Apple TV spendiert mittlerweile kostenlose 4K-Upgrades für einige Serien. Allerdings kommen noch nicht alle Käufer in den Genuss.
Generell kennt ihr das Spielchen wahrscheinlich: Ihr kauft bei Apple TV einen Film in SD oder HD und erhaltet dann später, sollte eine 4K-Version erscheinen, ein kostenloses Upgrade. Das funktioniert sehr gut. Bei Serien sucht man allerdings größtenteils vergeblich. Das ändert sich gerade. Zumindest in den USA und Großbritannien hat Apple nämlich Käufern von Formaten wie „Mad Men“, „Star Trek: Strange New Worlds“ oder auch „The Twilight Zone“ (Reboot) kostenlose 4K-Aufwertungen spendiert.
Apple TV 4K: Kommen die 4K-Upgrades nach Deutschland?
Das ist durchaus neu, denn bisher kam da bei Serien auf der Plattform so gar nichts. Auch Neuveröffentlichungen gibt es üblicherweise nur maximal in HD. Bedauerlicherweise ist aber unklar, ob und wann Apple TV die Gratis-Upgrades auf 4K-Auflösung auch in Deutschland ausspielen könnte. Generell gibt es da oft regionale Unterschiede, selbst dann, wenn die internationalen Vertriebsrechte bei einem einzelnen Studio liegen.
Etwa können US-User bereits Titel wie „Fight Club“ oder „Minority Report“ via Apple TV in 4K Ultra HD genießen. In Deutschland liegen diese jedoch nur in HD vor. Insofern solltet ihr euch nicht zu früh Hoffnungen auf 4K-Upgrades für Serien machen. Es könnte sich aber lohnen, das Ganze zu beobachten. Die Dramaserie „Mad Men“ etwa gibt es hierzulande nicht einmal auf Blu-ray und auch Apple TV führt bei uns nur eine schnöde SD-Version.
Als kleine Erinnerung: Mit Apple TV ist in diesem Artikel die Plattform zum Kaufen und Leihen von Filmen gemeint. Apple nennt allerdings auch seine Streaming-Player „Apple TV“. Um diese geht es nicht. Auch meinen wir nicht den Streaming-Dienst Apple TV, früher Apple TV+. Wir wissen, diese Namensgebung ist alles andere als ideal – aber dafür dürft ihr euch beim Hersteller aus Cupertino bedanken. Bleibt zu hoffen, dass Serien in 4K Ultra HD bei Apple TV bald auch in Deutschland vermehrt bzw. in Form von Gratis-Upgrades Einzug halten. Schließlich erscheint in diesem Jahr beispielswiese noch „Sopranos“ auf 4K Ultra HD Blu-ray. Da würde ein Upgrade bei Apple TV auch vielen Nutzern entgegenkommen.
Netflix hat viele erfolgreiche Serien im Repertoire. Das Problem: Die meisten verlieren schon nach Staffel 1 rund 50 % ihrer Zuschauer.
Manche Serien werden mit zunehmender Laufzeit immer erfolgreicher. Andere erleben früh ihren Höhepunkt und verlieren dann immer stärker Teile ihres Publikums. Bei Netflix fallen offenbar die meisten Produktionen in die zweite Kategorie. Die Serie „The Night Agent“ konnte mit Season 2 etwa nur noch rund 50 % der Zuschauer erreichen, die in Runde 1 dabei gewesen sind. Bei Staffel 2 von „Beef“ brachen die Zuschauerzahlen gar um 70 % ein. Und selbst ein Hit wie „One Piece“ hat zwischen Staffel 1 und 2 direkt 30 % des Publikums verloren.
Für Serien bei Netflix gelten andere Regeln als im Fernsehen
Im linearen Fernsehen ist es eher traditionell so, dass erfolgreiche Serien meistens nach zwei oder drei Staffeln ihren Höhepunkt erreichen und dann immer weniger Zuschauer erreichen. Bei Netflix hingegen verlagert sich alles auf die 1. Staffel – danach geht es meistens nur noch bergab. Diese Daten stammen dabei von Netflix selbst, es handelt sich also nicht um Gerüchte. Doch der Streaming-Dienst rätselt noch, woran es liegen könnte.
Viele Netflix-Serien verlieren nach Staffel 1 bereits die Hälfte ihrer Zuschauer.
Freilich macht das Thema auch Investoren Sorgen. Denn schließlich muss Netflix seine Abonnenten langfristig bei Laune halten, um seine Einnahmen zu sichern. Wenn viele Serien aber nach Staffel 1 bereits wieder für Abwinken sorgen, wird das schwerer und schwerer. Im letzten Jahr sank die Zeit, welche Abonnenten aktiv das Streaming genutzt haben, um 2 %. Die Kunden finden also weniger, was ihnen ihre Zeit wert ist – ein Problem.
Kann Netflix wieder zu alten Stärken zurückfinden?
Trotz der Probleme mangelt es Netflix nicht an zugkräftigen Formaten wie „Bridgerton“, das etwa entgegen dem Trend immer noch gut läuft und bei den Zuschauern eine loyale Fanbasis aufgebaut hat. Zudem hat man einen prallgefüllten Katalog mit Eigenproduktionen wie „Cobra Kai“, „Stranger Things“, „Squid Game“ und mehr, der Alt- und Neukunden bei Laune halten kann.
Auch bleibt Netflix der unangefochtene Streaming-Marktführer. Die Zukunft des Unternehmens ist also derzeit noch gesichert. Allerdings sollte der Anbieter durchaus prüfen, warum die hauseigenen Serien so schnell „verbrannt sind“ und Zuschauer über die 1. Staffel hinaus nicht wirklich halten können.
Microsoft hat eine Entlassungswelle bestätigt. Vor allem im Xbox-Team kürzt man drastisch. Mitarbeiter müssen gehen und Studios schließen bzw. werden verkauft.
Microsoft streicht im Rahmen des nun begonnenen Fiskaljahres 2027 ca. 3.200 Stellen im Team Xbox. Schon heute fallen direkt 1.600 Arbeitsplätze weg. Zudem verlassen vier Studios den Xbox-Kosmos und wandern unter neue Dächer. Dabei betont die Xbox-Chefin Asha Sharma, dass dieser Schritt notwendig sei. Aktuell sei die Gaming-Sparte von Microsoft in keinem guten Zustand und arbeite mit vielfach niedrigeren Margen als die Konkurrenz.
Xbox holt die Fehler der Vergangenheit ein
Sharma betont, dass auf den Game Pass, eine Multiplattform-Strategie und ein breites Studio- und Inhaltsangebot gesetzt worden sei. Doch man habe damit nicht das Wachstum erreicht, das nötig gewesen wäre. Letzten Endes müsse man eingestehen, dass man zu viele Studios und Kataloge übernommen habe und nicht allen das passende Dach biete. Deswegen werden die beiden Entwickler Compulsion Games („South of Midnight“) und Double Fine Productions („Keeper“) wieder unabhängig.
Die Xbox Series X|S werden teurer.
Wiederum werden Undead Labs („State of Decay 3“) und Ninja Theory („Senua“) verkauft. Auch die Zukunft von Arkane wird derzeit verhandelt, hängt aber noch von Einigungen mit den Gewerkschaften in Frankreich ab. Allerdings nennt man die neuen Besitzer da bisher nicht. In anderen Studios soll es intern Veränderungen geben und es werden neue Schwerpunkte gesetzt. Es sollen aber keine bereits angekündigten First-Party-Spiele eingestampft werden.
Xbox will sich gesundschrumpfen und dennoch wachsen
Die Xbox-Chefin Asha Sharma bestätigt gleichzeitig tausende Entlassungen und die Trennung von Studien, während sie versucht, Aufbruchsstimmung aufkommen zu lassen. So gehe es darum, Xbox in eine größere und nicht in eine kleinere Zukunft zu führen. Auch die Investitionen wolle man etwa nicht abbauen, sondern besser fokussieren. Für die entlassenen Mitarbeiter dürfte das aber kaum ein Trost sein.
Das Ziel von Sharma ist es, ab 2027 wieder Wachstum zu erreichen. Ob dieser Plan aufgeht oder wir eher gerade den Anfang vom Ende erleben, muss die Zeit zeigen.
Sony erzählt uns gleichzeitig zwei sich widersprechende Geschichten. Einerseits findet das Disc-Laufwerk für die PS5 reißenden Absatz. Andererseits kauft angeblich kein Gamer mehr Discs.
So wird Sony ab Januar 2028 keine Spiele-Neuveröffentlichungen für PlayStation-Konsolen mehr auf Discs produzieren. First- und Third-Party-Neuerscheinungen werden dann ausschließlich über den PlayStation Store bzw. als Code-in-a-Box im Handel vertrieben. Der Hersteller rechtfertigt diesen Schritt mit sich verändernden Vorlieben der Kunden. Die ganze Branche entferne sich von Discs. Gleichzeitig beschränkt man aber den Verkauf des UHD-Laufwerks für die PlayStation 5 – wegen zu hoher Nachfrage.
PlayStation-Discs: Sind sie nun beliebt oder unbeliebt?
Sonys Schritt in Bezug auf das Disc-Erweiterungslaufwerk der PlayStation 5 (Pro) ist nicht neu. Die Beschränkung auf nur ein bestellbares Laufwerk pro Kunde gibt es seit Monaten. Als Begründung nennt der Hersteller die „große Nachfrage“. Gleichzeitig verabschiedet man sich aber mit der Begründung von Discs, dass diese nicht mehr nachgefragt würden. Das widerspricht sich: Gamer kaufen also angeblich viele Disc-Laufwerke, aber keine Spiele auf Disc?
Keine Disc-Versionen für Playstation-Games ab 2028. Ein weiterer Hinweis, dass die PS6 kein Disc-Laufwerk besitzt?
Auflösen ließe sich dieser Widerspruch, würden viele Spieler sich das Disc-Laufwerk für die PS5 kaufen, es dann aber am Ende doch nicht nutzen – oder nur für UHD Blu-rays mit Filmen und nicht mit Spielen. Die Kommunikation von Sony wirkt aber durchaus erklärungsbedürftig und legt eher einen anderen Hintergrund nahe: Sony schafft Discs weniger wegen „sich verändernder Kundenbedürfnisse“ ab und mehr, um den Gebrauchtmarkt zu begraben und Provisionen über den PlayStation Store einzuheimsen.
Sony kann die Preise besser kontrollieren
Dazu kommt, dass Sony und Partner über den PlayStation Store die Preise besser kontrollieren können. Es entfallen ja weitgehend Händler wie Amazon.de, MediaMarkt, Saturn und Co. die mit Angeboten dazwischenfunken könnten. Anders als im PC-Bereich, wo Plattformen wie der Epic Games Store, GOG oder Steam miteinander konkurrieren, beherrscht Sony den Markt mit dem PlayStation Store auf seinen Konsolen alleine.
Letzten Endes wird man die Lage leider nicht mehr ändern können. Denn auch Microsoft will sich von Discs für Xbox-Konsolen verabschieden. Doch die Kommunikation von Sony zeigt offenbar unfreiwillig doch die ausschlaggebenden Motive hinter dem Abschied von optischen Medien.
OLED-Fernseher gibt es inzwischen in vielen Größen, Preisregionen und Ausstattungsvarianten. Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Rabatt oder die Bildschirmdiagonale zu schauen, sondern auf die Frage, wo der Fernseher am Ende wirklich stehen oder hängen soll.
Bei MediaMarkt stehen aktuell drei LG-OLED-Modelle im Fokus, die auf den ersten Blick sehr nah beieinanderliegen, aber unterschiedliche Käufer ansprechen: zwei 55-Zoll-Varianten aus der G5-Serie und ein kompakter 48-Zoll-C5. Der Unterschied liegt also nicht nur im Preis, sondern vor allem bei Aufstellung, Größe und Einsatzzweck. Gerade beim OLED-Kauf ist das wichtig. Ein guter Fernseher kann im falschen Raum trotzdem die unpraktischere Wahl sein. Wer weit weg sitzt, profitiert von mehr Diagonale. Wer nah am Bildschirm sitzt, etwa am Schreibtisch oder in einer kleineren Wohnung, kann mit 48 Zoll sogar besser fahren. Und wer den TV wie ein Bild an die Wand bringen möchte, sollte nicht dieselbe Variante kaufen wie jemand, der den Fernseher klassisch auf ein Lowboard stellt.
48 oder 55 Zoll: Die richtige Größe entscheidet mehr als viele denken
Die korrekte Größe ist für den optimalen Fernsehgenuss extrem wichtig, vor allem bei OLED-TVs, bei denen mit wachsender Zollgröße meist das Preis-zu-Zoll-Verhältnis schlechter wird.
Viele Käufer greifen automatisch zur größeren Diagonale, weil „mehr Bild“ erst einmal nach der besseren Entscheidung klingt. Ganz so einfach ist es aber nicht. 55 Zoll sind für die meisten Wohnzimmer immer noch die beliebteste Größe. Groß genug für Filme, Serien, Sport und Games, aber weiterhin nicht so dominant, wie ein Modell mit 65, 77 oder gar 83 Zoll. Mit einem 55-Zoll-OLED bekommt man wirklich eine hervorragende Größe, die vor allem im Preis-Größen-Verhältnis das attraktivste Preisniveau bietet.
48 Zoll sind dagegen keine Sparvariante. Diese Größe ist vor allem dann spannend, wenn der Sitzabstand geringer ausfällt. Schlafzimmer, Arbeitszimmer, oder kleinere Apartments sind typische Beispiele. Zudem muss man anmerken, dass man einen 48-Zoll-OLED doch sehr gut als Gaming-Monitor nutzen kann, an den man ggf. nur auf bis zu einen Meter heranrückt, um alle Details der Spielewelt erkennen zu können. Gerade bei 4K-Inhalten, Konsolen und PC-Gaming ergibt ein 48-Zoll-OLED daher sehr viel Sinn. Im Gegensatz dazu ist man nämlich bei größeren Zollgrößen verlockt, in einer regulären Sitzentfernung zum TV Platz zu nehmen. Dann wird es ggf. schwer, bei bestimmten Spielen die Oberhand zu behalten, weil man das Gesamtbild vielleicht gut erkennt, es jedoch etwas zu anstrengend ist für die Augen.
G5: Premium-Modell mit stärkerem Fokus auf Helligkeit, Design und Ausstattung
C5: kompakterer OLED-Allrounder mit starkem Gaming- und Streaming-Fokus
LG G5 LS (OLED55G56LS): Der G5 für alle, die ihren OLED klassisch aufstellen möchten
Der OLED G5 ist das absolute Premium-Modell von LG.
Der LG OLED55G56LS mit 55 Zoll ist die Variante, die man dann ins Auge fassen sollte, wenn der Fernseher auf einem Lowboard, TV-Möbel oder Sideboard stehen soll. Das klingt banal, ist aber bei der G-Serie wichtig, weil LGs Gallery-Modelle traditionell stark auf Wandmontage ausgelegt sind. Beim G56LS ist der Standfuß bereits Teil des Pakets, wodurch der Fernseher ohne zusätzliche Planung klassisch im Wohnzimmer platziert werden kann. Technisch bewegt man sich hier in der G5-Klasse. Das bedeutet OLED evo Panel, 4K-Auflösung, Dolby Vision, Dolby Atmos, Gaming-Funktionen mit VRR, ALLM, FreeSync und G-Sync sowie ein besonders schlankes Gallery-Design. Für Nutzer, die möglichst viel Bildqualität im 55-Zoll-Format suchen, aber nicht bohren oder eine Wandhalterung montieren möchten, ist genau diese Variante die naheliegende Wahl.
Spannend ist der G56LS außerdem für Wohnzimmer, in denen der Fernseher auch tagsüber oder bei Restlicht genutzt wird. Die G-Serie ist innerhalb von LGs OLED-Line-up stärker auf hohe Bildhelligkeit und ein hochwertiges Gesamtpaket ausgelegt als die C-Serie.
LG G5 LW (OLED55G57LW): Die bessere Wahl, wenn der TV an die Wand soll
Der LG OLED evo G5 nutzt 165 Hz als Bildwiederholrate und ist an der Wand ein echter Hingucker!
Der LG OLED55G57LW mit 55 Zoll ist auf den ersten Blick sehr nah am OLED55G56LS, richtet sich aber an einen anderen Einsatzzweck. Hier steht die Wandmontage im Mittelpunkt. Wer den OLED möglichst flach und sauber an die Wand bringen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die Modellreihe G5 schauen, sondern konkret auf die passende Variante. Genau hier liegt der eigentliche Unterschied: Während der G56LS mit Standfuß kommt, ist der G57LW die Wandhalterungs-Variante. Damit passt er besser zu Nutzern, die den Fernseher wirklich als Gallery-TV verwenden möchten. Also nicht einfach nur „irgendwie an die Wand“, sondern möglichst reduziert, flach und wohnlicher integriert.
LG C5 (OLED48C57LA): Der kompakte OLED für Gaming, Schlafzimmer und kleinere Räume
Der LG C5 4K OLED TVs ist einfach ein Preis-Leistungs-Hammer, vor allem in der 48/55 Zoll-Variante.
Der LG OLED48C57LA mit 48 Zoll spielt in diesem Vergleich eine andere Rolle. Er ist nicht einfach der kleinere G5, sondern ein C5-Modell mit 48 Zoll. Genau deshalb sollte man ihn auch nicht als „abgespeckte Notlösung“ behandeln, sondern als bewusst kompakteren OLED für andere Räume und andere Nutzungsszenarien. 48 Zoll können gerade dann attraktiv sein, wenn ein 55-Zöller zu dominant wäre. In einer kleineren Wohnung, im Schlafzimmer oder an einem Gaming-Setup kann die kompaktere Diagonale sogar angenehmer sein. Man sitzt näher am Bild, bekommt weiterhin OLED-typisches Schwarz, kräftigen Kontrast und moderne Gaming-Features, ohne dass der Fernseher zu groß wirkt.
G5 oder C5: Der Unterschied liegt nicht nur im Preis
Die wichtigste Unterscheidung in diesem Vergleich lautet nicht nur 48 gegen 55 Zoll, sondern auch G5 gegen C5. Die G-Serie ist bei LG höher positioniert und richtet sich stärker an Nutzer, die ein besonders hochwertiges Wohnzimmermodell suchen. Das betrifft Design, Helligkeit, Ausstattung und den Anspruch, den Fernseher optisch stärker in den Raum zu integrieren.
Die C-Serie ist dagegen seit Jahren der OLED-Allrounder im LG-Line-up. Sie ist nicht so kompromisslos auf den Gallery-Gedanken ausgelegt, bietet aber sehr viele Funktionen, die für Streaming, Gaming und Filmabende wichtig sind. Für viele Käufer ist der C5 deshalb nicht die schlechtere, sondern die rationalere Wahl, besonders dann, wenn der Preis, die Größe und der geplante Raum besser passen. Wir würden es uns fast trauen zu sagen, dass der visuelle Qualitätsgewinn des G5 in den meisten Fällen nicht im Verhältnis zum höheren Preis liegt. Das liegt auch daran, dass die C5-Serie bereits eine sehr gute Basisqualität abliefert und eigentlich alles an Features mit sich bringt, die man sich als Ottonormalverbraucher von einem TV wünscht.
Capelight Pictures feiert seine „Christmas in July“-Aktion und versorgt euch mit allerlei preisgünstigen 4K UHD Blu-rays. Am 6. Tag gibt es wieder mehrere Filme, die zum Schnäppchenpreis von je nur 12,12 Euro angeboten werden. Bei so günstigen Preisen gilt jedoch: Solange der Vorrat reicht!
Zur Auswahl stehen euch unter anderem die Standard-Varianten zu „The Astronaut“, „The Ugly Stepsister“, „Ice Road: Vengeance“ mit Liam Neeson, „Rain Man“, „Operation Kabul“ oder „Ronin“ mit Robert De Niro. Die Anzahl der Aktionstitel ist überschaubar und somit ist man auch schnell durch mit den Schnäppchen. Wer sich für einen der Filme interessiert, sollte nicht allzu lange mit der Bestellung warten. Die wie vorhergehenden „Christmas in July“-Angebote gezeigt haben, können Titel binnen weniger Stunden vergriffen sein. Übrigens findet ihr in der Auswahl noch ein paar Mediabook-Varianten vom Vortag, die für je 19,19 Euro zum Kauf stehen. Übrigens: Mit dem Gutschein-Code „5EURimJuli“ bekommt ihr zusätzlich 5 Euro Rabatt ab 50 Euro Bestellwert.
Wer keine Ahnung hat, welcher der Titel sich lohnen könnte, für den haben wir noch einen kleinen Guide: „Rain Man“ ist klar der stärkste Titel in der Produktauswahl. Ein Oscar-prämiertes 80er-Drama mit Dustin Hoffman und Tom Cruise. Noch etwas ernster und politisch aufgeladen geht es bei „Mississippi Burning“ zur Sache. Der Titel stammt von 1988, doch das Kernthema ist aktueller denn je. Mehr Action und Thriller-Atmosphäre liefert euch „Ronin“ mit Robert De Niro und Jean Reno in den Hauptrollen. „WarGames“ ist immer noch ein sehr gut bewerteter 80er-Jahre-Thriller, der ebenfalls durch die aktuelle geopolitische Entwicklung wieder an Brisanz gewinnt. Man sieht dem Titel jedoch etwas sein Alter an (1983).
Drei große Hollywoodstudios verklagen den KI-Anbieter Midjourney. Der versucht nun, sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.
Als Reinholer: Midjourney ist ein KI-Anbieter, der es erlaubt, Bilder zu erstellen. Das allein wäre nicht verwerflich, allerdings war es lange möglich, über das Tool z. B. auch Pics mit urheberrechtlich geschützten Charakteren wie den Simpsons, Superman oder Shrek zu erstellen. Das passte den Hollywoodstudios Disney, Universal und Warner Bros. natürlich so gar nicht – sie verklagten Midjourney. Doch letztere werfen den Studios inzwischen vor, mit zweierlei Maß zu messen.
Sind die Hollywoodstudios selbst besser?
Denn Midjourney vermutet, dass Disney, Universal und Warner Bros. hinter verschlossenen Türen genau so vorgehen wie Midjourney selbst – also auch urheberrechtlich geschütztes Material Dritter für KI-Zwecke verwenden. Deswegen fordert Midjourney, dass die Konzerne offenlegen sollen, wie sie selbst künstliche Intelligenz z. B. für die Filmproduktion einsetzen. Sollte herauskommen, dass Disney und Co. genau so handeln wie Midjourney, dann könnte man das Vorgehen als branchenüblich betrachten. Es bestünde dann aus Midjourneys Sicht kein Anlass zur Klage.
Mijourney argumentiert zusätzlich, dass man sich im „Fair Use“-Bereich bewegt habe. Die Nutzung der urheberrechtlich geschützten Daten bestreitet man also nicht grundsätzlich, sieht sie aber als legal an. Vor Gericht kam Midjourney bisher jedoch lediglich zum Teil weiter. Denn es wurde nur angeordnet, dass Disney, Universal und Warner Bros. Daten zu KI-Tools herausgeben müssen, die sich an Privatkunden richten – nicht zur internen Verwendung.
Midjourney hakt nach
Midjourney fordert hingegen auch interne Daten – etwa zu KI-Trainings und den entsprechenden Datensätzen, internen KI-Präsentationen und der Art und Weise, wie die Hollywoodstudios künstliche Intelligenz für die Film- und Serienproduktion verwenden. Solche Daten wollen Disney, Universal und Warner Bros. allerdings nicht freiwillig herausrücken. Auch das Gericht bezeichnete die Informationen zunächst als irrelevant. Midjourney beharrt bisher auf der Herausgabe.
Das Argument des KI-Anbieters lautet eben: Gehen die Studios selbst haargenau wie Midjourney selbst mit Trainingsdaten vor, wäre von einem branchenüblichen Verfahren auszugehen und die Klage gegenstandslos. Auch für uns wäre natürlich spannend, welche KI-Kniffe die Studios bereits einsetzen und nicht offenlegen wollen.
HBO Max hat seine Neuheiten für den Juli 2026 bestätigt. Mit allerlei Krachern will man euch Feuer unter dem Hintern machen.
Für Comedy-Freunde ist dabei ein kleines Highlight aus dem Universum von „The Big Bang Theory“ zu nennen. Mit „Stuart Fails to Save the Universe“ naht eine Multiversum-Geschichte, die auch Charaktere aus der Hauptserie im neuen Gewand präsentiert. Wer diesbezüglich besonders die Science-Fiction-Aspekte schätzt, kann sich aber direkt auch Christopher Nolans „Interstellar“ vormerken.
HBO Max blickt auch nach Deutschland
Sehenswerte Filme aus Deutschland aus den letzten 40 Jahren kann man aus Sicht vieler Leser wohl an einer Hand abzählen. Insofern ist es begrüßenswert, dass HBO Max sich da den Klassiker „Lola rennt“ mit Franka Potente ins Programm schiebt. Wer ihn wiederum im Kino verpasst hat, dürfte sich über den neueren Horrorfilm „Lee Cronin’s The Mummy“ freuen. Alternativ stößt auch noch die Kultreihe „Evil Dead“, in Deutschland auch bekannt als „Tanz der Teufel“ zu HBO Max.
Und wo wir schon eingangs Christopher Nolan erwähnt haben: Auch dessen Kriegsfilm „Dunkirk“ stößt zum Streaming-Dienst HBO Max. Darüber hinaus gibt es deutsche Comedy feinster Qualität, wie sie heute mit diesem Hintergrund wohl gar nicht mehr möglich wäre: Loriots Produktionen „Ödipussi“ und „Pappa ante Portas“ stehen bald beim Streaming-Portal von Warner Bros. Discovery zur Verfügung.
Angriff, solange es noch geht
Wer auf rotzigen Humor steht, kann sich zudem vormerken, dass ab dem 9. Juli 2026 die Comedy-Serie „Two and a Half Men“ mit allen 12 Staffeln zu HBO Max stößt. Da wird sicherlich so mancher Leser ausgiebig Entertainment vorfinden. Spannend ist, dass HBO Max ber offenbar auch verstärkt auf Lizenztitel setzt. In diesem Kontext ist beispielsweise auch noch „Der Name der Rose“ mit Sean Connery als Neuzugang erwähnenswert.
Zu bedenken ist, dass HBO Max aktuell noch Druck auf dem Markt aufbaut, allerdings perspektivisch verschwinden wird. Denn Paramount Skydance hat als kommender Eigentümer von Warner Bros. Discovery schon bestätigt, dass man den Streaming-Dienst mit seiner eigenen Plattform Paramount+ zusammenlegen will. Bis es so weit ist, werden aber noch einige Monate vergehen. Solange wünschen wir euch natürlich auch im Juli 2026: Viel Spaß beim Streaming!
Sky und WOW nehmen im Juli 2026 wieder frische Filme und Serien ins Programm auf. Unter anderem könnt ihr bei „John Wick: Kapitel 4“ hereinschauen.
Doch auch abseits des erwähnten Actionkrachers mit Keanu Reeves nehmen der Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland, mittlerweile Teil der RTL Gruppe, und dessen Streaming-Dienst WOW einige Neuheiten ins Programm auf. Beispielsweise könnt ihr euch auch die Verfilmung rund um den Folksänger Bob Dylan, „Like A Complete Unknown“ mit Timothée Chalamet gönnen.
Auch der Film „Die Unfassbaren 3 – Now You See Me“ mit Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Isla Fisher und mehr ist sicherlich für einige Leser ein kleines Highlight. Jüngere Zuschauer schalten dann eventuell bei „Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen“ ein. Obendrein hievt der Pay-TV-Anbieter auch noch zwei spezielle Themenkanäle ins Programm. Die da wären Sky Cinema Sylvester Stallone und Sky Cinema Tom Hanks. Wie es die Namen schon sagen, so drehen sich die zeitlich beschränkt verfügbaren Sender jeweils um Werke der beiden Hollywood-Darsteller.
Wer sich eher mit Dokumentationen arrangieren kann, der darf ab 6. Juli 2026 bei der Sonderprogrammierung: Hai-Spezial auf Sky Nature einschalten. Generell gibt es auch weitere Serien-Fortsetzungen, aus dem Dokumentationsbereich – beispielsweise auch „Königinnen, die die Welt veränderten“ mit der Staffel 2. Ausreichend Stoff sollte also durchaus im nächsten Monat geboten werden.
Klar ist, dass bei Sky Deutschland inzwischen die RTL Gruppe im Hintergrund die Fäden in der Hand hält. Somit ist auch die Frage, wie lange es den Pay-TV-Anbieter und WOW noch als eigenständige Dienste geben wird, eine Frage, die man sich stellen kann. Langfristig dürfte mindestens WOW als Streaming-Dienst sicherlich in RTL+ aufgehen. Die Frage ist weniger, ob das geschehen wird und mehr wann konkret dies der Fall sein könnte.
Bis es so weit ist, könnt ihr euch im Juli 2026 zunächst mit den neuen Filmen, Serien und mehr bei Sky Deutschland und WOW vergnügen. Trotz der Fußball-WM 2026 gibt es ja auch noch andere Inhalte, die man sich gut und gerne ansehen kann. Wobei manche Leser die Hitze sicherlich nach draußen ziehen wird. Wir wünschen jedenfalls so oder so: Viel Spaß beim Streaming!
Hisense hat neue Outdoor-Projektoren vorgestellt. Die LightGo-Modelle sind eher im Einstiegssegment unterwegs.
So erscheinen die neuen LightGo-Projektoren in China unter der Untermarke Vidda – nicht zu verwechseln mit der Smart-TV-Plattform VIDAA, welche ebenfalls zu Hisense gehört. Es handelt sich hier nicht um Laser-TV-Modelle, wie sie Hisense sonst gerne pusht. Vielmehr handelt es sich um günstige Einstiegsmodelle, die auch als mobile Beamer vermarktet werden.
Hisense Vidda LightGo: Das leisten die neuen Beamer
Die neuen Projektoren von Hisense bzw. Vidda sind mit erhältlichen Varianten wie dem Anker Nebula P1 odr dem Xgimi MoGo 4 vergleichbar. Allerdings geht Hisense technisch einen Schritt weiter. Statt der LED-Lichtquelle der Konkurrenzmodelle verwendet man nämlich ein Triple-Laser-Design. Auf den Markt kommen da sowohl der Vidda LightGo als auch der etwas höherwertige und teurere LightGo Plus. Beide Modelle nutzen 1080p-Auflösung und unterscheiden sich primär in der maximalen Helligkeit.
Die Hisense Vidda LightGo sollen auch mit dem Klang punkten.
So kommt der Hisense Vidda Light Pro auf 1.300 CVIA-Lumen, während der LightGo Plus 1.400 CVIA-Lumen erreicht. CVIA-Lumen sind dabei der Standard in China, sollte euch diese Angabe etwas wundern. Dabei decken beide Modelle den Farbraum BT.2020 zu 110 % ab, was aber mehr in der Theorie als in der Praxis greift. Denn solche Angaben sind bei Projektoren immer unter realitätsfremden Idealbedingungen gemessen. Zudem unterstützen die beiden Modelle HDR10+ und beherrschen Diagonalen von bis zu 100 Zoll bei ca. 2,2 m Distanz. Maximal sind sogar 150 Zoll bei größeren Entfernungen möglich.
Integrierte Lautsprecher mit 7 Watt Leistung und Verarbeitung von Dolby Atmos sind ebenfalls an Bord. Obendrein verfügen die Beamer über VIDAA als Plattform und somit ein reichhaltiges App-Angebot. Als Schnittstelle ist HDMI 2.1 mit Support für ALLM (Auto Low Latency Mode) sowie VRR (Variable Refresh Rate) vorhanden.
Hisense Vidda LightGO: Auch für Europa?
Die Hisense Vidda LightGo bieten auch automatisierten Autofokus und Keystone-Korrektur an, um die Aufstellung zu erleichtern. Dabei sollte auch der Gimbal-Ständer helfen. Sowohl der LightGo als auch das Plus-Modell wiegen dabei 2,1 kg und verfügen für den leichteren Transport über einen Tragegurt. Da Hisense mit der Mobilität wirbt, ist jeweils auch ein Akku mit 20.000 mAh für rund zweieinhalb Stunden Wiedergabe verbaut. Ihr könnt die Beamer jedoch auch mit Netzstrom betreiben.
In China kostet der Hisense Vidda Light Go umgerechnet rund 504 Euro. Für die Plus-Version fallen ca. 520 Euro an. Ob und wann Hisense die Projektoren auch nach Europa bringen könnte, ist derzeit noch offen. Bei uns würden die Preise jedoch wegen der hiesigen Steuern und Abgaben leider deutlich höher ausfallen.