Samsung Electronics kündigt Preiserhöhungen für 2026 an – auch TV-Geräte betroffen

Samsung Electronics stimmt auf der CES 2026 bereits auf Preiserhöhungen ein. Auch Smart-TVs dürfte es treffen.

So hat der Präsident und Marketingleiter Wonjin Lee im Zuge der Messe in Las Vegas erklärt, dass Samsung im weiteren Jahresverlauf die Preise einiger Produkte gezwungenermaßen werde erhöhen müssen. Dabei wird es wohl um eine breite Palette von Geräten gehen. Neben Smart-TVs werden wohl auch Smartphones, Notebooks, Smart-Home-Produkte, Kopfhörer, Soundbars und mehr betroffen sein.

Samsung macht den KI-Hype verantwortlich

Als Begründung verweist der Manager auf den KI-Hype. RAM und Speicher sind deswegen regelrecht in ihren Preisen explodiert. Das wird jeder Leser am eigenen Leib erfahren haben, der in den vergangenen Monaten z. B. DDR5-RAM kaufen wollte. Im Vergleich mit Anfang 2025 ergeben sich Preissteigerungen von teilweise deutlich mehr als 300 %. Das liegt daran, dass KI-Anbieter wie OpenAI bzw. ihre Datenzentren enorme Speichermengen aufkaufen. Der Fertiger Micron hat deswegen sogar deine Marke Crucial eingestampft, um sich nur noch auf Geschäftskunden statt Privatkunden zu fokussieren.

Es soll drei Micro-RGB-TV-Modellreihen geben. Diese unterscheiden sich untereinander primär in der Anzahl der Dimmingzonen und der Auswahl der Zollgrößen.
Samsung protzt auf der CES 2026 mit Micro-RGB-TVs.

Samsung Electronics ist da laut Lee noch verhältnismäßig gut aufgestellt, da man selbst Speicher herstellen kann. Doch man spüre den Preisdruck und habe letzten Endes keine Wahl, als auch seinen Kunden einen Teil der Kosten aufzubürden – auch wenn man das ungern tue. Im weiteren Jahresverlauf werde dies jedoch wohl unvermeidlich sein. So werde man wohl die Preise bereits veröffentlichter Geräte nach oben korrigieren müssen.

Speicherkrise trifft etliche Produktgruppen

Die derzeitige Speicherkrise trifft nicht nur RAM und SSDs an sich, sondern im Grunde alle Tech-Produkte, die darauf angewiesen sind. Neben Smart-TVs sind das natürlich auch Notebooks, Spielekonsolen, Komplett- und Mini-PCs, Smartphones, Tablets, Smart-Home-Produkte und viele mehr. Nintendo etwa hat ebenfalls schon laut über eine Preiserhöhung der Switch 2 nachgedacht.

Wie lange die Speicherkrise noch andauern könnte, ist offen. Einige Hersteller gehen von einer Besserung in der zweiten Jahreshälfte 2026 aus. Andere sind pessimistischer und rechnen erst im Verlauf von 2028 mit Linderung.

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QuelleBloomberg
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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