Arcam liefert ab: Neue Radia AV-Receiver und Vollverstärker sowie SCL-Einbaulautsprecher

Arcam setzt 2026 zum Rundumschlag an: Mit den neuen Radia AV-Receivern AVA15, AVA25 und AVA35 sowie separaten AV-Komponenten (AVP45 Prozessor + PA9/PA4-Endstufen) und frischen Stereo-Vollverstärkern (SA35/SA45, A5+/A15+/A25+) soll Heimkino und HiFi ganz neu gedacht werden. Parallel dazu wurden neue JBL Synthesis SCL-Einbaulautsprecher angekündigt. 

Bei den aktuellen Neuankündigungen aus dem HiFi-/Heimkino-Umfeld fällt primär eines auf: Arcam stellt seine Heimkino-Zentrale strategisch neu auf. Das zeigen uns die drei neuen Radia AV-Receiver, die von einem neuen Prozessor/Vorstufe und separaten Endstufen flankiert werden. Im gleichen Atemzug wird auch das „Custom-Install-Ökosystem“ ausgebaut: JBL Synthesis erweitert die SCL-Einbau-Lautsprecherfamilie deutlich (SCL = Synthesis Custom Lautsprecher). Die SCLs erlauben die flexible Planung, Umsetzung sowie spätere Aufrüstung von Wohnzimmer- und Heimkinoinstallationen. Im Endeffekt lässt sich mit den AV-Neuheiten ein komplettes Audiosystem für anspruchsvolle Anwender umsetzen, inkl. Lautsprecherlösung. Bevor wir euch ein paar mehr Details verraten, hier eine kompakte Übersicht, was es alles Neues gibt:

  • Neue Arcam Radia AV-Receiver-Serie
    • AVA15 (Einstieg)
    • AVA25 (Mittelklasse)
    • AVA35 (Flaggschiff)
  • Neuer Arcam AV-Prozessor
    • AVP45 (Vorstufe/Processor als separate Option)
  • Neue Arcam Mehrkanal-Endstufen
    • PA9 (9-Kanal-Endstufe)
    • PA4 (4-Kanal-Endstufe, kompakt/erweiternd)
  • Neue/aktualisierte Arcam Stereo-Vollverstärker innerhalb der Radia-Familie
    • SA35 (Streaming-Vollverstärker)
    • SA45 (Streaming-Vollverstärker)
    • A5+, A15+, A25+ (überarbeitete „Plus“-Modelle)
  • Neue JBL Synthesis Einbau-/Custom-Lautsprecher
    • Erweiterung der SCL-Serie (u. a. neue „XL“-Varianten wie SCL-2XL, SCL-4XL, SCL-6XL, SCL-7XL)

Neue Arcam Radia AV-Receiver: AVA15, AVA25 & AVA35

Das Frontdesign der Arcam Radia AVA-Modelle ist doch recht ähnlich (hier abgebildet: AVA25)
Das Frontdesign der Arcam Radia AVA-Modelle ist doch recht ähnlich (hier abgebildet: AVA25)

Arcam stellt die neue Radia-AV-Familie bewusst als dreistufiges Line-up auf, das sich weniger über das Design, sondern über die Ausstattung, Processing-Reserven und die Anzahl der Endstufen unterscheidet: Der Radia AVA15 bildet den Einstieg in die Plattform und liefert bereits das moderne Fundament, das man 2026 erwartet – inklusive aktueller HDMI-Generation mit 8K/HDMI-2.1 samt eARC, Streaming-Funktionen (u. a. Spotify/Tidal/Qobuz je nach App-Ökosystem) sowie Dirac-basierter Raumkorrektur.

Der Radia AVA25 zielt dann auf den „Sweet-Spot“ für ambitionierte Wohnzimmerkinos und Installationen: Hier wird vor allem die Konnektivität und Flexibilität ausgebaut – in der Berichterstattung werden u. a. ein zusätzlicher HDMI-Ausgang mit Zone-2-Möglichkeit, mehr Processing-Kapazität (für größere Layouts) sowie Auro-3D als zusätzliches Tonformat genannt.

Das Anschlussterminal des Arcam Radia AVA35 ist gut bestückt und schön aufgeräumt.
Das Anschlussterminal des Arcam Radia AVA35 ist gut bestückt und schön aufgeräumt.

Das Topmodell Radia AVA35 setzt schließlich dort an, wo Ansprüche und Komplexität nach „mehr“ verlangen: Neben einer nochmals höherwertigen Signalverarbeitung wird eine besonders flexible Kanal-/Endstufenzuordnung („Matrix Channel Assignment“) hervorgehoben, die in der Praxis dabei hilft, interne Verstärkerkanäle einfach mit externen Endstufen zu kombinieren (z. B. Frontlautsprecher extern, interne Kanäle für Heights/Surrounds nutzen). Zudem wird beim AVA35 der Einsatz von Class-G auf neun Kanälen als zentrales Leistungsmerkmal genannt – ausgelegt auf hohe Dynamikreserven, ohne dass der Receiver im Alltag unnötig heißläuft. Über alle drei Modelle hinweg ist der Kern der Radia-Strategie klar: einheitliche Bedienung, zeitgemäße Schnittstellen, moderne Streaming-Integration und Dirac-Optionen bis hin zu DIRAC ART. Die neuen ARCAM Radia AV-Receiver sind für das 3. Quartal 2026 geplant.

  • ARCAM Radia AVA15: 2.990,00 EUR
  • ARCAM Radia AVA25: 4.990,00 EUR
  • ARCAM Radia AVA35: 6.999,00 EUR
Spezifikation Arcam AVA15 Arcam AVA25 Arcam AVA35
Positionierung Einstieg in die Radia-AV-Welt „Sweet Spot“ mit mehr Processing/Features Flaggschiff mit maximaler Flexibilität (u. a. Matrix Channel Assignment)
Endstufen / Kanäle 9 Endstufen / 12 Kanäle 9 Endstufen / 16 Kanäle 9 Endstufen / 12 Kanäle
Verstärkerklasse (Amp) Class D Class AB Class G
Leistung @ 8 Ω (2 Kanäle, 20 Hz–20 kHz, 0,5% THD) 100 W 125 W 125 W
Leistung @ 4 Ω (2 Kanäle, 1 kHz, 0,5% THD) 150 W 200 W 200 W
Leistung @ 8 Ω (9 Kanäle, 20 Hz–20 kHz, 0,5% THD) 75 W 100 W 100 W
Leistung @ 4 Ω (9 Kanäle, 1 kHz, 0,5% THD) 90 W 120 W 120 W
Max. Kanalanzahl Processing (Decoding) 12 16 16
Reassignable Channels Front, Surround Back, Height Front, Surround Back, Height Front, Surround Back, Height
Immersive Formate (Kern) Dolby Atmos, DTS:X Dolby Atmos, DTS:X Dolby Atmos, DTS:X
Zusätzliche Formate/Features IMAX Enhanced, Auro-3D IMAX Enhanced, Auro-3D, Matrix Channel Assignment
Raumkorrektur Dirac Live (Upgrade-Optionen: Bass Control / ART) Dirac Live (Upgrade-Optionen: Bass Control / ART) Dirac Live (Upgrade-Optionen: Bass Control / ART)
HDMI Version HDMI 2.1a / HDCP 2.3 HDMI 2.1a / HDCP 2.3 HDMI 2.1a / HDCP 2.3
HDMI Eingänge / Ausgänge 7 / 2 7 / 2 (Zone 1) + 1 (Zone 2) 7 / 2
8K / 4K120 bis 8K/60 oder 4K/120 bis 8K/60 oder 4K/120 bis 8K/60 oder 4K/120
Gaming-/HDMI-Features VRR, ALLM, eARC/ARC, CEC, OSD VRR, ALLM, eARC/ARC, CEC, OSD VRR, ALLM, eARC/ARC, CEC, OSD
Streaming / Multiroom Radia Control App, AirPlay, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect, Roon Ready, UPnP wie AVA15 wie AVA15
Hi-Res Support (Auszug) bis 24 Bit / 192 kHz; FLAC/WAV/ALAC/AIFF u. a. wie AVA15 wie AVA15
Digitale Eingänge 2× Coax, 2× Toslink 2× Coax, 2× Toslink 2× Coax, 2× Toslink
Analoge Eingänge 3× RCA-Paare 3× RCA-Paare 3× RCA-Paare
Pre-Outs (XLR / RCA) 0 / 12 0 / 16 0 / 16
Display 6,5″ Farbdisplay 6,5″ Farbdisplay 6,5″ Farbdisplay
Bluetooth 5.4 (Snapdragon Sound, Auracast/LE Audio u. a.) 5.4 (Snapdragon Sound, Auracast/LE Audio u. a.) 5.4 (Snapdragon Sound, Auracast/LE Audio u. a.)
Maße (B×T×H, inkl. Terminals/Füße) ca. 432 × 407,4 × 170 mm ca. 432 × 407,4 × 170 mm ca. 432 × 407,4 × 170 mm
Gewicht (netto) 10 kg 10 kg 10 kg
Stromverbrauch Standby 2 W (Default) / 0,3 W (Low Power) 2 W (Default) / 0,3 W (Low Power) 2 W (Default) / 0,3 W (Low Power)

AVP45: Neuer Arcam Radia AV-Prozessor

Ohne einen Blick auf die Rückseite (oder die Modellbezeichnung an der Front) lässt sich der AVP45 AV-Prozessor nicht wirklich von seinen aktiven AV-Receiver-Brüdern unterscheiden.
Ohne einen Blick auf die Rückseite (oder die Modellbezeichnung an der Front) lässt sich der AVP45 AV-Prozessor nicht wirklich von seinen aktiven AV-Receiver-Brüdern unterscheiden.

Der AVP45 ist Arcams „separate Schaltzentrale“ für alle, die die neue Radia-AV-Plattform ohne integrierte Endstufen wollen. Statt „All-In-One“ konzentriert sich der 16-Kanal AV-Prozessor auf die korrekte Verarbeitung und Weiterleitung der Signalquellen. Unterstützt werden alle aktuellen immersiven Tonformate mit Dolby Atmos, DTS:X und – wichtig für viele High-End-Installationen – Auro-3D. Zusätzlich wird IMAX Enhanced genannt. Dazu passt, dass Arcam beim AVP45 explizit symmetrische/balancierte Ausgänge und eine flexible Kanalzuordnung herausstellt – genau die Punkte, die bei komplexen Layouts (mehr Heights, mehrere Subs, aktive Front, spätere Erweiterungen) in der Praxis den Unterschied machen.

Auf der Feature-Seite ist er klar auf „State of the Art“ getrimmt: HDMI 2.1 inkl. eARC, moderne Funk-/Streaming-Konnektivität (u. a. Bluetooth 5.4 mit Auracast sowie Streaming über AirPlay, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect und Qobuz Connect). Zudem wird die komplette Dirac-Palette bis hin zu Dirac Live Bass Control und Dirac Live ART unterstützt, die das Setup kanalübergreifend als Gesamtsystem optimieren soll. In der Radia-Logik ist der AVP45 damit die ideale Zentrale für Kombinationen mit externen Mehrkanal-Endstufen wie der PA4/PA9 (oder vorhandenen Endstufen), wenn man maximale Flexibilität und Upgrade-Fähigkeit im Heimkino plant. Der AVP45 ist für das 3. Quartal 2026 vorgesehen.

  • ARCAM Radia AVP45: 5.990,00 EUR
Spezifikation Arcam AVP45 (Radia AV Prozessor)
Produktstatus Q3/2026
Gerätetyp AV-Prozessor (Vorstufe/Processor, ohne Endstufen)
Positionierung (Kurz) Zentrale für High-End-Heimkino/Separates, mit symmetrischen Ausgängen und flexibler Kanalzuordnung („Matrix Channel Assignment“)
Audio-Processing (Marketing/Overview) 16 Kanäle Decoding & Processing (so im Beschreibungsteil angegeben)
Max. Kanalanzahl (Technical Spec) 12 (so im Datenblock „Maximum Channel Count“ angegeben)
Reassignable Channels Front, Surround Back, Height Channels
Dolby Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Atmos Height Virtualisation, Dolby Surround
DTS DTS:X, DTS HD Master, DTS Neural:X, DTS Virtual:X
Weitere Decoder MPEG-H
HDMI Ein-/Ausgänge 7 / 2
HDMI / HDCP HDMI 2.1a / HDCP 2.3
Video-Support bis 8K/60 Hz oder 4K/120 Hz
HDR-Formate HDR, HDR10, HDR10+, HDR10+ Gaming, Dolby Vision, HLG
HDMI-Features VRR, ALLM, CEC, eARC/ARC (Zone 1, Output 1), On-Screen-Display
Streaming – Apps ARCAM Radia Control, Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect, Roon (Ready)
Streaming – Dienste Apple AirPlay, Google Cast
Radia Services Internet Radio, Podcasts, UPnP
Hi-Res Formate FLAC, WAV (LPCM), MQA, AAC, ALAC, AIFF, MP3, OGG, WMA
Hi-Res Bit-Tiefe 16 / 24 Bit
Hi-Res Samplerate bis 192 kHz
Gapless Playback Ja
Frequenzgang (Streaming) 20 Hz – 20 kHz ± 0,05 dB
Digitale Eingänge 2× Coax (RCA) / 2× Toslink
Digitale Sampleraten (Coax) 192, 176,4, 96, 88,2, 48, 44,1 kHz
Digitale Sampleraten (Toslink) 96, 88,2, 48, 44,1 kHz
Digitale Bit-Tiefen 24 / 16 Bit
Digit. Frequenzgang 20 Hz – 20 kHz ± 0,2 dB
Digit. S/N (A-gew., ref. 50 W, 0 dBFS) 100 dB
Analoge Eingänge 3× RCA-Paare
Analog S/N (A-gew., ref. 50 W, 1 V) 100 dB
Analog Frequenzgang 20 Hz – 20 kHz ± 0,2 dB
Vorstufenausgänge (XLR/RCA) 0 / 16 (laut Datenblock)
RCA Peak Output (pro Kanal) 2 V RMS
THD+N (20 Hz – 20 kHz) –100 dB
Netzspannung 100–120 V oder 220–240 V, 50–60 Hz
Max. Leistungsaufnahme 900 W
Max. Wärmeabgabe 3070 BTU/h
Idle Leistungsaufnahme 59 W
Idle Wärmeabgabe 200 BTU/h
Standby (Default / Low Power) 2 W / 0,3 W
Abmessungen (B×T×H) 432 × 407,4 × 170 mm
Gewicht (netto) 10 kg
Gewicht (verpackt) 15,7 kg
Bluetooth Version 5.4
Bluetooth-Profile/Features A2DP Sink/Source, AVRCP, Snapdragon Sound, AAC, LE Audio, Auracast, GATT, VCP, MCP, BAP, CAP
Bluetooth Sendeleistung/Frequenz 2,402–2,480 MHz, < max. 10,73 dBm
WLAN IEEE 802.11 a/b/g/n/ac (2,4/5 GHz)
2,4 GHz WLAN (Freq./Power) 2,400–2,4835 GHz, < max. 17,4 dBm
5 GHz WLAN (Freq./Power) 5,15–5,35 / 5,47–5,725 / 5,725–5,875 GHz, < max. 19,2 dBm
Lieferumfang Regionale Netzkabel, Rear panel cowl, Fernbedienung + 2× AAA, Messmikrofon, 5 m USB-Kabel, Quick Start Guide, Sicherheitshinweise

PA4 & PA9: Neue Endstufen von Arcam

Mit den neuen Endstufen PA4 und PA9 schließt Arcam die Radia-AV-Kette sauber ab: Die PA4 ist als 4-Kanal Class-D-Endstufe ausdrücklich für typische „Auslagerungs“-Aufgaben gedacht, also Höhenkanäle, Surrounds oder einen zweiten Hörbereich/Zone 2. Das schlanke 1U-Gehäuse macht das Modell dabei für Rack- und Installationsumgebungen besonders attraktiv (weniger Wärme, wenig Platzbedarf, saubere Skalierung…).

Die PA9 setzt dagegen auf neun Kanäle Class-G und ist der „große Unterbau“ für immersive Setups, wenn man mit einem Prozessor wie dem AVP45 arbeitet oder generell mehr Reserven/Kontrolle auf vielen Kanälen gleichzeitig möchte. Die Class-G-Verstärker sollen im Alltag weniger Verlustleistung als klassische A/B-Modelle vorweisen und genug „schub“ bereitstellen, was beim Filmton (LFE-Übergänge, hohe gleichzeitige Kanalaktivität etc.) in der Praxis hörbar stabiler wirken kann.

Zeitlich sind beide Endstufen als nachgelagerter Schritt geplant: Während die neuen AVA-Receiver und der AVP45 laut Bericht ab dem Q3 2026 im Handel erwartet werden, sollen die PA4 und PA9 im Q4 2026 folgen.

  • ARCAM Radia PA4: 999,00 EUR
  • ARCAM Radia PA9: 3.990,00 EUR

„Neue“ Stereo-Vollverstärker

Die Stereo-Vollverstärker (abgebildet Arcam A5+) sollten der Vollständigkeit halber nochmals genannt werden.
Die Stereo-Vollverstärker (abgebildet Arcam A5+) sollten der Vollständigkeit halber nochmals genannt werden.

Parallel zum Heimkino-Teil wurde auch die Stereo-Schiene ausgebaut – wichtig für alle, die zwei Welten abdecken wollen (Musik + Film) oder bewusst ein starkes 2.0/2.1-System planen. Nachfolgende Modelle wurden bereits 2024/2025 angekündigt und können auch erworben werden:

  • SA35 und SA45 als Streaming-fokussierte Radia-Vollverstärker,
  • sowie die überarbeiteten „Plus“-Modelle A5+, A15+ und A25+ als Update der klassischen Radia-Integrated-Linie.

Die Plus-Modelle heben sich übrigens durch folgende „Optimierungen“ von ihren Schwestergeräten ab: bessere Konnektivität (z. B. TV-Anbindung über eARC bei ausgewählten Modellen), zeitgemäße Bluetooth-Features und insgesamt mehr Alltagstauglichkeit, ohne den Fokus auf echte Stereo-Performance zu verlieren.

Neue Einbaulautsprecher der SCL-Familie

Die neuen JCL SCL-Einbaulautsprecher 2026
Die neuen JCL SCL-Einbaulautsprecher 2026

Im Custom-Install-Bereich wird die Einbaulautsprecher-Palette über die Erweiterung der SCL-Familie deutlich erweitert. Das ist vor allem für Heimkinos mit akustisch transparenter Leinwand, Vorwänden oder In-Wall-/In-Ceiling-Layouts relevant, weil sich damit mehr Setups planen lassen (Front, Surround, Heights) – ohne innerhalb einer Installation die Serie wechseln zu müssen.

  • SCL-2XL (Top In-Wall, LCR/Surround, sehr große Räume)
    • Woofer: 4× 8 Zoll (Quad-8-Zoll)
    • Einsatz: High-Output LCR & Surround, ausdrücklich auch hinter akustisch transparenten Leinwänden (große/extra-große Räume).
  • SCL-4XL (In-Wall, LCR/Surround, große Räume)
    • Woofer: 2× 8 Zoll (Dual-8-Zoll)
    • Einsatz: Leistungsstark, aber kompakter als SCL-2XL; typischerweise LCR/Surround in großen Räumen.
  • SCL-6XL (In-Wall, Performance/Integration, mittelgroß bis groß)
    • Woofer: 4× 6,5 Zoll
    • Einsatz: Balance aus hoher Performance und „installer-friendly“ Architektur-Integration (also: einfacher in Wände/Setups zu bekommen als „ganz große“ LCR-Bretter).
  • SCL-7XL (In-Wall, Surround/Center in schwierigen Positionen)
    • Horn/Abstrahlung: Offset-Horn (gezieltes „Anpeilen“ des Hörbereichs)
    • Einsatz: Besonders sinnvoll, wenn Direktivität/Ausrichtung kritisch ist (z. B. Center in Sonderposition, Surrounds mit ungünstiger Geometrie).

Einordnung (praktisch): Je weiter oben im XL-Stammbaum, desto mehr Membranfläche/Maximalpegel ist zu erwarten (2XL > 4XL > 6XL), während die 7XL-Logik stark auf gezielte Abstrahlung für schwierige Einbausituationen abzielt.

Fazit:

Im ersten Moment erschlägt einen die Auswahl der neuen Heimkino-Komponenten von Arcam. Wer sich etwas durch die Informationsflut kämpft, dem kann jedoch leicht die „Heimkino-Lust“ überkommen. Arcam möchte seine Kunden umfänglich bedienen und im Bestfall innerhalb ihres eigenen Ökosystems halten. Alle benötigten Komponenten stellen die Akustikprofis bereit und liefern auch genug Auswahl, um das Hobby auch für schwächere Geldbeutel bezahlbar zu machen, wobei das allgemeine Preisniveau immer noch ziemlich hoch angesiedelt ist.

Wozu gehören Arcam und JBL Synthesis

Arcam und JBL Synthesis gehören beide unter das Dach der HARMAN Luxury Audio Group – also der Premium-/High-End-Sparte innerhalb von Harman International. Heißt: Arcam liefert die Elektronik (AV-Receiver, Prozessor, Endstufen, Vollverstärker), während JBL Synthesis die Custom-Install-/Heimkino-Seite mit Systemkomponenten und u. a. den SCL-Einbaulautsprechern abdeckt – organisatorisch alles aus derselben Harman-Luxury-Familie. Die Harman-Familie gehört wiederum zu Samsung. Also Samsung > Harman > Harman Luxury Audio Group > Arcam, JBL Synthesis.

Dominic Jahn
Dominic Jahn
Couch-Streamer, TV-Umschalter & Genuss-Cineast. Am liebsten im Originalton, gerne auch in 3D! Paypal-Spende für die 4KFilme-Kaffeekasse
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