OLED-Fernseher gibt es inzwischen in vielen Größen, Preisregionen und Ausstattungsvarianten. Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Rabatt oder die Bildschirmdiagonale zu schauen, sondern auf die Frage, wo der Fernseher am Ende wirklich stehen oder hängen soll.
Bei MediaMarkt stehen aktuell drei LG-OLED-Modelle im Fokus, die auf den ersten Blick sehr nah beieinanderliegen, aber unterschiedliche Käufer ansprechen: zwei 55-Zoll-Varianten aus der G5-Serie und ein kompakter 48-Zoll-C5. Der Unterschied liegt also nicht nur im Preis, sondern vor allem bei Aufstellung, Größe und Einsatzzweck. Gerade beim OLED-Kauf ist das wichtig. Ein guter Fernseher kann im falschen Raum trotzdem die unpraktischere Wahl sein. Wer weit weg sitzt, profitiert von mehr Diagonale. Wer nah am Bildschirm sitzt, etwa am Schreibtisch oder in einer kleineren Wohnung, kann mit 48 Zoll sogar besser fahren. Und wer den TV wie ein Bild an die Wand bringen möchte, sollte nicht dieselbe Variante kaufen wie jemand, der den Fernseher klassisch auf ein Lowboard stellt.
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48 oder 55 Zoll: Die richtige Größe entscheidet mehr als viele denken

Viele Käufer greifen automatisch zur größeren Diagonale, weil „mehr Bild“ erst einmal nach der besseren Entscheidung klingt. Ganz so einfach ist es aber nicht. 55 Zoll sind für die meisten Wohnzimmer immer noch die beliebteste Größe. Groß genug für Filme, Serien, Sport und Games, aber weiterhin nicht so dominant, wie ein Modell mit 65, 77 oder gar 83 Zoll. Mit einem 55-Zoll-OLED bekommt man wirklich eine hervorragende Größe, die vor allem im Preis-Größen-Verhältnis das attraktivste Preisniveau bietet.
48 Zoll sind dagegen keine Sparvariante. Diese Größe ist vor allem dann spannend, wenn der Sitzabstand geringer ausfällt. Schlafzimmer, Arbeitszimmer, oder kleinere Apartments sind typische Beispiele. Zudem muss man anmerken, dass man einen 48-Zoll-OLED doch sehr gut als Gaming-Monitor nutzen kann, an den man ggf. nur auf bis zu einen Meter heranrückt, um alle Details der Spielewelt erkennen zu können. Gerade bei 4K-Inhalten, Konsolen und PC-Gaming ergibt ein 48-Zoll-OLED daher sehr viel Sinn. Im Gegensatz dazu ist man nämlich bei größeren Zollgrößen verlockt, in einer regulären Sitzentfernung zum TV Platz zu nehmen. Dann wird es ggf. schwer, bei bestimmten Spielen die Oberhand zu behalten, weil man das Gesamtbild vielleicht gut erkennt, es jedoch etwas zu anstrengend ist für die Augen.
- 48 Zoll: kleinere Räume, Gaming-Ecke, Schlafzimmer, kurzer Sitzabstand
- 55 Zoll: Wohnzimmer, Filmabend, Sport, vielseitiger Allround-Einsatz
- G5: Premium-Modell mit stärkerem Fokus auf Helligkeit, Design und Ausstattung
- C5: kompakterer OLED-Allrounder mit starkem Gaming- und Streaming-Fokus
LG G5 LS (OLED55G56LS): Der G5 für alle, die ihren OLED klassisch aufstellen möchten

Der LG OLED55G56LS mit 55 Zoll ist die Variante, die man dann ins Auge fassen sollte, wenn der Fernseher auf einem Lowboard, TV-Möbel oder Sideboard stehen soll. Das klingt banal, ist aber bei der G-Serie wichtig, weil LGs Gallery-Modelle traditionell stark auf Wandmontage ausgelegt sind. Beim G56LS ist der Standfuß bereits Teil des Pakets, wodurch der Fernseher ohne zusätzliche Planung klassisch im Wohnzimmer platziert werden kann. Technisch bewegt man sich hier in der G5-Klasse. Das bedeutet OLED evo Panel, 4K-Auflösung, Dolby Vision, Dolby Atmos, Gaming-Funktionen mit VRR, ALLM, FreeSync und G-Sync sowie ein besonders schlankes Gallery-Design. Für Nutzer, die möglichst viel Bildqualität im 55-Zoll-Format suchen, aber nicht bohren oder eine Wandhalterung montieren möchten, ist genau diese Variante die naheliegende Wahl.
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Spannend ist der G56LS außerdem für Wohnzimmer, in denen der Fernseher auch tagsüber oder bei Restlicht genutzt wird. Die G-Serie ist innerhalb von LGs OLED-Line-up stärker auf hohe Bildhelligkeit und ein hochwertiges Gesamtpaket ausgelegt als die C-Serie.
LG G5 LW (OLED55G57LW): Die bessere Wahl, wenn der TV an die Wand soll

Der LG OLED55G57LW mit 55 Zoll ist auf den ersten Blick sehr nah am OLED55G56LS, richtet sich aber an einen anderen Einsatzzweck. Hier steht die Wandmontage im Mittelpunkt. Wer den OLED möglichst flach und sauber an die Wand bringen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die Modellreihe G5 schauen, sondern konkret auf die passende Variante. Genau hier liegt der eigentliche Unterschied: Während der G56LS mit Standfuß kommt, ist der G57LW die Wandhalterungs-Variante. Damit passt er besser zu Nutzern, die den Fernseher wirklich als Gallery-TV verwenden möchten. Also nicht einfach nur „irgendwie an die Wand“, sondern möglichst reduziert, flach und wohnlicher integriert.
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LG C5 (OLED48C57LA): Der kompakte OLED für Gaming, Schlafzimmer und kleinere Räume

Der LG OLED48C57LA mit 48 Zoll spielt in diesem Vergleich eine andere Rolle. Er ist nicht einfach der kleinere G5, sondern ein C5-Modell mit 48 Zoll. Genau deshalb sollte man ihn auch nicht als „abgespeckte Notlösung“ behandeln, sondern als bewusst kompakteren OLED für andere Räume und andere Nutzungsszenarien. 48 Zoll können gerade dann attraktiv sein, wenn ein 55-Zöller zu dominant wäre. In einer kleineren Wohnung, im Schlafzimmer oder an einem Gaming-Setup kann die kompaktere Diagonale sogar angenehmer sein. Man sitzt näher am Bild, bekommt weiterhin OLED-typisches Schwarz, kräftigen Kontrast und moderne Gaming-Features, ohne dass der Fernseher zu groß wirkt.
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G5 oder C5: Der Unterschied liegt nicht nur im Preis
Die wichtigste Unterscheidung in diesem Vergleich lautet nicht nur 48 gegen 55 Zoll, sondern auch G5 gegen C5. Die G-Serie ist bei LG höher positioniert und richtet sich stärker an Nutzer, die ein besonders hochwertiges Wohnzimmermodell suchen. Das betrifft Design, Helligkeit, Ausstattung und den Anspruch, den Fernseher optisch stärker in den Raum zu integrieren.
Die C-Serie ist dagegen seit Jahren der OLED-Allrounder im LG-Line-up. Sie ist nicht so kompromisslos auf den Gallery-Gedanken ausgelegt, bietet aber sehr viele Funktionen, die für Streaming, Gaming und Filmabende wichtig sind. Für viele Käufer ist der C5 deshalb nicht die schlechtere, sondern die rationalere Wahl, besonders dann, wenn der Preis, die Größe und der geplante Raum besser passen. Wir würden es uns fast trauen zu sagen, dass der visuelle Qualitätsgewinn des G5 in den meisten Fällen nicht im Verhältnis zum höheren Preis liegt. Das liegt auch daran, dass die C5-Serie bereits eine sehr gute Basisqualität abliefert und eigentlich alles an Features mit sich bringt, die man sich als Ottonormalverbraucher von einem TV wünscht.

