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Nintendo Switch 2: OLED-Version ist wieder im Rennen

Die Nintendo Switch 2 hat mit ihrem LC-Display viele Gamer enttäuscht. Doch jetzt steht offenbar wieder eine OLED-Version auf dem Programm.

Die Nintendo Switch kam 2017 mit einem LC-Display auf den Markt. Doch 2021 reichte der japanische Hersteller eine OLED-Version nach, die sofort ihre Fans gefunden hat. Genau deswegen waren viele Gamer enttäuscht, als die Switch 2 nur mit einem LC-Display vorgestellt worden ist. Da hat es auch nicht geholfen, dass die Auflösung von 720p auf 1080p gestiegen ist und der neue Bildschirm jetzt 120 Hz, VRR (Variable Refresh Rate) sowie HDR beherrscht.

Nintendo Switch 2: Wann kommt die OLED-Version?

Zudem stand das LC-Display der Switch 2 mehrfach in der Kritik, weil es Probleme mit der Bewegungsdarstellung in 2D-Titeln hat. Da zeigen sich die LCD-typischen Schlieren bzw. das klassische „schmierige“ Bild besonders stark. Dies kann an dem verbauten Panel von Innolux liegen. Deswegen soll zunächst wohl auch eine Revision mit einem neuen LC-Bildschirm von Sharp folgen, die noch 2026 erscheinen wird.

Nintendo Switch 2: Ab sofort kostet sie mehr.
Nintendo Switch 2: Ab sofort kostet sie mehr.

Die OLED-Version der Nintendo Switch 2 soll wiederum frühestens Ende 2027 oder gar erst Anfang 2028 erscheinen. Es heißt, aktuell verhandle Nintendo mit Samsung Display als potenziellem Zulieferer. Denkbar ist dabei auch, dass der Bildschirm im Zuge der Umstellung leicht vergrößert wird. So lief es damals auch bei der OLED-Version der ersten Switch. Doch die Umstellung wäre für Nintendo so oder so ein Balanceakt.

Die Speicherkrise wird zur Krux

Denn Nintendo musste die Verkaufspreise der Switch 2 ohnehin bereits erhöhen. Das liegt natürlich an der aktuellen Speicherkrise, welche auch in diesem Jahr zu abermaligen Verteuerungen der Xbox Series X|S und Sony PlayStation 5 geführt hat. Sollte Nintendo also auf ein höherwertiges OLED-Display für seine Konsole setzen, müsste man auch wieder den Preis anpassen. Das ist ein Spagat, denn dadurch schrumpft natürlich die Zielgruppe.

Letzten Endes schweigt Nintendo selbst zu einer potenziellen OLED-Version der Switch 2. Am Ende können wir also, auch wenn die Gerüchte Hoffnung machen, nur abwarten.

Nvidia Shield TV: Das Einstiegsmodell bleibt wohl dauerhaft vergriffen

Die Nvidia Shield TV ist aktuell ausverkauft und wird wohl nicht mehr neu aufgelegt. Zumindest betrifft das die „Röhre“.

Wer sich in den letzten Wochen im Handel umgesehen hat, dürfte es schon bemerkt haben: Die Nvidia Shield TV ist quasi nicht mehr zu bekommen. Wir haben die Röhre damals getestet. Sie wechselte für 159,99 Euro den Besitzer. Weiterhin verfügbar bleibt die Pro-Version, welche das gleiche Design nutzt wie die vorherigen Generationen aus den Jahren 2015 und 2017. Nvidia hat auch schon Stellung zur aktuellen Situation bezogen, macht dabei aber wenig Hoffnung.

Nvidia Shield TV: Nicht offiziell eingestellt, aber dauerhaft ausverkauft

So erklärt Nvidia, dass man die Shield TV nicht offiziell eingestellt habe. Parallel sei sie aber wegen der aktuellen Nachfrage ausverkauft. Ob und wann man Exemplare des Streaming-Players nachliefern könne, sei offen. Der Hersteller verweist stattdessen auf die Shield TV Pro, welche weiterhin erhältlich ist und bleibt. Für uns klingt das nach „Wir wollen uns ein Hintertürchen offenhalten, aber bis auf Weiteres könnt ihr die Shield TV nicht mehr kaufen.“

Der neue Hotfix für die Nvidia Shield TV ist da - würde auf dem Modell von 2019 aber Google Home zerstören.
Die Nvidia Shield TV ist nicht mehr zu haben.

Für Nvidia spielt der Vorstoß ins Wohnzimmer ehrlich gesagt derzeit keine Rolle mehr. Selbst seine Grafikkarten vernachlässigt man derzeit. Das liegt daran, dass der Hersteller stattdessen mit KI-Beschleunigern ganz groß abkassiert. Auf jenem Bereich liegt dann auch der Fokus des Unternehmens. So hat man ja auch die Gunst der Stunde im letzten Jahr ungenutzt gelassen, als es der perfekte Zeitpunkt für eine neue Shield TV gewesen wäre.

Nvidia Shield TV: Vermutlich laufen die Modelle mittelfristig aus

Schließlich nutzt die Shield TV einen sehr ähnlichen Chip wie die Nintendo Switch. 2025 ist die neue Switch 2 mit einem frischen Tegra-SoC von Nvidia erschienen. Dennoch hat der Hersteller den Prozessor nicht für eine neue Shield adaptiert, obwohl sich das angeboten hätte. Wenn man jenen Zeitpunkt schon ungenutzt verstreichen lässt, dann sieht es schlichtweg düster aus für weitere Streaming-Player von Nvidia.

Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 15:45 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 24. Juli 2026 um 20:33 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Im Premium-Bereich bleibt der Apple TV 4K eine Alternative, ist aber kürzlich im Preis regelrecht explodiert. Immerhin: Die Nvidia Shield TV Pro ist weiterhin für rund 220 Euro erhältlich.

25 Jahre „The Fast And The Furious“: Paul Walker gibt sich erneut die Ehre inkl. Dolby Atmos-Soundmix! (Update)

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Mit „The Fast and The Furious“ startete 2001 eine der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten. Zum 25. Jubiläum erscheint der Film erneut auf 4K Ultra HD Blu-ray, wahlweise in einem schicken Steelbook oder einer exklusiven Collectors Edition.

Update: Das 4K Steelbook ist derzeit wieder auf Amazon vorbestellbar.

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Sind schon 25 Jahre vergangen, seitdem „The Fast And The Furious“ (2001) in den Kinos durchstartete und eine regelrechte Tuning-Mania auslöste? Muss wohl so sein, sonst würde uns Universal Pictures Home Entertainment nicht mit schicken Sammlereditionen des Filmklassikers beehren. Der Car-Action-Movie erscheint hierzulande erneut auf 4K Ultra HD Blu-ray in zwei schicken Sammlereditionen. Zum einen hätten wir das reguläre 4K Steelbook, zum anderen die limitierte „Ultimate Collectors Edition“ die mit zusätzlichen Goodies wie Postern, Charakterkarten, einem Movie-Skript-Booklet aufwarten kann (inkl. Steelbook in der Box). Für Sammler könnten die Editionen aufgrund des umfassenden Bonusmaterials interessant sein. Dieses soll über 2 Stunden zusätzliche Inhalte liefern, unter anderem ein neues Special zum 25-jährigen Jubiläum „Ein Vermächtnis Fahren: 25 Jahre Fast“. Beide Editionen sind für den 27. August 2026 geplant:

Plaion Shop-exklusive Collectors Edition (inkl. Steelbook):

Die 25 Jahre Collectors Edition zu "The Fast And The Furious" inkl. 4K Steelbook und über 2 Stunden Bonusinhalte!
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4K Steelbook:

Das schicke 4K Blu-ray Steelbook zum 25. Jubiläum von "The Fast And The Furious"
Das schicke 4K Blu-ray Steelbook zum 25. Jubiläum von „The Fast And The Furious“
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„The Fast and The Furious“ erstmals mit Dolby Atmos

An der Qualität des Hauptfilms auf 4K Ultra HD Blu-ray dürfte Universal nichts verändert haben. Zumindest was die visuelle Qualität anbelangt. Bei der Audioqualität hat sich nämlich so einiges getan. Erstmals kann „The Fast And The Furious“ im Dolby Atmos 3D-Soundformat auf 4K Blu-ray wiedergegeben werden. Releases davor setzten noch auf DTS:X, welches jedoch in der Entertainmentbranche immer weiter in der Versenkung verschwindet. Und da schon Elektronikhersteller begonnen haben, die Unterstützung für DTS-Soundspuren einzustellen (punktuell, aber es werden immer mehr), ist die Entscheidung nachvollziehbar.

Mehr 4K UHD Blu-ray-Neuheiten findest du in unserem, Special!

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Netflix bringt die kostenlosen Testphasen zurück – mit einem Haken

Netflix bietet plötzlich wieder kostenlose Testphasen an. Allerdings solltet ihr euch derzeit noch nicht zu früh darüber freuen.

So bietet Netflix die Gratis-Zeiträume zunächst noch nicht wieder in Deutschland an. Stattdessen haben findige Nutzer aus Indien die Rückkehr der Trials entdeckt. Spannend ist dabei, dass der Streaming-Dienst dort aber nicht einheitlich vorgeht. Manchen Nutzern wird ein voller Gratis-Monat angeboten. Andere sollen nur 14 oder sogar nur 7 Tage als kostenlose Testphase erhalten.

Netflix ist auch kostenlos mit 4K nutzbar

Die Trials lassen sich sogar für den Premium-Tarif mit 4K-Auflösung, HDR10 und Dolby Vision sowie Dolby Atmos nutzen. Netflix bietet also die Option, die höchste Qualitätsstufe anzutesten. Wie schon erwähnt, ist dies aktuell aber eben weder in Europa noch in den USA der Fall. Möglich, dass der Streaming-Dienst stattdessen in besonders preissensitiven Märkten, wie eben Indien, versucht, über solche Aktionen wieder Kunden zu locken.

Auch sind die Gratis-Zeiträume offenbar auf komplette Neukunden beschränkt. Wer schon einmal Netflix abonniert hatte, kann sein Konto nicht für eine kostenlose Schnupperphase reaktivieren, sondern soll wie gehabt direkt zahlen. Offen ist, ob der Streaming-Dienst die kostenlosen Trials nun auch in Deutschland zurückbringen könnte. Das dürfte davon abhängen, wie es derzeit hierzulande um das Wachstum so steht.

Der Streaming-Markt gerät unter Druck

Generell kämpfen viele Streaming-Dienste derzeit nach dem Ende der Goldgräberphase um ihre Abonnenten. Disney+ etwa denkt deswegen sogar über einen Gratis-Tarif nach. Netflix hat z. B. Probleme, Zuschauer über die 1. Staffel seiner Serien hinaus bei Laune zu halten. Oft springen über 50 % der Nutzer nach Season 1 bereits wieder ab.

Als Gegenmaßnahmen will Netflix verstärkt Webvideos ins Programm aufnehmen. Zudem denkt man über die Integration linearer Channels nach. Am Ende werden wir sehen, wie die Zukunft des Streaming-Dienstes so aussehen mag. Es zeigt sich jedenfalls, dass man dort für Experimente offen ist.

Netflix wird zum TV-Anbieter: Lineare Sender und neue Bundles geplant

Netflix greift aktuell nach Strohhalmen, um seine Abonnenten zu halten. Künftig will man wohl auch mit Live-TV experimentieren.

Die Ursachen sind klar, so hatten wir ja darüber berichtet, dass Netflix Schwierigkeiten hat, Zuschauer mit seinen Serien bei Laune zu halten. 50 % der Zuschauer brechen in der Regel bereits nach einer Staffel ab. Deswegen schielt man z. B. bereits auf Webvideos als neue Form von Inhalten. Doch das reicht offenbar nicht aus, denn man will auch mit linearen Channels experimentieren. Diese könnten Pluto TV ähneln.

Netflix goes TV

Es ist natürlich auch ironisch, dass Streaming-Dienste wie Netflix fleißig dabei sind, lineare TV-Sender in die Ecke zu drängen, nur um sich nun selbst bei deren Strategien zu bedienen. Ebenfalls soll Netflix im Übrigen prüfen, seine eigenen Abos verstärkt im Bundle mit anderen Streaming-Diensten feilzubieten. Da sieht man in den USA etwa Peacock als geeigneten Kandidaten an. Allerdings wirkt diese Idee nicht allzu neu, denkt man an die Pakete, die hierzulande z. B. öfter in Verbindung mit waipu.tv geschnürt werden.

Im Falle der Live-Channels will Netflix es wohl so handhaben, dass es Kanäle zu bestimmten Themen oder Serien geben könnte. Beispielsweise könnte der Streaming-Dienst euch einen Science-Fiction-Sender kredenzen, der dann passende Filme und Serien in linearer Ausstrahlung anbietet. Pionier wäre Netflix damit nicht, Disney etwa hat so etwas schon im Programm – auch in Deutschland.

Externe TV-Sender bei Netflix?

Es soll sogar zur Debatte stehen, externe TV-Sender in Netflix einzubinden. Das könnte dann den Amazon Prime Video Channels ähneln. Kostenfrei wäre das Ganze damit wohl eher nicht. Vielmehr könnte Netflix dann zubuchbare Kanalabos anbieten und von Partnern Provisionen kassieren. Wie bereits erwähnt, handelt es sich da aktuell aber noch um Gerüchte. Nur das Management des Streaming-Dienstes selbst weiß, wohin die Reise gehen soll.

VESA DisplayHDR 1400 vorgestellt: OLED-Monitore sind einfach zu gut geworden

Die VESA erweitert DisplayHDR True Black für OLED-Monitore um eine neue Stufe. Damit trägt man den höheren Spitzenhelligkeiten aktueller Modelle Rechnung.

So markierte bisher DisplayHDR True Black 1000 die Spitze. Doch weil neuere OLED-Generationen, wie Samsung Displays QD-OLED-Panels der neuesten Generation oder LG Displays RGB-Tandem-Modelle, immer heller werden, führt die VESA jetzt das neue DisplayHDR True Black 1400 ein. Erste Monitore mit der Zertifizierung soll es noch in diesem Monat im Rahmen des Events Bilibili World zu sehen geben.

DisplayHDR True Black 1400 betrifft nur OLED-Monitore

Aufklären möchten wir, weil es da immer wieder Verwechslungen gibt: DisplayHDR ist kein eigener HDR-Standard wie HDR10 oder Dolby Vision. Vielmehr handelt es sich um ein Zertifizierungsprogramm der VESA. Die Kennzeichnung soll also in erster Linie Kunden einfach aufzeigen, was für eine HDR-Qualität sie in etwa von einem Monitor erwarten können. Und freilich gibt man Herstellern damit ein Marketing-Werkzeug an die Hand.

VESA DisplayHDR True Black 1400 ist ein neues Zertifizierungsprogramm.
VESA DisplayHDR True Black 1400 ist ein neues Zertifizierungsprogramm.

Aktuell gibt es die Zertifizierung DisplayHDR generell nur für Monitore – nicht für Fernseher. Der Ableger DisplayHDR True Black ist dabei speziell für OLED-Bildschirme gedacht. Monitore, die sich mit DisplayHDR True Black 1400, der nunmehr höchsten Qualitätsstufe, schmücken wollen, müssen eine Spitzenhelligkeit von mindestens 1.400 Nits erreichen. Zudem müssen sie über die gesamte Bildschirmfläche mindestens 700 Nits gewährleisten.

OLED-Monitore erreichen neue Qualitätsstufen

Die VESA gibt an, dass man mit DisplayHDR True Black 1400 jetzt aktuellen und kommenden OLED-Generationen gerecht werde. Schließlich erreichen neuere Modelle deutlich höhere Spitzenhelligkeiten als noch vor ein paar Jahren. Die ersten Monitore mit der Zertifizierung werden dabei laut der VESA von Lenovo stammen. Es ist aber stark davon auszugehen, dass bald weitere Modelle von anderen Herstellern wie Dell, MSI oder auch Asus folgen werden.

Die Tabelle zeigt die unterschiedlichen Stufen von DisplayHDR - anklicken zum Vergrößern.
Die Tabelle zeigt die unterschiedlichen Stufen von DisplayHDR – anklicken zum Vergrößern.

TV-Kopfhörer eliminiert Verzögerungen: Hama setzt auf 2,4 GHz statt Bluetooth

Kopfhörer für Fernsehgeräte sind auch wegen der Audioverzögerung ein spezielles Thema. Hama nimmt sich der Sache mit einem neuen Modell an.

Freilich könnt ihr euren Kopfhörer auch per Kabel mit einem Smart-TV verbinden – dann spielt das Thema Verzögerung keine Rolle. Besonders bequem ist es aber nicht, so eine Stolperfalle durch das gesamte Wohnzimmer zu legen. Kabellose Modelle sind benutzerfreundlicher, haben aber ein zentrales Problem: die hohe Audioverzögerung via Bluetooth. Schnell sind Ton und Lippenbewegungen nicht mehr synchron. Der neue TV-Kopfhörer von Hama springt hier ein.

TV-Kopfhörer setzt auf 2,4 GHz

Der Kniff: Der TV-Kopfhörer verwendet, ähnlich wie Gaming-Headsets, Funk mit 2,4 GHz als kabellose Verbindung. Dadurch wird die Latenz extrem gesenkt. Ihr müsst für den Betrieb jedoch eine spezielle Ladestation an den jeweiligen TV per Kabel anschließen. Die Station lädt nicht nur eure Kopfhörer auf und dient auch als Aufbewahrungsplatz, sondern sorgt eben auch für die 2,4-GHz-Verbindung.

Die Station der TV-Kopfhörer lädt auf und sorgt für die Funkverbindung.
Die Station der TV-Kopfhörer lädt auf und sorgt für die Funkverbindung.

Technisch setzen die TV-Kopfhörer von Hama auf für Over-Ears recht übliche Treiber mit 40 mm, die einen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz abdecken und mit 32 Ohm arbeiten. Im Übrigen ist auch ein Mikrofon für Telefonate integriert. Ihr könnt die Kopfhörer dabei auch unterwegs in Kombination mit einem Smartphone verwenden. Denn als Alternative zu 2,4 GHz unterstützen sie Bluetooth 5.3.

Verschiedene Klangmodi

Die TV-Kopfhörer verfügen auch über verschiedene Klangmodi, um etwa Dialoge zu verstärken. Auswählen lassen sich diese über ein integriertes Steuerkreuz, das auch die Lautstärke regeln kann. Schmankerl wie eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC) oder z. B. Raumklang-Simulation (Spatial Audio) bieten euch diese Ohrhörer nicht.

Im Handel sind die Fernsehkopfhörer von Hama ab sofort zum Preis von 99 Euro zu haben. Sie lohnen sich sicherlich auch für Haushalte, in denen z. B. abends mal der Fernseher laufen soll, ohne gleich die Nachbarn oder eigene, kleine Kinder aus dem Schlaf zu reißen. Die offizielle Produktseite findet ihr hier.

Streaming-Abo widerrufen? Gerichtsurteil verleiht euch mehr Rechte

Streaming-Dienste dürfen euch nicht einfach das gesetzliche Widerrufsrecht absprechen. Offenbar ist bei Netflix und Co. bald mit Anpassungen zu rechnen.

Aktuell sieht es so aus: Abonniert ihr einen Streaming-Dienst wie Disney+, HBO Max oder Netflix, dann erklären euch die Plattformen, dass ihr mit dem Abschluss des Abos auch auf euer gesetzliches Widerrufsrecht verzichtet. Doch der EU-Gerichtshof (EuGH) hat nun entschieden: Die Streaming-Anbieter könnten durch so einen Zusatz in den Nutzungsbedingungen nicht die Gesetzeslage aushebeln.

Dämpfer für Netflix und Co.: Widerruf muss möglich sein

In Österreich hatten Verbraucherschützer gegen diese gängige Praxis geklagt – speziell beim Pay-TV-Anbieter Sky. Das zuständige Gericht fragte dann beim EU-Gerichtshof an, wie zu verfahren sei. Letzterer stellte sich auf die Seite der Kunden: Ein Widerruf des Abos müsse innerhalb der gesetzlichen Frist von 14 Tagen möglich bleiben. Teil der Begründung ist, dass die Streaming-Dienste vom Gericht als digitale Dienstleistungen eingestuft werden – nicht als „digitale Inhalte“, wie die Plattformen selbst das behaupten.

Es gehe aber nicht um einzelne digitale Inhalte, sondern um eine Gesamtleistung. Das trifft insbesondere zu, weil hochpersonalisierte Empfehlungen ein Teil des Services sind. Verbrauchern müsse es freistehen, ohne Angabe von Gründen ein Abo innerhalb von 14 Tagen zu widerrufen. Die Entscheidung des EuGH betrifft nicht nur Sky, sondern ist für alle Streaming-Plattformen relevant. Auch sollte sie über Österreich hinaus Folgen haben – auch in Deutschland.

Gratis schnuppern ist bei den Streaming-Diensten dennoch nicht möglich

Wer sich nun schon die Hände reibt mit dem Gedanken: „Toll, dann abonniere ich, streame gratis, was mich interessiert, und kündige innerhalb der 14-tägigen Frist“, ist dennoch schief gewickelt. Denn der EuGH bekräftigt, dass den Plattformen bei Widerruf eine „angemessene Entschädigung“ für die bisherige Nutzung zustehe. Da dürfte es auch wieder Auslegungsspielraum geben, was am Ende „angemessen“ ist. Tatsache ist aber, dass die Plattformen dann eben zumindest einen Teil des gezahlten Geldes einbehalten können.

Rechtsanwälte rechnen damit, dass Streaming-Dienste langfristig ihre Nutzungsbedingungen anpassen dürften, sobald in Österreich ein finales Urteil gefallen ist, das sich an der Ansicht des EuGH orientieren dürfte. Probleme sieht man vor allem für Sportstreaming-Plattformen. Denn gerade da gibt es oft bestimmte Großveranstaltungen, die kurzfristig Aufmerksamkeit auf sich ziehen und zu Schnell-Abos verleiten.

Disney+ zieht Gratis-Abo in Erwägung

Disney+ könnte Wachstum über ein Gratis-Abo anstreben. Allerdings tüftelt man noch an den Details.

So fällt in letzter Zeit auf, dass Disney+ händeringend versucht, seine Abonnenten zu halten. Wer etwa den Streaming-Dienst kündigen will, bekommt in der Regel sofort Preisreduzierungen angeboten. Das haben wir auch schon selbst erlebt: Beispielsweise kann man dann das Premium-Abo mit 4K, HDR und Dolby Atmos für 9,99 Euro mitnehmen – in der Regel auf drei Monate beschränkt. Mit einem Gratis-Tarif will man offenbar noch mehr Haushalte anfixen.

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Disney+: Free-Tarif soll die Inhalte einschränken

Das kostenlose Abo von Disney+ soll dann aber nicht den gesamten Katalog umfassen, sondern sich auf ausgewählte Inhalte beschränken. Dass das Haus mit der Maus über solch eine Strategie nachdenkt, hat ein Manager des Unternehmens bereits während einer internen Gesprächsrunde erwähnt, heißt es. Feste Zeitpläne oder weitere Details fehlen aber noch.

Der Gratis-Tarif von Disney+ würde dann wohl ausgewählte Filme und Serien zum kostenlosen Abrufen mit Werbung anbieten. Diesen Schachzug soll man auch prüfen, weil Gratis-Videoplattformen wie YouTube und TikTok immer mehr Zeit und Aufmerksamkeit der potenziellen Kunden binden. Zudem erhofft man sich, dass einige Nutzer an den kostenlosen Appetithäppchen Gefallen finden und sich dann entscheiden, den Geldbeutel zu öffnen.

Pläne stehen noch nicht fest

Aktuell sind aber noch keine festen Pläne in Stein gemeißelt. Unwahrscheinlich klingt so ein Gratis-Angebot seitens Disney+ jedoch nicht. Damit könnte man auch ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz bieten. Denn auch die wird immer experimentierfreudiger. Beispielsweise nimmt Netflix ja bald Webvideos von diversen Partnern in seinen Katalog auf.

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Aktuell heißt es jedoch noch: abwarten. Gut möglich ist auch, dass Disney+ so einen Gratis-Tarif zunächst nur in ausgewählten Regionen testen könnte. Ob und wann da also auch in Deutschland etwas folgen könnte, bleibt abzuwarten.

Premium-Gaming: Hohe Bildwiederholraten sorgen für Vorteile

Bringen Monitore mit hohen Bildwiederholraten in Games wirklich Vorteile? Eine neue Studie sagt: Ja, auf jeden Fall!

Beachtet jedoch, dass die Studie durch LG Display durchgeführt worden ist. Und der Hersteller hat dabei natürlich auch eine Agenda. Immerhin hat man die Ergebnisse aber auf einer wissenschaftlichen Konferenz vorgestellt und im sperrig betitelten Paper „A study on the impact of refresh rate on real-time FPS gaming performance“ festgehalten. Für das Experiment hat man sowohl quantitative als auch qualitative Faktoren berücksichtigt.

Hohe Bildwiederholraten helfen beim Gaming

Gearbeitet hat LG Display für seine Untersuchung mit 31 Spielern. Diese ließ man in zufälliger Reihenfolge einen First-Person-Shooter an OLED-Monitoren mit jeweils 60 Hz, 240 Hz, 360 Hz und 480 Hz zocken. Bewertet hat man dann als quantitative Faktoren ihre Anzahl erfolgreicher Treffer, die Zeitintervalle vom Sicht bis zum Eliminieren eines Gegners und als qualitative Aspekte z. B. die subjektiv wahrgenommene Flüssigkeit der Darstellung und Präferenz.

LG Display will RGB Mini LED in der Farbwiedergabe klar schlagen.
LG Display will RGB Mini LED auch in der Farbwiedergabe klar schlagen.

Ergebnis: Die Hit-Scores verbesserten sich z. B. beim Umstieg von 60 auf 480 Hz um satte 38 %. Selbst der Wechsel von bereits hohen 240 auf 480 Hz brachte eine Steigerung um 10 % mit sich. Zudem gaben die Tester an, bei 480 Hz ein angenehmeres und flüssigeres Bild zu erleben. Das entspricht bisherigen Annahmen, dass in dynamischen Szenen bewegliche Objekte bei hohen Bildwiederholraten deutlich besser erkennbar sind.

OLED schlägt LCD bei der Bewegungsdarstellung

LG Display hebt natürlich im selben Atemzug hervor, dass OLED-Bildschirme da ebenfalls eine Rolle spielen. Aufgrund der viel niedrigeren Pixel-Reaktionszeiten bieten sie eine deutlich bessere Bewegungsdarstellung als die in diesem Punkt technisch eingeschränkten LCDs. Zudem erwähnt man noch, dass z. B. die Eingabeverzögerung sich beim Wechsel von 60 auf 480 Hz um 10 ms reduzierte. Das kann im Bereich E-Sports z. B. ein erheblicher Faktor sein.

Klar, dass LG Display aus dem Experiment schlussfolgert, dass man weiterhin HFR-Monitore forcieren wird. Und auch im TV-Bereich hat man da in den vergangenen Jahren ja Fortschritte erzielt. TV-Flaggschiffe kommen inzwischen im OLED-Segment ja auch schon auf 165 Hz.