Die Speicherkrise wirkt sich nicht nur auf die PlayStation 6, sondern auch auf die PS5 aus. Doch statt Preiserhöhungen hat Sony eine etwas andere Idee.
Wir hatten ja schon aufgegriffen, dass sich die Veröffentlichung der PlayStation 6 auf 2029 verschieben könnte. Doch die Speicherkrise bringt nicht nur den Veröffentlichungszeitraum der Next-Gen-Konsole zum Wanken, sondern erhöht für Sony auch die Herstellungskosten der PlayStation 5. Mehrere Preiserhöhungen haben im Verlauf dieser Generation gezeigt, dass der japanische Hersteller seine Margen jedoch halten möchte. Doch am Preis der PS5 will Sony wohl zunächst nichts drehen, sondern entwickelt stattdessen andere Pläne.
PlayStation 5: Mehr Einnahmen pro Nutzer sollen es richten
Der Chief Financial Officer von Sony, Lin Tao, hat erklärt, dass man erst einmal bereits ausreichend RAM und Speicher für den weiteren Jahresverlauf gebunkert habe. Auch in Zukunft werde man entsprechende Vereinbarungen schließen, um die PlayStation 5 weiterhin breit verfügbar zu halten. Zudem wolle man die steigenden Herstellungskosten dadurch auffangen, dass man die Geldbeutel der bestehenden Kundenbasis stärker anzapfe. Geschehen soll das durch die Spieleverkäufe und die Einnahmen mit Dienstleistungen.

Was das konkret bedeuten könnte, ließ Sony offen. Denkbar sind sowohl Preiserhöhungen für PlayStation Plus als auch erhöhte Preise für First-Party-Spiele. Vielleicht will man auch mehr Abonnenten von PS Plus aus den günstigeren Essential- und Extras-Abos zu Premium locken. Das wäre ebenfalls eine Methode, um den Umsatz pro User zu erhöhen.
Sony hat keinen direkten Rivalen mehr
Sony dürfte auch entgegenkommen, dass man im Grunde keinen direkten Konkurrenten mehr hat. Die Nintendo Switch 2 bedient eine andere Zielgruppe, während die Xbox Series X|S im Grunde den Kampf aufgegeben hat. Denn inzwischen hievt Microsoft ehemalige Exklusivtitel wie die Reihen „Halo“, „Forza“ oder das kommende „Fable“ auch auf die PlayStation 5. Da ergeben sich für den dominanten Anbieter im Konsolenmarkt also gute Chancen, die bestehende Kundschaft stärker zur Kasse zu bitten, ohne großes Risiko, dass die Gamer zur Konkurrenz abwandern.
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