs etwa 100-mal pro Sekunde Screenshots an. Im Falle von Samsung waren es immerhin nur zwei Screenshots pro Sekunde. Dafür transferierten die Samsung-TVs aber doppelt so große Datenmengen an die Server des Unternehmens und das auch deutlich häufiger. Spannenderweise wurden dabei sogar mehr Daten gesammelt, wenn externe HDMI-Zuspieler genutzt worden sind. Hier lag LG bei der Datensammelwut dann auch wieder vorne.
Netflix und YouTube unterbinden TV-Überwachung
Offenbar haben Netflix und YouTube allerdings mit den TV-Herstellern Vereinbarungen abgeschlossen, die ACR durch die TV-Hersteller unterbinden, wie die Studie herausgefunden hat. Das dürfte aber kaum einem Entgegenkommen zugunsten der Nutzer geschuldet sein. Vielmehr dürften Netflix und YouTube einfach schon selbst reichlich Daten zusammenraffen und auswerten und sich da eine gewisse Exklusivität vorbehalten.
Immerhin: Es gibt für Nutzer an den TV-Geräten von sowohl LG als auch Samsung Wege, ein Opt-out zu vollziehen und die Datensammlung via ACR zu verbieten. Allerdings sind diese Menüpunkte sehr versteckt platziert und erfordern das Navigieren durch verschachtelte Untermenüs. Obendrein müssen in verschiedenen Bereichen mehrere Settings verändert werden, was es für Laien mutmaßlich absichtlich möglichst schwer macht, sich den Datenkraken zu entziehen.
Auch Smart-TVs von Samsung erfassen, was ihr so konsumiert.
Eine Alternative: Ihr entzieht eurem Smart-TV grundsätzlich den Internetzugriff. Ohne Online-Anbindung können die Fernseher nämlich kein ACR nutzen bzw. Daten übertragen. Ausweichen könnt ihr dann auf externe Streaming-Zuspieler. Da wäre aus Datenschutz- und Privatsphäre-Abwägungen wohl aktuell noch der Apple TV 4K eine der sichersten Optionen.
TV-Überwachung und Werbung auf Smart TVs von Samsung, LG und Sony deaktivieren:
Wähle den Tab mit dem Namen des Herstellers deines Smart TV aus und folge der Schritt-für-Schritt-Anleitung, um ACR und störende Werbeeinblendungen zu stoppen:
SamsungLGSony
Wir schalten unseren Samsung Smart TV an bzw. gehen in das Home-Menü (Haus-Symbol auf der Fernbedienung).
Wir klicken nach rechts, damit sich das Seitenmenü des Samsung Smart TV (Tizen OS) öffnet und navigieren dann ganz nach unten zu Datenschutz.
Dort navigieren wir zu „Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinie“ und öffnen diese.
Wir wählen die Optionen „Ich stimme den Anzeigeninformationsdiesten auf diesem Gerät zu“ und „Ich stimme Werbung auf Grundlage meiner Interessen zu“ ab bzw. deaktivieren diese.
Wir schalten unseren LG Smart TV mit webOS an bzw. gehen ins Home-Menü (Haus-Taste auf der Fernbedienung).
Wir gehen entweder oben rechts zum Zahnrad und klicken darauf oder wir klicken einmal auf das Zahnrad-Symbol auf unserer Fernbedienung, damit das seitliche Menü aufklappt. Hier öffnen wir dann „Alle Einstellungen“.
Wir navigieren zu „Zusätzliche Einstellungen“ und öffnen diese.
Wir navigieren zum Punkt „Live Plus“ und deaktivieren diesen.
Danach öffnen wir ebenfalls unter „Zusätzlichen Einstellungen“ ganz unten den Reiter „Werbung“ und öffnen diesen.
Unter „Werbung“ aktivieren wir das „eingschränkte AD-Tracking“.
Wir gehen im Menü zurück zu „Allgemein“ und wählen dort „Startseiten-Einstellungen“ aus.
Wir deaktivieren die „Home Promotion“.
Wir schalten unseren Sony Smart TV an bzw. gehen ins Home-Menü (Haus-Symbol auf der Fernbedienung).
Wir öffnen die Einstellungen (Zahnrad Symbol oben Rechts) oder wir nurtzen das Zahnrad-Symbol auf der Fernbedienung.
In den Einstellungen navigieren wir zum Reiter „System“ und öffnen diesen.
Unter System navigieren wir zu „Samba Interactive TV“ und öffen den Reiter.
Unter Samba Interactive TV deaktivieren wir „Interaktiver Fernseher“.
Wir gehen zurück zur Hauptebene in den Einstellungen und navigieren zu „Datenschutz“
Wir öffnen „Anzeigen“ unter den Datenschutz-Einstellungen.
Wir klicken auf Werbe-ID löschen, um keine weitere, personalisierte Werbung angezeigt zubekommen. Es schadet nicht davor, noch die Werbe-ID zurückzusetzen.
Geekom gewährt euch einen Rabatt von 20 Prozent auf den Geekom A7 Mini-PC mit AMD Ryzen 7940HS (bis zu 5.2GHz), 32GB DDR5 Arbeitsspeicher und 2TB NVMe SSD-Festplatte. Ihr zahlt statt 849 Euro nur 679 Euro!
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Der Geekom A7 Mini-PC mit AMD Ryzen R9, DDR5-Arbeitsspeicher und 2TB SSD-Festplatte überzeugt auf der ganzen Linie
Wenn ihr mehr über das Modell erfahren wollt, dann könnt ihr mehr darüber in unserem ausführlichen Test erfahren. Eine kleine Zusammenfassung des Fazits findest du hier:
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Wir testen für euch den Titan Army C32C1S Gaming-Monitor mit gebogenem (curved) 32 Zoll-Display. Ob sich der günstige QHD-Bildschirm mit 240Hz auch wirklich für Gaming lohnt und wie er sich in Alltagssituationen schlägt, lest ihr hier!
Der Bildschirm des Titan Army C32C1S sicher verpackt in Styropor
Alle Zusatzkomponenten des Titan Army C32C1S sind sicher verpackt und leicht zugänglich.
Wie auch schon beim Titan Army P2510S wird der gebogene C32C1S in einem einfachen Verpackungskarton mit einfarbiger Aufschrift angeliefert. Monitor und das Zubehör sind gut und sicher verpackt und leicht zugänglich. Der Bildschirm liegt in einer perfekt eingepassten Styropor-Form und dürfte somit auch bei etwas „härteren Versandwegen“ keinen Schaden davontragen.
Coupon-Code für das Angebot auf Amazon.de: C32C1SDE
Nach dem Auspacken geht es auch schon zur Installation des Monitors, wobei wir uns hier erst einmal einen Kreuzschraubenzieher/-dreher zu Hilfe holen. Mit nur drei Schrauben und einem leicht lösbaren Klick-Mechanismus, welcher Standfuß und Monitor verbindet, stellen wir den Titan Army C32C1S in nur drei Minuten auf. Wer den Standfuß nicht nutzen möchte, kann auch eine kompatible VESA-Halterung (75×75) nutzen. Dafür stehen vier 3.5 cm lange Abstandshalter für den Monitor bereit. Der Anschluss der Kabel ist monitortypisch immer etwas schwierig, sofern man den Bildschirm nicht frei stehen hat. Ist das Stromkabel und die bevorzugte Verbindung für Bild und Ton angeschlossen, dann kann es auch schon losgehen.
Die Verarbeitung des Standfußes aus Metall ist einfach, aber funktionell. Das „große V“ bietet dem Nutzer viel Platz direkt unter dem Monitor, z.B. für eine kleine Soundbar, Smartphone usw. Leider lässt sich der Monitor nur neigen und nicht in der Höhe verstellen. Aus ergonomischer Sicht ist es bei einem 32 Zoll-Modell auch vielleicht gar nicht so zuträglich, wenn man diesen noch weiter nach oben stellen kann. Auch der Monitor selbst ist eher schlicht gehalten, weist aber weder Spaltmaße noch Beschädigungen auf. Es wird nicht an der falschen Stelle gespart, man merkt jedoch, dass dem Hersteller ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig ist. Ein nettes Gimmick ist die rote Hintergrundbeleuchtung des Titan Army C32C1S, wobei diese nicht ausreicht, um z.B. eine Wand gut auszuleuchten.
Der komplette Lieferumfang des Titan Army C32C1S curved Gaming-Monitors
Auch nicht ganz unwichtig: das Netzteil ist beim Titan Army C32C1S direkt integriert. Es führt somit nur ein Kaltgerätestecker zum Monitor und es muss kein externes Netzteil verstaut werden. Was wir bei diesem Modell dann doch vermissen, ist ein Kabelmanagement. Dies stellt sicherlich keinen Dealbreaker für den Kauf des Gaming-Monitors dar, eine einfache Plastik-Klammer hätte aber hier schon etwas geholfen. Dafür gibt es eine Kunststoffabdeckung für die Anschluss-Sektion auf der Rückseite. Neben den bereits genannten Komponenten finden wir noch ein DisplayPort-Kabel sowie die Bedienungsanleitung samt Garantiekarte im Lieferumfang des Titan Army C32C1S:
Lieferumfang:
Monitor Titan Army C32C1S
Standfuß
Stromkabel
DisplayPort-Kabel
Bedienungsanleitung
Titan Army C32C1S: Technische Daten & Features
Der Titan Army C32C1S nutzt ein fortschrittliches HVA-Panel des Displayherstellers TCL (CSOT). Diese soll im Vergleich zu herkömmlichen VA-Panels folgende Vorteile bieten:
Höhere Helligkeit: Bessere Lichtdurchlässigkeit durch optimierte Struktur.
Höherer Kontrast: Bessere Schwarzwerte und detailliertere Kontraste.
Schnellere Reaktionszeit: Flüssigere Darstellung, besonders bei Spielen oder schnellen Bildwechseln.
Einfache Struktur: Es werden keine zusätzlichen Strukturen wie bei MVA (Multi-domain Vertical Alignment) oder PVA (Patterned Vertical Alignment) benötigt, was die Herstellung effizienter macht.
Jetzt ist es etwas schwer, diese Vorteile bei diesem Modell auch zu bestätigen, da der direkte Vergleich mit einem regulären VA-Panel mit den gleichen Spezifikationen fehlt. Aber zumindest, was die Bewegtbilddarstellung anbelangt, können wir berichten, dass der Curved Gaming-Monitor eine hervorragende Figur macht. Die Displaydiagonale beträgt 32 Zoll bzw. 31.5 Zoll, wenn man es genau nimmt. Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel im Seitenverhältnis 16:9 ergibt sich daraus eine Pixeldichte von 93 Pixel Pro Zoll (PPI – Pixel per Inch). Die Pixelstruktur des Monitors erkennen wir aus einer normalen Sitzentfernung nicht. Zudem ist das Display im Radius R1500 gebogen. Die Biegung wirkt subtil, im Vergleich mit einem flachen Monitor mit der gleichen Größe, ergibt sich daraus jedoch ein weitaus angenehmeres Seherlebnis.
Der Titan Army C32C1S ist in weniger alf 5 Minuten aufgebaut. Man benötigt jedoch einen Schraubenzieher (Schraubendreher)
Was die Helligkeit des Monitors anbelangt, dieser besitzt eine HDR400-Zertifizierung, was den geringsten Wert innerhalb des Zertifizierungsprogramms darstellt. Mehr kann man aus einer Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung einfach nicht herausholen, ohne den Schwarzwert komplett zu zerstören. Für unsere Anwendungsbereiche reicht die Helligkeit aber auf jeden Fall aus. Übrigens haben wir bei unseren Messungen keine 400 cd/m² erreichen können. Bei 360 cd/m² mit überzogenen Helligkeitseinstellungen und mit aktiviertem HDR war leider Schluss. Diese Differenz zur Herstellerangabe lässt sich jedoch verkraften. Die Unterstützung des sRGB-Farbraums mit 100% konnten wir fast nachstellen. Hier landeten wir bei 98%, wobei wir offen gestanden nicht ewig viel Zeit darauf verschwendet haben, die letzten 2 Prozent herauszukitzeln. Denn diese sind weder für Ottonormalverbraucher noch für Profi-Anwender am Ende sichtbar bzw. wichtig.
Die rote LED-Beleuchtung ist rein optisch und ist zu schwach um als Hintergrundbeleuchtung durchzugehen. Wenn der Monitor frei steht, sieht das aber ganz schick aus (Titan Army C32C1S)
Für Gamer unverzichtbar und besonders spannend ist das Adaptive Sync-Feature, das auf dem PC über AMD FreeSync oder NVIDIA G-Sync unterstützt wird. Es stellt sicher, dass Schlieren, Bildruckler oder zerrissene Bilder gar nicht erst auftreten. Wenn ihr euer Lieblingsspiel mit 240 Hz über den Monitor jagt und es in hitzigen Gefechten zu Framerate-Einbrüchen kommt, verhindert Adaptive Sync die oben genannten Bildartefakte.
Titan Army beweist zudem ein Gespür für Hardware-Exoten. Ein vergleichbares Modell mit den gleichen Spezifikationen und Features zu finden, ist nämlich gar nicht so einfach. Die Kombination aus 31,5 Zoll, 240 Hz und QHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) ist selten. Viele Displays bieten nur Full-HD, was die Pixeldichte verringert, oder kommen mit niedrigeren Bildwiederholraten von 165 Hz oder 120 Hz. Ein vergleichbares Modell wie das Samsung Odyssey G6 S32BG650EU existiert zwar, kostet jedoch deutlich mehr. Titan Army hat mit diesem schicken Nischen-Produkt definitiv Applaus verdient.
Displaytyp: 32 Zoll (31.5 Zoll) HVA Fast-LCD-Panel
Hintergrundbeleuchtung: Edge-LED
Auflösung: 2.560 x 1.440 Pixel (QHD)
Bildverhältnis: 16:9
Bildwiederholrate: 240 Hz
Pixeldichte: 93ppi
Farbraum: ca. 85% DCI-P3 / 100% sRGB
Adaptive Sync: Ja (FreeSync oder G-Sync am PC)
Helligkeit: ca. 350 Nits
Kontrast: ca. 3000:1
HDR-Unterstützung: Ja, mit Grundfunktionalität (HDR10)
Ergonomie: Sehr begrenzt, keine Höhenverstellbarkeit, nur Neigen
Preis: UVP von 369,99 Euro, oft um 320 Euro zu bekommen
Das OSD-Menü
Das OSD-Menü des C32C1S von Titan Army ist gut strukturiert, könnte aber noch 1-2 Optimierungen vertragen.
Titan Army orientiert sich bei seinem OSD-Menü am Branchenstandard. Eine breite Auswahl an Einstellungsmöglichkeiten sowie schnell abrufbare Details zur Bildwiedergabe machen es dem Nutzer leicht, seine optimalen Einstellungen zu finden bzw. zu prüfen. Was uns nicht so gut gefällt, ist die Steuerung über die Knöpfe am unteren Bildschirmrand. Bis man sich einmal mit der Steuerung angefreundet hat, vergehen gefühlt Stunden. Da ist uns die Navigation über einen kleinen Joystick definitiv lieber. Auf jeden Fall sollte man das OSD einmal aufrufen, um sich mit allen Features des Monitors vertraut zu machen.
Die Funktionstasten an der Unterseite des C32C1S von Titan Army sind gut erreichbar. Die 4-Button-Steuerung im OSD-Menü ist für unseren Geschmack jedoch etwas zu umständlich.
Denn der Monitor ist leider nicht zu 100% Plug & Play. Bedeutet, möchte man Features wie das Adaptive Sync oder HDR nutzen, müssen diese über das Menü aktiviert werden (glücklicherweise nur einmal). Auch das Game+-Untermenü „Spiel Hilfs“ sollte man einmal aufsuchen. Hier findet mal allerlei Helferlein, die einem den Gaming-Alltag vereinfachen, wie z.B. Einstellungsmöglichkeiten für den Schwarzwert, ein einblendbares Crosshair in verschiedenen Farben und Formen, FPS-Anzeige, Gaming-Timer uvm. Bei den Informationskacheln hätten wir uns noch Details zu VRR und HDR gewünscht, da man beim Aufrufen des Menüs nicht sofort erkennt, ob diese Bildfeatures auch aktiv sind. Das Gaming-Symbol mit dem Controller zeigt übrigens an, ob man einen der voreingestellten Bildmodi für Games (unterteilt in Genres) aktiviert hat.
Die Anschlüsse
Die Anschlüsse auf der Rückseite des Titan Army C32C1S: 2x DisplayPort 1.4, 2x „HDMI 2.1“ sowie ein Audio-Ausgang
Wie schon erwähnt, besitzt der Titan Army C32C1S eine überschaubare, aber dafür gute Auswahl an Anschlüssen. Allesamt finden sich auf der Rückseite des Gaming-Monitors nach unten ausgerichtet wieder. Es stehen zwei DisplayPorts Version 1.4 sowie zwei HDMI 2.1-Anschlüsse bereit – zumindest laut Datenblatt von Titan Army. Die angeblichen HDMI 2.1-Anschlüsse sind unserem Verständnis nach eher HDMI 2.0. Über die HDMI-Verbindung lässt sich die volle Auflösung mit 2.560 x 1.440 Pixel lediglich mit 144Hz realisieren. Dieser Umstand wäre überhaupt nicht so schlimm, nur diejenigen, die den Monitor wegen der HDMI 2.1-Schnittstellen gekauft haben, bekommen lediglich zwei Ports mit 18 Gbit/s präsentiert und nicht wie in unserem Verständnis üblich mit 40/48 Gbit/s.
HDMI-Einschränkung ist nirgends ausgeschrieben
Wir haben lange gesucht, bis wir diesen Hinweis auf die maximale Bildwiederholungsfrequenz von 144Hz gefunden haben. In der Amazon-Listung wird diese „Einschränkung“ ganz klein in einem Promo-Bild erwähnt (siehe nachfolgendes Bild – rotes Viereck). Für einen Ottonormalverbraucher ist es nicht wirklich möglich herauszufinden, dass es sich nur um HDMI 2.0-Schnittstellen mit 18 Gbit/s handelt. Übrigens haben wir auch noch ein paar nationale und internationale Testberichte zum Titan Army C32C1S bemüht und anscheinend ist es bislang niemandem aufgefallen.
Klein der Hinweis in einem der Promo-Bilder des Titan Army C32C1S, dass via HDMI lediglich 144Hz mit voller Auflösung ausgegeben werden können – sprich HDMI 2.0
Der Test mit unserem Murideo Testbildgenerator gibt uns übrigens die Gewissheit, dass hier nur ein HDMI 2.0-Chip mit 18 Gbit/s verbaut ist, da die Unterstützung für FRL (Fixed Rate Link) fehlt. Uns geht diese „Falschauszeichnung“ der HDMI-Schnittstellen schon länger gegen den Strich und wir können nur hoffen, dass sich hier auch dank HDMI 2.1b etwas ändert.
Die HDMI 2.1-Anschlüsse des Titan Army C32C1S sind in Wirklichkeit nur HDMI 2.0
Genug aufgeregt. Es gibt noch zwei weitere Anschlüsse, einen DC-Eingang für die Stromzufuhr, sowie einen Audio-Ausgang (3.5mm Klinke) für Kopfhörer oder PC-Lautsprecher. Integrierte Lautsprecher sucht man bei dem Gaming-Monitor nämlich vergeblich.
Bildqualität
Was für viele am wichtigsten ist, ist sicherlich die Bildqualität des Titan Army C32C1S. Sofern alles mit den Schnittstellen klappt, möchte man visuell ansprechendes Gaming mit reaktionsschnellem Bildaufbau, gutem Kontrast sowie helle, farbenfrohe Darstellungen genießen. Und zumindest in einigen dieser Kategorien kann der gebogene Gaming-Monitor punkten. Als Erstes möchten wir anmerken, dass die Kombination 32 Zoll Displaydiagonale mit QHD-Auflösung wirklich einen hervorragenden Detaileindruck hinterlässt. Gut genug aufgelöst, damit z.B. bei Shootern auch Details in der Ferne gut erkennbar bleiben und groß genug, dass man nicht in Versuchung gerät, seinen Kopf nach vorn zu bewegen, um auch alles erkennen zu können.
In puncto Helligkeit, Schwarzwert und Farbdarstellung liefert der C32C1S ein ausgewogenen Bildeindruck. Bei hohen Bildwiederholungsraten mit 120Hz, 144Hz oder 240Hz kann der C32C1S auf jeden Fall punkten
Die maximale Helligkeit wird vom Hersteller mit 400 cd/m² angegeben, gemessen haben wir bei 100% Helligkeit und HDR um die 360 cd/m². Da fehlt es dem Monitor leider etwas an Helligkeit, um einen wirklich überzeugenden HDR-Effekt zu generieren. Die Helligkeit reicht aber definitiv aus, um bei der täglichen Arbeit und Gaming nicht müde zu werden. Die Farbleistung ist als gut zu bewerten (gemessen 98% sRGB Farbraum), ist aber weit davon weg, damit man mit dem Monitor auch farbkritische Arbeiten wie Foto- und Videobearbeitung perfekt ausführen kann. Bei dem attraktiven Preispunkt des Monitors dürfte man die Abstriche sicherlich in Kauf nehmen. Wer den Gaming-Monitor das erste Mal nutzt, sollte die Helligkeit etwas nach oben drehen und ggf. HDR aktivieren. Wir empfanden die Bilddarstellung mit erhöhter Helligkeit als weitaus angenehmer.
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Der Kontrast ist gut und der Schwarzwert ist in einem leicht beleuchteten Gaming-Setup ebenfalls gut. Das Edge-LED-Backlight verrichtet auf jeden Fall seine Arbeit bzw. das HVA-Panel. Wer übrigens in absolute Dunkelheit zockt (was man seinen Augen auf keinen Fall antun sollte), der wird übrigens erkennen, dass Schwarz in Wirklichkeit ein leichtes Grau darstellt. Aber wie angemerkt, mit etwas Umgebungshelligkeit richten sich die Augen so ein, dass das dargestellte Schwarz auch wirklich schwarz wirkt.
Input-Lag & Latenzen:
Beim Input-Lag des Titan Army C32C1S gibt es objektiv und subjektiv nichts zu bemängeln
Was überzeugt und Gamer frohlocken lässt, ist der sehr geringe Input-Lag des Monitors. Nicht nur mit unserem Testgerät, auch subjektiv haben wir keinerlei spürbare Verzögerung zwischen unseren Eingabegeräten und der Bildausgabe feststellen können. Bei 240fps liegen wir unter 3ms, und auch voller Auflösung und mit bis zu 144Hz haben wir die 6ms nicht überschritten. Bei der täglichen Arbeit sowie beim Zocken werden die hohen Bildwiederholungsraten mit 120Hz, 144Hz oder 240Hz perfekt transportiert.
Gaming-Performance
Reaktionsschnelle Spiele wie Counter Strike oder Call of Duty profitieren von der hohen Bildwiederholungsrate des Titan Army C32C1S
Der Titan Army C32C1S ist ein Gaming-Monitor. Und die Zielgruppe der Gamer wird mit diesem Monitor auch auf jeden Fall glücklich. Egal, ob Action-Adventures aus der Third-Person-Perspektive, Shooter oder Strategiespiele; mit diesem Monitor macht das Zocken einfach Spaß. Voraussetzung ist natürlich, dass man einen Gaming-PC oder Konsole besitzt, die die visuellen Eigenschaften des C32C1S auch voll auskosten können.
Mit 240Hz können wir dem Flammenwerfer des Mancubus (Doom II) noch besser ausweichen (Titan Army C32C1S)
Spiele mit hohen Bildwiederholungsraten bleiben auch bei schnellen Bildbewegungen detailreich und wir konnten keine Bildartefakte wie Schlieren, Farbsäume oder Ghosting feststellen. Auch ein DSE (Dirty Screen Effekt) war mittels Testvideos nicht erkennbar. Was wir gesehen haben, ist, dass die Ausleuchtung an den Rändern minimal geringer ist – was im regulären Betrieb jedoch nicht weiter auffällt. Ansonsten liefert der Gaming-Monitor mit HVA-Display eine gute Helligkeitsverteilung über das gesamte Display hinweg.
Stromverbrauch
Der Titan Army C32C1S verbraucht ausgeschaltet rund 0.8 Watt. Der Stromverbrauch erreicht in unserem Test maximal 58 Watt
Ob wir etwas falsch gemacht haben? Die Angabe zum typischen Stromverbrauch des Gaming-Monitors treffen wir fast punktgenau. Dieser bewegt sich bei um die 55 Watt, was auch der Hersteller angibt. Jedoch gibt dieser auch eine maximale Stromaufnahme von 90 Watt an. Diese konnten wir mit 100% Helligkeit und hellem HDR-Gaming mit 240Hz nicht erreichen. Dafür zeigte sich der Stromverbrauch absolut unbeeindruckt von den dargestellten Bildinhalten. Ein schwarzer Desktop-Hintergrund benötigt 50 Watt, genauso wie ein komplett weiß ausgeleuchtetes Bild. Hier wird das Edge-LED-Backlight wohl durchgehend auf dem eingestellten Wert laufen und nicht dimmen. Wenn wir die Helligkeit reduzieren, reduziert sich entsprechend der Stromverbrauch über alle Nutzungsszenarien hinweg. Bei 50% Helligkeit habt ihr nur noch um die 32 Watt Stromverbrauch. Wirklich interessant, dass der Monitor hier nicht wie z.B. ein Fernseher abhängig von den dargestellten Inhalten die Stromaufnahme ändert. Arm wird man beim überschaubaren Stromhunger des Gaming-Monitors auf jeden Fall nicht. 20 Stunden Nutzung entsprechen geschätzt 40 Cent Stromkosten.
Testfazit Titan Army C32C1S Gaming-Monitor:
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Der Titan Army C32C1S überzeugt als vielseitiger Curved-Monitor für unterschiedliche Einsatzbereiche. Mit seiner 31,5-Zoll-Bildschirmdiagonale und der QHD-Auflösung mit 2.560 x 1.440 Pixel bietet er einen ausgewogenen Mix aus Größe und Auflösung. Die 1500R-Krümmung ermöglicht ein angenehmes Blickfeld, während sich die 240 Hz Bildwiederholrate speziell bei Gaming-Sessions positiv bemerkbar macht. Die Bildqualität ist für diese Preisklasse als gut zu bewerten und es gibt genug Bildschirmeinstellungen, um die visuelle Erfahrung an seine persönlichen Vorlieben für Arbeit, Filme und Gaming anzupassen. Die solide Verarbeitung und der leicht zu montierende Standfuß sorgen für einen sicheren Stand, auch wenn wir eine Höhenverstellbarkeit vermissen. Dieses fehlende Feature kann mit einer günstigen VESA-Halterung (75 x 75mm) nachgerüstet werden.
Besonders überrascht hat uns die Auswahl der Anschlüsse. Selbst wenn sich die zwei HDMI 2.1-Anschlüsse zuletzt als HDMI 2.0 entpuppten, sind wir insgesamt doch zufrieden. Die zwei DisplayPorts 1.4 liefern unserem Gaming-PC auf jeden Fall die perfekte Verbindung. Wir waren schon vor dem Test des Titan Army C32C1S Fan gekrümmter Gaming-Monitore und es bestätigt sich immer wieder, dass sich durch die geringe Krümmung ein besseres Sehgefühl einstellt. Das gebogene Display vermisst man sofort, sobald man sich an einen größeren, flachen Monitor setzt.
Der Titan Army C32C1S beweist sich als zuverlässiger Begleiter im Alltag und bietet ein beeindruckendes Bild für vielfältige Nutzungsszenarien. Kreative Arbeiten wie Bild- und Videobearbeitung sind möglich, wenn man diese nicht in einem hochprofessionellen Umfeld betreibt. Der gebogene Monitor ist einfach fürs Gaming gemacht und das hat der 32 Zöller in den vergangenen Tagen auf jeden Fall bewiesen. Eine klare Empfehlung mit einem zusätzlichen Hinweis auf das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.